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38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Literaturkritik
Marcel Reich-Ranicki wird oft vorgeworfen, er hege Animositäten gegen bestimmte Schriftsteller und er benutze seine Kritiken, um die mißliebigen Autoren niederzumachen oder gar "hinzurichten". Liest man "Lauter Verrisse" bestätigt sich diese Auffassung nicht. Schon allein deshalb, weil Reich-Ranicki in keinem einzigen dieser Aufsätze sagt, daß...
Veröffentlicht am 29. Juni 2003 von Der kleine Buchfink

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verisse im Dienste des Lesers
"Es gibt eine zerstörende Kritik und eine produktive. Jene ist sehr leicht, denn man darf sich nur irgendeinen Maßstab, irgendein Musterbild, so borniert sie auch seien, in Gedanken aufstellen, sodann aber kühnlich versichern, vorliegendes Kunstwerk passe nicht dazu, tauge deswegen nichts, die Sache sei abgetan. Die produktive Kritik ist um ein gutes Teil...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2006 von euripides50


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38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Literaturkritik, 29. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Lauter Verrisse (Taschenbuch)
Marcel Reich-Ranicki wird oft vorgeworfen, er hege Animositäten gegen bestimmte Schriftsteller und er benutze seine Kritiken, um die mißliebigen Autoren niederzumachen oder gar "hinzurichten". Liest man "Lauter Verrisse" bestätigt sich diese Auffassung nicht. Schon allein deshalb, weil Reich-Ranicki in keinem einzigen dieser Aufsätze sagt, daß dieser oder jener Schriftsteller nichts tauge. Im Gegenteil, den etablierten bestätigt er, daß sie schon bewiesen haben, daß sie besser schreiben können und nennt ihre herausragenden Werke, den jungen Autoren bescheinigt er Talent und er erwartet in Zukunft von ihnen gelungere Arbeiten. Er behauptet nur, daß eben dieser spezielle Text mißraten ist.
Liest man die hier gesammelten Aufsätze, dann muß man zugeben, daß der Mann recht hat. Natürlich liest kein Schriftsteller gerne Sätze über sich wie: "Doch dieses Produkt von Anna Seghers ist nicht nur langweilig und geschmacklos und vollkommen mißraten, es ist auch noch töricht und verlogen..." Aber wenn Anna Seghers in ihrem Roman "Das Vertrauen" schreibt, die Aufständischen des 17.Juni 1953 seien lediglich "Agenten, Idioten und stinkende Individuen", dann hat sie keine andere Beurteilung verdient. Und wenn sie über Stalins Tod schreibt:"Auch solche, die bisher diesen Tod nicht so stark empfunden hatten, fühlten erschrocken, daß ihnen etwas Schweres, Unwiederbringliches geschehen war", dann ist weder die Sprache noch der Inhalt lobenswert.
Ohne Reich-Ranicki wären dem Leser vielleicht auch Stilblüten wie diese entgangen: Nach dem Tod eines Kindes läßt Stefan Andres eine Frau sagen: "Ihr Grab ist noch nicht eingesunken-und ich soll bei dir liegen Odilo? - wie kannst du das von mir verlangen?-ich soll Lust in meinem Schoß haben, wo ich sie trug." Ist das gute Literatur? Nein, behauptet Marcel Reich-Ranicki und wer wollte ihm da widersprechen.
"Otto Normalleser" läßt sich ja auch gerne mal von einem berühmten Namen beeindrucken und denkt sich: "Das Buch ist von Grass, also muß es gut sein. Und wenn es mir nicht gefällt, dann habe ich es wahrscheinlich nicht richtig verstanden." Reich-Ranicki sagt sinngemäß: "Nein, tut mir leid und wenn Grass auch das großartige Buch "Die Blechtrommel" geschrieben hat, diesmal hat der Kaiser keine Kleider an." Und er zitiert, erklärt und weist an objektiv nachvollziebaren Kriterien nach, warum "Örtlich betäubt" kein gelungenes Buch ist.
Dabei verbindet er eine profunde Sachkenntnis mit Witz und Ironie und bietet dem Leser so ein wahres Lesevergnügen.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein lesenswertes interessantes Werk, 10. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Lauter Verrisse (Taschenbuch)
Dieses Buch das 1984 veröffentlicht wurde und wie der Titel schon sagt "Lauter Verisse" enthält. Es werden sowohl Schriftsteller der damals noch bestehenden DDR rezensiert, als auch Schriftsteller der BRD.
Auch wenn Reich-Ranicki die Werke mit denen er sich hier auseinandersetzt zum Teil scharf kritisiert, was sicherlich auch richtig ist, gewinnt man nie den Eindruck er wolle den Autoren etwas "Böses".
Doch das entscheidende dieses Buches ist, das es trotz seiner sachlichkeit unterhält und zum Teil sogar amüsiert, was bei einem Sachbuch sonst selten der Fall ist. Als Beispiel nehme man hier die Rezension zu Anna Seghers "Das Vertrauen", wo Ranicki schreibt "(...)Aber das, was jetzt leider vorliegt, dieser Roman mit dem Titel "Das Vertrauen",übertrifft die ärgsten befürchtungen, und dies auf schwer vorstellbare Weise."
