Kundenrezensionen


24 Rezensionen
5 Sterne:
 (8)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:
 (8)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It all boils down to one book
Dass Gaarders Bücher sich oft ähneln, mag man kritisieren können. Ich sehe allerdings sein Schaffen als grossen Zyklus über "das Leben", und ich finde es nachvollziehbar, wenn man die wichtigsten Gedankenansätze auch mal wiederholen möchte. Und er macht das ja nicht aus Ideenmangel, sondern weil er bewusst Verknüpfungen mit anderen...
Veröffentlicht am 30. Juli 2006 von Maleen Doria

versus
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende einer Erfolgsserie?
In diesem Buch vermischt Jostein Gaarder Ideen, die er bereits in früheren Werken umgesetzt hat. "Maya oder Das Wunder des Lebens" ist ein Roman, in dem Realität und Fantasie ineinander übergehen (vgl. "Das Kartengeheimnis") und der gleichzeitig ein wissenschaftliches Thema behandelt (vgl. "Sofies Welt"). Die Fantasiefiguren erinnern sehr an "Das...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2002 von Raumzeitreisender


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It all boils down to one book, 30. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Maya oder Das Wunder des Lebens: Roman (Taschenbuch)
Dass Gaarders Bücher sich oft ähneln, mag man kritisieren können. Ich sehe allerdings sein Schaffen als grossen Zyklus über "das Leben", und ich finde es nachvollziehbar, wenn man die wichtigsten Gedankenansätze auch mal wiederholen möchte. Und er macht das ja nicht aus Ideenmangel, sondern weil er bewusst Verknüpfungen mit anderen Büchern herstellt (maya-Kartengeheimnis).

Maya ist auf eine Weise Gaarders Hauptwerk geworden. Umfangreich, präzise, ausschweifend und durchaus auch anstrengend ist es geworden, und möglicherweise muss man sich auch drei oder viermal durchkämpfen um es mögen zu können.

Aber wenn man es in seiner Gesamtheit akzeptiert, passt plötzlich allles: Die seitenlangen evolutionsbiologischen Ausschweifungen, Gespräche mit einem Gecko, Diskussionen, ein seltsames kartengeheimnis-gemahnendes Manifest und eine kleine Liebesgeschichte verdichten sich zu einer literarischen Symphonie mit dem Blick fürs wesentliche und dem selbstvertrauen, zu schreiben was notwendig ist auch wenn es den Leser fordert und anstrengt. Man muss natürlich etwas übrig haben für Philosophie, oder wenigstens einen positiv naiven Blick auf unsere Welt fernab von Karriere und Geltungsbedürfnis zu werfen imstande sein.

Aber wenn die Voraussetzungen stimmen, ist es schwer, dieses Buch zu vergessen.

