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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Faust" in der Tasche
Goethes Faust- Hand auf's Herz, hätten Sie gedacht, dass diese alte Bildungskamelle richtig handfeste Unterhaltung sein könnte? Nein? So dachte ich auch zunächst, spuckte in die Hände und war überrascht über die fließend zu lesenden Vers, mal mit, mal ohne Reim. 1000* gehört, doch nie ob der Gretchenfrage Inhalt in Kenntnis...
Veröffentlicht am 6. Januar 2005 von anutesch2

versus
9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für Schulgebrauch untauglich
Wie die Überschrift schon sagt, ist diese Ausgabe von Faust absolut untauglich. Es beginnt damit, dass die Versangaben unten auf der Seite zusammengefasst sind (z.B. Vers 170 - 200) und somit das zitieren unnötig erschwert wird. Zudem sind die Anmerkungen, im Bezug auf schulische Interpretatation, nicht aussagekräftig und manchmal ein wenig...
Veröffentlicht am 19. Januar 2010 von F. Geiger


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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Faust" in der Tasche, 6. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Faust: Eine Tragödie (Erster und zweiter Teil) (Taschenbuch)
Goethes Faust- Hand auf's Herz, hätten Sie gedacht, dass diese alte Bildungskamelle richtig handfeste Unterhaltung sein könnte? Nein? So dachte ich auch zunächst, spuckte in die Hände und war überrascht über die fließend zu lesenden Vers, mal mit, mal ohne Reim. 1000* gehört, doch nie ob der Gretchenfrage Inhalt in Kenntnis gesetzt, handelt man sich nicht nur diese ein, sondern erfährt, woher viele der täglich gehandhabten Sprichwörter stammen. Goethe, der Weise, der es faustdick hinter den Ohren hatte, verhandelte hier Themen, die an ihrer Aktualität bis heute kaum eingebüßt haben. Handzahme Charaktere sollten Sie nicht erwarten, eher sich auf eigene Faust aufmachen durch Goethens wilde Berg-und Talfahrt der menschlichen Auf-und Niedergänge.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Au'dhu Billahi Min ash-Shaitan Ar-Rajeem, 20. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Faust: Eine Tragödie (Erster und zweiter Teil) (Taschenbuch)
Ich nehme Zuflucht zum Herrn der Menschen, zum Schöpfer dem Allwissenden und Allweisen der weder zeugt noch gezeugt wurde und bitte Ihn um Schutz vor dem vermaldeiten Mephistopheles.

