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TOP 1000 REZENSENTam 15. November 2011
In "Wolfsblut" wird die Geschichte eines wilden Wolfs-Hund-Mischlings erzählt, welcher ein Haushund wird, in "Ruf der Wildnis" genau andersherum.

Der Hund Buck wird aus dem sonnigen Kalifornien entführt und kommt in den Goldrausch nach Alaska. Dort erfährt er zum ersten Mal in seinem Leben Härte und Leid. Wie auch "Wolfsblut" ist "Ruf der Wildnis" gewiss ein Bildungsroman. Er beschreibt wunderbar die Entwicklung des hündischen Protagonisten. Dies sowohl mit allen Vor- und allen Nachteilen. Das hätte nach meinem Geschmack auch etwas länger sein können; Nach "Wolfsblut" hatte man ein kompletteres Lesegefühl.

Der Roman ist über 100 Jahre alt und fesselt, sowohl in seiner Sprache als auch in seinem zeitlosen Thema. Das Prädikat Jugendroman macht ihn auch für Erwachsene nicht uninteressant. Für mich ein Klassiker den mal gelesen haben muss.

Ich werde ihn auch wiederlesen und wieder...
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Buck, ein großer Farmhund aus dem sonnigen Kalifornien, wird nach Alaska verkauft und dort zum Schlittenhund ausgebildet. Das Leben ist extrem roh, durch harte Arbeit, Gewalt und Hunger und immer wieder den Anblick des Todes verwildert Buck und wird zusehends zum reißenden Wolf. Schließlich folgt er dem "Ruf der Wildnis"...

Die Geschichte erschien 1903, alternativ auch unter dem Titel "Wenn die Natur ruft". London hat seine wirklich berauschenden Werke erst später geschrieben. Der "Ruf der Wildnis" ist in Schreibstil und Spannung noch nicht so ausgefeilt und packend wie etwa der "Lockruf des Goldes", der "Seewolf" oder die "Insel Berande". Es liest sich eher wie ein Kinderbuch. Doch hier ist schon deutlich eine zentrale Idee in Londons Gesamtwerk ersichtlich, dass der Hund - respektive der Mensch - ein Produkt seiner Lebensumstände ist. Geht es um das nackte Überleben, so gilt nur noch das Recht des Stärkeren. Selbst der besterzogene Haushund wird dann zum Wolf oder er geht jämmerlich unter. "Töten oder getötet werden hieß es, alles andere galt als Feigheit. Und diesem Naturgesetze lange vergangener Tage gehorchte er". Auf den Menschen übertragen findet sich diese Idee am intensivsten im "Seewolf", der im folgenden Jahr erschien.

London hat später übrigens mit dem bekannteren "Wolfsblut" eine umgedrehte Handlung zum "Ruf der Wildnis" geschrieben. Hier sucht ein Wolf die Nähe der Menschen und wird zahm, weil er die Stärke spürt, mit der sie über die Natur herrschen.
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am 19. August 2010
Hauptfigur des Romans "Der Ruf der Wildnis" von Jack London ist ein ehemals domestizierter Mischlingshund Buck, der waehrend des Goldrausches in Kalifornien Anfang des 19. Jahrhunderts verkauft wird und der sich unversehends vom behueteten Hundedasein in den Ueberlebenskampf eines Schlittenhundes katapultiert sieht. Allen Vermutungen zum Trotz ueberlebt er, indem er sich den veraenderten Lebensbedingungen anpasst. Dabei helfen ihm die erlernten Ueberlebenstechniken seines "1. Lebens" wenig, die im Laufe der Geschichte immer mehr in Frage gestellt werden. Je mehr es um das Ueberleben geht, umso mehr treten die urspruenglichen und zunaechst verschuetteten Instinkte in den Vordergrund, denn nur diese ermoeglichen dem Hund das Ueberleben. Nur der Staerkste ueberlebt, in der Wildnis mehr denn in der Zivilisation. Ohne zu viel zu verraten, Buck setzt sich durch und vollzieht den Prozess "vom Schosshund zurueck zur Natur". Auch in diesem Roman greift Jack London auf Extremerfahrungen seines Daseins als Goldgraeber zurueck, was dem Roman Authenzitaet, Glaubwuerdigkeit und Spannung verleiht.
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am 17. August 2014
Der Hund Buck, aufgezogen in einer liebevollen Familie, wird in der rauen Zeit des amerikanischen Goldrausches gestohlen und zum Schlittenhund abgerichtet. Er gerät an brutale Menschen, wird aber schließlich befreit und zieht mit seinem neuen Besitzer in die Wildnis Alaskas. Dort erwachen bei langen einsamen Ausflügen seine Urinstinkte: Er jagt und lebt wie ein Wolf und genießt seine Freiheit und Unabhängigkeit. Zuletzt wird er sogar das Alphatier eines Rudels. "Ruf der Wildnis" kann als Gegenstück zu "Wolfsblut" gesehen werden. In "Wolfsblut" wandelt sich das Wildtier schließlich zum Haustier. Beide Geschichten sind mitreißend erzählt. "Ruf der Wildnis" weckt Sehnsucht nach unberührter Wildnis und absoluter innerer Freiheit. Ein wunderbares Buch.
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am 11. März 2014
Ein großer, kräftiger Haushund aus dem Süden der USA wird gestohlen, verkauft und in der Wildnis des Nordens als Schlittenhund eingesetzt. Er lernt zu kämpfen, zu arbeiten und sich zu behaupten. Sein Körper wird sehnig und stark, doch unter seinem Fell finden sich mehr und mehr Narben. Zudem machen ihm Rivalen, Hunger, schlechte Menschen und die wilden Wölfe das Leben schwer.

