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41 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines von zehn für die einsame Insel!
Spätestens bei den ersten Anzeichen von Grippe, grauem Herbstwetter oder Ungemach jedweder Art ist Erich Kästners Buch "Drei Männer im Schnee" eine Allzweckwaffe. Ein absolut tröstliches, zeitloses, herzerwärmendes Lesefutter, ein Buch, dass mich seit meiner Kindheit begleitet und dessen Lektüre mich jedes Mal wieder erfreut und die Laune,...
Veröffentlicht am 24. September 2006 von zeilensprung

versus
3.0 von 5 Sternen Pfiffige Dialoge, belangloser Inhalt
Die Dialoge klingen Kästner-typisch pfiffig, mild frech und warmherzig. Das liest sich sehr komfortabel.

Kästner konstruiert hier jedoch eine sehr unrealistische Verwechslungskomödie und schiebt die Figuren nach Belieben in alle möglichen Konstellationen. So erscheint der Millionär plötzlich als Armer, der Diener als...
Vor 6 Monaten von HansBlog.de veröffentlicht


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41 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines von zehn für die einsame Insel!, 24. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Drei Männer im Schnee (Taschenbuch)
Spätestens bei den ersten Anzeichen von Grippe, grauem Herbstwetter oder Ungemach jedweder Art ist Erich Kästners Buch "Drei Männer im Schnee" eine Allzweckwaffe. Ein absolut tröstliches, zeitloses, herzerwärmendes Lesefutter, ein Buch, dass mich seit meiner Kindheit begleitet und dessen Lektüre mich jedes Mal wieder erfreut und die Laune, egal wie tief im Keller sie sein mag, schlagartig bessert.

Bei der Lektüre umweht einen fast so etwas wie großelterliche Geborgenheit, denn die Geschichte hat den Charme von längst Vergangenem, durchdrungen von Klischees und dem Kästner-typischen moralischen Zeigefinger, der jedoch nie störend wirkt!

Es ist eine heitere Geschichte voller markanter Typen, wie z.B. den Diener Johann - ein Faktotum, wie es heute wohl nirgends mehr zu finden ist, witziger Verwicklungen und Situationskomik, die sich aus einer Verwechslung ergeben.

Geheimrat Tobler gewinnt bei einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma ein paar Tage Skiurlaub in den Bergen. Er reist inkognito und will testen, wie es sich als armer Schlucker lebt. Die eiligst benachrichtigte Hoteldirektion verwechselt den Multimillionär jedoch mit dem tatsächlich mittellosen Dr. Hagedorn und so wird Tobler wirklich wie ein Habenichts behandelt, während Hagedorn in den unfreiwilligen Genuss einer Sonderbehandlung als Millionär kommt. Die beiden freunden sich an und das Unheil, dass sich schließlich als Glück erweist, nimmt seinen Lauf...

Kästners Geschichte, Anfang der Dreißiger Jahre entstanden, gehört zu seinen heiteren Romanen, die von der Literaturkritik nie ernstgenommen wurden und heute fast gänzlich vergessen sind. "Drei Männer im Schnee" wird jedoch bis heute verlegt und gelesen und das ist auch wirklich gut so, denn alle Talente des großen Kinderbuchschriftstellers und Lyrikers sind in diesem Buch zum Ausdruck gekommen. Es ist sanft ironisch und witzig, voller kluger - manchmal altkluger - Beobachtungen und zugleich voller Spitzen, die jedoch nicht wehtun, allerdings zum Nachdenken anregen! Sogar Kästners große Zuneigung zur Mutter spielt in diesem Buch eine nicht unwesentliche Rolle.