Ohhh hätte Dr. Faust doch lieber diese Worte gesprochen. Aber der größte aller Trickser hat seine Fühler überall. Und an den Orten wo der Weg zur ersten Erleuchtungsstufe erreicht werden kann, dort ist er immer anwesend um dies zu unterbinden. So sitzt denn Dr Faust in seinem Labor und sinniert über den Sinn des menschlichen SEINs. Und schon ist er da der vermalledeite dreisilbige, der den mit Blut unterschriebenen Pakt für die Seele des Dr. Faust haben möchte. Und er Dr. Faust ist dumm genug diesen Vertrag mit Fahrkarte zur Hölle zu unterzeichnen. Für weltliche und irdische Erfüllung und Lebensglück verkauft er seine Seele an ihn den Geist der stets verneint und das mit Recht da alles was entsteht Wert ist das es zugrunde geht. Da ALL/ES was Zerstörung , Sünde kürz das Böse ist sein eigentliches Element ist. Jener gefallene Engel der sich als Teil jener Kraft sieht die im Resonanzprinzip stets das böse will und vermeintlich das Gute schafft. Der Rosenkreuzer Goethe der ja auch bekannt für den Akasha Farbkreis von Goethe ist scheint wohl in äusserst eingeweihten St Germain Kreisen unterwegs gewesen zu sein um dieses Werk zu verfassen. Sicherlich aber fragt man sich inwieweit das Gretchen im Faust nicht synonym für Goethes eigene Frau schon im Vorfeld geschrieben wurde. Dieser Goethe war mit Mächten im Bunde die man besser ruhen lässt.
Inwieweit er bei weitem zuviel vom Wissen genascht hat, das zum Verderben führt, bleibt sicherlich die interesanteste Frage eines jeden Menschen, der die Einladung zur Tür von "höheren Weihen" gezielt und bewusst ablehnt, da er unter anderem auch das, was im Koran in Sure 9 steht, verinnerlicht hat. Letztendlich muss man nämlich fragen, inwieweit Goethes schöpferische Gabe ein reines Geschenk gewesen ist und inwieweit er dafür vertragliche Bindungsenergien mit du weiß schon wem eigegangen ist.
Und wehe wehe man koppelt den Faust analog mit Dantes göttlicher Komödie, dann nämlich fängt die Runkelrübe so übel an zu rauchen und zu qualmen, dass das Element Wasser zur permanenten Dauerkühlung des gedanklichen Nuklearmeilers benötigt wird. Ergo es wird dringenst nötig, dass die kalte Fusion in allen Bereichen Anwendung findet. ;-)))))
Wer also Kopfkirmes sucht, der kann hier sicherlich mehr als nur fündig werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schullektüre Nr. 1, 22. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Faust: Eine Tragödie (Erster und zweiter Teil) (Taschenbuch)
Betreffend dem Inhalt kann ich mich den Vorpostern nur anschließen.

Was mir wichtig ist, anzumerken, dass man bei dieser Ausgabe aufpassen muss, wenn sie als Schullektüre genutzt wird.
Die Versangabe ist hier nicht gut, wenn mit der Lektüre gearbeitet werden muss, da nur am Ende der Seiten die Versangaben der kompletten Seite stehen. Bei Zitaten muss hier immer nachgezählt werden.

Sonst ist die Ausgabe wirklich sehr schön!
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54 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen How good is Faust?, 8. September 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Faust: Eine Tragödie (Erster und zweiter Teil) (Taschenbuch)
Was wurde nicht schon alles geschrieben und gesagt über Johann Wolfgang von Goethes großes Menschheitsdrama "Faust - Der Tragödie erster Teil" sowie "Faust - Der Tragödie zweiter Teil" - speziell über den ersten Teil?
Das größte Werk des größten deutschen Dichters, Johann Wolfgang von Goethe, soll es sein? Das bedeutendste der glanzvollen deutschen Literaturgeschichte gar? Eines der größten Werke der Weltliteratur, auf einer Stufe mit Dantes "Göttlicher Komödie" und Homers "Odysee/Ilias"?
Nun, über die Legitimität jener Thesen, jener Behauptungen, scheint es in Fachkreisen keinerlei Diskussion zu geben, gleich ob Literaturhistorik, Literaturwissenschaft oder Literaturkritik, der Bedeutung und der Qualität, der herausragenden Stellung des "Faust" scheint man sich überall gleichermaßen bewusst zu sein.

