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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Don Quijote des 19. Jahrhunderts
Fürst Myschkin hat einen Großteil seiner Jugend in der Schweiz verbracht. Anlass dafür ist seine Epilepsie, die im Alpenstaat behandelt worden ist. Gezwungenermaßen kehrt der Protegé, als der Mann, der über Jahre die Behandlung finanziert hat, in seine Heimat zurück: ins Russland des 19. Jahrhundert. Mit dem Zug reist er nach...
Am 27. Dezember 2003 veröffentlicht

versus
10 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zäh
Es ist mir durchaus klar, dass man etwas Ausdauer und Muse mitbringen muss, wenn man sich auf einen russischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts einlässt, aber das Werk hier, geht schon wirklich sehr zäh von der Hand.

Keine Frage, auch diese Buch von F. M. Dostojewski besticht durch psychologischen Tiefgang, aber in einigen Passagen würde man...
Veröffentlicht am 17. August 2006 von Udo Kaube


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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Don Quijote des 19. Jahrhunderts, 27. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Idiot: Roman (Taschenbuch)
Fürst Myschkin hat einen Großteil seiner Jugend in der Schweiz verbracht. Anlass dafür ist seine Epilepsie, die im Alpenstaat behandelt worden ist. Gezwungenermaßen kehrt der Protegé, als der Mann, der über Jahre die Behandlung finanziert hat, in seine Heimat zurück: ins Russland des 19. Jahrhundert. Mit dem Zug reist er nach Petersburg, wo er eine ferne Verwandte von ihm aufsuchen will, und hört bereits während der Reise von einer lokalen Schönheit: der mysteriösen Nastassja Filippowna.
Doch bevor er sie kennen lernt, trifft er beim Besuch der fernen Verwandten, der Generalin Jepantschina, auf deren Tochter Aglaja, die einen zu dem Zeitpunkt noch unbestimmten Reiz auf ihn ausübt. Schnell hat der Fürst jedoch die Möglichkeit, sich von Nastassja Filippownas Schönheit zu überzeugen. Die Ausstrahlung der launischen Unbekannten verfehlt ihre Wirkung nicht: Der Fürst verliebt sich in Nastassja. Damit ist er nicht der Einzige, denn sein Rivale Rogoschin ist auch noch da. Jener schafft es in einer völlig kompromittierenden Situation, mit Nastassja, die ihn zu heiraten schwört, zu flüchten. Unglücklich oder vielmehr verblüfft verlässt Fürst Myschkin Petersburg Doch er taucht im folgenden Sommer wieder auf, in Pawlowsk, der sommerlichen Residenz der Petersburger Bourgeoisie.
Der als armer Mann nach Russland gekommene Endzwanziger hat zwischenzeitlich ein kleines Vermögen geerbt, das ihn zum potenziellen Gatten und Schwiegersohn macht. Jedoch gilt er immer noch als krank, wobei er diesen Ruf mit seiner zum Teil naiven Offenherzigkeit nährt. Keine leichte Situation für den Fürsten, der zusätzlich in der Liebe zwischen Nastassja und Aglaja schwankt. Er muss wählen und trifft eine Entscheidung, die zum Eklat führt ...
Zugegeben: Leichte Lektüre bietet Dostojewskijs Roman aus der zweiten Hälfte des vorvergangenen Jahrhunderts nicht. Die Sprache ist umständlich, verbirgt mehr, als sie offenbart. Hinzu kommt eine große Zahl handelnder Charaktere, in deren Interaktionen der Überblick schnell verloren gehen kann. Und doch ist der Roman faszinierend. In einer für den Protagonisten mit seiner Gutgläubigkeit und seinen liberalen Ansichten kaum zu verstehenden gesellschaftlichen Umwelt muss er um Gnade und Anerkennung kämpfen. Er wirkt gleichsam wie Don Quijote. Denn je mehr er sich bemüht, desto deutlicher wird, dass er scheitern wird und muss.
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5.0 von 5 Sternen Ein Erlebnis pur!, 28. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Idiot: Roman (Taschenbuch)
Ich hab das Buch vor Jahren auf kroatisch gelesen und jetzt habe ich mich gewagt die Deutsche Version zu lesen! Es ist ein Erlebnis pur! Ich würde es jeden empfehlen der etwas Geduld, Fantasie und Individualität besitzt. Es ist manchmal mühsam alle möglichen Figuren zu merken aber nach eine gewisse Zeit setzt sich die Trübung nieder...
