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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach phantastisch
Der Autor beschreibt in diesem Buch die dreifache Reise eines fünfzehnjährigen Jungen-eine reale nach Greichenland auf der Suche nach seiner Mutter, eine phantastische auf eine magische Insel und eine in die Philosophie. Dieses Buch ist absolut fesselnd, hat man einmal angefangen zu lesen kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Um so trauriger ist es, man...
Veröffentlicht am 21. August 2004 von Caro

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen spannend, aber mit moralischem Zeigefinger
Vor allem die Zwischengeschichte, die der Protagonist in einem Buch liest, ist packend geschrieben und lässt einen weiterlesen. Aber die Aussage des Autors, alle anderen sind so unbewusst und leben vor sich hin, ohne sich zu wundern - es gibt nur wenige Erwachte, die sich wundern, taucht immer wieder auf. Sie mag stimmen, aber in der Penetranz störte sie mich...
Vor 20 Monaten von Gaan veröffentlicht


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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach phantastisch, 21. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Kartengeheimnis (Taschenbuch)
Der Autor beschreibt in diesem Buch die dreifache Reise eines fünfzehnjährigen Jungen-eine reale nach Greichenland auf der Suche nach seiner Mutter, eine phantastische auf eine magische Insel und eine in die Philosophie. Dieses Buch ist absolut fesselnd, hat man einmal angefangen zu lesen kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Um so trauriger ist es, man irgendwann feststellen muss,dass das Buch nur 340 Seiten hat und damit diese wunderbare Reise einmal zu Ende gehen muss. Ich denke, das Buch ist deshalb so mitreißend und fesselnd, weil sich zwei Handlungen, bei denen man zu Beginn nur kleine Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang bekommt, am Ende so herrlich zusammenfügen. Auch die Charaktere werden anschaulich dargestellt, sodass man sich in jede handelnde Person gut einfühlen kann. Auch die philosophischen Gedanken sind dermaßen geschickt eingebaut, dass man sich zwischendurch davon "ausruhen" muss, und doch veranlassen sie einen zum Nahdenken. Alles in allem würde ich sagen, dass dieses Buch eines der besten ist, das ich bis jetzt gelesen habe, und darüber hinaus bin ich der Überzeugung, dass jeder sich die Zeit nehmen sollte, sich in einen ruhigen Winkel zu setzten und sich in eine andere Welt mitnehmen lassen sollte. Man wird bald feststellen, dass es sich lohnt.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Glücksgetränk: Purpur-Limonade, 31. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Kartengeheimnis (Gebundene Ausgabe)
Die Empfehlung des "Kartengeheimnis" liegt mir sehr am Herzen: Fünf Sterne reichen nämlich dafür nicht aus. Meiner Meinung nach kann diese Lektüre nicht mit "normalem Maße" bewertet werden. Objektiv ausfallen kann die Kritik schon gar nicht. Man muss in das Buch hineinklettern, für sich individuell nachvollziehen, Schritt für Schritt die Geschichte aufsaugen. Deshalb, und nicht nur weil die Erzählung selbst auf diesen Seiten hinreichend bekannt wird, spare ich mir eine Inhaltsangabe. Vielmehr möchte ich erklären, was ich subjektiv erlebt habe, als ich dieses Buch gelesen habe.
Niemals hat mich ein Roman so ergriffen wie dieser. Und so habe ich das Buch nicht nur selbst drei- oder viermal voller Begeisterung, meistens am Stück, ohne Unterbrechung, gelesen, sondern ich habe es auch weiter verschenkt. Man mag mich für bescheuert halten, aber ich wollte den fast religiösen Geist der 338 Seiten weitergeben. Jeder, der mir etwas bedeutete, sollte von der Purpur-Limonade trinken und ein wenig von der Wärme der Welt des Kartengeheimnisses zehren.
Der Leser muss nicht viel mitbringen, wenn er sich an das Buch begibt: Gespür für Phantasie und ein wenig Zeit sind die beiden einzigen Voraussetzungen. Der Rest kommt dann von ganz allein.
Clou der Geschichte: Als Leser wird man wirklich zu einem Teil von ihr. Die Konturen unterschiedlicher Realitätsebenen verwischen. Plötzlich ist man mitten drin in der Handlung. Aber keine Angst, Joker nimmt Sie an die Hand!
