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am 31. Januar 2014
PUSCHKIN, Alexander S.: „Die Erzählungen“, Düsseldorf Zürich 1996
Der wunderbare Erzähler Puschkin bringt dem Leser die Zeit unter der Zarenherrschaft nahe.
Die erste Geschichte „Der Mohr Peters des Großen“ zeigt den alternativen König Peter und seinen freigekauften Neger, den er an die Tochter eines konservativen russischen Adeligen verheiratet.
In diesen „Erzählungen“ wird man in eine andere Zeit und eine Welt entführt:
• Das Duell, das einen komischen Verlauf nahm.
• Die Braut die den falschen Mann heiratete.
• Das Leben eines Sargtischlers und eines Postmeisters.
• Ein italienischer Improvisator versucht in Russland mehr verdienen zu können.
• etc
Literatur kann anschaulich geschilderte Geschichte liefern. Puschkin zeigt uns im 21. Jahrhundert das 19. Jahrhundert und wie Leute – meist aristokratische Russen – lebten.
„Man muss wissen, dass Kinder damals anders erzogen wurden als heutzutage. Als ich fünf Jahre alt geworden war, wurde ich dem ersten Stallknecht anvertraut, der wegen seines musterhaften Lebenswandels – er trank nämlich nicht – zu meinem Erzieher bestellt worden war. Unter seiner Aufsicht hatte ich mit zwölf Jahren Lesen und Schreiben gelernt…“ (Seite 251/252)
Die Großgrundbesitzer hatten auch am Land ein sehr ausschweifendes Leben. Gesellschaft und Jagd waren der Zeitvertreib und weniger die Arbeit. So hatte so ein Großgrundbesitzer 500 Jagdhunde auf seinem Gut (Seite 158)
Bevor Napoleon Russland eroberte waren die Russen auf ihr Land nicht sehr stolz: „Die jungen Leute sprachen von allem Russischen mit Verachtung und Gleichgültigkeit und prophezeiten Russland ein ähnliches Schicksal wie den Rheinbundesstaaten. … Erst der Einmarsch der Franzosen .. brachte sie zur Besinnung.“ (Seite 143)
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am 22. Februar 2001
Puschkins Erzählungen sind leicht verständlich geschrieben, behandeln sehr grundlegende, allen Menschen geläufige Problematiken und sind daher ohne wesentliches Hintergrundwissen für jedermann sehr gut genießbar. Teilweise wirkt die Handlung etwas konstruiert - etwa bei Erzählungen wie "Der Schneesturm" spürt man förmlich, wie Puschkin einem (bildlich gesprochen) "zuzwinkert", denn natürlich sind diese abenteuerlichen Konstruktionen die reine Absicht des Autors. Besonders faszinierend ist aus meiner Sicht die unglaubliche atmosphärische Dichte fast aller Erzählungen Puschkins - der Leser bekommt beinahe das Gefühl am Geschehen direkt teilzunehmen.
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am 12. Juli 2014
Puschkin gehört zu den großen Namen der russischen Literatur, wobei es weniger die hier versammelten Prosastücke sind, die ihn - der mit nur 37 Jahren sein Leben durch ein Duell verlor - unsterblich gemacht haben. Obwohl er durch seine einfache Sprache und klare Erzählweise wichtige Impulse für zeitgenössische und nachgeborene Schriftsteller gegeben hat, wirkt er heute wie ein Erzähler aus der guten, alten Zeit, eher der Romantik als dem Realismus des 19. Jahrhunderts zuzuordnen. Was die Personen und Sujets seiner Erzählungen angeht, ist er natürlich auch ein Kind seiner Zeit, Landadel und Offiziere sind die wichtigsten Figuren, auch wenn er eine gewisse Sympathie für Außenseiter wie edle Räuber und Freiheitskämpfer nicht verbirgt und die »moralische Schönheit« idealisiert. Nicht verschwiegen werden sollte, dass mehrere der hier versammelten Prosastücke Fragmente geblieben sind: »Der Moor Peters des Großen« bricht ab, als es gerade spannend wird, »Ägyptische Nächte« sind schon vorüber, bevor überhaupt klar wird, wohin die Reise gehen soll und von »Dubrowskij«, einer Art russischem Michael Kohlhaas, gibt es nur den ersten Teil zu lesen, weil die geplante Fortsetzung nicht mehr zur Ausführung kommen konnte. Die einzige mehr als 100 Seiten starke und zu Ende geführte Erzählung oder Novelle ist demnach »Die Hauptmannstocher«. Das Buch bietet also kaum Gelegenheit, sich für längere Zeit in fremde Welten und Zeiten entführen zu lassen, sondern eignet sich eher, um durch seine Lektüre einen Eindruck von der Erzählkunst Puschkins zu gewinnen, wobei am Ende das kenntnisreiche Nachwort von Dimitrij Tschižewskij durchaus eine zustäzliche Hilfe bietet.
