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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abschlussband von Bernhards fünfteiliger Autobiografie
In seinen autobiografischen Schriften ("Die Ursache", "Der Keller", "Der Atem", "Die Kälte" und "Ein Kind") verarbeitete der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard seine Kindheit und Jugend. Diese Erinnerungen spiegeln seine furchtbaren Erlebnisse im nationalsozialistisch und katholisch geprägten Österreich wider.

Erschütternd...
Veröffentlicht am 2. März 2011 von Manfred Orlick

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen naja
Ich konnte dem Buch nichts abgewinnen, irgendwie ist es total langweilig geschrieben. Habe ich dann weiterverschenkt.

P.S: Es kostet Zeit, bei Amazon Rezensionen zu verfassen. Es wäre schön, wenn ich ein Feedback erhalte. Vielen Dank!
Vor 9 Monaten von Sonnenscheinchen veröffentlicht


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abschlussband von Bernhards fünfteiliger Autobiografie, 2. März 2011
Von 
Manfred Orlick (Halle, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Kind (Taschenbuch)
In seinen autobiografischen Schriften ("Die Ursache", "Der Keller", "Der Atem", "Die Kälte" und "Ein Kind") verarbeitete der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard seine Kindheit und Jugend. Diese Erinnerungen spiegeln seine furchtbaren Erlebnisse im nationalsozialistisch und katholisch geprägten Österreich wider.

Erschütternd und polemisch schildert er die frühen Verletzungen und das Eingesperrtsein in den verschiedenen Institutionen wie Schule, Internat, Erziehungslager, Krankenhaus und Sanatorium. Wer die Welt von Thomas Bernhard verstehen will, findet hier den Schlüssel. Kaum ein Text ist intimer und berührender als diese Erinnerungen. Alle fünf Bände erschienen Ende der 70er bzw. Anfang der 80er Jahre im Residenz Verlag Pölten und liegen nun aus Anlass des 90. Geburtstags von Thomas Bernhard als Taschenbuchausgaben im Deutschen Taschenbuch Verlag vor.

"Ein Kind" (1982) ist der Abschlussband dieser fünfteiligen Autobiografie, in dem sich der Autor der Rekonstruktion seiner frühesten Lebensjahre widmet. Seine Kindheit ist geprägt von den mütterlichen Anschuldigungen, dass er ein uneheliches Kind und ein Nichtsnutz sei. Die Mutter beschimpft zwar im Grunde den Vater, der sich ihr entzogen hat, doch ihre Zielscheibe ist immer wieder der Sohn.

Für den kleinen Thomas ist es keine glückliche Kindheit, es ist ein Leben an der Armutsgrenze, verbunden mit traumatischen Erlebnissen und häufigen Wohnortwechseln. Das Geschehen beginnt mit einem Fahrradsturz während der heimlichen Fahrt zu seiner Tante nach Salzburg auf dem Rad seines Vormundes. Aus Angst vor seiner Mutter geht er zu seinen Großeltern. Besonders zu seinem Großvater hat er ein enges Verhältnis, der immer wieder sein Fürsprecher ist. Dieser prägt auch seine spätere Lebenseinstellung und seine gesellschaftlichen Anschauungen.

Der Junge scheitert immer öfter in der Schule, er wird von den Lehrern als Dummkopf abgestempelt. Hinzu kommt ein Bettnässerproblem, was ihn regelmäßig Schläge von der Mutter einbringt. Kein Wunder also, dass ihn Selbstmordgedanken beschäftigen. Schließlich wird er in ein Heim für Schwererziehbare gebracht, wo sich die Schwierig-keiten allerdings noch mehr verschärfen.

Aus Liebe zum Großvater tritt der Halbwüchsige schließlich in das Jungvolk ein. Da er ein guter Sportler ist, kann er sich hier beweisen. Dadurch steigern sich sein Selbstwertgefühl und die schulischen Leistungen, sodass der Großvater den inzwischen 13jährigen auf das Salzburger Gymnasium Johanneum schickt.

In seinen fünf autobiografischen Erinnerungstexten beschreibt Thomas Bernhard seine Internats- und Lehrzeit und die Jahre der Krankheit (1944-1951). Unverwechselbar und mit machtvoller Sprache zeigt er, wie Familie, Umgebung und Gesellschaft einen jungen Menschen formen (oder verformen), sodass er nur unter erschreckenden Realitätserfahrungen zu sich selber findet.

Manfred Orlick
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen traurig und manchmal idyllisch, 17. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Ein Kind (Sondereinband)
"ein Kind" ist ein ideales Einsteigerbuch für Bernhardleser und überdies eine Hymne auf die Kinderzeit. Das ist sicherlich Bernhards Sprache zu verdanken, aber auch den je schmerzvoller desto detailierteren Beschreibungen. An einigen Stellen fühlt man sich in Innerhofers "Schöne Tage" versetzt, das ebenfalls in einen Zyklus gebettet ist. Der grösste Unterschied ist meines Erachtens die Lichtgestalt des Grossvater. Ungeachtet seines Sarkasmus und Menschenhasses, ist er für das uneheliche Kind das abgöttisch geliebte Vorbild.
Ein schönes und trauriges Buch, das mich sehr bewegt hat.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thomas Bernhards Sprachmächtigkeit in einem autobiographischen Werk, 15. Dezember 2008
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Kind (Sondereinband)
"Ein Kind" - seine ersten dreizehn Jahre betitelt (Niclaas) Thomas Bernhard einfach mit diesen zwei Wörtern.

