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Jenseits von Eden: Roman (dtv Fortsetzungsnummer 0)
Format: TaschenbuchÄndern
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33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. März 2001
Steinbeck hat Jenseits von Eden sein literarisches Testament genannt. Vielmehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. Wer dieses Buch jedoch nur liest weil er Elia Kazans Verfilmung gesehen hat, wird vermutlich von seiner Vielschichtigkeit überrascht sein, denn dieser Film deckt nur einen Bruchteil der Handlung des Romans ab. Der Roman besteht aus zwei Handlungsfäden, den Trasks und Steinbecks eigener Familie der Hamiltons. Tatsächlich hatte er in der ersten Version des Romans vorgehabt, die Kapitel, die seine eigene Familie betreffen immer mit einer Einleitung für seine Söhne zu beginnen. Bei einer späteren Bearbeitung wurde dieses Konzept jedoch fallengelassen. Der Roman begleitet die Familie Trask über drei Generationen hinweg bis zu dem Beginn des ersten Weltkrieges. Die Hauptfigur ist Adam Trask, den der Leser von seiner Kindheit an verfolgt. Gezeigt wird sein gestörtes Verhältnis zu seinem jüngeren Bruder Charles, seine Beziehung zu dem Vater Cyrus und seine Liebe zu Cathy, seiner Frau die ihn später verläßt, nachdem sie ihm zwei Söhne, Aaron und Caleb geboren hat. Steinbeck läßt hier die Geschichte von Kain und Abel wieder auferstehen. Und auch seine Geschichte zeigt das verzweifelte Ringen Kains (Charles und Calebs) um die Liebe seines Vaters und die Zurückweisung. Eingeflochten in die Trask-Geschichten sind die Geschichten um die Familie Hamilton, von der Steinbeck mütterlicherseits abstammt. Die Kapitel sind zum Anfang des Romans streng alternierend einmal den Trasks und den Hamiltons zugeordnet. Zur Mitte des Buches lockert sich jedoch die Struktur auf. Das einzige was negativ auffällt ist die Übersetzung ins Deutsche. Die ist gelinde gesagt grauenhaft steif. Der wundervolle Ton des Originals kommt nicht einmal annähernd rüber. Daher auch der Abzug bei den Sternen. IM ORIGINAL LESEN! Ist es wert!
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 11. März 2008
"Jenseits von Eden " des Literaturnobelpreisträgers John Steinbeck ist die Geschichte zweier Familien, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
Der Roman spielt im Kalifornien des 19. Jahrhunderts und reicht bis hin zum Ende des 1. Weltkrieges. In Amerika herrscht Gründerzeitstimmung und die Industrialisierung sowie die wachsende Infrastruktur prägen den Zeitgeist.
Charles und Adam Trask wachsen auf einer Fram auf und die beiden Bruder buhlen um die Gunst ihres Vaters. Dieser ist besessen von dem Gedanken, eine ehrenvolle Aufgabe im Militär zu bekommen, was ihm als Invalide jedoch versagt bleibt. Während Charles die Farm bewirtschaftet, wird Adam zur Armee geschickt. Als er nach Jahren wieder zurück kommt, voll von schrecklichen Erlebnissen, findet er die schwer verwundete bildhübsche Cathy und pflegt diese gesund. Beide Brüder verlieben sich in die eigenartige Frau.