Fazit: Man kann dieses Buch wieder und wieder lesen, Langeweile kommt nicht auf. Bei der berühmten Frage nach den Büchern für die einsame Insel ist dieses in jedem Fall dabei!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Komödie!!!, 28. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Drei Männer im Schnee (Taschenbuch)
Der Schriftsteller Erich Kästner ist den deutschsprachigen Lesern wohl am ehesten durch seine Kinder- und Jugendbücher bekannt geworden, die zu einem großen Teil bereits mehrfach vertont und verfilmt wurden. Hierzu zählen etwa „Das fliegende Klassenzimmer", „Emil und die Detektive" und „Das doppelte Lottchen". Nicht weniger unterhaltsam, aber literarisch anspruchsvoller und daher für einen älteren Leserkreis gedacht, sind seine tollen Komödien.
„Drei Männer im Schnee" ist vielleicht seine beste. Durch die Verfilmung (hat da nicht sogar Heinz Rühmann mitgespielt?) ist diese Geschichte weltberühmt geworden. Im Grunde handelt es sich um eine Verwechslungskomödie, in der sich ein armer Schlucker auf einmal in der Rolle eines Millionärs wiederfindet. Der Konzernmagnat Tobler nimmt an einem Preisausschreiben seines eigenen Unternehmens teil und gewinnt - zu seinem Vergnügen und zum Entsetzen seiner Familie - den zweiten Preis, einen Winterurlaub in den Alpen. Den ersten Preis gewinnt ein netter, aber arbeitsloser Marketingfachmann, der noch bei seiner Mutter wohnt. Tobler entschließt sich, die Reise als armer Schlucker getarnt anzutreten, das Hotel wird jedoch gewarnt, daß der Millionär auftauchen würde. Der echte arme Schlucker wird nun wie ein Millionär empfangen und kann sich das ganze nicht erklären, ist also des Lobes voll über den Service im Hotel, der ihm anscheinend unabhängig von Herkunft und Sozialstatus zuteil wird. Der echte Millionär inkognito muß hingegen erfahren, wie sich das Hotelpersonal gegenüber einem vermeintlich armen Schlucker, der in einem Preisausschreiben gewonnen hat, benimmt. Natürlich lernen sich die beiden kennen (der Dritte im Bunde ist Toblers Diener, der als reicher Privatier getarnt reist), und die Verwechslung fliegt zum allgemeinen Vergnügen am Ende auf.
Auch wenn die Handlung streckenweise vorhersehbar ist, kann man bei diesem Buch von einer klassischen und sehr unterhaltsam zu lesenden Komödie sprechen. Ein Großteil des Lesevergnügens stammt nicht aus der Handlung selbst, sondern aus dem unnachahmlichen Schreibstil Kästners. Ein äußerst vergnügliches Buch!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erich Kästner, diesmal für Erwachsene!, 10. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Drei Männer im Schnee (Taschenbuch)
Obwohl Verwechslungskomödien wie Millionäre aus der Mode sind, sticht dieses Buch besonders durch die subtile, manchmal auch etwas plötzliche Schreibweise von Erich Kästner heraus. Großartig, wie der vermeintlich Millionär Dr. Fritz Hagedorn von den Damen der großen Welt umgarnt wird, während der echte in eine Dachkammer gepfercht wird und dies unter den Augen seines Kammerdieners Johann, der in dem Hotel als vermeintlicher Schifffahrtslinienbesitzer Johann Kesselhut über ihn wachen soll. Ganz herzerfrischend, wie der Hoteldirektor und der Portier ( Onkel Polter ) dann über ihren Irrtum aufgeklärt werden und ihnen klar wird, daß sie einen bis dahin noch arbeitslosen armen Schlucker, der seiner Mutter hilft, ihre Rente aufzuessen, in die Fürstensuite gesteckt haben, während sie den Millionär in der Dachkammer untergebracht haben und ihn Botendienste haben machen lassen, um ihn aus dem Hotel zu ekeln. Dieser hat aber mit erstaunlicher Sturheit dem ganzen widerstanden. Das Ende ist dann spätestens bei der Anreise von Toblers Tochter Hilde abzusehen, die selbst ihre Augen vor diesen wahnwitzigen Verwechslungen lächelnd schließen muß!
Dieses Buch ist übrigens ganz ausgezeichnet verfilmt worden, nicht aber wie oben angenommen mit Heinz Rühmann, sondern mit Paul Dahlke als Millionär Tobler ( im Film heißt er Schlüter ), Horst Biederstädt als Dr. Hagedorn und Günter Lüders als Kammerdiener ( hervorragend ). Obwohl man bei Romanverfilmungen immer vorsichtig sein muß, kann ich den Film, sollte er wieder einmal auf einem der dritten Programme laufen, nur empfehlen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kurzweiliger Roman, 15. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Drei Männer im Schnee (Gebundene Ausgabe)
Erich Kästner ist in erster Linie mit seinen Kinderbüchern „Emil und die Detektive" und „Das doppelte Lottchen" bekannt geworden. Aber er konnte auch eindrucksvoll Geschichten für Erwachsene schreiben, wie man an seiner Erzählung „Drei Männer im Schnee" sehen kann. Das Thema dieser Geschichte, die 1934 in Zürich erstmals herausgegeben wurde, ist die Frage, inwiefern Geld den Kern eines Menschen, der bis dahin unverdorben ist, verändern kann. Der stellungslose Werbefachmann Fritz Hagedorn und der Millionär Eduard Tobler, alias Schulze, gewinnen im Preisausschreiben der Tobler-Werke einen Winteraufenthalt im Hochgebirge. Dabei will der Millionär Tobler die Hotelleitung testen und tritt als armer Herr Schulze auf. Die Hotelleitung wird von der Tochter des Millionärs vorgewarnt, verwechselt aber die beiden Preisträger, so dass Hagedorn bevorzugt behandelt wird, Schulze aber nur notdürftig untergebracht wird... Eine überaus interessante und witzige Geschichte hat und Erich Kästner mit seinen drei Schneemännern hinterlassen, die für viel Kurzweil sorgt, aber auch tiefere soziale Fragen aufwirft. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spritzige, geistreiche und zeitlose Gesellschaftssatire, 1. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Drei Männer im Schnee (Taschenbuch)
Auf dieses Buch kam ich durch den alten US-Film "Drei Männer im Paradies", von dem ich aufgrund seiner herrlich-bissigen und zeitlosen Gesellschaftssatire sofort begeistert war. Nach ein bisschen Recherche fand ich heraus, dass der Stoff von Erich Kästner stammt und unter dem Titel "Drei Männer im Schnee" erschienen ist.

