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5.0 von 5 Sternen Weltliteratur
Die Göttliche Komödie von Dante Alighieri ist ohne Zweifel eines der bedeutesten Werke der geschrieben Kunst überhaupt. Im Vergleich zu anderen Klassikern wie die Metamorphosen oder die Odyssee ist die Göttliche Komödie relativ jung; sie entstand erst 1307-1321 a.D. Sie ist unterteilt in die Hölle, Läuterungsberg und Paradies. Diese drei...
Veröffentlicht am 6. Juli 2001 von Martin Johan Stiegler

versus
246 von 267 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Akademisch gestelzte Übersetzung
Wer die GÖTTLICHE KOMÖDIE (gegen 1321 abgeschlossen) ins akademisch angehauchte Feuilletondeutsch bringen will, DER tut Dante Unrecht, so möchte ich behaupten. Hertz tut genau dies. Für mich bleibt am verständlichsten und doch sprachgewaltigsten immer noch die Übersetzung von Karl Eitner. Der reimt zwar nicht, behält aber den Versklang...
Veröffentlicht am 24. November 2006 von M. Deinert


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246 von 267 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Akademisch gestelzte Übersetzung, 24. November 2006
Von 
M. Deinert "M. Deinert" (Potsdam, Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Göttliche Komödie (Taschenbuch)
Wer die GÖTTLICHE KOMÖDIE (gegen 1321 abgeschlossen) ins akademisch angehauchte Feuilletondeutsch bringen will, DER tut Dante Unrecht, so möchte ich behaupten. Hertz tut genau dies. Für mich bleibt am verständlichsten und doch sprachgewaltigsten immer noch die Übersetzung von Karl Eitner. Der reimt zwar nicht, behält aber den Versklang bei. Eitners Übersetzung ist nur noch antiquarisch zu haben oder -- unlektoriert -- im Internet.

Drei Übersetzungen (Fegefeuer/Purgatorium, 2ter Gesang) zum Vergleich nebeneinander:

"Es löste sich dann einer ab von ihnen, / mich zu umarmen mit SO großer Lust, / daß ich bewegt, mit Gleichem ihm zu dienen. / O eitle Schatten, nur dem Blick bewußt! / Dreimal versucht ich, diesen zu umfangen: / dreimal zog ich die Arme bis zur Brust!!" (Hertz)

"Und aus dem Schwarme sah ich neben mir, / so sehnsuchtsvoll, mich zu umfahn, die eine, / daß gleichen Sehnens Drang mich zog zu ihr. / O Schemen, wirklich nur dem Augenscheine! / Dreimal mit Armen wollt' ich ihn umfangen, / dreimal statt seiner Brust drückt' ich die meine." (von Falkenhausen)

Bei beiden Übersetzungen weiß man nicht, was der Erzähler genau mit dem Menschenschatten tut, der sich auf ihn zubewegt. Klar wird das erst durch die Eitnersche Übersetzung:

"Hervor aus ihnen sah ich einen schreiten, / mich zu umarmen mit so großem Drange, daß mich's bewog, das Nämliche zu tun. / O leere Schatten, nur zum Ansehn tauglich! / Dreimal umschlang ich ihn mit meinen Armen, / und dreimal kehrten leer zur Brust sie wieder." (Eitner)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Herausforderungen gibt es immer wieder(eigentlich 3,5 Sterne), 29. März 2008
Von 
Michael Pietrucha (Forchheim Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Göttliche Komödie (Taschenbuch)
Der literarische Dichter hat die einmalige Chance, eine Reise durch die drei Stufen des Jenseits. Er besingt in 34, 33, 33 Gesängen zu je drei Strophen den vorgefundenen Zustand und lässt zahllose Seelen zu Wort kommen, einige mehr, andere weniger bekannt. Zuletzt, im Paradies, wird er vom unbeschreiblichen Licht erfüllt. So viel zum Inhalt. Es gibt nicht wenige Übersetzungen der "Comedia Divina" und ganz gleich, welche man für sich aussucht und wo die Formulierungsfehler zu Verständnisproblemen führen können, so ist die "Göttliche Komödie" immer eine Herausforderung an den Leser. Das Alter der Sprache(immerhin 700 Jahre)und die adäquate Wiedergabe machen es dem heutigen potentiellen Leser schwer, wie gebildet er auch sein mag, wirklich allem zu folgen und zwingt an manchen Stellen zum Wiederlesen. Anders als "Gargantua und Pantagruel"(zugegeben, das Buch ist jünger) besitzt die "Göttliche Komödie" wenig "Unterhaltungswert" und eignet sich auch deshalb nicht für jedermann(abgesehen davon tut es das Rabelais'sche Werk auch nicht), so dass ich dieses Buch nur folgender Zielgruppe wirklich empfehlen kann: Geduldige, Gebildete, Geprüfte!
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33 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltliteratur, 6. Juli 2001
Von 
Martin Johan Stiegler (Beijing China) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Göttliche Komödie (Taschenbuch)
Die Göttliche Komödie von Dante Alighieri ist ohne Zweifel eines der bedeutesten Werke der geschrieben Kunst überhaupt. Im Vergleich zu anderen Klassikern wie die Metamorphosen oder die Odyssee ist die Göttliche Komödie relativ jung; sie entstand erst 1307-1321 a.D. Sie ist unterteilt in die Hölle, Läuterungsberg und Paradies. Diese drei Teile des Jenseits durchschreitet Dante selbst und beschreibt dabei nicht nur seine Vorstellungen sondern bindet auch über 600 historische Gestallten aus Politik, Mythologie und aus der christlicher Religion in dieses Meisterwerk mit ein.
Ein wirkliches Muss für jeden Humanisten. Man sollte sich jedoch genügend Zeit nehmen um die Hintergründe der einzelnen Gesänge genauer zu erkennen. In der dtv Version mit dem Nachwort von Hans Rheinfelder ist sowohl eine knappe Darstellung des Leben Dantes, als auch die kurze aber explizite Erläuterungshilfe zu jedem Gesang enthalten.
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unverständnis und Langeweile, 17. Mai 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Göttliche Komödie (Taschenbuch)
Die Göttliche Komödie besteht aus drei Kapiteln, der "Hölle", dem "Fegefeuer" und dem "Paradies" mit insgesamt rund 100 "Gesängen", von denen jeder ein paar Seiten lang ist. Die Gesänge unterteilen sich wiederum in Verse, was natürlich den Übersetzer wegen des Reimzwangs vor große Herausforderungen stellt.
Hertz hat sich daran versucht und ist grandios gescheitert.
Am Übersetzer liegt es hauptsächlich, wenn dieses Werk den heutigen Leser vor große Probleme stellt. Es ist nicht einmal die Schlichtheit der Sprache, die irritiert, und die teils völlig abstrusen Verskompositionen. Nein, die massiven Anspielungen auf Zeitgenossen und auf die römische und griechische Mythologie lassen es häufig unmöglich werden, dem Werk ohne Kommentar überhaupt zu folgen. Wenn man denn aber den Kommentar liest, merkt man schnell, dass dieser wesentlich spannender ist als das vor Andeutungen und Verschwommenheiten strotzende Original. Vergleicht man aber diese Übersetzung mit einer nicht gereimten korrekten Übertragung der Verse (ich habe hier eine Übersetzung von Karl Witte von 1916 vorliegen), wird man feststellen, dass da ein komplett anderes Werk vorliegt. Der Zauber der Sprache und auch die Atmosphäre der Erzählung, die stellenweise trotz der unzähligen ubekannten mittelalterlichen Charaktere und nicht mehr nachvollziehbaren Anspielungen durchbricht, wird durch Hertz' Reimerei komplett zerstört.