Goethes "Faust" ist ein Menschheitsdrama, es zeigt den gesamten Umfang der Schöpfung Gottes, zeigt das Weltgeschehen zwischen Himmel und Hölle in all seinen Facetten. Die zentrale Problematik des Protagonisten Faust ist dessen Leiden an der Begrenztheit, der Eingeschränktheit des menschlichen Daseins, des menschlichen Wesens im allgemeinen. Nicht Wissen will er, keine Intelligenz, sondern was er will, ist zu begreifen, "was die Welt im Innersten zusammenhält". Er fordert gottgleiche Einsicht in die Totalität des irdischen Lebens, um die der Gattung Mensch auferlegten Grenzen zu überwinden. Es ist jener Titanismus, an dem Faust zu zerbrechen droht. Er flüchtet sich in Magie und Freitodgedanken, bleibt mit all seinen Versuchen und Experimenten allerdings erfolgslos, was ihn innerlich bereits für das Kommende, den Pakt mit dem Teufel, mit Mephistopheles, bereit macht.
Im "Faust" findet sich viel von Goethes Weltanschauung, seiner persönlichen Religion und Philosophie. So war Goethe stets darauf aus, übergeordnete Gesetzmäßigkeiten, eine höhere Ordnung, zu erkennen. Er fand diese nicht in der reinen Theorie, der wörtlichen Abstraktion, sondern vielmehr sah er als die fundamentalen "Triebräder" der Natur die Begriffe von Polarität und Steigerung. Er spricht von Polaritäten, Gegensätzlichkeiten und der Notwendigkeit eines solchen Dualismus, eines polaren Rythmus als Grundlage aller Existenz also, um Stillstand zu vermeiden. Er spricht von polaren Begriffspaaren wie Systole und Diastole, Tätigkeit und Ermattung, Tag und Nacht, Freud und Leid, Einatmen und Ausatmen, Schaffen und Vernichten, Leben und Tod, wobei das Universum der Diastole ebenso bedarf wie der Systole, der Tod so notwendig ist wie das Leben, um alles in Einklang zu halten, Stillstand zu vermeiden und "voranzuschreiten". Dies ist Goethes "Formel des Lebens": das Prinzip des fortwähreden Anziehens und Abstoßens als Grundlage der Existenz und als Grundlage des Aufteigens. Diese Prinzipien von Polarität und Steigerung durchwirken alles Sein. So zerfällt auch die Menschheit in zwei gegensätzliche Geschlechter, um sich weiterentwickeln zu können, und so müssen sich diese beiden Geschlechter, Mann und Frau, zunächst verbinden, um wiederum neues Leben entstehen zu lassen. Eben dies meint Goethe, wenn er sagt: "Das Geeinte zu entzweien, das Entzweite zu einigen, ist das Leben der Natur."
Dies alles manifestiert sich vielfach im "Faust": die zentrale Polarität (siehe Wette und Pakt) zwischen Strebsamkeit und Ermattung, zwischen Tätigkeit und Zufriedenheit im Genuss, die Polarität zwischen göttlichem und mephistophelischen Weltprinzip, zwischen Mephisto als Vetreter des Nihilismus und Faust als Strebendem und nicht zuletzt im Wesen von Faust selbst, in seiner triebhaft-sinnlichen und seiner tätig-strebenden Seite. Personifiziert wird dieser Widerstreit, dieser Dualismus in den beiden Protagonisten, in Faust und Mephisto, als Kraft, als Antrieb also, und Gegenkraft.
Die zentrale Polarität zwischen Strebsamkeit und Ermattung/Zufrienheit verweist zudem auf die Privatreligion des alten Goethe, der als Folge fortwährender Tätigkeit einen Anspruch auf Unsterblichkeit für sich ableitet, denn "wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet mir eine andere Form des Daseins anzuweisen." Er meint: "Die Funktion des Lebens ist das Dasein, in Tätigkeit gedacht." Denn ohne Strebsamkeit und Tätigkeit als porale Gegensätze zu Ermattung und reine Zufriedenheit im Genuss ist "Steigerung" und "Fortschreiten" wiederum nicht möglich.
Die zentrale Frage ist also nicht: Gut oder Böse? Moralisch richtig oder verwerflich? Viel wichtiger als moralische Integrität sind für Goethe in gewissem Sinne, sind im "Faust" ohne Zweifel Werte wie Tätigkeit und Strebsamkeit - Goethe spricht hier auch von Entelechie.
Warum wird Faust in Teil 2 nach seinem Tode erlöst? Die Engel sagen es: weil er stets tätig, strebsam war. Durch sein rastloses Streben, seine fortwährende Aktivität erwirbt er den Anspruch auf eine "andere Form des Daseins". Ob sich Faust auch moralisch und ethisch weiterentwickelt hat und damit auch einer Erlösung im theologischen Sinne würdig ist, bleibt indes fraglich. Doch ist dies - wie schon erwähnt - hier eher nebensächlich.
Denn: "Der Mensch, er irrt solang er strebt." Moralisch falsches Handeln wird als Irrtum in Folge des viel höher zu bewertenden Strebens legitimiert.
So zeigt Goethe im "Faust" den Menschen in der Spannweite seiner Möglichkeiten am Exemplum des Gelehrten Faust, der sich eben daher, da er kein gewöhnlicher Mensch ist und da er sich stets am Äußersten des Menschseins bewegt, für ein solches Exempel bestens eignet.

