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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein schönes Buch, das keiner kennt
Manchmal haben die Mitarbeiterinnen in unserer Bibliothek Mitleid mit bestimmten Büchern, und dann werden sie auf einem bestimmten Tisch ausgelegt. Und so kommen sie wieder unter die Leute. Dieses Büchlein (169 Seiten) mit einem Cover-Design wie aus den 50ern ist kein Hammer, es ist einfach eine nette Geschichte, die aber gerade jetzt angesichts des...
Veröffentlicht am 8. März 2004 von Christian von Montfort

versus
3.0 von 5 Sternen Ein Krimi, der keiner ist
Ein Krimi, der eigentlich keiner ist. Dafür eher eine Parodie. Und doch liest sich der Roman der versierten Autorin recht gut und flüssig.

Ein Kurde, von Beruf Profikiller, soll in New York einen ehemaligen türkischen Geschäftsmann samt Familie umbringen. Dass aus der ganzen Sache nichts wird, aus dem Killer später ein...
Veröffentlicht am 21. Juli 2009 von Günter Nawe "Herodot"


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein schönes Buch, das keiner kennt, 8. März 2004
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Job: Roman (Gebundene Ausgabe)
Manchmal haben die Mitarbeiterinnen in unserer Bibliothek Mitleid mit bestimmten Büchern, und dann werden sie auf einem bestimmten Tisch ausgelegt. Und so kommen sie wieder unter die Leute. Dieses Büchlein (169 Seiten) mit einem Cover-Design wie aus den 50ern ist kein Hammer, es ist einfach eine nette Geschichte, die aber gerade jetzt angesichts des ständigen islamischen Terroralarms aktuell ist. Und sie ist spannend, ernst, und trotz Dramatik auch ganz lustig: Ein kurdischer Auftragskiller wird 1997 aus Istanbul nach New York eingeflogen. Er soll in 5 Tagen die Familie eines kurdischen Politikers auslöschen, um diesen unter Druck zu setzen. Soweit der schreckliche und durchaus realitätsnahe Hintergrund. Doch die Großstadt mit ihren Eigenarten bringt ihn durcheinander - er findet einfach keine Ruhe für seinen "Job".
Wir begleiten Alan Korkunc während dieser 5 Tage, während er sich in New York einlebt und zurechtfinden muss. Die Gegensätze sind krass: Korkunc kommt aus einem kleinen anatolischen Dorf in diese riesige Stadt. Er spricht kein Englisch, überall kommt es zu Missverständnissen. Seine Freude: die etwas stämmigeren Amerikanerinnen, die ihn an die Heimat erinnern und seinen "kir" animieren. Nebenher erhält man eine kleine Einführung in die türkisch-kurdische Umgangssprache.
Das Ende kommt natürlich ganz anders als geplant, doch es ist eigentlich gar nicht so wichtig. In der Hauptsache werden nämlich New York-Freunde ihre Freude daran haben, wie der absolut coole Killer in ihrer hektischen Stadt verzweifelt. Dische hat gut beobachtet und daraus einen amüsanten Mini-Thriller gemacht, der durchaus eine Versuchung wert ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht ihr bestes Buch, aber trotzdem gut, 13. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Ein Job: Roman (Gebundene Ausgabe)
Irene Dische hat schon bessere Bücher geschrieben. Trotzdem ist dieses natürlich ein ungewöhnlicher Thriller, und das eben darum, weil er von Irene Dische ist.
Ein kurdischer Killer trifft in New York ein und scheitert an seiner ersten Donut-Bestellung.
Fünf Tage hat er Zeit, sich auf seinen Auftragsmord vorzubereiten. Dabei freundet er sich nicht nur mit seiner Nachbarin an, sondern nimmt auch noch persönlichen Kontakt zu seinen späteren Opfern auf. Etwas, das nicht unbedingt seinen Gepflogenheiten entspricht.
Das merkwürdige Verhalten der New Yorker bringt ihn immer wieder in unangenehme Situationen. So ist sein Auftragswagen ein Taxi und er muss sich den lieben langen Tag lang der wütenden New Yorker erwehren, die in sein Taxi steigen wollen.
Das Ende ist ein wenig abgehackt und zum Schluss dann sogar ein bisschen märchenhaft.
Irene Dische versteht es, Situationskomik zu beschreiben, sie hat eine Ader für lustige Details.
Trotzdem fand ich, dass der ' ziemlich kurze ' Roman seine Längen hatte, und dass die lakonische Schreibweise sich manchmal in Geschwafel verlor.
Etwas gerafft, hätte der Roman eine ziemlich witzige Kurzgeschichte oder Novelle ergeben, so jedoch war er ein letztlich unbefriedigender Roman.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigenwillige Geschichte mit grandiosem Blick auf New York, 22. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein Job: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein kurdischer Auftragskiller der nach New York kommt um dort einen Job zu erledigen... Geschichten wie diese sind nicht neu und es gibt sie zuhauf. Was das Buch aber in seiner eigentümlichen Weise einzigartig macht ist der zynische und teilweise geradezu vernichtende Blick auf die New Yorker Gesellschaft. Die Beschreibung des Lebensgefühls der Stadt, an der auch der kühlste Killer zerbrechen kann, ist so geschickt in die Geschichte verwoben, daß es Spaß macht, das Buch von Anfang bis zum Ende am Stück durchzulesen. Der begeisterte New York Reisende wird viele der kleinen Seitenhiebe auf die Stadt bestätigen können und bisweilen lächelnd nicken, wenn dem starken Auftragskiller durch Kleinigkeiten, mit denen er aufgrund mangelnder Englischkenntnisse nicht zurecht kommt, der Spaß am "Job" genommen wird. Trotz all dem ist "ein Job" beileibe kein lustiges Buch sondern stimmt eher zum Nachdenken. Ein Aufeinanderprallen verschiedenster Lebensphilosophien, die in Metropolen täglich millionenmal stattfinden kann viel verändern...
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4.0 von 5 Sternen Zwischengelandet, 15. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Ein Job: Krininalroman (Taschenbuch)
Wie man mit einem Genre fulminant spielt, beweist Irene Dische in ihrem kurzen Roman Ein Job. Der Killer ist Kurde, kommt nach New York, spricht die Sprache nicht, kennt sich nicht aus und wird in einen Job eingewiesen, den er so eigentlich nicht ausführen mag. In seiner liebevollen Hilflosigkeit erinnert manches an Jim Jarmuschs fulminanten DDR-Taxifahrer Grokenberger aus Night on Earth, von Armin Müller-Stahl gespielt. Es geht ums nackte Überleben. Wie die meisten beruhigt sich auch Alan Korkun damit, dass es ja nur ein Job ist. Staatlich beauftragte Tötungsmaschinen beruhigen ihr Gewissen mit ähnlich abstrusen Äußerungen. Der Roman ist mit der Noir-Serie verglichen worden. Ähnlichkeiten sind nicht nur beabsichtigt, sie füllen das Fundament, auf dem Dische ihren Esprit versprüht. Er beschränkt sich aufs Wesentliche, vor allem jedoch ist er ein reines Lesevergnügen, vor allem für jene, die sich mit Thrillern auskennen und sicher in der skurilen Geschichte viele typische Charaktere des Genre finden.
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3.0 von 5 Sternen Ein Krimi, der keiner ist, 21. Juli 2009
Von 
Günter Nawe "Herodot" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Job (Gebundene Ausgabe)
Ein Krimi, der eigentlich keiner ist. Dafür eher eine Parodie. Und doch liest sich der Roman der versierten Autorin recht gut und flüssig.

