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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Literatur
Thomas Linde spricht auf Beerdigungen, im Gegensatz zur „Konkurrenz" aber nie von Gott, sondern vom Leben der Verstorbenen. Linde ist ein Altlinker, eine echte „rote Socke" mit einschlägiger Vergangenheit: Endlose Diskussionen in muffigen Kneipenkellern, Agitprop an der Uni, kommunistische Weinlese nebst promisker Freizeit im französischen...
Veröffentlicht am 30. Juni 2005 von Thomas Liehr

versus
18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein doch recht weinerliches Generationenporträt
Uwe Timms "Rot" finde ich immer dann stark, wenn ein Bild der Gesellschaft und ihrer Entwicklung seit 1967 gezeigt wird - 68er, RAF-Terror, DDR-Alltag, Wiedervereinigung und - ein einmaliger Exkurs - Wilhelminische Ära zwischen Bismarck und Erstem Weltkrieg. Verlorene Träume und Ideen werden genauso zum Leben erweckt wie alte politische Fehden und der noch...
Veröffentlicht am 12. März 2007 von hartmutw


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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Literatur, 30. Juni 2005
Von 
Thomas Liehr (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ROT: Roman (Taschenbuch)
Thomas Linde spricht auf Beerdigungen, im Gegensatz zur „Konkurrenz" aber nie von Gott, sondern vom Leben der Verstorbenen. Linde ist ein Altlinker, eine echte „rote Socke" mit einschlägiger Vergangenheit: Endlose Diskussionen in muffigen Kneipenkellern, Agitprop an der Uni, kommunistische Weinlese nebst promisker Freizeit im französischen Süden.
Bei einem Begräbnis lernt er Iris kennen, im wahrsten Sinne des Wortes eine Lichtgestalt, über zwanzig Jahre jünger, verheiratet. Sie interessiert sich erstaunlicherweise sehr für den alternden Revolutionär, eine Affaire beginnt. Gleichzeitig bekommt der Grabredner einen neuen Auftrag: Sein lange vergessener Genosse Aschenberger ist gestorben und hat sich Linde für die Beisetzung gewünscht. Dieser taucht tief ein in die Welt seines ehemaligen Freundes, der seine Ideale bis zuletzt auch gelebt hat. Mit einer Ausnahme, der Verweigerung, aus politischen Motiven gewalttätig zu werden. Aschenberger plante, die Berliner Siegessäule zu sprengen, dieses anachronistische Zeichen militärischer Macht inmitten der Stadt. Und tatsächlich findet Linde zwischen dem Müll in Aschenbergers Souterrain-Wohnung ein Päckchen Sprengstoff ...
Timm ist ein wortmächtiger Erzähler, dessen Sprache rasch vereinnahmt, die von brillierender Schönheit ist. Sie geht einher mit origineller Dramaturgie, die die eigentlich eher tröpfelnde Geschichte mit einer Art Druck ausstattet, der sich auf den Leser überträgt. Auch viele Wiederholungen und deklamierend vorgetragene linke Allgemeinplätze langweilen deshalb nie, während sich das schillernde Mosaik nach und nach zusammenfügt, um schließlich in der titelgebenden Farbe zu leuchten. Großartige Literatur.
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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervolles Buch über Tod und Leben, 9. April 2002
Von 
Roland Popp (Bremen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rot: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Rot" ist eines von jenen Büchern, wo man die Samstagseinkäufe schnell hinter sich bringt, um zu Hause weiterlesen zu können. Mit Humor und Ironie beschreibt Uwe Timm Verhaltensweisen und Sprachhülsen aus der 68er-Zeit, neumodisches Palaver und unerfüllte Lebenssehnsüchte. Dabei denunziert er seine Figuren nicht, macht sie nicht zu bloßen Blödmännern oder Blödfrauen. Als Beerdigungsredner macht sich der Ich-Erzähler Thomas Linde Gedanken über jene, die nicht von der "christlichen" Konkurrenz zu Grabe getragen werden und entfaltet so Lebensgeschichten über Liebe, Utopien, verkorkstes und gelingendes Leben. Und natürlich über sich selbst: über die Zeit der WG-Diskussionen, seine Liebschaft zur 20 Jahre jüngeren Lichtinstallationskünstlerin Iris, zu Edmond, der früher die revolutionären Reden geschwungen und später mit Wein ein Vermögen gemacht hat. Und natürlich über seinen verstorbenen Ex-Kommunarden Aschenberger, der alles bürgerliche Leben ablehnte und sich in einen Kokon des Kellerlebens einspannte. Ein wundervolles Buch über Tod und Liebe, Seitensprünge und Zärtlichkeit, Spießerleben und politischen Dogmatismus, über Gemeinheiten und persönlichen Mut. Mit kraftvoller Sprache werden die alltäglichen Bosheiten und Schönheiten des Lebens entschlüsselt, immer mit Witz und angemessener Nachdenklichkeit, mit unprätentiöser philosophischer Kenntnis und: mit Heiterkeit!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit hinter der Wahrheit, 17. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: ROT: Roman (Taschenbuch)