Man mag zu seinen Kritiken stehen wie man will, doch man versteht seine Kritiken besser wenn man ihn einmal sprechen gehört hatte. So sagte er einmal in einer Talkshow das Literatur nur ein Spiel sei und man deshalb nicht alles was er sage auf die Goldwage legen dürfe.
Alles in allem denke ich, ist dies ein interessantes Buch was zu Diskusionen anregt und auch durch seine sprache überzeugt und kein bisschen langweilig wird.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verisse im Dienste des Lesers, 26. Oktober 2006
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lauter Verrisse (Taschenbuch)
"Es gibt eine zerstörende Kritik und eine produktive. Jene ist sehr leicht, denn man darf sich nur irgendeinen Maßstab, irgendein Musterbild, so borniert sie auch seien, in Gedanken aufstellen, sodann aber kühnlich versichern, vorliegendes Kunstwerk passe nicht dazu, tauge deswegen nichts, die Sache sei abgetan. Die produktive Kritik ist um ein gutes Teil schwerer: sie fragt. Was hat sich der Autor vorgesetzt? Und ist dieser Vorsatz vernünftig und verständig? Und inwiefern ist es gelungen, ihn auszuführen?" Die produktive Kritik, so Goethe weiter, ist eine Kritik im Dienste des Künstlers, sie sucht ihn in seiner ganzen Tiefe zu verstehen und in seiner Weiterentwicklung zu helfen. Da ist Marcel Reich-Ranicki, der dieses Zitat auf S. 26 des vorliegenden Buches anführt, natürlich ganz anderer Meinung: die Kritik muss nicht im Dienste des Künstlers sondern des Publikums stehen. Schande über die "Alleslober", ruft er auf S. 35 und postuliert: Kritik darf nicht nur nicht nicht ablehnen, sondern sie MUSS ablehnen. Wie sehen diese Ablehnungen bei MRR aus? Dass Hans Magnus Enzensberger in seiner 'Anthologie von Schiller Gedichten' eine "gereinigte Auswahl" (S. 184) vorgeworfen wird, ist noch der mildeste Vorwurf, der als "Verriss" in dem vorliegenden Buch erhoben wird Bei Wellershoffs Werk "Die Schattengrenze" ist das Geschreibsel aber schon "zu schlecht, als das es ignorier werden könnte"(S. 102). Handkes "Linkshändige Frau" ist eine verunglückte Courts-Mahler-Parodie(S. 182), Peer Härtlings "Das Familienfest" wird mit den literaturästhetischen Maximen des Autors daselbst zur Strecke gebracht, (S.155). Stefan Heym verdankt seinen Rum weniger der Qualität seiner Bücher als seinem Ruf eines SED-kritischen Schreibers (S. 82), in Wahrheit scheitert er in seinem Roman "5 Tage im Juni" aber nicht an der Zensur "sondern an den Grenzen seines Talents"(S.85). So geht das in einem fort, und alles, was der Meister gegen Thorberg, Andersch, Seghers und Konsorten einwendet, klingt so einleuchtend, dass man sich kaum traut, eine abweichende Meinung über eines der Bücher zu äußern. So schlecht fand ich Stefan Heyms "5 Tage im Juni" auch wieder nicht, und dem, was MRR über "Örtlich betäubt" von Günter Grass schreibt, kann ich keinesfalls zustimmen. Es war das erste anspruchsvolle Buch, dass ich mir vor fast vierzig Jahren von meinem Taschengeld gekauft habe, und es hat mich immerhin zur Literatur geführt. Dass MRR dieses Buch in Grund und Boden stampft, hat er jedenfalls nicht in meinem Namen getan, und ich gehöre auch zum Publikum. Auf der anderen Seite muss man aber auch zugeben, dass es ein Segen ist, dass auch in unseren durchgeknallten Zeiten noch eine Autorität mit Geist und Reputation existiert, die das Paradoxe paradox und das Skurrile skurril nennen kann. Man lese dazu nur in dem vorliegenden Buch die Kritik an dem Theaterstück 'Trotzki im Exil' von Peter Weiss, einem Bühnenwerk, das die Weltrevolution und das Ende jener bürgerlichen Klasse fordert, die eben dieses miserable Stück bei einer Premiere in Düsseldorf überwiegend wohlwollend beklatschte. Warum lassen sich die Besucher so etwas gefallen? fragt MRR mit Recht und schreibt: "Man speit sie an, und sie tun, als wäre es ein harmloser und lieber Regenschauer. Der Grund ist einfach: sie halten, das, man ihnen bietet, für Literatur."(S.97). Bravo, Marcel, kann man da nur sagen, die Lektüre dieser einen Kritik lohnt den Kauf des ganzen Buches.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Berufsnörgler wird 90, 2. Juni 2010
Von 
Myop "Kurzblicker" (zwischen überall und nirgends) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Lauter Verrisse (Taschenbuch)
Bin ich froh, dass alle meine Manuskripte nicht veröffentlicht worden sind! Hätte Marcel Reich-Ranicki, dem man es nur schwer recht machen kann, meine Werke auch verrissen - ich glaube nicht, dass ich ihn dann noch so gern hätte wie heute, wo er wahrhaftig seinen 90. Geburtstag feiert. Herzlichen Glückwunsch!

