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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch von gewaltiger visionärer Kraft
Gut zehn Jahre nach seinem Erscheinen sah ich als ungefähr zehnjähriger Junge den gleichnamigen Film mit Rod Taylor und Yvette Mimieux in den Hauptrollen im Kino (so etwas gab es damals noch!), und dieser Streifen hat mich bis auf den heutigen Tag nicht losgelassen...
Viele Jahre später legte ich mir den Roman von H. G. Wells zu und hatte prompt die...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2004 von Frank Manuel Schimmel

versus
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Hörbuch mit Schwächen
Über die Geschichte etwas zu schreiben, hieße wahrscheinlich Eulen nach Athen zu tragen. Dieser Klassiker der Science-Fiction-Literatur ist auch heute noch wegen seines Ideenreichtums und der sehr aktuellen Gesellschaftskritik absolut lesenswert. Das Hörbuch wird der brillianten Romanvorlage leider nicht ganz gerecht. Die monotone Vortragsweise des...
Veröffentlicht am 29. April 2001 von Ulrich Raduenz


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Beste Zeitreiseroman, den es gibt., 2. Januar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Zeitmaschine: Roman (Taschenbuch)
Ich interessiere mich generell für das Thema Zeitreisen und versuche einigermaßen vieles in die Hände zu bekommen, was dieses Thema behandelt (Bücher und Filme).
Irgendwie bin ich dann auch bei der Zeitmaschine von Wells gelandet und es hat mich auf voller Länge überzeugt.

Wenn man bedenkt, dass dieses Werk 1895 erschienen ist, haut einen die visionäre Kraft, mit der Wells die Zukunft darstellt einfach um.

Klare Kaufempfehlung und Pflichtlektüre aller Zeitreise-Fans!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Ausgabe, 1. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Zeitmaschine: Roman (Taschenbuch)
Der Deutsche Taschenbuchverlag legt hier in tiefem Dunkelblau eine fabelhaft gestaltete und übersetzte Ausgabe des 1895 zuerst erschienenen Romans von H.G. Wells vor, der einem bei der Lektüre noch immer den Atem stocken läßt und den Leser staunen macht. Die repräsentative Wells-Werkausgabe des dtv kann gar nicht genug gelobt werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kritische Auseinandersetzung mit der Zukunft, 29. April 2010
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Zeitmaschine: Roman (Taschenbuch)
Gerade die klassische Science Fiction hat oft mit dem Problem zu kämpfen, dass ihre Visionen bereits von der Zukunft eingeholt wurden. Das ist natürlich nicht negativ zu werten, vor allem, weil die Vorstellungen der alten Meister oft sehr prophetisch waren. Vor allem Jules Verne und eben H. G. Wells waren echte Visionäre und vieles traf bereits so ein, wie von ihnen vorhergesagt. Manche Voraussagen erwiesen sich aber im Nachhinein als falsch und werden oft als belächelt (meiner Ansicht nach völlig zu Unrecht). Dem beugt H. G. Wells im Falle der "Zeitmaschine", anders als im "Krieg der Welten", sehr gut vor, indem er die Handlung nicht in eine nahe, sondern in eine unvorstellbar weit entfernte Zukunft verlegt. Dennoch gibt es auch hier ein paar echte Sensationen zu lesen (unter anderem wird zum Beispiel mit der Behauptung, die Zeit sei die vierte Dimension Einstein zumindest ansatzweise vorweggenommen).

Ein weiterer Teil der Faszination, die von diesem Roman nach wie vor ausgeht beruht auf den relativ stark ausgeprägten, gesellschaftskritischen Ansätzen. Wells veranschaulicht dabei sehr deutlich, wie aus den Fehlern seiner eigenen Zeit der spätere Niedergang der menschlichen Zivilisation hervorgeht, der schließlich in Barbarei und Versklavung endet. Sprachlich empfinde ich den Abschnitt der Geschichte am gelungensten, in dem der Autor seinen namenlosen Protagonisten weitere Jahrtausende nach der eigentlichen Handlung weiter in die Zukunft reisen lässt. Die Trostlosigkeit der dort beschriebenen Welt ist dermaßen anschaulich, dass einen das Bild praktisch tagelang nicht mehr loslässt.

Abschließend noch ein Wort zur Sprache selbst: wie man es von den klassischen Autoren gewohnt ist, hat H. G. Wells eine wundervolle Art, seine Geschichte dem Leser näherzubringen. Das liest sich auch heute, über 100 Jahre nach der Erscheinung des Buches, immer noch fantastisch. Manchem mag der Stil altmodisch und damit etwas holprig erscheinen, mir persönlich gefällt er sehr gut und hebt sich erfrischend von den modernen Schriftstellern ab. Für die Höchstwertung reicht es aber dennoch nicht ganz, da trotz des geringen Umfangs von ca. 160 Seiten ein paar Längen enthalten sind. Gelesen haben sollte man "Die Zeitmaschine" aber auf jeden Fall - nicht nur als Fan klassischer Science Fiction.
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4.0 von 5 Sternen The timemachine - Ein wunderbarer zeitloser Roman, 18. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Zeitmaschine: Roman (Taschenbuch)
Da ich die Verfilmung bereits viele Male gesehen habe zog ich irgendwann aus Neugier den Roman heran, welcher erstmals 1895 erschien. Offenbar hat sich der Film (wie sooft) nicht ganz an die Buchfassung gehalten.
Wir alle kennen diesen strittigen Punkt: Kommt die Verfilmung an den Roman heran? Ist beides gut?
Ich muss sagen, dass ich sehr froh darüber bin das Buch gelesen zu haben. Es ist mir wirklich lieber geworden, als die Verfilmung. H. G. Wells Schreibstil mag zwar in manchen Augen "veraltet" sein, ich jedoch lese sehr gerne Bücher mit einem "älterem" beinahe "gewähltem" Schreibstil. Wells schuf einen zeitlosen Klassiker, den es sich einfach lohnt zu lesen.

Der Roman wird zu dem Science Fiction Genre gezählt, ein Genre das ich meinerseits nie besonders gern gelesen habe. Doch andere Leser sollten sich nicht abschrecken lassen. Fans als auch "Nonfans" werden mit Wells Zeitmaschine eine fantastische und interessante Reise durch die Zeit machen. Es geht in die Zukunft und zwar hunderttausende Jahre voraus. Ich kann von einem spannendem und anregendem Lesespaß berichten. Diesen Roman hat man schnell ausgelesen, man wird aber so schnell keinen ähnlichen Klassiker wiederfinden.

"Einmal wird die ganze Welt gescheit, gebildet und zur Mitarbeit bereit sein."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker der Science-Fiction Literatur, 27. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Zeitmaschine: Roman (Taschenbuch)
Es ist erstaunlich, wie gut sich dieser alte Roman auch heute noch lesen lässt. Es handelt sich hierbei um einen Klassiker der Science-Fiction-Literatur, welcher mehrmals verfilmt wurde und bei welchem es, wie der Titel vermuten lässt, um Zeitreisen geht.

Der Protagonist hat eine Zeitmaschine entwickelt, mit welcher er in der Zeit reisen kann. Die Maschine katapultiert ihn weit in die Zukunft. Mit der Zeit hat sich die Menschheit langsam verändert und in zwei verschiedene Arten geteilt: die an der Oberfläche lebenden Eloi und die unter der Erde lebenden Morlocken. Sie haben sich aus der damaligen Arbeiterschaft und der oberen Schicht im Laufe der langen Zeit entwickelt, um sich evolutionsgemäß ihrer Umgebung besser anzupassen. Die Eloi haben den Intellekt von Kindern und tanzen fröhlich auf der Oberfläche herum, während sie nachts zusammen Zuflucht suchen und von einer seltsamen Angst befallen sind. Mittlerweile gibt es viele schöne Pflanzen und sämtliche Krankheiten sind ausgerottet. Die Morlocken sind pelzige, nahezu blinde hässliche Wesen, welche unter der Erde Maschinen betreiben, welche die Eloi versorgen. Dies machen sie allerdings nicht, um den Eloi zu dienen, sondern es hat sich über die enormen Zeitspanne so in ihnen verankert und ist zum Überleben notwendig. Nachts kommen sie heraus und suchen sich Eloi als Opfer, welche sie als Nahrung brauchen. Sie stehlen die Zeitmaschine, was es dem Besitzer schwierig macht zurückzureisen und ihn zwingt sich länger in dieser Welt aufzuhalten.

Neben der spannenden Science-Fiction-Geschichte kristisiert Wells gleichzeitig die damals existierende Zwei-Klassengesellschaft.

Ich kann diesen Klassiker nur weiterempfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Faszinierende und beängstigende Zukunftsvision aus den Wurzeln der englischen Industrialisierung, 23. Oktober 2008
Von 
Pj - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Zeitmaschine: Roman (Taschenbuch)
Der namenlose Zeitreisende schafft das, was die Menschen schon seit langem fasziniert: die Reise durch die vierte Dimension...die Zeit. Auf der Suche nach einer großen Weisheit,die das Jetzt positiv beeinflussen könnte, springt er 800.000 Jahre in die Zukunft und findet eine degenerierte Gesellschaft kindähnlicher, naiver Menschen vor (Eloi), die neben ihrem sonnigen und völlig gedankenlosen Leben nur Abends von einer namenlosen Urangst in große Hallen getrieben werden.

Bald entdeckt er den Grund dafür. Es gibt eine zweite Rasse, die Morlocks, welche unterirdisch leben und anscheinend die oberirdischen Eloi wie "Herdentiere" halten.

Mit knapper Not entflieht der Zeitreisende dieser Welt, reist in einer intensiv beschriebenen und erlebten Passage noch weiter in eine immer leerer werdende Zukunft bis zum Ende aller Dinge...von einem vereisten, einsamen Planeten kehrt er zurück in die Gegenwart, um am Folgetag für immer zu verschwinden.

Dabei macht sich der Protagonist tiefe und sinnige sozialkritische Gedanken, wie sich eine Gesellschaft bestehend aus reicher Oberschicht und armer Unterschicht zu dieser Vision hin entwickeln kann. Leider sind seine Gedanken sehr schlüssig und man kann das Bild nicht ganz ausschließen, zumal der Autor das Bild in so weite Zukunft projiziert hat, daß wirklich alles möglich ist. Die meisten anderen Sci Fi Romane enden doch so, daß die Zeit für uns noch faßbar ist. Beängstigend übrigens, wie H.G: Wells das Thema Global Warming und Artenverlust projeziert hat. Vielleicht werden auch andere Visionen wahr?

Fazit: ein sehr, sehr gutes Werk, welches aufgrund seiner Kürze auch mit wenig Zeit bequem gelesen werden kann. Das Buch besticht in seiner Einfachheit. Verfilmungen, welche weitere Rahmenhandlungen dazudichten oder den Horror in den Vordergrund stellen sind einfach verfälschend. Ich rate in jedem Fall zum original Buch
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Blick in die Zukunft der Vergangenheit, 2. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Zeitmaschine: Roman (Taschenbuch)
H.G. Wells hat mit seinem Roman (falls man ein Werk dieser Kürze so nennen kann) "Die Zeitmaschine" den Prototypen des Zeitreiseromans geschaffen - einen Roman, der in zweierlei Hinsicht interessant ist.
Zum einen vermittelt er, obwohl er ja zu etwa 80 % in einer fernen Zukunft spielt, ein anschauliches Bild der Gesellschaft Englands vor der Jahrhundertwende (der vorletzen, nicht der letzten). Und so bietet "Die Zeitmaschine" neben einer SF-Handlung auch zahlreiche nachdenkliche, ruhige Momente, in denen soziologische Aspekte beleuchtet werden.
Zum anderen ist es einfach faszinierend, heute - über 100 Jahre nach dem erstmaligen Erscheinen des Romans - zu sehen, wie sich Menschen im ausgehenden 19. Jahrhundert die Zukunft vorgestellt haben, welche Theorien über die Zeit angestellt worden (man bedenke, dass Einsteins Relativitätstheorie, die den Begriff der Zeit revolutioniert hat, erst 1905 bzw. 1913 formuliert wurde - "Die Zeitmaschine" jedoch meines Wissens erstmalig 1895 als Roman veröffentlich wurde), welches Bild man vom Sonnensystem und dem Universum hatte. Das Ergebnis ist eine Zukunft in etwa 800.000 Jahren, die mehr viktorianisches Flair hat als das tatsächliche heutige England, also nur 100 Jahre später.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Menschheit der Zukunft, 26. Juli 2004
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Zeitmaschine: Roman (Taschenbuch)
Wells' "Time Machine" ist ein weltberühmter Klassiker, mit dem leider viele Schulkinder gequält werden. Dabei ist er gar nicht so schlecht, und mit 140 Seiten schnell gelesen. Wells schrieb 1895 den ersten SF-Thriller über eine Zeitreise und erfand damit ein neues Genre, das riesige Möglichkeiten schaffte. Der Time Traveller reist 800.000 Jahre in die Zukunft und landet in einem scheinbaren Paradies, in dem alle Unzulänglichkeiten des Lebens wie Krankheiten, Kriege, Hunger, Arbeit oder lästige Insekten beseitigt wurden. Die vordergründige Geschichte ist simpel: seine Zeitmaschine wird versteckt, und er muss sie abenteuerlich wieder finden. Das eigentliche Thema von Wells Zeitreise ist aber die Weiterentwicklung der Menschheit. Diese hat sich in zwei Arten geteilt, oberirdisch die lieben, relativ dummen Elois mit dem geistigen Niveau eines Kleinkinds, unterirdisch die Morlocks. Es stellt sich heraus, dass die Morlocks kannibalisch die Elois essen, und die Elois letztlich wie Vieh gehalten werden. Das Paradies hat also seinen Preis, den viele wohl nicht zahlen würden, doch die Elois verdrängen einfach diese Tatsache: das Thema 'Morlocks' ist Tabu.
Wells sieht die Ursache für diese Entwicklung darin, dass die ursprüngliche (kapitalistische) Oberschicht auf Kosten der Unterschicht, der Arbeiter, ein immer angenehmeres Leben führte. Doch im Paradies braucht man nicht zu denken - weshalb die Menschen mit der Zeit degeneriert sind ("The human intellect had commited suicide"). Ähnlich wie das dekadente Rom einst von den Germanen überrannt wurde, so haben sich in der Zukunft die Arbeiter zu den wahren Herrschern der Welt entwickelt. Man kann das Buch als Kritik an den widrigen industriellen Zuständen und der Ausbeutung der englischen Arbeiter um 1895 verstehen. Einen Schuss Gesellschaftskritik beinhalten auch viele andere Werke von Wells, allen voran "War of the Worlds".
Das Buch vermittelt damit ein paar Kernthesen, deren langatmige Interpretationen stark verkürzt lauten:
1. Faulheit und Luxus machen dumm!
2. Die Untersten werden einmal die Obersten sein - spätestens in 800.000 Jahren!
3. Wer die Augen vor der Realität verschließt, macht sie nur noch schlimmer - und wird am Ende aufgefressen! :-))
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut zu lesender Meilenstein des Science Fiction, 1. Juli 2007
Von 
Martin Johan Stiegler (Beijing China) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Zeitmaschine: Roman (Taschenbuch)
Die Zeitmaschine von H.G. Wells ist ein Meilenstein des Science Fiction. H.G. Wells kommt dabei ohne einen starken Gegenwartsbezug aus, sodass die Geschichte auch über 100 Jahre später nicht an Realismus verloren, da insbesondere die Zukunftsperspektive 802,000 Jahre in der Zukunft liegt.

H.G. Wells Zukunft ist nicht von technologischer Weiterentwicklung geprägt sondern von gesellschaftlichen Problemen und der Perspektive eines Fremden auf eine andere Kultur.

Im Wesentlichen geht es um die Eindrücke des Zeitreisenden. Der Zeitreisende trifft zu nächst auf die liebevollen, fast kindlichen aber unterentwickelten Tagwesen - den Eloi. Später trifft er auf die Nachtmenschen der Unterwelt - die Morlocken. Der Kontrast der beiden Gruppen und Ihr Zusammenspiel ist sinnbildlich für gegenwärtige soziale Probleme.

Fazit:

Ein kurzer, einfacher aber niveauvoller Klassiker mit viel Tiefgang. Schön zu lesen inklusive Konflikten, Liebe und einem passenden Ende.
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5.0 von 5 Sternen Schwacher Anfang, aber DANN total gefesselt, 14. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Zeitmaschine: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch im Zuge eines Buchvortrages für die Schule bestellt und dementsprechend natürlich auch gelesen. Mein Lehrer hat die Bücher zugeteilt und ich habe das älteste erwischt... Damit hatte das Buch sowieso schon mal verloren und dann zog sich der Anfang auch noch hin. Aber im weiteren Verlauf hat es mich echt gefesselt und so brauchte ich nicht einmal einen halben Tag, um durchzukommen.

Den Inhalt spare ich mir.

Meinung:
+ Idee & Kreativität
+ Handlung
+ ausführliche Beschreibungen
Spoiler:
- Ende, obwohl es gepasst hat und es nicht anders hätte ausgehen dürfen.

So hätte ich es mir niemals gekauft, das weiß ich. Aber es ist wirklich gut und jetzt verstehe ich auch, warum es sich noch über 100 Jahre nach seiner Entstehung verkauft und von vielen gelesen oder geguckt wird!

Für alle, die es vielleicht in Erwägung ziehen sollten, auch mal über dieses Buch einen Buchvortrag zu halten: Es gibt wirklich gute (jedoch nicht ganz preiswerte) Interpretationen und der eigene Interpretationsraum ist auch sehr groß.
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Die Zeitmaschine: Roman
Die Zeitmaschine: Roman von H.G. Wells (Taschenbuch - 1. August 1996)
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