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Kundenrezensionen

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Die verschwundene Miniatur
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Februar 2005
Dieses Buch ist einfach fantastisch.
Kästner erzählt dem Leser eine spannende Geschichte um einen Kunstraub. Alles ist voller Witz und bissiger Ironie. Kästner läßt nichts aus und nimmt alle Klischees aufs Korn. Allein die Figur des Oskar Külz, Fleischermeister aus Berlin, ist einfach herrlich.
Es ist als würde man einen Film aus den 30er Jahren mit Rühmann und Co vor Augen sehen.
Ein geniales Buch, das man unbedingt lesen sollte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. August 2011
Der Fleischermeister Oskar Külz versucht in Kopenhagen dem Alltagstrott zu entfliehen, weit weg von Frau, Fleischerei und Kunden und Familie. Er genießt. Bis er die Bekanntschaft einer jungen Dame macht, die ihn bittet, eine kostbare Miniatur an sich zu nehmen, weil sie von Verbrechern verfolgt wird, die diese stehlen wollen. Mit aufwallender Abenteuerlust stimmt Külz zu und findet sich bald darauf inmitten von Verbrechern, Verdächtigen und Unschuldigen. Das nette Fräulein Trübner dagegen hat auch noch Probleme mit einem gewissen Herrn Rudi, einem sehr verdächtigen Menschen, der sie nicht nur belästigt, sondern es ebenfalls auf die Miniatur abgesehen hat. Schade, er wirkt so nett ...

Die verschwundene Miniatur ist eines der wenigen Bücher von Kästner, die ich gelesen habe, weil die meisten ja verfilmt sind. (Mein Lieblingsfilm ist Drei Männer im Schnee mit Paul Dahlke.), und ich habe daraufhin noch andere bestellt. Wer einen Kriminalroman lesen will, der mit liebevoller Ironie und Heiterkeit eine spannende Geschichte erzählt, ohne blutrünstige Szenen, Leichen, Verwesung und Folter auskommt, dem empfehle ich diese Geschichte. Ich habe mich von dem Buch in eine heile, aber doch nicht so ganz heile Welt ziehen lassen, das ich trotz aller Spannung und Neugier, wie es weitergeht, am Ende mit einem zufriedenen Lächeln weggelegt habe. Ein wirklich bezaubender Kriminalfall.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2002
Ein typischer Erich Kästner: Spannend erzählt, alles läuft locker dahin, ein klein bißchen Liebesgeschichte, ein klein bißchen Kriminalgeschichte - und am Ende gibt es das erwartete Happy End für alle guten Charaktere.
Schön zu lesen, bietet das Buch eine nette Abwechslung und immer etwas zu schmunzeln.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2002
Hat sich schon mal jemand gefragt, warum tue ich das Ganze Tag aus Tag ein???
Also, ich stelle mir sehr oft die Frage: wieso gehe ich eigentlich jeden Tag arbeiten?, warum mache ich jeden Tag das Gleiche?. Bis jetzt habe ich noch keine vernünftige Lösung gefunden, aber immerhin hat mir dieses kleine Meisterwerk der Satire einen Hinwies gegeben wie man den Alltagsmuff ein bischen hinauskehren kann. Entweder man liest dieses Buch oder man fährt direkt, wie der Protagonist (Metzgermeister Külz), nach Kopenhagen. Was dieser Metzger dort erlebt, und später auch zu Hause in Berlin, dass ist mit Abstand das witzigste, was ich bis jetzt gelesen habe.
Aber wie gesagt, dass Buch ist nicht nur witzig, sondern regt einen auch zum Nachdenken an. Der Kontext dieses Buches (obwohl in den 20er spielend) ist logischer Weise auch in unsere Gegenwart projektzierbar. Unser mechanisch-automatisch ablaufender Alltag ist möglicherweise ebenso banal und trivial wie der des Metzgermeister Külz.
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am 2. Oktober 2011
Hallo,

wieder einmal hat uns Erich Kästner mit einer - kleinen - Komödie beschenkt, einer Kriminalkomödie genaugenommen.

Eigentlich sollte es ein netter Aufenthalt in Kopenhagen werden, eine kleine Flucht aus dem Alltag: Oskar Külz, Schlachtermeister aus Berlin, hat sich einfach auf den Weg gemacht, ohne Frau, Verwandt- und Kundschaft zu sagen, wohin (bzw. hat er sie darüber falsch informiert). - Einfach weg. Weg aus dem Trott, ins beschauliche Dänemark. -
Doch leider gerät er an Fräulein Irene Trübner, die ihrerseits reichlich Sorgen hat, da sie eine kostbare Miniatur, die ihr Chef ersteigert hat, nach Berlin bringen soll, ungeschickterweise jedoch von "bösen Buben" verfolgt wird.....

Und so gerät der Metzger in eine Geschichte, die ihn fordert, ihm an die Nerven geht, ihn phasenweise überfordert, uns aber auch seine Gutmütigkeit und sein Pflichtgefühl zeigt.