"Faust" ist also ohne Zweifel eines der größten, bedeutendsten und einflussreichsten Werke in der Geschichte der Weltliteratur, das `Summa Summarum` des größten deutschen Dichters.

Die Frage "How good is Faust?" kann allerdings jeder nur für sich selbst beantworten. Den Mut sich dieser Frage überhaupt zu stellen, das Werk zu lesen also, sollte man jedoch auf jeden Fall aufbringen als Literaturinteressierter - insbesondere als "Dichter und Denker"!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerwartet schön zu lesen, 2. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Faust: Eine Tragödie (Erster und zweiter Teil) (Taschenbuch)
In der Schule hörte man häufig davon, Bekannte machen einem Angst, und es wird als unleserliche Gymnasium Lektüre für Streber abgestempelt

Ich bin da ganz anderer Meinung. Man muss zwar wirklich die ein oder andere Stelle öfter lesen. Man denkt sich dabei jedoch nicht, "oh man, wer soll das denn verstehen, was ein Schwachsinn". Sondern man sucht mit Genuss in jedem rhetorischen Mittel nach einer weiteren Bedeutung die der Autor versucht haben könnte zu verstecken.

Der erste Akt gefiel mir dabei weitaus besser als der zweite. Der zweite ist auch schön geschrieben, machen für mich jedoch handlungstechnisch kaum einen Sinn