Das Schönste ist: Wenn man die letzten Zeilen gelesen hat, ist man reicher geworden. Man hat sich erlaubt, das Herz zu öffnen für Gedanken und Fragen, die seit der Kindheit irgendwo - ganz archaisch -schlummerten. Und dieses Glücksgefühl ist stärker als die Sehnsucht nach einem "mehr davon".
Als Fan von Gaarder-Literatur muss ich eines klarstellen: Wer das gleiche 'Bildungsniveau' wie in "Sofies Welt" erwartet, wird enttäuscht werden. Aber gerade, dass das "Kartengeheimnis" nicht soviel "Rationalität" zulässt, macht es so wundervoll.
Leider ist es Gaarder bisher nicht gelungen, mit seinen Folgebüchern anzuknüpfen an die Faszination, die dieses Buch auslöst.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierendes Buch, 2. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Kartengeheimnis (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch vor einiger Zeit geschenkt bekommen und es darauf hin in der Ecke verstauben lassen, da es mich nicht reizte. Als ich dann durch Zufall auf die durchweg guten Rezensionen hier gestoßen bin (und ich kenne kein anderes Buch, das so konstant 5 Sterne bekommen hat), habe ich mich dann doch dazu entschlossen, das ‚Kartengeheimnis zu lesen.
Und es ist ein so tolles Buch. Ein Leichtgewicht, sozusagen ein Literatursnack. Und doch so tiefgründig. Das tolle an diesem Buch ist, dass man eigentlich gar nicht sagen kann, warum es so toll ist. Das mag darin liegen, dass es schwer ist, ein Thema zu finden.
Die eigentliche Handlung ist lediglich das Wegfahren eines Jungen mit seinem Vater auf der Suche nach seiner Mutter. Und ab und zu liest er in einem winzig kleinen Buch. Diese Handlung allein reizt einen natürlich nicht und sie ist auch nicht das Thema das Buches.
Dann wäre da die zweite ‚Reise' im Kartengeheimnis: Die Reise des Bäcker-Hans auf die magische Insel, wo der er allerlei seltsame Dinge erlebt. Erzählt über viele Stationen. Aber auch das ist nicht wirklich das Thema des Buches.
Und schließlich gibt es da noch die dritte Reise des Buches: Die Reise in die Philosophie. Erst durch den Vater vorangetrieben, dann durch den Sohn fortgesetzt. (Wobei es doch etwas komisch erscheint, dass ein 12jähriger Junge solche tiefgründigen Gedanken haben kann). Aber auch die Philosophie ist nicht das Thema des Buches.
Was ist es aber dann? Das faszinierende an diesem Werk ist der Zusammenhang zwischen diesen drei ‚Welten'. Es lassen sich überall Parallelen erkennen. Die Welten erklären sich sozusagen gegenseitig. Das wird auch dadurch deutlich, wie bis zu den letzten 50 Seiten immer mehr Fragen aufgeworfen werden, die dann am Schluss alle restlos und logisch beantwortet werden. (Es lässt sich sogar noch eine vierte Welt erkennen: Die Einteilung des Buches in Spielkarten. Auch diese Welt korrespondiert mit dem Rest.)
Das alles erklärt nun aber immer noch nicht, warum dieses Buch so gut ist. Man könnte sagen, weil es den Blickwinkel auf die Welt verändert - oder aber auch doch nicht? Also am besten selber lesen und über den Inhalt dieses Werkes staunen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eintauchen ins Land der Fantasie, 13. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Kartengeheimnis (Taschenbuch)
Ich habe "Das Kartengeheimnis" gelesen, nachdem ich vom "Orangenmädchen" von Jostein Gaarder einfach schlichtweg begeistert war.

