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4.0 von 5 Sternen Fern der Realität
Der Spiegel hat das Buch verrissen. Das ist nicht gerechtfertigt, denn man kann sich mit der "Klangprobe" für einen gemütlichen Lesenachmittag aufs Sofa zurückziehen und sich die Geschichte des verhinderten Lehrers und Bildhauersohnes Jan, der Übersetzerin Lone und ihres Neffen Fritz erzählen lassen und dabei durchaus Genuss empfinden...
Am 10. März 2001 veröffentlicht

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3.0 von 5 Sternen Begrabene Hoffnungen
Prägende Leseerfahrung ist hier der wenige Seiten vor Schluss jäh hereinbrechende Schicksalsschlag.
Davor wirkt der Roman über rund 350 Seiten wie eine beschaulich oder gar betulich und ein wenig weltfremd vorgetragene Familiengeschichte mit dem älteren Sohn eines Steinmetzes als Ich-Erzähler, der - selbst Lehrer ohne Anstellung - als...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2012 von B. Gutleben


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3.0 von 5 Sternen Begrabene Hoffnungen, 20. Oktober 2012
Von 
B. Gutleben (Oberhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Klangprobe: Roman (Taschenbuch)
Prägende Leseerfahrung ist hier der wenige Seiten vor Schluss jäh hereinbrechende Schicksalsschlag.
Davor wirkt der Roman über rund 350 Seiten wie eine beschaulich oder gar betulich und ein wenig weltfremd vorgetragene Familiengeschichte mit dem älteren Sohn eines Steinmetzes als Ich-Erzähler, der - selbst Lehrer ohne Anstellung - als Kaufhausdetektiv arbeitet und ganz allmählich in eine Liebesgeschichte hineingerät, durch die die festgefahrenen oder soll man in diesem Fall sagen: versteinerten Strukturen und Beziehungen daheim sich wieder aufzulockern beginnen. Denn es kommt junges Blut ins Haus beziehungsweise in die Werkstatt, wodurch sich sogar das Spannungsverhältnis zwischen Steinmetz und Bildhauer oder Handwerker und Künstler, zwischen Auftragsarbeiten und schöpferischer Freiheit noch einmal produktiv zu lösen scheint. Dann jedoch bricht - nahezu unerwartet - das Unheil herein und macht abrupt das Happy End unmöglich, auf das die Geschichte zuzusteuern schien, ohne dass man allerdings wirklich daran zu glauben wagte. Dass er so kurz vor Schluss noch das Ruder herumwirft, ist vom Autor schon ein heftiger Kunstgriff - die letzten Seiten des Buches kann man sich danach fast sparen. Ich würde es ohnehin nicht unbedingt für einen literarischen Erstkontakt mit Siegfried Lenz empfehlen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fern der Realität, 10. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Klangprobe: Roman (Taschenbuch)
Der Spiegel hat das Buch verrissen. Das ist nicht gerechtfertigt, denn man kann sich mit der "Klangprobe" für einen gemütlichen Lesenachmittag aufs Sofa zurückziehen und sich die Geschichte des verhinderten Lehrers und Bildhauersohnes Jan, der Übersetzerin Lone und ihres Neffen Fritz erzählen lassen und dabei durchaus Genuss empfinden... und doch ist die Kritik auch wieder gerechtfertigt, denn man begibt sich dabei in eine unwirkliche Welt, die aber den Anspruch zu erheben scheint, mit der bundesdeutschen Realität der neunziger Jahre in Verbindung zu stehen. Als Schlagwörter könnte man nennen: Wohnungsnot und mangelnde Chancen für Junglehrer. Aber wie wird das umgesetzt! Welcher 24jährige hat Englisch und Kunstgeschichte (!) auf Lehramt studiert, das zweite Staatsexamen offenbar schon abgelegt, eine Phase der Besinnung und Arbeitslosigkeit schon ebenso hinter sich wie die Umschulung zum Ladendetektiv samt einiger Berufspraxis... Das wirkt, als hätte Lenz sein Anwesen schon sehr lange nicht mehr verlassen und sich auch sonst nicht mit der Lebenslage der Personen, die er darzustellen versucht, befasst - und der Leser fragt sich, wieso eigentlich nicht.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert, 8. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Klangprobe: Roman (Taschenbuch)
Das Buch ist eine absolute Bereicherung in meinem Bücherregal.