Die leidenschaft des Orangenmädchens, die eigensinnige Traurigkeit von durch einen Spiegel und die poetischen, auf eine schöne Art naiven Konstruktionen des Kartengeheimnis verdichten sich zu einer Melange, für die wunderschön ein eigenartig farbloses Wort ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende einer Erfolgsserie?, 22. Oktober 2002
Von 
Raumzeitreisender (Wuellen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Maya oder Das Wunder des Lebens: Roman (Taschenbuch)
In diesem Buch vermischt Jostein Gaarder Ideen, die er bereits in früheren Werken umgesetzt hat. "Maya oder Das Wunder des Lebens" ist ein Roman, in dem Realität und Fantasie ineinander übergehen (vgl. "Das Kartengeheimnis") und der gleichzeitig ein wissenschaftliches Thema behandelt (vgl. "Sofies Welt"). Die Fantasiefiguren erinnern sehr an "Das Kartengeheimnis" und die Aufarbeitung der Evolutionstheorie ist nicht annähernd vergleichbar mit den Erläuterungen zur Philosophie in "Sofies Welt". Auch wenn ich die Idee, Wissenschaft, Fantasie und Roman miteinander zu vermischen für genial halte, ist die Umsetzung in diesem Fall nicht gelungen. Die Dialoge sind schwerfällig und ich hatte Mühe, den Überblick zu bewahren. Ich halte Jostein Gaarder für einen großen Buchautor. "Maya oder Das Wunder des Lebens" ist nach meinem Empfinden unter gewaltigem Zeit- und Erfolgsdruck entstanden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Wunder des Lesens (nehmen Sie sich Zeit!), 19. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Maya oder Das Wunder des Lebens: Roman (Taschenbuch)
Einmal mehr kombiniert Gaarder Dinge miteinander, die auf den ersten Blick nichts gemein haben: Assoziieren Sie beispielsweise den spanischen Maler Goya mit der Evolutionstheorie? Oder denken Sie bei andalusischem Flamenco an Sterben und Wiedergeburt? Wenn nicht, dann wird Ihr Gehirn zunächst eine ganze Masse an Lesestoff verschiedenster Themen aufnehmen müssen, ehe Sie verstehen, worum es in diesem Buch überhaupt geht. Meiner Meinung nach ist das Buch zu voll gepackt und dadurch auch zu lang. Es gibt Durststrecken, keine Frage.
Für die Lektüre im Alltag halte ich "Maya" für ungeeignet. Allzu oft werden Sie als Leser den roten Faden suchen, bei dem man sich schließlich fragt, ob es ihn überhaupt gibt. Das auch nicht zuletzt deshalb, weil uns die Geschichte nicht nur von einem Erzähler vermittelt wird und mindestens ein halbes Dutzend Settings beinhaltet. Ohne zu viel verraten zu wollen: Häufig genug muss man die - allerdings in einer wie zu erwarten: wundervolle Sprache gefasste - Handlung überdenken, manchmal erscheint sie keineswegs realistisch, auch nicht magisch, sondern einfach unlogisch.
Wenn Sie "Maya" lesen, dann sollten Sie sich Zeit dafür nehmen. Und einen Platz suchen, der der Szenerie des Buches entspricht, eine Bank im Garten oder in einem Park zum Beispiel. Oder nehmen Sie das Buch mit auf die Urlaubsreise. Dann können Sie Gaarders Geschichte genießen. Denn manche Szenen sind so eindrucksvoll in der Darstellung, so bunt, so phantasiereich, als dass es zu schade wäre, sie einfach nur herunterzulesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen langweiliges Durcheinander, 10. März 2003
Von 
Antje Burkert (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Maya oder Das Wunder des Lebens: Roman (Taschenbuch)
Von den Fidschis ins mediterrane Spanien, von einem paläontologischen Referat zu einer Philosophie übers Dasein in Form eines Manifestes, von einer Inkarnation eines Goya-Aktes bishin zu einem durch die Zeitgeschichte reisenden Zwerg, alles findet sich unter dem Titel "Maya oder das Wunder des Lebens". Leider haben diese Norweger immer wieder Längen, v.a. in ihren naturwissenschaftlichen Erleuterungen, auch sind Gaarders Phantsien stellenweise so absurd, daß es keinen Spaß macht, ihm zu folgen. Der Roman streift in einigen Details das besser gelungene "Kartengeheimnis".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Gefühlskurve, 6. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Maya oder Das Wunder des Lebens: Roman (Taschenbuch)
Nach "Sophies Welt" wollte ich mich auch mit anderen Werken von Jostein Gaarder befassen. Mehr nach dem Zufallsprinzip habe ich dann dieses Buch erworben und nun war die Wahl auf dieses gefallen, dass es endlich in die Hand genommen und gelesen wird.

Ich möchte mich zum Inhalt selber nicht äußern, einfach mal die Gefühlskurve beschreiben, die ich durchlebt habe beim Lesen. Ich saß also da und quälte mich durch die ersten (etliche) Seiten. Fasste es sehr selten an, aber irgendwas trieb mich immer weiter. Und spätestens beim Dialog mit dem Gecko Gordon (oder war es doch Franks Vorliebe für "Gordon's Dry Gin", die wir teilen) sollte das Eis brechen und mich völlig fesseln, so dass ich es am liebsten nie mehr loslassen wollte.

Man muss sich wirklich Zeit lassen, für das Buch, für die Charaktere (welche manche sehr skurril erscheinen), für die Handlung. Alles ist in schönen Worten umschrieben. Und die Lösung, sofern es eine gibt, mag manchmal ganz einfach erscheinen, man muss einfach eintauchen in das Buch, die Worte, die Beschreibung der Lokalitäten, die kleinen Geschichten und Mythen auf sich wirken lassen.

Das Buch ist wirklich nicht einfach zu lesen, kein Buch für Zwischendurch, es braucht die volle Aufmerksamkeit des Lesers, dann kann es einen zum Freund gewinnen, dann offenbart es seine Charaktere.