Das Buch hat den Film bei weitem übertroffen!

Herr Tobler, reicher Konzerneigentümer, gewinnt als "armer Schlucker" namens Schulze den zweiten Preis eines Preisausschreibens einer seiner Firmen. Inkognito und abgerissen tritt er den Gewinn, eine Reise in ein Nobelskihotel, an. Er wird für arm gehalten, ein tatsächlich armer, aber kluger Mann dagegen für reich. Ganz im Sinne von "Kleider machen Leute" reagieren die Menschen nun zutiefst menschlich auf den vermeintlichen Millionär und den vermeintlichen armen Schlucker. Darüber hinaus spiegeln sich, wenn man die Vita Kästners etwas kennt, viele seiner Grundüberzeugungen wider (Kästner und die Frauen, "Liebe Kinder! Lasst Euch die Kindheit nicht austreiben!").

Auch die Nebenfiguren (Tochter Toblers, der Diener, die Hausdame) werden in die Verwechslungskomödie wunderbar mit eingebunden. Herrliche Charakterisierungen, zutiefst treffend, entlarvend, wirklich komisch - Gesellschaftssatire vom Feinsten und absolut zeitlos.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach herrlich, 10. Mai 2007
Von 
Michael Kahnt (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Drei Männer im Schnee (Taschenbuch)
Kästner, neben Fontane, Hesse und Verne mein Lieblingsautor, zu loben, fällt mir nicht schwer.

Ein wunderbares Buch. Eine herrliche Geschichte aus der guten alten Zeit voller Witz und Humor. Ein Buch voller Leichtigkeit mit Charakteren, die den Leser mitreißen, mitleiden und fühlen lassen. Ein Buch, dessen Sprache den Leser einfängt. Und auch ein Buch als Kritik an alten verhärteten Gesellschaftsvorstellungen.

Tobler(Schulze), Hagedorn und Kesselhuth. Drei Männer, die man gern kennenlernen möchte.

Was mich immer wieder fasziniert an Kästerns Büchern ist die Tatsache, daß man von der ersten Seite an Spaß hat, von der ersten Seite an hat man Lust auf mehr, auf alles, auf das ganze Buch ohne es wegzulegen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Rezitation mit kleinen Schwächen, 26. März 2003
Wenn man die fünf CDs angehört hat, versteht man die Lobeshymnen auf den Rezitator im beiliegenden Booklet: Da wird die deutliche und gepflegte Aussprache ohne Schludern und Silbenverschlucken gerühmt. Das ist richtig: Herr Schatz liest nicht nur deutlich, er liest manchmal sogar etwas überprononciert. So übertreibt er das Rollen der R's entschieden und schlägt, um Endsilben nicht zu verschlucken, ins gegenteilige Extrem um, indem er sie überbetont.
Dennoch ist es im Großen und Ganzen eine Freude, ihm zuzuhören. Er schlägt genau den richtigen Ton an, nicht zu locker-fröhlich, niemals sentimental, mit der jeweils adäquaten Dosis von Ironie und Ernsthaftigkeit. Er hat den Geist des Buches erfaßt und weiß ihn an den Hörer weiterzugeben.
Eine kleine Schwäche des Rezitators ist, daß er nicht allen Buchfiguren gleichermaßen eine individuelle "Stimme", eine eigene Sprechweise, einen eigenen Ton zukommen läßt. Tobler/Schulze (dessen "Stimme" durchaus an Paul Dahlke erinnert) und der Portier Polter sind sehr charakteristisch dargestellt; die anderen Figuren sind in der wörtlichen Rede oft kaum voneinander und von der Erzählerstimme zu unterscheiden. Das ist schade, zumal das Potential dazu gewiß da gewesen wäre. Eine weitere Nuance hätte der Rezitator dem Ganzen hinzusetzen können, wenn er die verschiedenen Dialekte, in denen die Figuren sprechen oder sprechen könnten (und die im Text durchaus angedeutet werden), etwas radikaler und naturalistischer dargestellt oder gar parodiert hätte. Auch hier wird vorhandenes Gestaltungspotential nicht optimal genutzt.
Dennoch: Eine hörenswerte Version des reizenden Romans von Erich Kästner, die man empfehlen kann.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieblingsbuch für kalte Winterabende, 19. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Drei Männer im Schnee (Taschenbuch)
Ich habe "Drei Männer im Schnee" so oft gelesen (ich weiß gar nicht wie oft eigentlich), dass ich Teile auswendig zitieren kann.