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Stück Lebenshilfe, 30. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Idiot: Roman (Taschenbuch)
Tja tausend Seiten russische Literatur des 19.Jh. sind sicher nicht jedermanns Sache aber wer das Buch liest wird für sein mühen entschädigt.Hin und her gerissen zwischen Symphatie und Unverständniss zur Hauptfigur, Fürst Myschkin.Ich habe mich selbst bei verächtlichen Gedanken erwischt.Doch wäre ein kleines Stück von uns ein wenig naiver und weniger selbstsüchtig, wäre ein kleines Stück nur in uns wie Myschkin.....
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meiner Meinung nach..., 20. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Idiot: Roman (Taschenbuch)
Das Buch ist super Interessant aber nicht für jeden geeignet, denn es ist über lange Abschnitte
sehr zäh und wie alle anderen Werke von Dostojevski nicht so einfach durchzulesen!
Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt, denn ich habe viele meiner Gedanken in diesem
Buch aufgeschrieben und fertig Formuliert wiedergefunden. Einfach super ;)
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Roman mit enormer psychologischer Tiefenschärfe, 15. April 2005
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Der Idiot (Gebundene Ausgabe)
Mit dem Fürsten Myschkin, dem "Idioten", präsentiert Dostojewski einen im christlichen Sinne guten, aber auch tragischen Helden. Myschkin erinnert in seiner grenzenlosen Naivität und Vertrauensseligkeit an Don Quijote. Er ist eine Gegenfigur zu den arroganten, skrupellosen Menschen der St. Petersburger Gesellschaft in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Myschkin steht für die Niederlage von Tugend und Moral in einer Zeit, da in Russland das wohlhabende Bürgertum und der Land besitzende Adel um ihre wirtschaftlichen Privilegien kämpfen. 1861 wurde in Russland die Leibeigenschaft aufgehoben und das Land näherte sich immer mehr dem Westen an. Dostojewski lässt den Fürsten Myschkin indirekt ein Opfer dieses gesellschaftlichen Umbruchs werden. Er scheitert an seiner Unfähigkeit, die Menschen, die ihre Lebensbeziehungen verstärkt dem Prinzip von Käuflichkeit und Kommerz unterordnen, richtig einzuschätzen. Die psychologische Tiefenschärfe, die der Dichter in diesem Roman erreicht, ist in der damaligen Romanliteratur einmalig und hat mit dazu beigetragen, dass der Autor zu den zehn meistgenannten Namen der Weltliteratur zählt. Aufgrund der vielen Dialoge eignete sich der Roman Der Idiot auch sehr gut für mehrere Dramen- und Filmfassungen.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfachster und interessantester Charakter Dostojewskis, 16. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Idiot: Roman (Taschenbuch)
Wie ein ehrlicher und aufrichtiger Mensch schon in der damaligen und erst recht in der heutigen Welt zugrunde geht und (wieder) verrückt wird. Schöner spiegel der Zeit. Zu empfehlen, für jeden, der die etwas extremen Charakteere Dostojewskies mag
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10 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zäh, 17. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Idiot: Roman (Taschenbuch)
Es ist mir durchaus klar, dass man etwas Ausdauer und Muse mitbringen muss, wenn man sich auf einen russischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts einlässt, aber das Werk hier, geht schon wirklich sehr zäh von der Hand.

Keine Frage, auch diese Buch von F. M. Dostojewski besticht durch psychologischen Tiefgang, aber in einigen Passagen würde man sich dennoch die eine oder ander Straffung wünschen.

Für lange Winterabende eine noch immer reizvolle aber insgesamt etwas antiquiert wirkende Lektüre.
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Der Idiot: Roman
Der Idiot: Roman von Arthur Luther (Taschenbuch - 1. Juni 1999)
EUR 13,90
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