Und zuerst war ich ein wenig enttäuscht, da es ein wenig langweilig begonnen hatte. Doch von Kapitel zu Kapitel wurde die Geschichte von Hans- Peter und seinem Vater, die sich auf eine lange Reise begeben, spannender und spannender. Man lebt so richtig in dieser Fantasiewelt und erst zum Schluß kann man erkennen, wie gut das Buch durchdacht ist und dass alles einen Zusammenhang hat. Einfach fantastisch!!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gaarders bester Roman!, 10. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Kartengeheimnis (Taschenbuch)
Jostein Gaarder hat mit dem Kartengeheimnis einen Roman vorgelegt, der seines Gleichen sucht: Er verwickelt drei Geschichten ineinander, die der Philosophie, der eines Jungen, der mit seinem Vater auf dem Weg zu seiner Mutter ist und einer wahrhaft "phantastischen" Reise in die Phantasie. Kein oberflächlicher Kram, keine sinnlos hineingezimmerten Spannungsfetzen aber auch kein trockener und langatmiger Philosophieunterricht. Der Roman in seiner sehr schönen Bildersprache und seinen immer wieder verblüffenden Gedankengängen und Verknüpfungen zwischen den Handlungssträngen ist absolut empfehlenswert!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch besser als Sofies Welt, 13. August 2002
Von 
C. Malessa "caramellina" (Lüdinghausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Kartengeheimnis (Taschenbuch)
Spätestens seit dem Kartengeheimnis kann ich nicht mehr anders als Gaarders Bücher zu lesen. Meiner Meinung nach ist es von allen das Beste, denn allein wie die unterschiedlichen Geschichten der vielen Bäcker und Seemänner (hier muss ich wieder lächeln) verwoben werden ... was natürlich am Anfang auch verwirrt irgendwo ... ist einfach ein Kunstwerk. Nach und nach kommt man als Leser darauf, wie die einzelnen Personen miteinander in Verbindung stehen und welche Schicksale sie erlitten haben. Manchmal mag man glauben, man wüsste, wie die Rahmenhandlung weitergeht, ob Hans-Thomas wohl wirklich seine Mutter findet, ob sein Vater, der Philosoph, mit dem Trinken aufhört ... aber dann schiebt sich wieder die Brötchenbuchstory dazwischen und man wird abgelenkt. Ich möchte auch dafür wetten, dass jeder nach oder sogar schon bei dem Lesen des Buches ein Kartenspiel herausholt ... Ein äußerst empfehlenswertes Buch!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr verworren, 19. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Kartengeheimnis (Taschenbuch)
Als ich das Buch las, musste ich feststellen, dass ich manche Passagen einfach nochmals lesen musste, bis ich sie einigermaßen nachvollziehen konnte. Das Kartengeheimnis ist eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte und man muss schon sehr aufpassen beim lesen, um sich selbst nicht in der Geschichte zu verlieren. Zwischenzeitlich weiß man gar nicht mehr, in welcher Geschichte oder Ebene man sich gerade befindet. Dann muss man nochmal ein Kapitel zurückgehen, um sich selbst wiederzufinden. Aufregend aber auch sehr anstrengend zu lesen. Für Jostein Gaader-Fans ein Muss, für andere eine Möglichkeit, die grauen Gehirnzellen einmal in eine etwas andere Richtung zu runzeln.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastische Reise in die Philosophie, 18. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Kartengeheimnis (Taschenbuch)
Jostein Gaarder schafft es auch mit diesem Werk seine Leser zu verzaubern und auf eine abenteuerliche Reise in die Welt der Philosophie mitzunehmen.
Wie Gaarder selbst bei einer Vorlesung in Paderborn sagte, gehört das Kartengeheimnis zu seinen Lieblingsbüchern.
Dem ersten Anschein nach sieht es aus wie ein Kinderbuch. Eine schöne Geschichte mit Märchenfiguren. Doch es ist mehr, als das, viel mehr: es ist ein tiefgründiger und absolut faszinierender Roman. Es ist ein Buch aus der Kategorie "einmal-angefangen-kann-man-es-nicht-mehr-aus-der-hand-legen"! Gespannt fiebert man mit, ob der kleine Junge seine Mutter in Griechenland, dem Land der Philosophie, wiederfindet; man versucht die rätselhaften Vorgänge und Botschaften zu verstehen, die im "Brötchenbuch" (das der kleine Junge geschenkt bekommen hat) zu verstehen: und man durchdenkt die Ereignisse, die auf der "Insel" passieren. Faszinierend, wie es Gaarder schafft, eine Geschichte zu erzählen, die auf 3 Ebenen gleichzeitig stattfindet, ohne zu verwirren.
Außerdem weckt das "Kartengeheimnis" den kleinen Philosophen in jedem von uns. Es ist für "Anfänger" der Philosophie genauso lesenswert wie für diejenigen, die sich bereits viel mit philosophischen Fragen beschäftigt haben.