Ein Kurde, von Beruf Profikiller, soll in New York einen ehemaligen türkischen Geschäftsmann samt Familie umbringen. Dass aus der ganzen Sache nichts wird, aus dem Killer später ein Tankstellenbesitzer in Nevada wird, macht den Roman so reizvoll. Denn dieser Killer ist eher ein unbeholfener Mensch, der sich - ohne Englischkenntnisse - in New York denkbar fremd fühlt. Außerdem fehlt ihm die Kaltblütigkeit, Frauen und Kinder umzubringen. Für den gedachten Job in jeder Hinsicht also eine Fehlbesetzung.

Mit viel Witz und Situationskomik, mit Kalauern und ernsten Betrachtungen
erklärt uns Irene Dische den Gang der Dinge, die Wandlung des Killers zum Gutmenschen und die aus Sicht des Kurden wundersame Welt von New York.

Und damit hat Irene Dische ihren "Job" gut gemacht: Sie hat ein unterhaltsames Buch geschrieben, dem man manche Ungeeimtheit gern verzeiht.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nicht Fisch, nicht Fleisch, 6. Januar 2006
Von 
Henning Kolf (Mecklenburg-Vorpommern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Job. Kriminalroman (Taschenbuch)
Ausführungen zum Inhalt möchte ich mir sparen, weil darüber hier auf der Amazon-Seite schon genügend gesagt wurde. Der überwiegend positiven Kritik kann ich mich nicht anschließen. Auf dem Buchdeckel steht "Kriminalroman". Wenn das Buch dies sein soll, ist es jedenfalls ziemlich misslungen. Angeblich soll es sich beim Protagonisten um einen erfahrenen Berufskiller handeln. Wenn man liest, wie dilettantisch allerdings dieser sein Opfer beschattet, stehen die Haare zu Berge (und dies ist nicht das einzige Beispiel für einen misslungenen Kriminalplot). Was soll das Buch dann sein? Eine ethnische oder soziologische Beschreibung des beziehungsweise eine Auseinandersetzung mit dem Kurdischen? Die recht wahllos eingestreuten, bedeutungsschwanger kursiv gedruckten kurdischen Wörter sollen dies vielleicht(?) nahelegen. Lachhaft ist dann aber die allzu schnelle Sozialisierung und Amerikanisierung des Protagonisten, der zum amerikanischen Tankstellenbesitzer mutiert. Aber man lacht auch nicht so herzlich, dass man das Ganze als Burleske oder Satire begreifen könnte, dafür nimmt sich der Roman dann wieder selbst zu ernst. Hinzu kommt dann noch, dass das Buch sprachlich nicht zu überzeugen vermag und darüberhinaus der Plot von einem nervigen Erzähler nahe gebracht wird, der den Leser schon mal duzend erinnert: "Du weißt ja, dass Alan Flecken hasste".
Nicht Fisch, nicht Fleisch, noch nicht einmal etwas für geistige Vegetarier.
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Ein Job: Krininalroman
Ein Job: Krininalroman von Irene Dische (Taschenbuch - 1. November 2002)
EUR 8,90
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