Irgendjedmand hier schrieb von fadenscheinigem Inhalt, was ich vehement bestreite. An Timms sprachlicher Virtuosität ist noch nichts auszusetzen gewesen, und mit ROT bestätigt er diese nur noch mehr. Aus Sicht eines Grabredners geschieben, interessierte mich das Buch natürlich besonders, da ich in selbem Metier arbeite. Die winzigen(auch witzigen) Parallelen zur tatsächlichen Berufswelt, die Andeutungen in Richtung Bestattungsbranche, amüsieren den Insider. Tief berührt hat mich die Suche nach den mehreren Wahrheiten, nach dem, was in jedem Leben zu finden ist, wenn man danach sucht, siehe die Episode mit dem beschädigten Schrank. Ein schönes, wertvolles, leichtes Werk, und für das Ende möchte man den Autor ans Herz drücken.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rot - Die metaphysische Qualität eines modernen Romans, 22. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Rot: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wovon erzählt der neue Roman von Uwe Timm mit dem lakonischen, gleichwohl aber vielschichtigen, Titel „Rot"?
Rot ist die Farbe der Liebe und der Roman ist ein Liebesroman. Es wird eine erstaunliche und facettenreiche Liebesgeschichte geschildert. Die Liebesgeschichte eines alternden Mannes zu einer 20 Jahre jüngeren Frau ist der Spiegel in dem die großen Themen dieses Werks reflektiert werden.
Rot ist die Farbe des Blutes, deshalb auch des Lebens und in diesem Roman geht es um das Leben, um den Wert, die Kostbarkeit und um das Scheitern des Lebens. Letztlich stellt sich unausweichlich die Frage nach dem Sinn des Lebens. Je tiefer man in diesen Roman eindringt, umso mehr drängt sich diese Frage auf: Welchen Sinn hat dieses großartige und gleichzeitig elende Leben angesichts des Scheiterns von Lebenshoffnungen und Lebensentwürfen?
Rot ist die Farbe des Todes, des physischen Todes eines Verblutenden. In diesem Roman ist dieses letzte Scheitern immer präsent. Der Ich-Erzähler, Thomas Linde, ist Beerdigungsredner und hält hier im Grunde seine eigene Beerdigungsrede. Er durchlebt mehr als ein halbes Jahrhundert menschlichen Lebens in dem Moment, in dem sein Leben an seinen Endpunkt gekommen ist, im Moment seines Sterbens nach einem Unfall.
Es geht in diesem Roman also um das Leben, die Liebe und den Tod. Keine neuen Themen in der großen und weniger großen Literatur, aber so eindringlich, aspektreich und originell, dabei auch sprachlich souverän geschildert, dass ich von einem großen Roman sprechen möchte. „Rot" ist ein Werk von geradezu metaphysischer Tiefe, besonders dann, wenn man sich auf die Frage einlässt, die dieses Werk an einigen Stellen aufwirft und als Gesamtentwurf aufwerfen kann; wenn man sich nämlich auf die Frage nach Gott einlässt.
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40 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiger Roman über die Liebe und den Tod., 11. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rot: Roman (Gebundene Ausgabe)
Uwe Timms neuer Roman: Rot, ist ein großartiges Werk über die Liebe und den Tod. Erzählt wird aus dem Leben des Beerdigungsredners Thomas Linde, der mit 54 Jahren eine Beziehung zu einer 21 Jahre jüngeren, verheirateten Frau eingeht, und das, obwohl er "in Würde alt werden wollte". Als der mittlerweile wohlsituierte Linde die Grabrede für seinen ehemaligen Mitstreiter aus der 68er Revolution halten soll, wird er mit seiner politisch aktiven Vergangenheit konfrontiert. Dem Leser werden eindrucksvoll die letzten 30 Jahre der deutschen Geschichte vorgeführt. Vom Scheitern der Utopien, der Aufgabe der Ideale und von schleichender Resignation ist die Rede.
Auffällig und der Handlung mehr als angemessen, ist auch die Form des Romans. Der Protagonist läßt sein ganzes Leben im Augenblick des Sterbens noch einmal Revue passieren. Linde ist bei rot über die Ampel gegangen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einführung in die Kunst der Beerdigungsreden, 10. Oktober 2006
Von 
Th. Leibfried "TL" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: ROT: Roman (Taschenbuch)
In meiner letzten Rezension schrieb ich: 'Bleibt die Frage, warum es im deutschen Sprachraum nicht viele Erzähler des Formats eines Andrew Sean Greers gibt.'