Es ist eine wundervolle Geschichte. Klar, sie ist altmodisch (erschienen '34), sentimental und klischeehaft. Aber sie ist auch humorvoll, gesellschaftskritisch (bis zu einem gewissen Grad) und sehr, sehr warmherzig.

Die Handlung ist einfach. Sie dreht sich im Grunde vollständig um die drei Protagonisten und um deren Beziehungen untereinander.

Ich fasse meine Meinung kurz.

Hauptfiguren:

"Geheimrat Tobler besitzt viele Millionen. Aber er ist kein Millionär" -> sympathischer, leicht verrückter, älterer Herr, der in seinem goldenen Käfig vereinsamt, weil er im Grunde ein Durchschnittsmensch ist.

Doktor Hagedorn -> arbeitsloser Werbefachmann. Wohnt bei seiner Mutter. Hat überwiegend Pech (Job, Frauen), gewinnt aber ständig Preisausschreiben.

Johann, Toblers Diener -> älterer Herr, wird wiederwillig gezwungen, an dem "Abenteuer" seines Herrn teilzunehmen. Ihn verbindet eine tiefe Freundschaft mit Tobler.

Handlung: Hagedorn und Tobler gewinnen bei einem Preisausschreiben einen Urlaub in einem Luxushotel. Tobler nimmt sich vor inkognito als armer Mann zu reisen, doch das Hotel wird darüber informiert. Jedoch wird Hagedorn für den verkleideten Millionär gehalten...

Das Ergebnis ist, dass einerseits Hagedorn erkennen muss, dass das Leben im Luxus nicht so angenehm ist, wie er immer dachte und andererseits Tobler zum ersten Mal in seinem Leben echte Freundschaft erfährt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein leichtes Buch zum Entspannen, 4. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Drei Männer im Schnee (Taschenbuch)
Kennt man Kästner seit Jahrzehnten als "den" Autor von mehrfach verfilmten Kinderbüchern, so sollte man ihn sich durchaus einmal zwischendurch auch als Erwachsener gönnen. Der Roman "Drei Männer im Schnee" - bekannt durch die streng am Buch orientierte und wunderbare Schwarzweiß-Verfilmung aus dem Jahre 1955 mit Claus Biederstedt in der Rolle des Dr. Hagedorn - lädt geradezu dazu ein, ein unbeschwertes und leicht bekömmliches Buch zu lesen. Natürlich ist die Handlung vorhersehbar und trival aber dennoch umso amüsanter. Insbesondere durch Kästners Wortwitz wird diese klassische Verwechslungskomödie zum amüsanten Lesespaß, der auch in der heutigen Zeit immer noch - auch für Erwachsene - empfehlenswert ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schöne heile Welt, 17. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Drei Männer im Schnee (Taschenbuch)
Erich Kästner - unübertroffen in pointierter Darstellung unterschiedlicher Charaktere - schreibt hier eine nette, fröhliche, leichte Geschichte. Vom Millionär, der sich noch verantwortlich fühlt für Wohl und Wehe nicht nur seiner Firma, sondern auch seiner Angestellten, ein reicher Mann, der trotz einiger Extravaganzen einfach geblieben ist. Und Kästner kehrt hier die "Aschenputtel-Geschichte" um: Ein stellungsloser, armer Werbefachmann gewinnt ein Preisausschreiben besagten Millionärs, begegnet ihm im Hotel (der Millionär ist dort inkognito als 2. Gewinner), der Millionär erkennt (natürlich!) die Begabung des jungen Mannes und stellt ihn - nach einigem Hin und her - ein.
Alles in allem nicht tiefschürfend, aber herzerfrischend und zum Schmunzeln.
Die Geschichte ist übrigens mit leichter Hand genial verfilmt von Kurt Hoffmann.
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Drei Männer im Schnee
Drei Männer im Schnee von Erich Kästner (Taschenbuch - 1. November 1988)
EUR 7,90
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