Aber auf Grund seiner Sperrigkeit zu Beginn gibt es einen Punkt Abzug.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Maya oder Das Buch der schönen Sätze, 19. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Maya oder Das Wunder des Lebens: Roman (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch zufällig entdeckt und es "einfach mal" gekauft. Ich kannte bereits vorher "Sofies Welt" und "Das Kartengeheimnis" von Jostein Gaarder. Das erste der beiden hatte mir dabei nicht besonders gefallen. "Maya oder Das Wunder des Lebens" ist dem fantastischen Roman "Das Kartengeheimnis" ähnlich und so zu sagen der Nachfolge-Roman. Ich weiß nicht, ob jemand, der "Das Kartengeheimnis" nicht gelesen hat, dieses Buch wirklich versteht, denn auf die Ereignisse im Kartengeheimnis wird nur recht flüchtig eingegangen (Grund für den Abzug eines Sternes). An einigen Stellen ist das Buch etwas schwerfällig zu lesen, aber was es wirklich lesenswert macht sind die vielen wunderschönen Gedankenspiele in diesem Buch. Zudem haben mich viele Sätze in diesem Buch sehr faszieniert und mich zum Denken bewegt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Wunder, es zu Ende zu lesen (nehmen Sie sich also Zeit!), 31. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Maya oder Das Wunder des Lebens: Roman (Taschenbuch)
Einmal mehr kombiniert Gaarder Dinge miteinander, die auf den ersten Blick nichts gemein haben: Assoziieren Sie beispielsweise den spanischen Maler Goya mit der Evolutionstheorie? Oder denken Sie bei andalusischem Flamenco an Sterben und Wiedergeburt? Wenn nicht, dann wird Ihr Gehirn zunächst eine ganze Masse an Lesestoff verschiedenster Themen aufnehmen müssen, ehe Sie verstehen, worum es in diesem Buch überhaupt geht. Meiner Meinung nach ist das Buch zu voll gepackt und dadurch auch zu lang. Es gibt Durststrecken, keine Frage.
Für die Lektüre im Alltag halte ich "Maya" für ungeeignet. Allzu oft werden Sie als Leser den roten Faden suchen, bei dem man sich schließlich fragt, ob es ihn überhaupt gibt. Das auch nicht zuletzt deshalb, weil uns die Geschichte nicht nur von einem Erzähler vermittelt wird und mindestens ein halbes Dutzend Settings beinhaltet. Ohne zu viel verraten zu wollen: Häufig genug muss man die - allerdings in einer wie zu erwarten: wundervolle Sprache gefasste - Handlung überdenken, manchmal erscheint sie keineswegs realistisch, auch nicht magisch, sondern einfach unlogisch.
Wenn Sie "Maya" lesen, dann sollten Sie sich Zeit dafür nehmen. Und einen Platz suchen, der der Szenerie des Buches entspricht, eine Bank im Garten oder in einem Park zum Beispiel. Oder nehmen Sie das Buch mit auf die Urlaubsreise. Dann können Sie Gaarders Geschichte genießen. Denn manche Szenen sind so eindrucksvoll in der Darstellung, so bunt, so phantasiereich, als dass es zu schade wäre, sie einfach nur herunterzulesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht gerade Gaarders größter Durchbruch..., 4. Januar 2014
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hillershausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Maya oder Das Wunder des Lebens: Roman (Taschenbuch)
Der norwegische Paläontologe Frank begibt sich auf die Fidschiinseln, um über ausgestorbene Tierarten und die Herkunft der Menschen zu forschen. Dort begegnet er dem spanischen Pärchen Ana und José. Er glaubt Ana irgendwo schon einmal begegnet zu sein, doch er kommt einfach nicht darauf, woher er sie kennt. Unterdessen freundet er sich etwas mit dem Gecko "Gordon" an, der fortan sein Gästezimmer bewohnt und offensichtlich keine Abneigung zu Franks Gin-Flasche hegt. Mit dem Engländer John Spooke und dem spanischen Pärchen diskutiert Frank über das Leben, Gott, die Abstammung der Menschen und entschließt sich all diese Gespräche aufzuzeichnen und an seine ehemalige Frau Vera in Briefform zu schicken...