Einer der wenigen lebenden deutschen Erzähler, die mit der Vielzahl der erstklassigen amerikanischen Romanciers konkurrieren können, wo es nicht direkt etwas zu konkurrieren gibt, ist Uwe Timm.

Nach 'Morenga' und 'Die Entdeckung der Currywurst' ist 'Rot' das dritte Buch, das ich von Timm gelesen habe. Und das dritte Buch, das ich im Nachhinein als lesenswert bezeichne.

Die Handlung an sich wäre schnell erzählt, wenn es darum ginge. 'Rot' ist jedoch kein Roman, der von der Handlung lebt. Vorsicht deshalb, wer in Filmen, Büchern und im Leben ständig nach Aktion sucht! 'Rot' besteht zu einem großen Teil aus dem Gedankenstrom des Erzählers, respektive des Protagonisten, einem professionellen Beerdigungsredner. Gedankenstrom? In der Tat erinnern die letzten circa 50 Seiten an Teile in James Joyces 'Ulysses', wenn auch in abgemilderter Form. Zwar immer gut lesbar, ist es jedoch nicht immer ganz leicht den Überblick zu behalten. Das wiederum ist aber geradezu typisierend für Texte dieser Art. Wenig beschreibende Passagen, viele Dialoge, noch mehr Gedanken.

Die Figuren im Roman, nicht nur der Protagonist Thomas, werden dennoch oder gerade dadurch plastisch und greifbar. Der Roman beginnt mit dem Ende und so schließt sich mit dem letzten Wort der Gedankenkreis. Nie langweilig gehört 'Rot' zu den Höhepunkten deutscher Erzählkunst der letzten Jahre.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliantes Farbspiel, 22. Januar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: ROT: Roman (Taschenbuch)
Eine Sammlung von Eindrücken, Gedankenblitzen, Gefühlen, Augenblicksaufnahmen... Oft findet man sich ein bißchen wieder, oft erwischt Uwe Timm einen kalt mit scheinbar distanzloser Beschreibung. Durch das Feuerwerk von geschichtlichen, politischen, philosophischen, menschlichen Rückblicken führt die Farbe rot als roter Faden. Und auch durch das Leben des Protagonisten, eines Beerdigungsredners, der mit diesem Buch eine letzte Trauergemeinde anspricht- seine eigene.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachbeben inklusive, 26. Dezember 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: ROT: Roman (Taschenbuch)
Sorry, aber auf Grund mancher Rezensionen hier muss ich annehmen, dass diejenigen, die dem Autor Langatmigkeit, Verblendung, Klischee-Pflege&Co unterstellen, das Buch nicht in all'seiner breiten Facettierung&Tiefe, in seinem Kern verstanden haben...und das macht, angesichts dieses einfach wunderbaren Gesamtkunstwerks Timms, dann schon fast betroffen und ein wenig wütend, weil in diesem Buch verschiedene Lebensstile, Eindrücke, essentielle Themen ganz kunstvoll& in seiner Fertigkeit bezaubernd miteinander verflochten werden und derlei Rezensionen ihm einfach nicht gerecht werden.

