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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Story, selbst wenn nicht authentisch
Jostein Gaarder wagt sich mit "Das Leben ist kurz" auf das Gebiet der Kirchengeschichte. In seinem Vorwort beschreibt er, wie er in einem Antiquariat in Südamerika einen lateinischen Brief findet, der an den Bischof von Hippo Regius, Augustinus, gerichtet ist. Er kauft den Brief und hält ihn für zumindest eine Abschrift eines Originalbriefes...
Am 6. August 1999 veröffentlicht

versus
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig
Ich kenne zugegebenermaßen die Bekenntnisse des Heiligen Augustinus nicht, war aber gespannt auf die Sicht einer verlassenen Frau in der Spätantike und ihrer Sicht zum aufkommenden Christentum...

Leider wurde ich enttäuscht: Floria wirkt auf mich nicht wie eine Frau aus der Spätantike, nämlich völlig emanzipiert und über "den...
Veröffentlicht am 16. Januar 2008 von S.Seidel


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Story, selbst wenn nicht authentisch, 6. August 1999
Von Ein Kunde
Jostein Gaarder wagt sich mit "Das Leben ist kurz" auf das Gebiet der Kirchengeschichte. In seinem Vorwort beschreibt er, wie er in einem Antiquariat in Südamerika einen lateinischen Brief findet, der an den Bischof von Hippo Regius, Augustinus, gerichtet ist. Er kauft den Brief und hält ihn für zumindest eine Abschrift eines Originalbriefes der Frau, die Augustinus für seine kirchliche Karriere und seine Ansichten zur Frau und dem Genuß in der Welt sitzengelassen hatte. Diese Frau heißt Floria. Sie wendet sich in diesem Schreiben an den ehemaligen Geliebten und setzt sich mit seiner Lehre, vor allen Dingen der in den "Confessiones" auseinander. Sie stellt dem asketischen und das Leben ertragen müssenden Ansatz des Augustinus einen Ansatz der Offenheit für die Welt, der Freude an der Schöpfung Gottes entgegen. Kurz, sie stellt gegen das eher lebensverneinende Motto ein lebensbejahendes. Ob der Brief nun tatsächlich echt ist oder nicht (an mancher Stelle könnte man daran zweifeln), das Buch ist ein höchst interessantes. An der Botschaft ändert sowieso sich nichts: Das Leben ist kurz, und wir sind in diese Welt hineingeboren, um zu leben. Es werden fatale Denkfehler des Kirchenvaters angesprochen. Zudem wird die Antike mit ihrem noch nicht vollständig vollzogenen Schwung zum Christentum wieder lebendig gemacht und es ist eine echte Freude, das zu sehen. Ein tolles Buch auch für diejenigen, die nicht unbedingt so viel mit Kirche oder Augustinus anzufangen wissen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vita Brevis, 21. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist kurz: Vita brevis (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eines der schönsten Werke, die ich in meinem Leben gelesen habe (und lesen werde). Es gibt nicht einen Brief an Augustinus im historischen Sinne wieder, sondern ein großes Ausmaß an Kritik und anderen vorstellbaren Auswegen, die sich auf ein Jahrhunderte zuvor abgespieltes Stück Geschichte beziehen und die gerade HEUTE ihren großen Wert finden. Denn heutzutage ist das, über das dort geschrieben wird, gängiger Diskussionsstoff, denn auch heute gibt es Staaten, die eben nicht zwischen Religion und Staat, aber -aus unfassbaren verleumdenden Gründen- zwischen Frau und Mensch unterscheiden. Dieses Buch kann nur geliebt werden, allenfalls Missverständnis kann Gegenteiliges bewirken und wenn auch kein Gefallen an ihm zu Tage kommt, so sollte man doch eine neutrale Haltung einnehmen. Nie zuvor wurde so schön vergangene Geschichte mit heutiger Realität in Einklang gebracht.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein exzellent historisch verpacktes Buch, 1. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist kurz: Vita brevis (Taschenbuch)
Jostein Gaarder legt den Brief der Floria ( die Geliebte des hl.Augustinus)ausgezeichnet dar. Es ist leicht zu lesen und durchs ganze Buch zieht sich eine gewisse Spannung. Man verschlingt es in einem Zuge. Egal , ob der Roman auf Tatsachen bassiert oder nicht , der Rückblick auf die antiken Schriftsteller Vergil und Platon (u.a.) , macht es lesenswert. Alles in allem eine gelungene Erzählung.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gelungene Idee für ein Buch..., 24. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist kurz: Vita brevis (Taschenbuch)
Jostein Gaarder überrascht mich immer wieder. Unterschiedlicher können seine Bücher kaum sein und dennoch vermitteln sie uns alle auf einfache und magische Weise Anregungen zum Philosophieren, zum Nachdenken und Recherchieren.
Die Idee, ein Buch über ein fast 1700 Jahre alten "fiktiven" Brief zu schreiben, der von der ehemaligen Geliebten vom Heiligen Augustinus geschrieben wurde, halte ich für sehr einfallsreich.
Die Geschichte des Augustinus(Rhetoriker, Theologe, Philosoph), die sehr interessant ist, andeutungsweise darzulegen (Stellen seines Buches werden zitiert), diese mit der Anklage und der Aufklärung seiner nordafrikanische Konkubine zu verschachteln ist genial.