Erschienen ist das 160 Seiten starke Buch 1982, und es sollte Bernhards Jugenderinnerungen abschließen.
Die zeigen nicht unbedingt das, was man so schöne Kindheit nennen würde: Er wurde 1931 als nichteheliches Kind in Heerlen geboren. Folgt man dem Autor, so war das Verhältnis zur Mutter, gelinde gesagt, angeknackst mit ihrer Verzweiflung und Wut auch auf den Kleinen. Die Schule gar stellte für den begabten Thomas eine Tortur dar. Das Motiv des Scheiterns erscheint hier bereits deutlich.

"Mein Großvater griff sich an den Kopf und sagte: wie gut, daß es nicht Passau ist, daß ich Salzburg für dich bestimmt habe" - der letzte Satz der Erzählung weist auf den Lichtblick der Erzählung. Es ist der Großvater, der sich des Knaben annimmt - Danke ihm wohl auch dafür, dass Bernhard Schriftsteller wurde und "Ein Kind" abfasste.

Wegen Thomas Bernhards ganz eigentümlicher Sprachgewalt die fünf Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrlichkeit die (manchmal) wehtut....aber eben Ehrlichkeit, 15. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Ein Kind (Sondereinband)
Dieses Buch ist wohl einer der besten autobiografischen Werke die ich je in Händen gehalten habe. Wer die Wortspiele Berhards mag der wird das Buch lieben. Keine leichte Kost, sicher, aber absolut wahrhaftig, absolut wahr. Wer Bernhard verstehen und begreifen will der sollte dieses Buch und alle anderen vier aus diesem Zyklus gelesen haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Berg und Talfahrt der Gefühle, 24. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Ein Kind (Sondereinband)
Dieses Buch ist zwar nicht das erste, dass Thomas Bernhard geschrieben hat- Chronologisch jedoch als erstes zu lesen.
Der Autor beschreibt seine frühe Kindheit, dass von psychischen und physischen Misshandlungen geprägt ist, und von seinem Großvater, der ihn aus allen misslichen Lagen befreit und vor der bösen Welt, den Katholiken und den Lehrern beschützt.
Es wird bildhaft beschrieben, wie sich die Misshandlungen auf einen jungen Menschen auswirken können.
Eine wahre Berg und Talfahrt der Gefühle bietet Bernhard all jenen, die zwischen den Zeilen lesen wollen und können.
Keine leichte Lektüre für zwischendurch!
Man sollte sich schon auf das Buch einlassen, um es genießen zu können- zum immer wieder gerne lesen...
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5.0 von 5 Sternen Aufschlussreiche Kindheitserinnerungen, 16. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Kind (Taschenbuch)
Die Feuilletonisten im allgemeinen und die amazon-Rezensenten im speziellen haben schon alles über dieses Buch geschrieben und dem habe ich naturgemäss nicht viel hinzuzufügen, ausser, dass ich weitgehend zustimme. Anders als in vielen seiner Bücher, wo die Hauptfiguren in endlosen Tiraden nichts Gutes an der Welt und ihren Bewohnern lassen, ist Bernhards eigene Stimme hier erstaunlich differenziert. Nicht zuletzt in der liebevoll bewundernden Beschreibung seines Grossvaters Freumbichler und der Landschaften seiner Kindheit.
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5.0 von 5 Sternen Thomas Bernhard : Kind, 5. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Ein Kind (Sondereinband)
Eine wunderbar plastische, lebendige und positive Beschreibung der Kindheit und des Großvaters.

Sozusagen ein psychologische, auch liebevolle Aufarbeitung der Kindheitsgeschichte. Ohne Sarkasmus oder

Schuldzuweisungen.

Eine Freude !
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen naja, 18. Oktober 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Kind (Sondereinband)
Ich konnte dem Buch nichts abgewinnen, irgendwie ist es total langweilig geschrieben. Habe ich dann weiterverschenkt.

P.S: Es kostet Zeit, bei Amazon Rezensionen zu verfassen. Es wäre schön, wenn ich ein Feedback erhalte. Vielen Dank!
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schrecklich!, 16. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Kind (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eine Zumutung! Der Inhalt mag Für den ein oder anderen interessant sein.... Ich musste das Buch zu Studiumszwecken lesen....das was das Buch so unglaublich schrecklich macht ist die Art und Weise wie es geschrieben ist! Sowas hab ich in meinem ganzen Leben noch nie erlebt! In dem Buch ist kein einziger Absatz, keine Kapitel oder sonst irgendetwas was das ganze übersichtlicher macht und es dem Leser einfacher macht! Nichts! Irgendwann hat es mch so angestrengt weil ich mich nicht mehr konzentrieren konnte!
Da sieht man mal wie wichtig Absätze und Kapitel sind!
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5 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Buch über die eigene Kindheit, 29. März 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein Kind (Sondereinband)
Ein ganz schön trauriger Bericht - ein misslungener Versuch, die eigene Kindheit aufzuarbeiten. Wenn auch die verkorkste Geschichte und die Person Thomas Bernhard mir nicht gefiel, dann war es doch der Schreibstil. Atemlos und fließend, ohne chronologisch geordnet zu sein, wird erzählt - Vergebung und Verständnis verstärken die Anklage. Um sich ein Bild der Person Thomas Bernhard machen zu können, ist es sicherlich förderlich die anderen 4 Teile seiner Jugendgeschichte zu lesen.
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Ein Kind
Ein Kind von Thomas Bernhard (Sondereinband - 1. März 1985)
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