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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Poetry Slam mit Rückporto
Charles Bukowskis Jahre bei der Amerikanischen Bundespost. Ich kann mich noch gut an die Anfänge erinnern. Buk, das war Schmutz und Pornografie, jedenfalls im Volksmund. Heute stellen die Naserümpfer von damals Bukowskis Werk als große Kunst hin. Recht haben sie, aber warum erkannten sie das nicht früher? Der Mann mit der Ledertasche zeigt auf...
Veröffentlicht am 14. Februar 2007 von Thomas Knackstedt

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein vielversprechendes Debüt - mit einigen Schwächen
Wenn man dem Roman glauben darf, dann schrieb Bukowski den "Mann mit der Ledertasche" unmittelbar im Anschluss an eine alptraumhafte Episode in seinem Leben: Seiner zwölfjährigen Arbeit im Postamt.
Dies ist sein erster Roman, und obwohl man bei der Lektüre bereits großes vorausahnen kann, halte ich dieses Debüt für das schwächste...
Veröffentlicht am 13. September 2007 von Polygraph


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Poetry Slam mit Rückporto, 14. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Mann mit der Ledertasche (Taschenbuch)
Charles Bukowskis Jahre bei der Amerikanischen Bundespost. Ich kann mich noch gut an die Anfänge erinnern. Buk, das war Schmutz und Pornografie, jedenfalls im Volksmund. Heute stellen die Naserümpfer von damals Bukowskis Werk als große Kunst hin. Recht haben sie, aber warum erkannten sie das nicht früher? Der Mann mit der Ledertasche zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie das große, prüde Amerika ganz tief im Inneren tickt. Bukowski fühlt den Puls der Zeit nicht am Handgelenk, sondern da, wo er besonders heftig schlägt; im Kopf und in der Hose. Seine abenteuerlichen Ausfahrten mit dem Postauto und die Bekanntschaften im Kreis der Postkunden und Postmitarbeiter haben schon fast etwas wallfahrtartiges an sich. Und dann ist da noch immer die Sprache. Während Heerscharen von Literaten mit schwülstigen Wortgebilden versuchen ein kleines Licht im Kopf des Lesers anzuzünden, rotzt Bukowski ein paar Worte aufs Papier, die einen Steppenbrand im Schädel des Lesers auslösen. Da ist Buk noch immer einzigartig. In einer Sprache, die jeder versteht, teilt er uns seine Sorgen und Ängste mit. Teilweise urkomisch, dann wieder makaber und beängstigend. Der Mann mit der Ledertasche ist gnadenlos gute Undergroundliteratur der Ersten Stunde. Ein Buch, das mit Sicherheit immer wieder zu Dir zurückkehrt.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leben und Sterben in L.A., 20. September 2005
Von 
Franz Waditzer "waditzer" (St.Veit an der Glan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mann mit der Ledertasche (Taschenbuch)
Hank Chinaski arbeitet als Postbote in den Suburbs von L.A..Als Aushilfsbriefträger wird er für die härtesten Touren der Stadt eingeteilt. Von den Villenvierteln kann er nur träumen.
Es ist das "schnellste" Buch der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Hier zieht " Billy the Kid " gegen den Rest der United States Autoren.
Es ist ein berührendes Buch des Deutschamerikaners und zeichnet sein Berufsleben bei der US Post, die Tristesse der Vororte der Millionenstadt und den leichten Geschmack der Budweiser 6 Packs in den 60ern.
Wenn Hank, der Titelheld, gegen 4 Uhr am Morgen in seine Dienststelle torkelt, dann ist sein Auftreten eine frühe Persiflage auf den heute praktizierten Wirtschaftsliberalismus und seine menschenverschlingende Gleichgültigkeit.
Bukowski setzt einen Charakter, einen Menschen, ein Individuum ins Bild, gegen die Namenslosigkeit, gegen die Austauschbarkeit von Menschen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrlich, bitterböse, ironisch, genial!, 18. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Mann mit der Ledertasche (Broschiert)
Bukowski übertrifft sich mit diesem Buch selbst. Er beschreibt das absurde System der amerikanischen Post mit all seinen Erlebnissen auf eine Art und Weise, die man kaum beschreiben kann. Falls man auf schwarze, bitterböse Ironie steht und von der Vulgärsprache Bukowskis nicht abschreckt, ist man bei diesem Buch richtig. Es gab viele Momente beim lesen, wo ich das Buch zur Seite legen mußte, um meine Lachmuskeln zu strapezieren. Er rebelliert, fi..., säuft, beschreibt Spießer auf eine Art und Weise, das einem die Spucke im Hals steckenbleibt. Das Buch ist nichts für Romantiker. Leute, die auf Harald Schmidt, Götz Alsmann oder Loriot stehen, werden Ihre helle Freude an diesem Buch haben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cool stuff, 17. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mann mit der Ledertasche (Taschenbuch)
Im Großen und Ganzen handelt es sich um das Leben eines alkoholkranken Postlers, dem alles am Arsch vorbei geht. Vorschriften werden ignoriert und Abmahnungen der Vorgesetzen emotionslos zu Kenntnis genommen. Bedingt durch die Öde des Alltags verfällt Chinaski der komorbiden Störungen des Alkoholmißbrauchs. Sein Leben besteht banal gesagt aus trinken, vögeln und wetten. Halt die ganze Pallette die ein Alkoholiker so durchmacht. Frauen kommen und gehen und Henry Chinaski fristet sein Postlerleben. Manch mal nimmt er sich eine Auszeit von der Post. Auch das paßt ins Muster eines Abhängigen. Im Herzen ist Chinaski eigentlich voll in Ordnung. Das zeigt sich insbesondere während des Todes seiner ersten Frau, die ihn zuvor zum Teufel geschickt hatte. Das Buch ist locker und leicht zu lesen. Ich kann es nur empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Anfang einer großen Liebe, 27. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Mann mit der Ledertasche (Taschenbuch)
Der Mann mit der Ledertasche - war mein erstes Buch von Bukowski, inzwischen habe ich fast alle Bücher die man in Deutschland veröffentlicht hat. Der Inhalt ist schnell erzählt, ein Alkoholiker bekommt einen dumpfen Job bei der Post den er unbedingt braucht um sein Leben als Alkoholiker zu finanzieren. Der autobiografische Roman spiegelt Bukowskis Leben vor seinem Durchbruch als Schriftsteller wieder. Kinofreunde kennen vielleicht den Film "Barfly", dieser geht in die gleiche Richtung, auch wenn er kaum den Charme und das Herz der Bücher hat. Aber zurück zur Ledertasche. Jeder der schon einmal einen stupiden Job erdulden mußte und von gemeingefährlichen Halbtoten herumkomandiert wurde kann sicher so Einiges in diesem Buch nachvollziehen. Doch die Ledertasche ist mehr, ein Blick in die Seele der Menschen ... das was Bukowski wie kein Anderer beherrschte. Ich liebe den alten Mann aus LA, der in vielen Romanen und Gedichten das Leben feierte, den Menschen an sich herausstellte wie er ist, ein Wesen mit Fehlern, ein Wesen das man hassen und lieben kann. Er hat die Hippies sehr beeindruckt, die Echten, nicht den jämmerlichen Abklatsch der uns heute in Form der grünen und roten Gutmenschen terrorisiert. Er hat in seinen Büchern für den aufmerksamen Leser auch schon mal höchst interessante Buchempfehlungen gegeben ... z.B. Louis Ferdinand Celine - Die Reise ans Ender der Nacht - wofür ich Bukowski auch sehr dankbar bin. Ich kann "Der Mann mit der Ledertasche" als Einstieg in das Universum des C.Bukowski nur jedem Leser wärmstens ans Herz legen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buks erster Roman - ein Meisterwerk !, 7. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Mann mit der Ledertasche (Taschenbuch)
Die 12Jahre, die Bukowski bei der Post gearbeitet hat, werden auf humorige und tragische Weise verarbeitet.
Bukowski: In gewohnter Manier hart und direkt. Er bringt die Tristesse auf den Punkt: "Wir schliefen, ohne uns zu berühren. Wir waren beide beraubt worden."
Jeder, der schonmal einen 10-Stunden-Tag hinter sich gebracht hat, wird sich wiederfinden. Der Stil aber ist so locker, dass keinerlei Anstrengung beim Lesen aufkommt.
Gleichzeitig ist Old-Buk die Verkörperung des Verlustes: Liebe, Geld, Sicherheit, Sex - alle bürgerlichen Werte werden in diesem Buch errungen und nacheinander wieder verloren...
Ein absolutes MUSS !!! (und ein idealer Einstieg für "noch-nicht-Fans"!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der ideale Einstieg in die Bukowski-Literatur, 27. Februar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Mann mit der Ledertasche (Taschenbuch)
Dieses Buch ist DAS Standardwerk für alle Bukowski-Fans und die,die es noch werden wollen.Es führt den Leser in eine Welt
aus Suff,Verzweiflung,Irrsinn,Ungerechigkeit und menschlichen Beziehungen.Bukowski entwickelt sich dabei regelrecht zum Philosophen und zeigt dem Leser seine Weltanschauung auf.Das Buch
ist mit viel Witz und Ironie geschrieben und bringt einem den echten american way of life nahe.Man fühlt mit "Hank"und leidet mit ihm,aber man lacht auch mit ihm über seine Schlitzohrigkeit.Bukowski hat hier den idealen Einstieg in seine Underground-Literatur geschaffen und fesselt den neugierigen Leser permanent an die Seiten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Another american way of life ..., 25. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Mann mit der Ledertasche (Taschenbuch)
Bukowski versteht es, Authenzitaet herzustellen und die Doppelmoral des normalen" Buergers zu entlarven. Er schreibt, was er denkt, ohne Ruecksicht auf Verluste. Ehrlich, ungeschminkt, knallhart ... seine Typen sind Verlierer in der amerikanischen Gesellschaft, die dennoch Sympathien verdienen. Keine Doppelmoral, keine Spielchen, einfach nur du selbst sein" ist seine Devise. Er will nicht gefallen und zeigt uns Abgruende auf, die in jedem von uns latent vorhanden sind und die bei dem einen mehr und dem anderen weniger zum Vorschein kommen. Dennoch sind wir Menschen, die versuchen, sich in ihrem Leben einzurichten. Egal ob als Manager, Tischler, Postbote oder .... Mensch. Verlierer sind nur diejenigen, die ihr Leben ausschliesslich nach dem Vorgegebenen ausrichten und ihre Persoenlichkeit an der Garderobe abgeben. Jeder hat, auch jenseits des american dream of life, ein Recht darauf, sich zu verwirklichen.
Der Sprachstil Bukowskis ist sehr direkt und gewoehnungsbeduerfig, die Handlung in sich geschlossen. Literatur jenseits des Mainstreams, die zu fesseln weiss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uns ich war noch am Leben, 14. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Mann mit der Ledertasche (Taschenbuch)
Chinaski, die Legende. Über das Wort Underground hätte er gelacht. Gibt es ein Overground? Wie viele Menschen gibt es, die so mit sich leben, nur nicht die poetische Kraft eines Charles Bukowski besitzen, um davon zu erzählen? Witzig, sarkastisch mitunter, rücksichtslos sich selbst und anderen gegenüber berichtet Chinaski von der Akkordmühle der amerikanischen Post, den Tücken eine Wette zu platzieren und das alles andere als eine Kunst darstellende Vermögen, Gedicht zuschreiben. Gleich fällt einem dazu die deutsche Post ein, deren Bürokratenseele hoffentlich ein paar Nischen für Chinaskis Kollegen bereithält.

Wir könnten ihre Gedichte gut brauchen. Vor allem sprich aus dem Roman eine anarchische Sehnsucht, das Spucken auf den Overgrund, den zu erreichen, man nur imstande ist, wenn man sich bedingungslos anpaßt. Wozu? Das Leben gibt und nimmt, und wenn man bereit ist, den Preis zu zahlen, läßt es einen sogar in Ruhe. Eine schnelle, leidenschaftliche Geschichte, bei der man manchmal erstaunt ist, wie befreiend das eigene Lachen klingt.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leben und Sterben in LA, 23. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Mann mit der Ledertasche (Taschenbuch)
Hank Chinaski arbeitet als Postbote in den Suburbs von L.A..Als Aushilfsbriefträger absolviert er die härtesten Touren der Stadt, von den Villenvierteln kann er nur träumen. Es ist das "schnellste" Buch der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Hier zieht " Billy the Kid " gegen den Rest der United States Autoren.
Es ist ein berührendes Buch des Deutschamerikaners und zeichnet sein Berufsleben bei der US Post, die Tristesse der Vororte der Millionenstadt und den leichten Geschmack der Budweiser 6 Packs in den 60ern.
Wenn Hank, der Titelheld, gegen 4 Uhr am Morgen in seine Dienststelle torkelt, dann ist sein Auftreten eine frühe Persiflage auf den heute praktizierten Wirtschaftsliberalismus und seine menschenverschlingende Gleichgültigkeit.
Bukowski setzt einen Charakter, einen Menschen, ein Individuum ins Bild, gegen die Namenslosigkeit, gegen die Austauschbarkeit von Menschen.
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Der Mann mit der Ledertasche
Der Mann mit der Ledertasche von Charles Bukowski (Taschenbuch - 1997)
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