Im zweiten Teil heiraten Adam und Cathy und sie wird mit Zwillingen schwanger. Liebestrunken kauft Adam eine Farm und will sie zum trauten Heim umbauen. Doch Cathy negiert ihre Schwangerschaft und verlässt nach der Geburt der Zwillinge in einer dramatischen Szene Adam und die beiden Säuglinge.
Wieder ist Adam traumatisert und Lee, der chinesische Diener, sowie Samuel Hamilton, ein weiser Erfinder, nehmen sich der Trasks an. In der Folge wiederholt sich die Geschichte- nun sind es die Brüder Caleb und Aron, die um die Gunst des Vaters kämpfen.
"Jenseits von Eden"-dieser Titel bezieht sich auf ein Zitat aus dem 1. Buch Mose in der Bibel. Nachdem Kain aaus Wut seinen Bruder Abel erschlagen hat, wird er von Gott aus dessen Nähe vertrieben und siedelt "jenseits von Eden" in dem Lande Nod.
Die Figuren der alttestamentlichen Ur-Familie stehen sinnbildlich für die im Roman charakterisierten Personen. Es dreht sich alles um die Ur-Frage des Menschen, der schon Eva im Paradies ausgesetzt war: Wie kommt es dazu, dass der Mensch sich bei der Wahl zwischen Gut und Böse oft für das Böse entscheidet?
Dass der Mensch eine Wahl hat und verantwortlich für sein Tun ist, erörtert Steinbeck meisterhaft in einem Gespräch zwischen Lee und Sam Hamilton- für mich ist dies der Höhepunkt des Buches. Es geht um die Bedeutung des hebräischen Wortes "timschal", dem in der Kain-und-Abel-Geschichte eine entscheidende Bedeutung zukommt. In dem Wörtchen steckt kein Befehl, sondern eine Verheißung, eine Wahl. Die Entscheidung für sein Handeln liegt beim denkenden Menschen, der sich nicht aus der Verantwortung für sein Tun herauswinden kann.
Dieser rote Faden zieht sich durch alle Protagonisten dieses Buches, ob sie sich für das Übel (wie Cathy) entscheiden oder für den Weg der Tugend wie Samuel Hamilton.
"Jenseits von Eden" ist ein wundervolles Buch, gespickt mit Lebensweisheiten, gefüllt mit herrlichen Landschaftsbeschreibungen und gewürzt duch ausgefeilt Charakterisierungen.
Ein Meisetwerk der Literatur.
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51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. August 1999
Es gibt Bücher, die liest man zur Freude und zum Kummer. Es Gibt Bücher, die liest man aus Interesse oder zur Beschäftigung. Und es gibt Bücher, die man lesen muß, da sie das Leben auf unnachahmbare Weise bereichern. Im Roman "Jenseits von Eden" von J.Steinbeck wird von den Familien Trask und Hamilton erzählt, vom Vater Cyrus Trask, seien ungleichen Söhnen Adam und Charles, von den Kindern Adams, den wiederum ungleichen und ungleich geliebten Zwillingen Cal und Aron, von denen der eine verbittert um die Liebe seines Vaters kämpft und somit seinen Vater und seinen Bruder ungewollt in den Tod treibt. Es wird erzählt von der gewissenlosen und zutiefst bösen Ehefrau Adams. Ebenso wie von Samuel Hamilton und seiner Familie erzählt wird, dem Schmied von solch hoher Gelehrtheit und Inteligenz, in dessen Brust die Leidenschaft und Liebe zu allem Guten in unvorstellbarem Maße geballt ist. Es wird erzält von Lee, dem Chinesen und Haushälter Adams, der die Menschen und das Leben verstehen und ergründen kann. Bei alldem erzählt und handelt der Roman eigendlich nicht von einer Geschichte, er behandelt DIE Geschichte. Die einzige und niemals endene Geschichte der Welt, die Geschichte