Dadurch gelingt es Gaarder, uns einen Einblick in die Liebe zweier Menschen zu geben, die auf Grund von Religion, Lebensanschauung und Traditionen keine Chance hatte.
Ein Heiliger, eine Ehe, ein Kind...ein größerer Glaube...kein Platz für Liebe!!!
Egal ob dieser Brief nun echt oder fiktiv ist, egal ob die Schreibweise und das aufgeklärte Intellekt seine Frau, für einige, nicht ganz passend für die damalige Zeit erscheint, Fakt ist, das dieses Buch sehr anschaulich, eine interessante Thematik darstellt, die bis heute und in ferner Zukunft seine Gültigkeit behält und deutlich macht "Das Leben ist kurz!"
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine tolle Idee für ein Buch!, 29. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist kurz: Vita brevis (Taschenbuch)
Gaarder tut in diesem Roman so, als habe er auf einem Flohmarkt einen alten Brief gefunden, der an Augustinus geschrieben worden ist, und zwar von der Frau, mit der er zusammen lebte, bevor er Bischof wurde.
Dieser Brief ist sozusagen eine Antwort auf die "Bekenntnisse", und das ist eine ganz großartige Idee, meiner Meinung nach. Mit viel Gefühl und vielen Textbelegen stellt Gaarder das Zölibat und andere Ansichten der katholischen Kirche in Frage bzw. diskutiert sie.
Das ist wirklich gut gemacht. Das Einzige, das etwas zweifelhaft ist, sind die doch manchmal viel zu "neumodischen" Ansichten Floras. Diese entsprechen nicht immer unbedingt den Denkweisen der damaligen Zeit. Wir als Leser verstehen ihre Anmerkungen deswegen natürlich umso besser.
Also, eine wirklich beeindruckende Idee, die Gaarder hatte, und auch eine echt gelungene Umsetzung.
Lesen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Frau über ihren Mann, der sie wegen Gott verlassen hat, 27. Dezember 1999
Von Ein Kunde
"Vita Brevis" ist ein ganz anderer Roman von Jostein Gaarder. Er handelt weniger von Personen, die sich mit der Welt auseinandersetzen, sondern von der Liebe zwischen Mann und Frau. Gaarder findet in einem Antiquitätengeschäft in Argentinien einen sehr alten Brief. Geschrieben von einer Frau namens Floria gerichtet an ihren Mann, der sie wegen seiner Liebe zu Gott verlassen hat. Sie stellt Fragen über die Treue zweier sich liebender Menschen, über Sünde, über Verführer und Verführten. Für die Zeit, in der dieser Brief verfaßt wurde, ist er äußerst provozierend, und dies nicht mehr für damalige Verhältnisse, sondern auch in der heutigen Zeit. Denn immer noch steht der Mann eine Stufe höher als die Frau. Damals wie heute. Die Erkenntnis, daß sich schon vor Jahrhunderten Frauen solche Gedanken machten, macht dieses Buch so lesenswert. Man beginnt darüber nachzudenken, warum Frauen eigentlich immer noch so oft Männern gegenüber das Nachsehen haben und wo die Ursachen dafür liegen. Florias Brief hat noch nichts an seiner Aktualität eingebüßt, und wird dies wohl auch nicht in naher Zukunft tun. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterstück Fiktion, 1. November 2002
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist kurz: Vita brevis (Taschenbuch)
Der Autor Jostein Gaarder wandelt in seinen Büchern wie kein zweiter durch zahlreiche von ihm fiktiv geschaffene Welten. So einfach ist es nicht in diesem Werk. Es schafft ein Umfeld, dass man ihm gerne glauben möchte, wäre er halt nicht Jostein Gaarder, der Meister der Fiktion.
Eine Kassette mit beschriebenen alten Bögen wird in einem Antiquariat in Buenos Aires entdeckt. Wahr oder nicht, echt oder Fälschung? Es handelt sich um eine Art Klageschrift, der Brief einer Frau an den Mann, der sie verlassen hat. Kein gewöhnlicher Mann, sondern der heilige Augustinus, der in der Zeit 354 nach Christus lebte. Es ist auch kein gewöhnlicher Brief, sondern eher ein flammender Pfeil, der in seinem Fluge immer wieder neue Seiten einer nicht mehr bestehenden Beziehung zeigt und die Entscheidung des Mannes mit guten Argumenten in Frage stellt. Der Aufruf und sogleich Titel des Buches „Das Leben ist kurz" knallt oft wie ein Peitschenschlag dazwischen, wenn eine Aussage entsprechendes Gehör finden soll.
Der Brief ist eingebettet in mehrere Geschichtshüllen, die seine Echtheit verschleiern und zugleich bestärken sollen. Der Leser soll zweifeln. Aber die Echtheit ist gar nicht so wichtig, tritt in den Hintergrund vor diesem kraftvoll geschriebenen Brief mit seinem aktuell wirkenden inhaltlichen Anspruch, seinem Plädoyer fürs Leben.
Fazit: Ein Hochgenus für jeden Leser, der diese Art von Werken schätzt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sonnenklarheit, Dichtung und Wahrheit, 3. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist kurz: Vita brevis (Taschenbuch)
"Sofies Welt", sein großer Bestseller aus den Neunziger Jahren, war das Buch, das Jostein Gaarder berühmt machte. Einige Jahre nach "Sofies Welt", es war schon in den anfänglichen Zweitausendern, da nahm ich mir das 1996 aufgelegte "Vita Brevis", das in Deutschland mit der Titelerweiterung "Das Leben ist kurz - Vita Brevis" erschien, vor.