Flott erzählte Geschichte, in der London der Frage auf den Grund geht, wie viel Wolf noch in einem domestizierten Hund und wie viel Höhlenmensch in uns Neuzeitmenschen steckt. Ich empfehle, nach "Der Ruf der Wildnis" gleich den Roman "Wolfsblut" zu lesen, in dem der Autor dieses Gedankenspiel umdreht.
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am 17. November 2012
Es muss wohl im Hort, einem Kindergarten für Schüler gewesen sein, also in der Zeit, als ich die Grundschule besuchte, dass ich eine Hundegeschichte las. Ich erinnere mich an Hundekämpfe bis zum Tod des Gegners, furchtbare, grausame Männer und an einen Hund der flieht und durch endlos weite, stille und dunkle Wälder seinen einsamen Weg geht und siegt.

Ein Bekannter meinte, bei dieser Geschichte könnte es sich um Jack Londons „Der Ruf der Wildnis“ gehandelt haben. Aus Neugier auch an meiner Vergangenheit begann ich zu lesen.

Jack London erzählt in diesem Buch so geradlinig und spannend, dass die Geschichte beinahe zu rennen scheint. An manchen Passagen musste ich meinen Lesehunger zügeln, weil ich glaubte, dadurch Details der Schilderungen einfach zu überlesen, ja um des Fortschritts der Handlung willen achtlos weg zuwerfen.

Buck der Hund lebt ein anfangs leichtes, idyllisches Leben, das aber rasch hart und beinahe unmenschlich grausam wird. Was mich überrascht hat, war der Eindruck, Jack London empfand diese Härte und Grausamkeit nicht so fürchterlich, nicht als so ablehnenswert. Es ist beinahe, als gehöre sie einfach zum Leben. Gefressen werden die, die nicht jeden Augenblick eines Angriffes gegenwärtig sind. Das Leben ist amoralisch, lese ich aus den Zeilen des Autors heraus.

Buck vollzieht einen Weg vom Gesellschaftshund hinein in die Wildnis, die schön, aber eben erbarmungslos hart ist. Der Weg führt über blutige Auseinandersetzungen zurück oder auch voraus in eine krude Archaik.

Buck der Hund ist geschildert wie ein Mensch, er denkt und empfindet. Oder anders ausgedrückt: Während des ganzen Buches hatte ich den Eindruck, Jack London schildert sein Leben in einer erbarmungslosen Gesellschaft. „Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf.“ Das ist auch heute durchaus ein bedenkenswerter Aspekt.

Härte durch Leid; Sieg und Herrschaft durch Aushalten, Zuschlagen und wiederum Härte gegenüber seinen Gegnern. Das ist mir schon eine sehr bittere Sicht auf das Leben. Für einen Hund in der Tundra und der Taiga, für einen wolfartigen, verwildernden Hund mag es vielleicht passen. Als Parabel auf unser Leben sollte es aber Ansporn sein, im besten Sinne menschlich und mitfühlend zu bleiben.
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am 7. November 2011
'Der Ruf der Wildnis' von Jack London ist ein fesselnder, teilweise überragend gut geschriebener Abenteuerroman, der nur anfangs und zum Ende hin ein paar schwächere Stellen hat. Das Buch empfehle ich gerne weiter, es ist allerdings schade, dass im Vergleich zur englischen Originalausgabe die einleitenden Zeilen

"Old longings nomadic leap,
Chafing at custom's chain;
Again from its brumal sleep
Wakens the ferine strain."

aus John Myers O'Haras Gedicht 'Atavism' fehlen. Ob diese in anderen Veröffentlichungen ins Deutsche übertragen worden sind, weiß ich nicht, Interessierte sollte dies aber keineswegs davon abhalten, dieses wirklich gute Buch zu lesen.
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am 18. November 2014
Sehr spannend und kurzweilig, immer wieder eine unterhaltsame Lektüre.
Das Band zwischen Mensch und Tier wird hier eindrücklich dargelegt, als abenteuerliche Geschichte zur Goldgräberzeit.
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am 17. Mai 2013
Wir wollen den Kindern die Klassiker aus unserer Jugend nahe bringen und es klappt. Das Herunterladen über Amazon auf den Kindle funktioniert problemlos und begeistert immer noch.
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am 22. Januar 2012
"The Call of the Wild" eine Antwort, möglicherweise, auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Bucks Entwicklung vom dozilen, stolzen Begleiter des Menschen, der in angenehmen Verhältnissen lebt, zum urhaften Wesen, das - als Folge einer unverhofften Wende im Lebenslauf, die ihn ungeahnten Härten aussetzt - auf seine durch den Überlebenskampf gewonnene Stärke und seine zunehmend schärfer werdenden Instinkte vertraut. Das Ziel der Entwicklung, seine Bestimmung, nimmt sukzessive Konturen an. Zum Durchbruch kommt es schliesslich, nachdem die Bindung zum geliebten Menschengefährten durch dessen Tod gebrochen wird. Er wird nun - wie viele seiner Ahnen vor ihm- zum Anführer des Wolfsrudels. Er war der, der sich verwirklichte. Aber es verwirklichten sich auch die andern, Spitz, der im Kampf um seine Vorherrschaft getötet wird und Sol-leks, der bis zum letzten Atemzug in rigoroser Treue seine Arbeit als Zughund erfüllt, weil er sie schliesslich erfüllen will.

Den Ruf vernehmen und sich sukzessive in die Richtung entwickeln (lassen), die einem voll und ganz entspricht...
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