von Gut und Böse, dem ewigen Kampf im Menschen. Wer entscheidet diesen Wettschtreit zwischen Tugend und Laster? Ist der Mensch als gut oder böse vorherbestimmt? Der Mensch verfügt über die Freiheit der Wahl, nur er allein bestimmt über Gut und Böse. Durch die Herrlichkeit der eigen Wahl wird der Schwachheit,Feigheit und Faulheit der Boden unter den Füßen weggezohgen. Durch sie ist die Leiter, auf der der Mensch zu den Sternen emporklimmen kann. Steinbeck beschreibt die Charaktere, wie kein Zweiter. Sein Wissen über die damalige Zeit und ihre Umstände ist grandios. Die leserische Qualität umwerfend und seine Vorhersagen uber den Wandel der Geschichte wahrhaft prophetisch. Wer immer in der Ethik und Moral des menschlichen Handelns belehrt werden möchte, wer für ein gerechtes und ehrliches Leben unverzichtbare Weisheiten erlangen will, der ist für Steinbeck bestimmt.
Wer Steinbeck anfängt zu lesen, hört niemals damit auf. Wer sich in die Philosophie verliebt, kommt nicht um ihn herrum. Wer ihn versteht, wird Zeit seines Lebens im Geiste mit Lee und Samuel Hamilton reden, ihre Weisheiten und Ideen studieren, ausarbeiten und verbreiten und wird unerschüterlich an die Freiheit der eigenen Wahl glauben.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es ist nicht leicht unter der immensen Auswahl an Büchern, wirklich herausragende, bewegende und berührende Geschichten zu finden. Ein Buch zu schließen, es gelesen zu haben und eine erfüllte Leere in sich zu spüren, die es auf lange, lange Zeit fast nicht möglich macht eine andere Erzählung auf sich einwirken zu lassen, ist sehr selten. John Steinbecks Einfühlungsvermögen in den Kreislauf menschlicher Verstrickungen, sein Verständnis gegenüber der Schwächen und Stärken seiner Characktere, seine liebevolle Zeichnung des Lebensraumes der Handelnden und seine unvoreingenommene Haltung gegenüber der oftmals fatalen Entscheidungen der Agierenden, vermittelt ein so warmherziges Verständnis gegenüber den Menschen, wie ich es bisher selten so erleben durfte. Dieses Buch begleitet mich seit fast 20 Jahren in verschiedenen Ausgaben und immer wieder gibt es Momente, in denen ich, in meiner meist geliebten, oft markierten Taschenbuchausgabe, Stellen oder nach Stimmung auch das Buch erneut lese, da die darin formulierten Gedanken und das Ringen um das Verständnis der uns umgebenden Zweifel, mir geholfen haben.
Diese Liebe um die Menschen in all ihren so zweifelhaft erscheinenden Facetten, ist es, die dieses Buch so einzigartig macht. Wer die Menschlichkeit in vielen ihren Erscheinungsbildern erfahren möchte, findet hier genug Gründe, Einsichten zu erlangen und auch vieles, differenziert dargestellt, zu verstehen.
Meine Vor-Rezsnsoren haben umfassend über die Handlungstänge berichtet und eine schöne inhaltliche Zusammenfassung geliefert, der nicht viel hinzu zu fügen ist. Die Rezension: Phlosophisches Meisterwerk, beschreibt den wesentlichen Aspekt des Buches, die Entscheidung über, das "Du kannst", in der auch sinngemäß ein Zitat aus dem Buch angebracht wird, "...Durch die Herrlichkeit der eigenen Wahl...".