Das Buch unterteilt sich in folgende Teile: Vorwort von John Spooke, Franks Brief an Vera, Nachwort von John Spooke und "Das Manifest". Im "Manifest" stehen nochmals bereits vorher im Buch erwähnte Lebensweisheiten und Erkenntnisse in Form von Kartensymbolen wie Pik, Herz etc. Ich finde das Buch am Anfang relativ interessant, man begibt sich nämlich mit dem jeweiligen Ich-Erzähler auf eine Reise nach Fidschi und meint dort abenteuerliche Dinge zu lesen, jedoch werden immer wieder philosophische Ansätze eingebaut, wie man sie schon aus Gaarders berühmtem Roman Sofies Welt kennt. Dies gehört zum eigentlichen Stil und Thema Gaarders in seinen Werken, doch werden hier zu oft Wiederholungen genannt, ganze Absätze werden im Buch bis zu 3 mal wieder erwähnt und somit gezwungenermaßen nochmals gelesen, und das finde ich etwas enttäuschend. Am Ende des Buches ist man, finde ich, auch nicht viel schlauer oder berührt, insofern ist es für mich nur ein Buch, das Lücken füllt und nicht unbedingt hätte geschrieben werden müssen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das so sehe, da ich schon einige Werke von Gaarder kenne und mir dieses als nichts Neues, Bewegendes entgegen kommt. Ist dieses Buch von Gaarder, aber das erste, das man von ihm liest, dann wird man sicherlich nicht enttäuscht sein und im Gegenzug hierauf auch auf seine anderen Werke neugierig. Es gibt in diesem Buch nur ein- oder zwei Stellen, die einen fast laut auflachen lassen, der Rest ist alles nur Geschwätz, Hypothese und besitzt keine Tiefgründigkeit und lehrreichen, merkbaren Stellen wie in Gaarders eben genanntem Roman "Sofies Welt".

Natürlich bleiben am Ende immer noch die Fragen offen: "Woher kommen die Menschen?", "Wie ist das Universum entstanden und der Urknall?", "Wie werden wir in einigen Millionen Jahren aussehen, wenn unsere ganz frühen Vorfahren schon anders aussahen damals als wir heute?" etc. Die Fragen sind auch hier wieder nichts Neues und werden bereits in zahlreichen anderen Werken Gaarders aufgeworfen und behandelt. Insofern betrachte ich dieses Buch nicht gerade als Gaarders größten Durchbruch, doch von ganzer Schlechtigkeit zeugt es ebenfalls nicht...

~Bücher-Liebhaberin~
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht gerade Gaarders größter Durchbruch..., 4. Januar 2014
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hillershausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Der norwegische Paläontologe Frank begibt sich auf die Fidschiinseln, um über ausgestorbene Tierarten und die Herkunft der Menschen zu forschen. Dort begegnet er dem spanischen Pärchen Ana und José. Er glaubt Ana irgendwo schon einmal begegnet zu sein, doch er kommt einfach nicht darauf, woher er sie kennt. Unterdessen freundet er sich etwas mit dem Gecko "Gordon" an, der fortan sein Gästezimmer bewohnt und offensichtlich keine Abneigung zu Franks Gin-Flasche hegt. Mit dem Engländer John Spooke und dem spanischen Pärchen diskutiert Frank über das Leben, Gott, die Abstammung der Menschen und entschließt sich all diese Gespräche aufzuzeichnen und an seine ehemalige Frau Vera in Briefform zu schicken...

Das Buch unterteilt sich in folgende Teile: Vorwort von John Spooke, Franks Brief an Vera, Nachwort von John Spooke und "Das Manifest". Im "Manifest" stehen nochmals bereits vorher im Buch erwähnte Lebensweisheiten und Erkenntnisse in Form von Kartensymbolen wie Pik, Herz etc. Ich finde das Buch am Anfang relativ interessant, man begibt sich nämlich mit dem jeweiligen Ich-Erzähler auf eine Reise nach Fidschi und meint dort abenteuerliche Dinge zu lesen, jedoch werden immer wieder philosophische Ansätze eingebaut, wie man sie schon aus Gaarders berühmtem Roman Sofies Welt kennt. Dies gehört zum eigentlichen Stil und Thema Gaarders in seinen Werken, doch werden hier zu oft Wiederholungen genannt, ganze Absätze werden im Buch bis zu 3 mal wieder erwähnt und somit gezwungenermaßen nochmals gelesen, und das finde ich etwas enttäuschend. Am Ende des Buches ist man, finde ich, auch nicht viel schlauer oder berührt, insofern ist es für mich nur ein Buch, das Lücken füllt und nicht unbedingt hätte geschrieben werden müssen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das so sehe, da ich schon einige Werke von Gaarder kenne und mir dieses als nichts Neues, Bewegendes entgegen kommt. Ist dieses Buch von Gaarder, aber das erste, das man von ihm liest, dann wird man sicherlich nicht enttäuscht sein und im Gegenzug hierauf auch auf seine anderen Werke neugierig. Es gibt in diesem Buch nur ein- oder zwei Stellen, die einen fast laut auflachen lassen, der Rest ist alles nur Geschwätz, Hypothese und besitzt keine Tiefgründigkeit und lehrreichen, merkbaren Stellen wie in Gaarders eben genanntem Roman "Sofies Welt".