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am 3. Januar 2010
Ein ausgezeichnetes Buch!Puschkin ist zwar fuer seine Gedichte beruehmt,aber seine Erzaehlungen sind nicht weniger bedeutend.Diese tollen Geschichten unterscheiden sich,was den Inhalt betrifft;manche sind sentimental,manche abenteuerlich usw.Die Darbietung der Personen und des Lebens im damaligen maerchenhaften Russland ist wunderschoen.Trotzdem traegt die etwas revolutionaire Stimmung Puschkins zur Erwaehnung bei,dass einige Werte und Ideen aus dieser Zeit auch heutzutage zeitgemae? sind!!
Fuer die Liebhaber der russischen Literatur ein "muss"-fuenf Sterne!!
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am 15. Oktober 2000
der russischen Literatur, aussergewöhnlich und zeitlos. Einmal in den Händen, wird der Leser inmitten dem Geschehen sagenhafter Geschichten und Erzählungen katapultiert und wird sich der Wirklichkeit erst wieder bewusst, wenn er erstaunt feststellt das Buch längst beendet zu haben. So filmreif Puschkins Geschichten und Erzählungen sind, so war auch sein eigentliches Leben. Wer den Film sehen wird, der kann sich auch seinen Büchern nicht entsagen. Das Puschkin-Fieber scheint vorprogrammiert.
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am 3. Januar 2000
Wie ein Jungbrunnen ist Puschkins Prosa. Der Autor, der sich auch auf dem lyrischen und dem dramatischen Feld Ruhm und Ehre verdiente, beweist, daß er auch das epische meisterhaft beherrschte. Mal düster und schaurig, mal lieblich und schön, mal ironisch und parodistisch, doch immer einen Tick erhaben, weiß Puschkin, die Möglichkeiten der Epik zu nutzen und zum Weiterlesen zu zwingen. Das Alter der Werke verleiht selbigen natürlich noch einen besonderen Reiz. Puschkin ist und bleibt einer der größten Schriftsteller, den Rußland bis auf den heutigen Tag hervorgebracht hat (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 30. März 2012
...empfinde ich schwer zu rezensieren. Ob man den Stoff mag oder nicht, ist doch eher persönliche Neigung.
Puschkins Literatur liebe ich. Daran haben all die Jahre nichts ändern können. Ich lese seine Geschichten immer wieder gern. Das sieht aber jeder anders.
In meine Bewertung fließen deshalb auch andere Dinge ein, der Preis oder die Aufmachung. An der dtv-Ausgabe gibt es nichts auszusetzen. Der Band ist schön gestaltet und erschwinglich. Daher kann ich die volle Sternchenzahl vertreten.
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am 11. Mai 2014
Von den "Erzählungen" von Alexander hatte ich vor vielen Jahren gelernt, sie aber jetzt erst richtig gelesen. Sie gefielen mir sehr gut.
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am 1. Juli 2006
Puschkins Erzählungen sind große Literatur. Zwar spielen sie zufällig im zaristischen Russland, aber wie alle Weltliteratur sind das nur zeitliche Rahmenbedingungen, über die sie in ihrer Bedeutung weit hinaus reichen.

An diesen Geschichten besticht nicht nur die immer gelungene, manchmal großartige Konstruktion, oder auch die Pointe, sondern sie sind von ihrer Anlage her immer auch psychologische und soziologische Porträts ihrer - und nicht nur ihrer - Zeit. In dieser Hinsicht sind sie Vorläufer der späteren Meistererzählungen Tolstojs, die zu den Höhepunkten der Weltliteratur zählen.

Nicht zuletzt strahlen diese Geschichte eine immense Ruhe - man möchte fast sagen Würde - aus, die den Leser unweigerlich in den Bann zieht.

Im Trubel der modernen Literaturmoden und -trends eine Oase der Ruhe.
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