Die freie Wahl und die Möglichkeiten die diese bieten kann, ist es die Steinbeck und hier seine Charachtere Lee und Samuel Hamilton, sowie Adam Trask, in einer bewegenden Diskussion, so entzückt und die ab der Mitte des Buches einen prägenden Einfluss auf den weiteren Verlauf der Erzählung hat.
John Steinbeck erhielt 1962 den Literatur Nobelpreis für "Die Früchte des Zorns".
Wenn dieser Preis auch nicht immer eine Aussage darüber trifft ob Werke lesbar sind, da auch hier wieder Menschen und seien diese auch kompetent, die Entscheidung fällen, so ist der Geehrte hier für ein Werk ausgezeichnet worden, das nicht die Wärme " Von Jenseits von Eden" oder " Von Menschen und Mäusen", erreicht, aber einen wirklichen Erzähler wahrhaftiger Erlebnisse ehrt.
Timschal-du kannst!
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 1999
Spätestens mit diesem Roman hat sich John Steinbeck unsterblich gemacht. "Jenseits von Eden" (East of Eden, verfilmt mit James Dean) ist wohl neben "Früchte des Zorns" (The Grapes of Wrath, verfilmt mit dem jungen Henry Fonda) das bekannteste Werk Steinbeck's.
"Jenseits von Eden" erzählt die Geschichte von Adam Trask und seinen Söhnen Aaron und Caleb. Obwohl die Geschichte bereits viel früher beginnt, lag das Hauptaugenmerk der Verfilmung - und wohl auch das Hauptthema des Buches - auf dem Ringen zweier Söhne um die Liebe des Vaters. Steinbeck läßt hier das biblische Thema von Kain und Abel in neuem Gewand auferstehen. Aaron, der "gute" Sohn, ein blonder Jüngling mit gewinnendem Wesen, ist der Liebling des Vaters. Caleb, ein dunkler, verschlossener Typ, hat die Rolle des "Bösen" und fühlt sich vom Vater zurückgesetzt. Der Vater sieht in ihm die Charakterzüge der Mutter, die ihn kurz nach der Geburt der Zwillinge angeschossen und verlassen hatte, um später als berüchtigte Bordellbesitzerin eine zweifelhafte Karriere zu machen. Als Cal von diesem Geheimnis erfährt, benutzt er es mit teuflischer Absicht, um seinen Bruder zu zerstören. Als ihn die Reue über seine Tat befällt, bittet er seinen Vater auf dessen Totenbett um Vergebung.
Steinbeck's Thema in diesem großen Roman ist, dass jeder Mensch die Wahl zwischen Gut und Böse hat. Ein absolut bewegendes Buch voller menschlicher Wärme und Weisheit. Es gibt nicht viele Bücher, die man gelesen haben muß. Dies ist eines davon! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2007
Steinbecks "Jenseits von Eden" ist so ganz anders, als die meisten Familiensagas, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Nicht phantastisch-versponnen wie Rushdies "Mauren letzter Seufzer" oder Márquez' "100 Jahre Einsamkeit", nicht poetisch-farbenfroh und politisch unterwandert wie Allendes "Geisterhaus". Steinbeck erzählt ganz dicht am Leben, bleibt ganz nah am Möglichen, und vielleicht sind seine Episoden gerade deshalb so packend und anrührend, weil man sich in ihnen wiederfindet oder zumindest wiederfinden könnte. So eigen und erstaunlich seine Charaktere auch sind, die er langsam über viele Kapitel hin entwickelt, deren Kanten und Besonderheiten er nach und nach aufrollt und einen damit immer wieder erstaunt wie entsetzt: Man begreift sie, versteht sie, denkt sich in sie hinein, fühlt in ihnen die tragischen und auch die erhebenden Wendungen der Geschichte.