Warum hab ich nun das Buch "Lauter Verrisse" haben wollen ? Weil mir Marcel Reich-Ranicki in den 90er Jahren als Selbstdarsteller im Literarischen Quartett soviel Freude bereitet hat. Und immer wenn er auf einen Roman draufgehauen hat, war ich besonders davon angetan.
Meine Erwartungen an sein gutverkauftes Rezensionen-Sammelsorium waren also entsprechend hoch. Die Kritiken stammen aus den späten 60ern und frühen 70ern. Da war unser Literaturpapst also noch jung - und ließ leider auch den Biss und die Rigorosität vermissen, die ich zwanzig bis dreißig Jahre später so an ihm bewundere.
Für eingefleischte Freunde der Literatur mag "Lauter Verrisse" eine brauchbare Warnung vor schlechten Büchern sein. Wer aber wie ich unterhaltsame, witzige Wutausbrüche eines empörten, streitlustigen Kritikers erhofft, sollte seine Erwartungen nicht zu hoch schrauben.
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4.0 von 5 Sternen Sehr schönes Lesevergnügen, 7. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lauter Verrisse (Taschenbuch)
Gibt einen guten Einblick in Reich-Ranickis frühere Arbeiten und räumt endgültig mit dem Klischee auf, dass es sich hier um einen irren Alten handelt. Seine Rezensionen sind gewitzt, bitterböse, aber immer hochintelligent und unterhaltsam.
Habe das Buch in einem Rutsch gelesen, weil ich mich einfach köstlich amüsiert habe.