Heute ist es der Stadtteil der täglichen Tangoshows: San Telmo im "Sur", dem Süden von Buenos Aires. (Ich weiß nicht, warum mich dies an die Vorleseszenen erinnert, in denen der junge Alberto Manguel dem bereits blinden Jorge Luis Borges zu Lesediensten war.) San Telmo, inzwischen touristisches Kleinod in Argentiniens Hauptstadt. Hier befindet sich auch die sonntägliche "Feria de San Pedro Telmo", der große Antiquitätenmarkt. Auf der Feria, oder in der Nähe - angeblich auf einem Flohmarkt -, könnte es gewesen sein, wo Jostein Gaarder, wie er uns in einer Art Einleitung weismachen will, nach Kunstschätzen stöberte und in einem Antiquariat fündig wurde: ein Kästchen auf der die Worte "Codex Floriae" verzeichnet waren. Handelt es sich tatsächlich um die Briefe einer gewissen Floria Aemilia an den Theologen Aurel Augustin, den Bischof von Hippo?, den wir Katholiken als den Heiligen Augustinus kennen, achten und verehren.

Es war eine Folge seiner "Confessiones", Grundsätze seines Glaubens, die Augustinus um das Jahr 400 verfasste, nach denen er sich völlig seiner religiösen Inbrunst verschrieb und in absoluter Freiheit von jeglicher menschlichen Bindung seine Erfüllung sah, dass er sich von seinem bisher Teuersten, das ihm Wert war, distanzierte und trennte: von Floria, seiner Liebe.

Die Neugierde entbrennt, bei Jostein Gaarder nicht minder wie beim Leser, dem Rezensenten dieser Zeilen. Gaarder ersteht das Kästchen der Floria, der Rezensent erwirbt das Buch des Gaarder. Doch, so der norwegische Schriftsteller, kam ihm der "Codex Floriae" wieder abhanden, so dass er die ganze Geschichte der Floria, ihre Anklagen gegenüber dem Augustinus, aus dem Gedächtnis nacherzählen musste. Diese Nacherzählung ist der Hauptteil des Buches. Es ist ein wunderschönes Buch der Liebe, der Liebe einer Frau zu einem Philosophen. - Alles in allem: Ich glaube dem Jostein Gaarder kein Wort bezüglich seiner Vorgeschichte zu diesem Buch.

"... wir schauten uns tief in die Augen, so tief, wie das unseren Blicken nur möglich war. Und kamen wir uns dabei nicht vor wie eine einzige lebendige Seele, die sich in sich selbst zu spiegeln schien?"

Floria erhebt Klage. Was soll diese unmenschliche Frömmigkeit? Eine Gottergebenheit, welche die Liebe negiert? Eine Ergebenheit, die nicht zuletzt auch eine Trennung von Mutter und Kind, die Wegnahme ihres einzigen Sohnes, zur Folge hatte? Wie kann es geschehen, dass ein gebildeter Mensch, ein kultivierter Römer, sie schlagen konnte, nur wegen Küssen, Kosen und anderer Zärtlichkeiten? Bei dieser Ausgangslage wird es Floria Angst und Bange, was die glückliche Zukunft der damals noch jungen christlichen Religion betrifft.