Ich kann jenen nur raten, dem Buch, und damit vor allem sich selbst, eine zweite Chance einzuräumen, und diesmal bewusster zwischen die Zeilen zu tauchen.

Das ist ein Buch, dem so viel innewohnt, dass man auch nach mehrmaligem Genuß trotzdem immer wieder Neues entdecken wird.

Mein innigster Dank dem Autor, für diese nachhaltigen Berührungen, die den Leser nicht auch zuletzt durch seinen eher unkonventionellen Schreibstil in den Bann ziehen, freie Gedanken zu neuer Verknüpfung anregen, die Nerven am Feuern halten.

Einfach großartig.

Zu diesem Buch kann man nur eins sagen: Lesen!!
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein doch recht weinerliches Generationenporträt, 12. März 2007
Rezension bezieht sich auf: ROT: Roman (Taschenbuch)
Uwe Timms "Rot" finde ich immer dann stark, wenn ein Bild der Gesellschaft und ihrer Entwicklung seit 1967 gezeigt wird - 68er, RAF-Terror, DDR-Alltag, Wiedervereinigung und - ein einmaliger Exkurs - Wilhelminische Ära zwischen Bismarck und Erstem Weltkrieg. Verlorene Träume und Ideen werden genauso zum Leben erweckt wie alte politische Fehden und der noch unschuldige Glaube an Fortschritt und Veränderung in einer noch intakten Umwelt.

Allerdings will "Rot""ja nicht nur die Gesellschaft, sondern auch den Hauptdarsteller und seine Entwicklung skizzieren und das geht für meinen Geschmack schief: Zwar weiß ich nicht, in welchem Maße der fiktive Ich-Erzähler in Uwe Timms Roman autobiographisch eingefärbt ist, aber das recht selbstverliebte Lamento eines "Mannes in den besten Jahren" über den Verlust der Jugend und der Wirkung auf Frauen nervt bei fortschreitender Lektüre zunehmend. Natürlich hat bzw. hatte der Protagonist ein derart erfülltes Sexualleben voller Traumfrauen, dass sich im realen Leben die meisten Männer bei solchen Schilderungen kaum wiederfinden dürften. Dennoch (oder vielleicht ja deswegen) hat er nicht die Größe gefunden, zu relativieren und sich selbst zu reflektieren, sondern lässt sich in bester 68er Tradition vorwiegend triebgesteuert durchs Leben treiben - wie oft hat man das inzwischen eigentlich schon gelesen - anders, teils aber auch besser? Natürlich werden auch enttäuschte Hoffnungen und geplatzte Träume auf ähnlich abgedroschene Weise verhandelt. Walser, Roth und andere lassen grüßen.

Auch stilistisch besehen bleiben Wünsche offen - die fortwährende Anrede des Lesers mit verehrte Trauergemeinde" wirkt nach einiger Zeit doch sehr gezwungen und zum Ende der Handlung hin sorgen einige ausgedehnte Nebenpassagen für ein Stocken des Erzählflusses.

Für mich insgesamt ein Buch, das man lesen kann aber sicher nicht muss: "Kopfjäger" war deutlich stärker, so dass ich Timm sicherlich noch eine Chance geben werde.
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2.0 von 5 Sternen Heißer Sommer, 3. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ROT: Roman (Taschenbuch)
hat mir besser gefallen. Rot ist wie der beschriebene alte Porsche des betrogenen Ben. "... und dieses Modell sieht weit besser aus als all die anderen, die ihm folgten, es ist so einfach ohne Anstrengung elegant. kein Firlefanz." Übrig bleibt leider nur eine Angeberkarre und das liegt am Protagonisten. Der wirkt auf mich einfach zu gelackt. Junge Frau, Jazz, gekifft wird auf Seite 300 und nach New York muss ich auch mal wieder. Das nervt.
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ROT: Roman
ROT: Roman von Uwe Timm (Taschenbuch - 1. Oktober 2003)
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