Mich hat das Buch aufgrund der sensiblen und differenzierten Beschreibung der verschiedenen Charaktere sehr beeindruckt. Insbesondere wie der kleine Knirps Fritz durch seine Lebendigkeit frischen Wind in die Familiendynamik des Kaufhausdetektiven Jan bringt und unter anderem den kauzigen Vater und dadurch die ganze Familie erobert. Die Geschichte endet leider tragisch, mindert aber meiner Meinung nach die Freude am Lesen nicht.
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5.0 von 5 Sternen "Die Klangprobe" v. Siegfried Lenz, 19. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Klangprobe: Roman (Kindle Edition)
Jan, der Sohn eines Bildhauers, Junglehrer, arbeitet als Kaufhausdetektiv und verliebt sich in Lone, die gerade ein Baguette stibitzt hat. Man ahnt aber gleich, dass Jan und Lone nicht zusammenkommen werden.
Der kleine Fritz, dessen Eltern verunglückt sind, wird von Lone großgezogen.
Auf dem Werkstatthof der Grabmal-Bildhauerei, wird der kleine Junge von einer halbfertigen Statue tödlich getroffen.
Großartig, wie Siegfried Lenz mit diesem Drama umgeht.
Sehr berührend und spannend!!!
G.Rensing
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keins seiner beeindruckensten Werke, in der Tat..., 3. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Die Klangprobe. Roman (Gebundene Ausgabe)
...muss ich mich meinen Vorsprechern anschließen, wobei auch ich den Verriß des Spiegels etwas überzogen finde. Recht haben sie damit, dass man sich den Protagonisten wahrlich nicht als 24-jährigen vorstellen kann. Die Person "Jan" ist nicht besonders durchgängig konstruiert, was zumindest meiner Ansicht nach, sonst zu Lenz' Stärken gehört. Um so verwunderlicher, dass der examinierte Kaufhausdedektiv an die lieblich durchscheinende Lone herankommt. Diese Verbindung, gewürzt durch den kleinen Fritz, paßt vorne unten hinten nicht zusammen. Demzufolge leuchtet auch das Familienidyll mit dem Alten, der ultrarauchenden Betty, inklusive von Schwester Jette und skurilen Bruder Ernie, sowie dem allgenwärtigen, toten Reimund, nicht wirklich ein. Aber dennoch ist Lenz immer lesenswert. Muss Literatur denn immer zeitkritisch oder politisch sein? Kann es Lenz nicht einfach um die Darstellung der Entwicklung von Pummel "Jan" gegangen sein? Soll das Schlagen bzw. Erhorchen von Stein denn eine Metapher sein? Ich weiß jedenfalls noch gut, dass mir der Deutschunterricht mit seinem ewigen Verlangen nach Interpretationen damals den Genuss der "Deutschstunde" reichlich versalzen hat. Ich habs trotzdem gern gelesen und war sogar traurig, dass das Grabmal Fritz erdrückt.
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5.0 von 5 Sternen beeindruckend, 30. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Klangprobe: Roman (Taschenbuch)
Ein Buch, was mit sensibler und differenzierter Beschreibung verschiedener Charaktere sehr beeindruckt.
Unverwechselbar der Schreibstil von S.Lenz, der einen mitnimmt mitten in die Geschichte...
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Die Klangprobe: Roman
Die Klangprobe: Roman von Siegfried Lenz (Taschenbuch - 1. November 1992)
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