"Du musst essen, Aurel, und du darfst dir das Essen schmecken lassen. ... Wenn du eine schöne Blume siehst, dann darfst du daran riechen. Obwohl du das ja heute als 'körperliches Begehren' bezeichnest. ... Wir sind als Menschen erschaffen, Aurel. Und wir sind als Mann und Frau erschaffen. Wir sollen nicht versuchen, als etwas anderes zu leben denn als das, was wir sind. Wäre das nicht Gotteslästerung? Wir sind Menschen, Aurel. Zuerst müssen wir leben, und dann - ja, dann können wir philosophieren!"

Was denkt sich Jostein Gaarder, wenn er in den angeblichen Briefen der Augustinus-Geliebten Floria Wissen und Aufklärung, Emanzipation und Fortschritt in die Worte legt, die für das 4. Jahrhundert in dieser Tiefe wohl wahrlich nur schwer zu unterstellen sind. Die Antwort: Nicht viel denkt er sich dabei. Ihm geht es um das Ergebnis eines Gegenwartromans, in dem er all die - großteils noch immer ungelösten - Probleme der katholischen Kirche im Umgang mit Frauen in dieser Parabel versucht zu verarbeiten. Von Hexenverbrennungen im Mittelalter soll dabei gar nicht erst die Rede sein. Die männliche Machtausübung der innerkirchlichen Strukturen, die männlich gefärbte Auslegung der christlichen Botschaften, sind für Autor (Gaarder) und Autorin (Floria) Grund genug zur Klage.

"... ist es nicht gerade eine verschärfte Form von Untreue, die Geliebte um des eigenen Seelenheils willen zu verlassen? Könnte es eine Frau nicht eher ertragen, von ihrem Mann verlassen zu werden, weil dieser heiraten wollte - oder weil er ganz einfach eine andere vorzog? Aber in deinem Leben gab es keine andere Frau, es gab nur deine eigene Seele. Die dir lieber war als ich. Deine eigene Seele wolltest du retten, diese Seele, die einst bei mir Ruhe gefunden hatte."

Und in Folge und Reihe spielt uns Jostein Gaarder weitere Recherche vor. Da die Briefe, wie festgestellt, erst im 16. Jahrhundert entstanden, muss es sich um Abschriften der viel älteren Originale handeln. Wo sind diese Originale? Im Vatikan streitet man ab, im Besitz von Briefen der Floria zu sein.

"Ich fröstle, denn ich fürchte, es wird eine Zeit geben, in der die Kirchenmänner Frauen wie mir das Leben nehmen werden. ... Weil sie euch daran erinnern, dass ihr eure eigene Seele und euren Leib verleugnet. ... Ihr verleugnet die Liebe zwischen Mann und Frau. Vielleicht kann das verziehen werden. Aber ihr verleugnet sie im Namen Gottes."

Vielleicht ist alles doch ganz anders. Jostein Gaarder sagt (schreibt!) uns die Wahrheit. Er war in Buenos Aires (woran ich überhaupt nicht zweifle) und später auch in Rom, im Vatikan. Er fand die erwähnten Aufzeichnungen. Und diese sind auch noch echt und authentisch. Wenn all das zutrifft, warum - in Gottes Namen - listet "Vita brevis" dann in der literarischen Kategorie des Romans (auch wenn die beteiligten Verlagshäuser sich anschickten, dies geflissentlich zu verschweigen)?
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein lange fälliges Buch, 12. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist kurz: Vita brevis (Taschenbuch)
Jostein Gaarder nimmt hier Stellung zu den Bekenntnissen des Augustinus......in Form eines Briefes,den Flora (wie wirklich existiert hat), die ehemalige Geliebte des Kirchenvaters ihm einen Brief schreibt, in dem sie ihm die Dinge aus ihrer Sicht schildert. Spannend und flüssig geschrieben ist das Buch zudem-und macht es so zu einem meiner Lieblingsbücher.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kleines Buch - doch nicht irgendeins!, 10. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist kurz: Vita brevis (Taschenbuch)
Was für ein Buch! Welch eine Aussage!
Dieses Buch ist - ohne Zweifel meinerseits - ein echtes Meisterwerk!
Ein nowegischer Buchautor, Philosoph, Theologe, findet in einem Antiquariat in Südamerika, genauer desagt in Buenos Aires, ein Dokument, einen Brief an den Kirchenvater Aureliu Augustinus, von seiner ehemaligen Geliebten Floria.
Sie schreibt ihm, um ihn auf seine Denkfehler aufmerksam zu machen, die er ihrer Meinung nach in seinen Bekenntnissen an den Tag gelegt hat, doch es wird ein beeindruckender Brief, voll von Weisheit, der heute jeden Leser in seinen Bann ziehen müsste, wie es bei mir war.
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Das Leben ist kurz: Vita brevis
Das Leben ist kurz: Vita brevis von Jostein Gaarder (Taschenbuch - 1. Dezember 1999)
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