Dante war, so wird durchaus klar, ein sehr gebildeter und belesener Mann. Er war aber auch in die Streitigkeiten lokaler Familienclans und in einen Zwist mit dem Papst verwickelt, was er den Leser an vielen Stellen des Buches wissen lässt - wenn es dieser denn versteht. In der Hertz'schen Übersetzung muss der Leser nicht nur mit diesem Verständnis, sondern auch noch gegen die gereimte Unverständlichkeit ankämpfen. Da kann man selbst als halbwegs Gebildeter nur scheitern.
So bleibt im vorliegenden Band über weite Strecken nur Unverständnis und Langeweile. Wer dieses - zumindest teilweise - interessante Buch lesen will, sollte sich im Antiquariat umtun und vor allem verschiedene Stellen in verschiedenen Übersetzungen parallel lesen. Sonst kann man sich die Zeit für die paar hundert Seiten wirklich sparen oder man lastet gar dem Autor an, was der Übersetzer verbockt hat.
Wie ich es im übrigen auch getan hätte, hätte ich nicht zufällig zwei Übersetzungen zur Hand.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie so oft hängt es an der Übersetzung..., 24. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Göttliche Komödie (Taschenbuch)
eines Klassikers, ob er gepriesen wird. Nach leidvollen Erfahrungen kann ich nur sagen, daß zum Glück mit diesem Werk sehr respektvoll umgegangen wird!
Was ich jedoch sehr bedauere ist die immer zaghaftere Differenzierung der Ausgaben (Größe, Seitenzahl, verstaubte Doktorarbeit im Anhang etc), die offenbar immer weniger gemacht werden. Es findet sich kein Hinweis zu Erläuterungen, Fußnoten oder anderen Verständnishilfen zu dieser Ausgabe - für mich persönlich ein großer Makel, deswegen ein PUnkt Abzug für ein ansonsten phantastisches Gesamtkunstwerk!!
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13 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Hammer - Ganz große Literatur, 25. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Göttliche Komödie (Taschenbuch)
Diesem Buch kann man beruhigt den Titel Weltliteratur geben.
Der Leser wird mit dem Erzähler Dante und dessen Führer Vergil auf eine Trip durch Hölle und Himmel genommen.
Dante versteht es dabei stets eine leicht zu verstehende Sprache zu gebrauchen, so dass man dem Geschehen ohne größere Probleme folgen kann.
Besonders interessant sind die vielen Charaktere aus der griechischen und römischen Mythologie sowei viele Personen (Kaiser, Päpste, Feldherren, etc.) aus diesen Epochen, die in der Hölle schmoren oder im Himmel sind.
Bei dieser Ausgabe ist der Anhang sehr gut. Aus jedem Vers werden kurz nochmals die Inhalte deutlich herausgestellt und kurze Erklärungen zu den Personen gegeben, die vorkommen.
Fazit: Sehr zu empfehlen für jeden der sich für Mythologie, Leben nach dem Tod oder einfach gute Bücher interessiert.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltliteratur, 27. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Göttliche Komödie (Taschenbuch)
Wer bin ich, um dieses Werk zu beurteilen! Sicher gehört die "Göttliche Komödie" zu den großen Werken der westlichen Literatur!
Sie stellt eine große Herausforderung an den Leser. Er sollte sich bevor er sich mit diesem Werk beschäftigt unbedingt eine Einführung besorgen. Ohne diese wird er kaum einen Zugang finden. Allen erwähnten oder beschriebenen Personen oder Vorgängen sollte er im Internet nachgehen. Sicher hilft auch, wenn man die Verse des Dichters laut liest. Man braucht Geduld, um in den Genuss des Ganzen zu gelangen.

Dieter Meißner. .
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12 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hamma!!!, 4. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Göttliche Komödie (Taschenbuch)
dieses buch ist unschlagbar... In 600 jahren war es unmoeglich
ein besseres allegorisches buch zu schreiben. es beschreibt nicht nur hoelle, fegefeuer und paradis im literarischem sinne
sondern die seelische reise von gut zu boese. faust ist eine
sehr deutsche seelen reise, dazu ist die goettliche komoedie eine europaeische,
menschliche reise!!! tip: !!! fegefeuer (purgatorio) ist das
ueberragendste, bedeutenste, schoenste und ueberaus beste buch der serie...
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Die Göttliche Komödie
Die Göttliche Komödie von Dante Alighieri (Taschenbuch - 1. Dezember 1997)
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