Eins, zwei Rezensionen dabei, die ich für heutige Maßstäbe nicht sonderlich relevant fand, deswegen nur vier Sterne.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleine bedeutsame Nachlässigkeiten, 27. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lauter Verrisse (Taschenbuch)
Trotz meiner Vorbehalte gegen Herrn Reich-Ranickis gelegentliche affektiven Extravaganzen (vielleicht hätte er selbst es lieber ich sagte einfach: seine emotionalen publikumswirksamen Ausbrüche bei persönlichen Auftritten) - trotz dieser Ausbrüche also, schätze ich im Allgemeinen seine Vorstellungen von dem, was Literatur bieten soll.

Seine Ausführungen in »Lauter Verrisse« kann ich leider nur nach dem Ausdruck und der inneren Logik beurteilen, denn ich kenne die besprochenen Werke nicht. Was ich da lese, klingt mir allerdings plausibel. So manchen Tadel wendet man unwillkürlich auf eigene Schriftprodukte an...

Deshalb möchte ich hier nichts weiter über das Buch sagen. Aber ich habe bei der Lektüre ein besorgniserregendes Defizit beim Autor (sowie bei einer Figur Handkes) entdeckt - genauer gesagt, einen Mangel an fundamentalem psychologischem Wissen.
Und eine unverzeihliche Vernachlässigung in der Besprechungsaufgabe.
Worum geht es?
Im Rahmen der Besprechung Peter Handkes »Die linkshändige Frau« wird auf Seite 181 unten bis 182 (dtv Sept. 1992 11578) Folgendes diskutiert: Angesprochen, ob Marianne (die Ehefrau in der Krise) sich nach einem Freund sehne, bejaht diese und sagt: »Auch wenn ich immer mit ihm zusammen wäre, wollte ich ihn nie kennenlernen. Nur eins hätte ich gern ..., dass er ungeschickt wäre, ein rechter Tölpel; ich weiß selber nicht, warum.«
Herr Reich-Ranicki hält dies für die Wünsche eines pubertierenden Mädchens. Handke bestätigt diese Haltung seiner Figur sofort, indem er Marianne sagen lässt: »Ach, Franziska, ich rede wie eine Heranwachsende.«

Marianne und Herr Reich-Ranicki irren hier gewaltig. Dieser Wunsch nach einem (wahrscheinlich sehr lieben) Tölpel würde kaum einem jungen Mädchen kommen. Junge Mädchen wünschen sich möglichst fähige Partner, >Helden< hätte man früher gesagt. Und zwar ungeachtet der Tatsache, dass ein vernünftiges junges Mädchen sich dieses (überzogenen) Wunschdenkens völlig bewusst wäre.

Erbsenzählerei? Nein! Hier mangelt es an wichtigem psychologischem Wissen, ohne das ein richtiges Verständnis psychologischer Zusammenhänge nicht möglich ist. Das darf man dem Kritiker nicht durchgehen lassen. Was Handke selbst dazu meint, ist mir nicht bekannt. Er lässt es ja lediglich (mit Absicht oder Versehen?) eine Figur sagen.
Und da sind wir bei der angesprochenen Vernachlässigung: Herr Reich-Ranicki beschäftigt sich gar nicht mit der möglichen Absicht Handkes. Vielleicht legt er Marianne die Worte absichtlich als Fehlurteil in den Mund...!

Übrigens: Der Wunsch Mariannes ist allerdings verständlich und plausibel: Die Ehefrau will nicht wieder an einen bevormundenden >schlauen< Partner gelangen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Philosophie der Literaturkritik, 19. Mai 2009
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Lauter Verrisse (Taschenbuch)
Seiner Philosophie folgend, dass Literaturkritik für den Leser und nicht für den Autor bestimmt ist, bewertet R.R. konsequent.
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Lauter Verrisse
Lauter Verrisse von Marcel Reich-Ranicki (Taschenbuch - 1. September 1992)
EUR 8,90
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