Dieses Buch gehört für mich ganz klar zu den Büchern, die man gelesen haben muss!!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Kartengeheimnis- ein Abenteuer für jung und alt, 11. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Kartengeheimnis (Taschenbuch)
Schon als ich Sophies Welt von Jostein Gaarder gelesen habe, war ich begeistert von seiner Art, wie er es schaft den Leser in seinen Bann zu ziehen und ihm gleichzeitig ein so schwieriges Thema wie die Philosophie auf so interessante Weise nahezubringen. Nachdem ich Sophies Welt ausgelesen hatte, besorgte ich mir sofort "Das Kartengeheimnis", weil dieses Buch sich schließlich auch mit Philosophie beschäftigt. Und ich habe mein persönliches Lieblingsbuch gefunden. Am besten gelungen in diesem Buch finde ich die Geschichte des Brötchenbuches, das Hans-Thomas in der Bäckerei geschenkt bekommt. Am Anfang mag dem Leser ja die Geschichte vom Bäcker Hans und dessen Großvater Frode sehr verworren erscheinen, aber mit der Zeit findet man ja heraus, dass diese Geschichte mehr mit Hans-Thomas zu tun hat, als man denkt.... Viele Leute halten mich verrückt, da dies mein Lieblingsbuch ist, vor allem Gleichaltrige. Ich bin 15 Jahre und besuche die 9.Klasse Gymnasium. Viele schauen lieber in den Fernseher, um sich von Talkschows berieseln zu lassen, ich hab meine Nachmittagsbeschäftigung in Büchern von Jostein Gaarder gefunden. Und dafür möchte ich diesem phantastischen Autor danken.
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5.0 von 5 Sternen Eindrucksvolle Geschichte zwischen Realität und Gedankenwelt, 29. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Kartengeheimnis (Taschenbuch)
Ähnlich wie in Jostein Gaarders anderem Roman „ Sofies Welt" greift auch dieses Buch wichtige philosophische Gedanken und Fragen auf.
Gleich zwei bzw. vier fiktive, phantastische Geschichten sind in diesem Buch ineinander und miteinander verschachtelt.
Die eigentliche Hauptfigur ist ein Junge, der mit seinem Vater eine Reise von Norwegen quer durch Europa bis zu ihrem Ziel Athen, an dem sie eine wichtige Mission zu erfüllen haben, antritt. Dies ist auch gleichzeitig die Rahmengeschichte des Bu-ches. Die philosophischen Eindrücke werden meist in Dialogen zwischen Vater und Sohn geliefert und leicht verständlich erläutert.
Der Junge ist schätzungsweise 12 Jahre alt und schein in keinster Weise auf den Kopf gefallen zu sein; er ist vielseitig interessiert, ziemlich mutig und etwas Besonderes. Sicherlich ist es erforderlich sich wähernd des Lesens den Phantasievorstellungen und der Welt Jostein Gaarders hinzugeben, um in eine Verschmelzung von Phantasie und Realität eintauchen zu können. Denn schon zu Anfang des Buches trifft der Junge an einer Tankstelle mitten in den Schweizer Alpen auf einen Zwerg, der ihm eine besondere Lupe, die er für das Lesen eines mehr oder eher weniger zufällig erhaltenem „Brötchenbuches", welches der Junge auch auf seltsame Art und Weise erhält, dienen soll. Dieses sogenannte „Brötchenbuch" erzählt wiederum durch drei zusammenhängende Geschichten die phantastische Geschichte einer Welt, die nur aus einem lebend gewordenem Kartenspiel auf einer einsamen Insel besteht.
Diese vielen ineinander geschachtelten und miteinander im Bezug stehenden Geschichten können hin und wieder schon leicht zu Verwirrung führen.
Ein bedeutender Begriff dieses Buches und des „Brötchenbuches" ist das Schicksal eng verknüpft mit dem Sippenfluch der Familie des Jungens. Dieser Begriff wird in Dialogen zwischen Vater und Sohn als auch indirekt im „Brötchenbuch" erläutert. Das „Brötchenbuch" spielt im Leben des Jungen eine große und wichtige Rolle.
Das Buch ist sehr eindrucksvoll, phantastisch mit verblüffenden Ideen und Gedanken gefüllt. Jedoch muss, wie bereits erwähnt, Bereitschaft gezeigt werden, um sich den richtigen Weg in Verschmelzung von Realiät und Phantasie zu bahnen und sich die-ser offen hinzugeben. Der Roman ist sprachlich leicht geschrieben und spannend zu lesen. Empfehlenswert ist dieses Buch für Jugendliche und Erwachsene, da es für kleinere Kinder vielleicht etwas unzugänglich ist. Auf jeden Fall ist dieses Buch kein dumpfer Roman, sondern regt durchaus zum Nachdenken an.
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Das Kartengeheimnis
Das Kartengeheimnis von Jostein Gaarder (Taschenbuch - 1. April 1998)
EUR 9,90
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