Natürlich bleiben am Ende immer noch die Fragen offen: "Woher kommen die Menschen?", "Wie ist das Universum entstanden und der Urknall?", "Wie werden wir in einigen Millionen Jahren aussehen, wenn unsere ganz frühen Vorfahren schon anders aussahen damals als wir heute?" etc. Die Fragen sind auch hier wieder nichts Neues und werden bereits in zahlreichen anderen Werken Gaarders aufgeworfen und behandelt. Insofern betrachte ich dieses Buch nicht gerade als Gaarders größten Durchbruch, doch von ganzer Schlechtigkeit zeugt es ebenfalls nicht...

~Bücher-Liebhaberin~
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht gerade Gaarders größter Durchbruch..., 4. Januar 2014
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hillershausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Der norwegische Paläontologe Frank begibt sich auf die Fidschiinseln, um über ausgestorbene Tierarten und die Herkunft der Menschen zu forschen. Dort begegnet er dem spanischen Pärchen Ana und José. Er glaubt Ana irgendwo schon einmal begegnet zu sein, doch er kommt einfach nicht darauf, woher er sie kennt. Unterdessen freundet er sich etwas mit dem Gecko "Gordon" an, der fortan sein Gästezimmer bewohnt und offensichtlich keine Abneigung zu Franks Gin-Flasche hegt. Mit dem Engländer John Spooke und dem spanischen Pärchen diskutiert Frank über das Leben, Gott, die Abstammung der Menschen und entschließt sich all diese Gespräche aufzuzeichnen und an seine ehemalige Frau Vera in Briefform zu schicken...

Das Buch unterteilt sich in folgende Teile: Vorwort von John Spooke, Franks Brief an Vera, Nachwort von John Spooke und "Das Manifest". Im "Manifest" stehen nochmals bereits vorher im Buch erwähnte Lebensweisheiten und Erkenntnisse in Form von Kartensymbolen wie Pik, Herz etc. Ich finde das Buch am Anfang relativ interessant, man begibt sich nämlich mit dem jeweiligen Ich-Erzähler auf eine Reise nach Fidschi und meint dort abenteuerliche Dinge zu lesen, jedoch werden immer wieder philosophische Ansätze eingebaut, wie man sie schon aus Gaarders berühmtem Roman Sofies Welt kennt. Dies gehört zum eigentlichen Stil und Thema Gaarders in seinen Werken, doch werden hier zu oft Wiederholungen genannt, ganze Absätze werden im Buch bis zu 3 mal wieder erwähnt und somit gezwungenermaßen nochmals gelesen, und das finde ich etwas enttäuschend. Am Ende des Buches ist man, finde ich, auch nicht viel schlauer oder berührt, insofern ist es für mich nur ein Buch, das Lücken füllt und nicht unbedingt hätte geschrieben werden müssen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das so sehe, da ich schon einige Werke von Gaarder kenne und mir dieses als nichts Neues, Bewegendes entgegen kommt. Ist dieses Buch von Gaarder, aber das erste, das man von ihm liest, dann wird man sicherlich nicht enttäuscht sein und im Gegenzug hierauf auch auf seine anderen Werke neugierig. Es gibt in diesem Buch nur ein- oder zwei Stellen, die einen fast laut auflachen lassen, der Rest ist alles nur Geschwätz, Hypothese und besitzt keine Tiefgründigkeit und lehrreichen, merkbaren Stellen wie in Gaarders eben genanntem Roman "Sofies Welt".

Natürlich bleiben am Ende immer noch die Fragen offen: "Woher kommen die Menschen?", "Wie ist das Universum entstanden und der Urknall?", "Wie werden wir in einigen Millionen Jahren aussehen, wenn unsere ganz frühen Vorfahren schon anders aussahen damals als wir heute?" etc. Die Fragen sind auch hier wieder nichts Neues und werden bereits in zahlreichen anderen Werken Gaarders aufgeworfen und behandelt. Insofern betrachte ich dieses Buch nicht gerade als Gaarders größten Durchbruch, doch von ganzer Schlechtigkeit zeugt es ebenfalls nicht...

~Bücher-Liebhaberin~
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Maya oder Das Wunder des Lebens: Roman
Maya oder Das Wunder des Lebens: Roman von Jostein Gaarder (Taschenbuch - 1. August 2002)
EUR 9,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen