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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen44
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am 12. Januar 2000
Ich hatte schon "Der ehrliche Lügner" und "Erzähler der Nacht" von Rafik Schami gelesen bevor ich zu "Eine Hand voll Sterne" gegriffen habe. Ich war verblüfft, einige alte Bekannte wieder zu treffen, z.B. Onkel Salim, den besten Geschichtenerzähler von Damaskus. In diesem Buch schreibt Schami also in Romanform über seine eigenen schriftstellerischen Anfänge: ein Junge in Damaskus führt in den späten Fünfziger Jahren Tagebuch und berichtet von seinem Leben, seiner Familie, seinen Freunden, seiner ersten Liebe und seinem großen Traum, ein Journalist zu werden. Schami schreibt unpräteniös und einfach. Dennoch: hier klingt alles echt und man sieht das Leben in Damaskus direkt vor sich. Ich kenne keinen anderen Schriftsteller, der den Deutschen den syrischen Kulturkreis so nahe gebracht hat wie er! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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So lautet das Lebensprinzip von Salim, dem geliebten Onkel des Ich-Erzählers in diesem Roman. Dieser Ich-Erzähler ist der Sohn eines Bäckers in Damaskus. Schami beschreibt eine Stadt, die es in dieser Form heute (wahrscheinlich) nicht mehr gibt.
Rafik Schami schildert in diesem grandiosen Roman das Leben (und den Aufstieg) eben dieses Sohnes. Ausgezeichnet in der Schule; vom Vater für den elterlichen Betrieb vorgesehen - und natürlich revoltiert der Junge gegen die väterlichen Pläne. Er will Journalist werden - und hier spielt offensichtlich die (katastrophale) politische Situation Syriens in den 70er und 80er Jahren eine wichtige Rolle. Journalist in Damaskus ist ein sehr gefahrlicher Job....
Rafik Schami be- und verzaubert mit diesem Roman - auch wenn dieser bald 20 Jahre alt ist - seine Leser. Die (armen) Leute haben viel Zeit und Phantasie; Außenseiter werden nicht ausgegrenzt; Konflikte (beim Tee) ausdiskutiert. Viele Menschen sind bettelarm, aber doch glücklich.
Vielleicht sollten wir uns von der arabischen Welt so manches abschauen - und Rafi Schami hilft uns dabei!
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am 8. März 1999
Es macht richtig Spass, dieses Buch zu lesen. Man liest mit grosser Spannung die Tagebucheintraege eines Jungens aus Damaskus. Er beschreibt seine Umwelt und das Geschehen in Damaskus so gut, dass man sich sehr gut vorstellen kann, dort alles mitzuerleben. Das Buch ist gut geschrieben,macht Spass zu lesen und ist nie langweilig!
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am 5. Dezember 2013
In dem Roman Eine Hand voller Sterne" von Rafik Schami, welcher im Jahr 1987 erschienen ist, werden die Themen Freundschaft und Familie behandelt. Außerdem berichtet der Autor über die politische Lage im Syrien der 80-er Jahre und den Alltag der dort lebenden Jugendlichen. Der Protagonist kämpft dafür, seine Träume Realität werden zu lassen.

In Tagebuchform berichtet ein namenloser Ich-Erzähler davon, wie sein Alltagsleben in Damaskus aussieht. Er beginnt eben dieses zu schreiben um sich später an Details aus seinem Leben erinnern zu können. Sein Vater will, dass er den Familienbetrieb, eine Bäckerei, weiterführt, doch der Protagonist träumt davon, Journalist zu werden. Anfangs geht er deshalb noch regelmäßig zur Schule, aber dann erwartet sein Vater, dass er Vollzeit in den häuslichen Betrieb wechselt. Als sein Lehrer ihm vorschlägt, die vom Bäckerjungen geschriebenen Gedichte zu veröffentlichen, geht er diesem Vorschlag nach. Tatsächlich werden seine Werke in einem Band, der den Namen seines Gedichtes trägt, veröffentlicht. Der Erzähler lernt den Journalisten Habib kennen, der ihn in seinem Willen, Journalist zu werden, stärkt und fördert. Weiters verschafft er ihm einen Job in einer Buchhandlung.
Gemeinsam mit Freunden gründet der Erzähler die Organisation Die schwarze Hand", die für Gerechtigkeit in den Straßen von Damaskus sorgen will. Teilnehmer der Bande gründen eine Sockenzeitung", das heißt, dass regimefeindliche Ideen in Socken gesteckt werden, die in weiterer Folge verkauft werden. So verbreiten die Personen ihre Gedanken und umgehen die staatliche Zensur.
Gegen Ende des Buches wird Habib von der Polizei verhaftet und im Gefängnis gefoltert. Trotzdem findet die Sockenzeitung kein Ende und alle beschließen, ihren Widerstand gegen das politische System fortzusetzen.

Nicht besonders gelungen an diesem Buch finden wir die Sprunghaftigkeit des Romans, da die Handlung in Tagebucheinträgen widergegeben wird. Weiters endet das Buch relativ abrupt und die vielen Parallelhandlungen sorgen vor allem am Beginn des Romans für Verwirrung.
Gelungen hingegen erscheint uns der Einblick in das Leben eines Jungen in Syrien, die angespannte politische Lage, das Alltagsleben der Jugendlichen dort. So bekommt man als Leser einen sehr persönlichen Einblick in eine Welt, die man sonst nur aus den Schlagzeilen unserer Zeitungen kennt. Insgesamt halten wir das Buch also für recht realistisch und informativ.
Deshalb empfehlen wir das Buch allen Leuten, die Interesse am Leben von anderen Jugendlichen in anderen Kulturen haben und die das Leben eben jener, abseits von Sachbüchern, kennenlernen wollen.
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am 26. Juli 2000
Rafik Schami versteht es neben einer hochinteressanten und oft mehrdeutigen Handlung dem Leser auf schier magische Art und Weise Szenen, Gerüche, Stimmen und andere Geräusche ins Ohr zu flüstern. Eine Lehrstunde für uns oft zu beschäftigten Mitteleuropäer, wie das Leben mit einfachsten Dingen zur tollsten Magie wird... Nach langem Suchen ein Buch, dass ich verschlungen habe.
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am 15. Mai 2016
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Rafik Schami entführt den Leser in eine andere Welt. Er erzählt in dem Buch viele Ereignisse seiner eigenen Kindheit in Syrien in den 50 ziger Jahren. Der Bäckerjunge schreibt Tagebuch, die Einträge sind in einfacher, schöner Sprache geschrieben. Er will seinen Traum verwirklichen und Journalist werden. Viele Hindernisse stellen sich ihm dabei entgegen. Schließlich freundet er sich mit einem anderen Journalisten an, der ihm wertvolle Tipps geben kann. Der Bäckerjunge, dessen Namen uns der Autor nicht verrät, arbeitet im Untergrund mit und schreibt die Ungerechtigkeiten der Regierung auf. Die Handlung spitzt sich zu.

Das Ende kommt ein wenig abrupt. Trotzdem kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, gerade in der heutigen Zeit.
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am 25. November 1999
Rafik Schami lässt hier in Tagebuchform einen ganz normalen Jugendlichen zu Wort kommen. Im Laufe dieses Tagebuches erfährt man alles über die soziale Situation in Damaskus, das Schulsystem, die politische Lage und nicht zuletzt natürlich darüber, wie der Held der Erzählung seine Jugend in dieser für uns ungewohnten Umgebung auslebt. Besonders schön, dramatisch und letztendlich zärtlich entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die einen guten Gegensatz zu dem sehr ernsten Thema der"Sockenzeitung",eines Widerstandflugblattes, und den hiermit verbundenen Folterungen und politischen Verfolgungen bildet. Nach der Lektüre des Buches merkt man eigentlich erst, wie gut man es eigentlich hat- wir sind frei, können sorglos und unbekümmert leben.Und wenn man in Damaskus lebt, muss man eben darum kämpfen.
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am 7. Dezember 2001
Ich suchte einen Geschichtenerzähler, der meinen Schülern den Orient und die arabische Welt näherbringen könnte - eine Woche vor den Attentaten in den USA. Ich fand Rakik Schami und dieses Buch, es ist grossartig. Die kleinen Geschichten geben der grossen, die den roten Faden bildet, Farbe, Kraft und Geschmack.
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am 9. März 2016
Das Buch wurde als Klassenlektüre der Klasse 7b des Gertrud-von-le-Fort-Gymnasiums in Oberstdorf gelesen. Es folgt eine Rezension der Schüler zu diesem Buch:

"In Rafik Schamis Roman `Eine Hand voller Sterne' geht es um einen Bäckerjungen in Damaskus / Syrien, der Journalist werden will, obwohl sein Vater möchte, dass er die Bäckerei übernimmt. Trotz aller Schwierigkeiten geht er seinen Weg und schreibt mit Habib, einem Freund, eine regimekritische Zeitung.
Gut hat uns gefallen, dass man einen Einblick in das Leben in Damaskus erhält und dass der Ich-Erzähler vermittelt, dass jeder etwas erreichen kann. Schlecht war, dass es teils langweilig geschrieben ist, die Geschichte abrupt endet und die Sprunghaftigkeit, die sehr verwirrend ist (Anm: gemeint ist die Tagebuchform des Buches). Wir geben dem Buch daher 3 von 5 Sternen."
Rezension von Jasmin, Lilli, Sophia und Michelle.
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am 2. Juni 2016
Rafik Schami hat mich wieder einmal begeistert mit seiner Geschichte und den kleinen Geschichten darin. In bester Tradition zur arabischen Märchenwelt. Ich kann nur allen empfehlen, die etwas mehr über die arabische Welt, über Syrien erfahren und lesen möchten, zu den vielen wunderschönen Werken Rafik Schami's zu greifen.
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