Einerseits ist die Handlung von Anfang an zwar komisch, eigen- und durch den Fleischermeister auch etwas fremdartig - wer platziert schon einen Metzger in einem Krimi? -, aber andererseits zieht sie sich ungemein. - Külz amüsiert uns mit seiner Sprache, seiner "zupackenden Art" und seiner "langen Leitung", aber so furchtbar viel geschieht gar nicht, bis man endlich in Deutschand angekommen ist. - In Warnemünde kommt endlich etwas Schwung in die Handlung, turbulent wird es jedoch erst auf dem Weg zu und in Berlin, wo dann alles durcheinander gerät und es wirklich "drunter und drüber geht", also auf den letzten 50 - 60 Seiten.

Fazit: Erich Kästners "Die verschwundene Miniatur" ist eine solide Komödie, die von Beginn an durch den Fleischermeister Külz einen unterhaltsamen Touch bekommt. - Je länger sie dauert, desto lebendiger wird sie, bis zum alles lösenden Happy End.

Leider zieht sich die Geschichte anfänglich hin, und wird erst nach der Hälfte zunehmend turbulent.
Sie ist amüsant, bietet aber nicht viel Neues, und wenige unerwartete Wendungen. - (Auch diejenige im Tanzlokal ist durchschaubar).
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am 12. September 2012
Ganz bezaubernde Geschichte, gut, um einen trüben Tag aufzuhellen.Ein seit Jahrzehnten nur in der Welt seiner (und der Söhne) Metzgerei(en) lebender Metzgermeister wacht plötzlich auf und erkennt, daß er über Wurst und Schinken die süße Freiheit des Lebens versäumt. Flugs läßt er alles stehen und liegen und verschwindet (im grünen Lodenmantel!) nach Kopenhagen, um das Leben zu finden - ohne irgendwelche Nachricht an die Familie! Hier lernt er die junge Sekretärin eines Kunstsammlers kennen, die mit einer kostbaren Miniatur von Holbein d.J. vor einer Berliner Gangsterbande auf der Flucht ist. Natürlich hat sie in Herrn Külz sofort einen tatkräftigen Beschützer gefunden, der den Hinterhältigkeiten der Vorgänge allerdings nicht so recht gewachsen ist... Und dann ist da noch der rätselhafte junge Mann, der ihr seine Bekanntschaft und Begleitung mit galanter Unverschämtheit aufdrängt. Nun kann die Verbrecherjagd und die Liebesgeschichte mit Tempo losgehen. Am Ende wird alles gut und Freund und Feind sortieren sich auseinander. Der Kunstsammler erhält sein Gemälde zurück, der geheimnisvolle junge Mann hingegen gewinnt die hübsche Sekretärin. Metzgermeister Külz wird mit tränenreicher Verzeihung von seiner Gattin in die Arme genommen und ist sein drängendes Fernweh erst einmal los. Dies Buch liest man immer mal wieder!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Mai 2004
Das klingt doch sehr familiär und gar nicht nach Raub, Diebstahl oder gar Mord!
Und ganz so ernst wird es auch nicht in Kästners "Kriminalroman", in welchem sich eine herrliche Taxiverfolgungsjagd à la "Emil und die Detektive" findet. Hauptsächlich geht es aber um eine wertvolle Miniatur Holbeins d. J., welche Irene Trübner sicher von Kopenhagen nach Berlin bringen soll. Dabei soll ihr der gutmütige Fleischermeister Külz helfen. Eine Räuberbande unter der Leitung von Professor Horn hat es auf ebendiese Miniatur abgesehen. Um jeden Preis, wie es scheint. Bei Horn muss man unweigerlich an Theo Lingens denken, obwohl dieser in der Verfilmung von 1954 (Regie: Carl Heinz Schroth) gar nicht mitwirkte.
Kästner spielt wieder einmal auf der Klaviatur der Verwechslungen, Irrtümer und überraschenden Wendungen, die um so lustigere Kapriolen schlagen, je näher sich die Geschichte dem Ende zuneigt.
Eine ideale Abendlektüre für erwachsene Kinder und kindische Erwachsene.
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Trotz des Alters zeitlos. Unterhaltsam mit vielen Seitenhieben auf die zeitgenössische Gesellschaft und ihre durch Standesdünkel geprägten Menschen. Eine Verwechslungskomödie, in der nicht Menschen, sondern Dinge verwechselt werden. Klare Kaufempfehlung!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2001
Wer fragt sich nicht beim täglichen Wursteinkauf, wie der Fleischer diese fleischige Arbeit sein ganzes Leben lang durchsteht?
Dass auch Herr Fleischermeister Oskar Külz einmal seinen Kalbslenden und Schweinsfüßen entkommen will und wie er urplötzlich in turbulente Kunstraubaffären verwickelt wird, erzählt Kästner mit genial- zum laut loslachen und weiterempfehlen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2007
Ein Erich Kästner Roman, der sehr Tucholsky ähnelt. Voller Selbstironie und Lebensweisheiten. Nur zu empfehlen. Wer ihn liest, vergisst ihn nie mehr.
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