Das Buch strotzt von wunderschönen Gedanken über das Dasein, das Menschsein und die Welt, die einen immer wieder anerkennend aufschauen lassen. Und es beschreibt mit ungeheurer Liebe und Hingabe die kalifornischen Schauplätze, die wogenden Felder, saftig-grünen Täler, kargen Hänge.

Ein erzählerisches Meisterwerk, das einen fesselt und die Nacht hindurch lesen läßt!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juni 2007
Dieses Buch ist ein Meisterwerk der Romanerzählkunst des 20. Jahrhunderts.

In vielschichtiger Weise verbindet es den ewigen (man könnte auch sagen: den seit Kain und Abel existierenden) Kampf des Guten gegen das Böse mit der Geschichte zweier Familien von der amerikanischen Gründerzeit bis zur Zeit des 1. Weltkrieges, mit einer feinsinnigen Liebesgeschichte, humorvoll erzählten Anekdoten und einem teilweise vom Autor sehr persönlich gestalteten Portait der kalifornischen Landschaft und ihrer Bewohner; das Buch zeichnet mit wenigen Sätzen lebhafte Charaktere, die man geradezu vor Augen sieht, und beinhaltet darüber hinaus auch etliche autobiographische Angaben zu John Steinbeck selbst.

Außerdem teilt es ohne erhobenen Zeigefinger eine der wichtigsten Lehren eigenverantwortlichen erwachsenen Handelns mit, eine klare Absage an jeden Fatalismus und das Hände in den Schoß legen: Jeder hat sein Schicksal in der eigenen Hand, denn er hat die Wahl, seine Handlungen zu bestimmen.

Fazit: Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in den Schulen sein und ist außerdem ein Muß für jeden Liebhaber von Romanen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2007
Die Geschichte ist vielen vermutlich durch die Verfilmung mit James Dean bekannt, das sollte aber kein Grund sein das Buch nicht zu lesen. Der Roman spiegelt einen längeren Zeitraum wieder und der Autor beschreibt seine Charakteren sehr lebensnah. Die Geschichte ist sehr vielschichtig und atmosphärisch Dicht.

Der Grundgedanke der Geschichte ist so alt wie die Menschheit.
Kain und Abel - ein Synonym für gut und böse.

Zwei Söhne, der eine hell und sonnig, der andere verschlossen und dunkel. Dem Einen fliegen die liebevollen Aufmerksamkeiten seines Vaters zu der Andere bemüht sich vergeblich darum - fühlt sich unverstanden, steht aber dennoch oder gerade deswegen mitten im Leben und läßt sich nicht so leicht unterkriegen. Obwohl der Vater der Jungs in seinem Leben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte, macht er die selben Fehler. Er unterteilt in schwarz und weiß, richtig und falsch - doch wer entscheidet, wem steht es zu, zu urteilen. Hat ein Vater das Recht einen seiner Söhne zu verurteilen nur weil er nicht seiner Meinung ist, eine andere Lebenseinstellung hat? Eine Frage die bis in die heutige Zeit aktuell geblieben ist.

Die Geschichte zeigt auch die amerikanische Grundeinstellung: Jeder ist seines glückes Schmied. Jeder ist für sein Erfolg oder Misserfolg selbst verantwortlich.

Kein Buch, das man mal eben unterm Sonnenschirm am Strand liest - aber absolut empfehlenswert.
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am 17. Mai 2015
Unglaublich tiefgehend, schon phasenweise spirituell fesselnd im Hinblick auf das Entstehen des Bösen und des Guten im Menschen, schreibt Steinbeck über das Menschsein an sich und wie es sich mit all seinen Facetten zeigt. Insbesondere die Rivalität unter Geschwistern um die Gunst des Vaters mit all den dem Menschen eigenen Gefühlen wie Zorn, Wut, Hass, Argwohn, Niedertracht, Rache, u.s.w. steht ganz deutlich im Vordergrund. Die Sicht auf diese Seite des Menschens, ohne jegliche bewertende Haltung abzugeben, gelingt Steinbeck wie keinem Zweiten. Ich habe das Buch nach dem ersten Lesen sofort ein zweites Mal lesen müssen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juli 2010
"Jenseits von Eden" ist Steinbecks beliebtester Roman, was vermutlich an der gleichnamigen Verfilmung von 1955 mit James Dean liegt.
Steinbeck sprach davon, dass alle anderen Arbeiten nur Vorbereitungen zu East of Eden" gewesen seien. Dementsprechend gehaltvoll ist das Buch. Es beschreibt Charaktere über 4 Generationen und spannt dabei einen Bogen von der Mitte des 19. Jahrhunderts (in Rückblenden auch davor) bis zum 1. Weltkrieg. Gleichzeitig philosophiert er über die Erbsünde-Frage und reißt Kulturunterschiede zu China an.
Es mag an der Übersetzung liegen, aber manchmal ist die Geschichte etwas zäh. Und die Charaktere sind etwas stereotyp geraten.
Das Buch war nicht immer die reine Lesefreude, 4 Punkte hat es aber jedenfalls verdient!
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