Dennoch muss ich leider sagen: Trotz Bemühungen fand ich keinen nahen Verwandten, welcher den Inhalt verstand, und somit mit mir über das Buch hätte reden können.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das größte Werk der deutschen (Bühnen-)Dichtung, 24. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Faust: Eine Tragödie (Erster und zweiter Teil) (Taschenbuch)
Faust ist allgemein anerkannt das bedeutendste Werk Goethes. Doch die bloße Anerkennung macht noch kein Meisterwerk aus. Die „How good is Hamlet"-Frage lässt sich natürlich auch auf dieses Werk anwenden. Doch Faust hält ihr ohne Wanken stand. Es ist eine Arbeit von geradezu biblischer Universalität. Die Krise des Intellektuellen, die Suche nach Erfüllung, die profanen Verlockungen, die höheren Ziele, die verurteilende und richtende Gesellschaft, die Frage nach Gott, alles Themen, die hier behandelt werden und noch lange nicht die einzigen. Doch die tief greifenden Gedankengänge sind bei weitem nicht die einzige Qualität des Dramas. Durch die humoristischen und erotischen Passagen und die genialen Personen (man denke neben Faust, Mephisto und Gretchen z.B. auch an die lüsterne Nachbarin Marthe oder den kriecherischen Famulus Wagner) erhält das Stück einen hohen Unterhaltungswert. Und sprachlich ist Faust, mit seinen tausenden gereimten Versen, ein triumphaler Lobgesang seines Erschaffers.
Faust ist in der Tat ein, ich scheue mich fast dieses abgenutzte Wort zu verwenden aber mir fällt kein stärkeres ein, geniales Werk und die Beschäftigung mit demselben lohnt. Etwas Vergleichbares findet sich nicht in der Weltliteratur.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, den jeder lesen muss, 7. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Faust: Eine Tragödie (Erster und zweiter Teil) (Taschenbuch)
Die Geschichte des jungen Fausts hat immer schon Menschen bewegt! Der Mann, der sich mit dem Teufel verbündete, gehört heute zu den deutschen Klassikern. Während jedoch der erste Teil der Tragödie einfacher zu lesen und wesentlich kürzer ist als der zweite, muss man bei diesem Zweiten länger über jedes Wort nachdenken. Der Anhang hilft dabei ungemein, und daher mein Fazit: Auf jeden Fall lesen, Goethe ist immer lesenswert, nicht nur als Schullektüre! Durch weiteres Hintergundmaterial wie die Entstehungsgeschichte und einer Zeittafel wird es auch noch interessanter.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der Klassiker schlechthin - zurecht, 15. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Faust: Eine Tragödie (Erster und zweiter Teil) (Taschenbuch)
Im Grunde ist es wahrscheinlich recht überflüssig, "Faust" zu loben - es gilt als das beste Werk deutscher Sprache, nicht? Aber trotzdem freue ich mich natürlich, dass mein Geschmack gut genug ist, um sehr viel Spaß an den Stücken zu haben. Der Tragödie erster Teil ist allerdings der insgesamt umwerfendere. Während der zweite Teil eher assoziativ und vignettenhaft aufgebaut ist, ist der erste Teil recht stringent. In beiden Teilen ist aber Mephistopheles eine besonders verführerische Figur. Es ist kein Wunder, dass er Faust seine Seele abnehmen kann - und seine letzte Szene im zweiten Teil war im gesamten Werk wohl diejenige, die mir am meisten Mitgefühl abverlangte. Es wäre albern zu behaupten, dass ich die Texte in all ihrer Vielschichtigkeit durchschaut hätte - aber schon allein sprachlich sind sie so beeindruckend, dass man über viele Anspielungen hinweglesen kann und am Ende dennoch eine lohnenswerte Lektüre hinter sich hat. Es macht Sinn, es gelesen zu haben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schule, 22. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Faust: Eine Tragödie (Erster und zweiter Teil) (Taschenbuch)
ist das erste, was mir dazu einfällt. Mich hat Faust in der 11ten Klasse Deutsch LK gequält und ich wollte es mir damals nicht antun, dieses Werk zu lesen.
Heute muss ich sagen, grandios. WIrklich ein Stück Geschichte, dass jeder mal gelesen haben sollte!
Ein epochales Werk, dessen Wert man vielleicht auch mit wachsendem Alter mehr zu schätzen weiß.
Sehr gut!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein echter Klassiker, 25. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Faust: Eine Tragödie (Erster und zweiter Teil) (Taschenbuch)
Diese Tragödige ist ein absoluter Klassiker und gehört einfach zum Repertoire eines fundierten, literarischen Wissens dazu. Zum Inhalt wurde schon genug geschrieben, deswegen möchte ich mich gar nicht weiter dazu äussern.
Allerdings muss(!) ich auf ein, wie ich finde wichtiges, Detail aufmerksam machen. Die Ausgabe von dtv hat keine Versangaben an den Zeilen, was sie für den Schuleinsatz eher ungeeignet macht, da man ständig rumsuchen muss während die Anderen schon längst bei der Sache sind. Ich behandle das Buch gerade in der Schule und dieses Detail ist mir schon sauer aufgestoßen. Es gibt nur xxxx-xxxx Versangaben am Fuße der Seite.
Daher ziehe ich speziell dieser Ausgabe einen Stern ab, was sich nicht auf den Inhalt bezieht.
Also an alle die nur die Tragödige lesen wollen, eine klare Kaufempfehlung. Alle die das Buch für den Schuleinsatz verwenden wollen, sollten zu einer anderen Ausgabe greifen.
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Faust: Eine Tragödie (Erster und zweiter Teil)
Faust: Eine Tragödie (Erster und zweiter Teil) von Johann Wolfgang von Goethe (Taschenbuch - 1. Juli 1997)
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