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am 16. März 2008
Der in den Medien im Bereich der Auseinandersetzung um die 'Sterbehilfe' bekannte Münchener Rechtsanwalt Wolfgang Putz und seine Kanzleikollegin Beate Steldinger legen mit diesem, bereits in 3. aktualisierter Fassung erschienenen Taschenbuch ein engagiertes Plädoyer um eine Liberalisierung der Rechtspraxis bei der Durchsetzung des tatsächlichen bzw. mutmaßlichen Willens von Patienten am Ende des Lebens vor. Die Autoren machen aus ihrem Herzen keine Mördergrube; viele Ärzte, Heimleiter und Berufsbetreuer kommen in den vielen äußerst plastischen Beispielen nicht gut weg. Letztere stammen größtenteils aus in ihrer Anwaltspraxis behandelten menschlichen Schicksalen, die Gegenstand von gerichtlichen Auseinandersetzungen waren. Hier verstehen es die Autoren, die oft aus den Fachzeitschriften bekannten Gerichtsentscheidungen mit einem Gesicht zu versehen, mit echten Menschen und ihren oftmals unrührigen Schicksalen.

In dem Buch werden noch einmal in übersichtlicher Form zahlreiche Details rund um die aktuelle Sterbehilfediskussion dargestellt: die historische Entwicklung, die Auswirkungen der Einführung der PEG-Sonde, die medizinischen Grundlagen, insbes. zu apallischem Syndrom, Koma und Wachkoma sowie den Formen der Sterbehilfe. Ausführlich die Strategien zur Durchsetzung des Sterbewunsches durch Bevollmächtigte und Betreuer; Vorgehensweisen bei Verweigerungshaltungen von Ärzten und Heimpersonal. Gesetzestexte, einschlägige Rechtsprechung im Wortlaut und Dokumente der Bundesärztekammer sowie Textvorschläge für möglichst verbindliche Patientenverfügungen runden die Darstellung ab.

Fazit: auch wenn man die stringente Auffassung der Autoren zur Verbindlichkeit nicht oder nur teilweise teilt: das vorliegende Buch ist ein Muss in der Diskussion um die Sterbehilfe und gehört auf den Schreibtisch jedes mit dieser Frage beruflich befassten Lesers, sei es ein Vormundschafts- oder Strafrichter, ein Betreuer, ein Arzt oder ein Pflegeheimleiter.
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am 23. April 2009
Das Buch Patientenrechte am Ende des Lebens sollte zum Grundwissen eines Bundesbürger gehören.Leider werden diese Informationen normalerweise vom Bürger ferngehalten.Mit diesem Buch kann sich der Bürger Informieren welche Möglichkeiten der Vorsorge für sich selbst und seine angehorigen, er treffen kann. Auch die von der Kanzlei W. Putz & Steldinger geschilderten Falle, führen vor Augen wie hilflos man ohne ausreichende Informationen sein kann.Aus diesem Grund spreche ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aus.
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am 23. November 2012
Für mich wichtig. Das Buch ist sehr umfangreich - alles drin, was man(n)/frau wissen sollte, um Streitereien zu vermeiden ... und um sich selbst einen "sicheren Abgang" zu verschaffen.
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am 2. Dezember 2012
Gut geschrieben , sehr informativ .
Nur weiter zu empfehlen .
Preis Leistung stimmt.
Versand schnell und preiswert .
Danke
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am 19. Januar 2013
Für Laute, die im Hospizdienst tätig sind ist dieses Buch ein MUSS!
Auch für mich als Ehrenamtlicher MA finde ich viele Hilfestellungen!
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Jeder kann heute in schriftlicher Form, seinen Willen für den Fall festlegen, dass er durch Krankheit, Unfall oder andere Vorfälle, unverhofft nicht mehr in der Lage ist, sich nicht mehr explizit zu äußern. Passend dazu ist auch das Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Ich habe bereits beides ausgefüllt, bzw. aufgesetzt und unterschrieben und ein Exemplar der Patientenverfügung meinem Hausarzt übergeben. Der Wille, sofern dieser erkennbar ist, den der Patient geäußert hat, oder aktuell äußert, ist maßgeblich. In Anbetracht der heutigen Möglichkeiten der Medizin, einen Körper auch dann am Leben zu halten, wenn keine Aussicht auf Heilung, oder Wiederherstellung eines eigenständigen, selbstbestimmten Lebens gegeben ist, das sehe ich nicht als einen Segen an. Ich möchte nicht über Wochen, Monate, Jahre, nur durch Schläuche und an einer Beatmungsmaschine hängend, in Funktion gehalten werden, und ich möchte noch viel weniger, dass darüber in einer Pflegeeinrichtung entschieden wird, der möglicherweise nicht mein „Wohl“ das wichtigste ist, sondern nur das betriebswirtschaftliche Kalkül, dass sie für jeden Tag den ich länger in diesem Zustand gehalten werde, noch einen Anspruch auf den Pflegesatz hat.
Für Krankenhäuser gilt der Grundsatz, dass sie keine Pflegeeinrichtungen sind. Deswegen versuchen Krankenhäuser Patienten, an denen keine sinnvollen medizinischen Leistungen mehr erbracht werden können, so schnell wie möglich an eine Pflegeeinrichtung, oder in die häusliche Pflege abzugeben. Wenn das rigide gehandhabt wird, dann halte ich das eigentlich auch nicht mit der Menschenwürde in Einklang zu bringen. Wenn es doch klar ist, dass hier ein Mensch seine letzten Tage erlebt, dann sollte er nicht noch einmal auf Biegen und Brechen in eine andere Einrichtung verfrachtet werden. Dies wäre mit einem Abrechnungspunkt: Palliative Pflege bei infauster Erkrankung, für einen Zeitraum von 7 Tagen, 14 Tagen, durchaus lösbar.
Dies Buch haben Autoren geschrieben, die viele, schwierige Fälle gelöst haben. Fälle, die, folgt man anderen Autoren, die dazu Stellung genommen haben, Rechtsgeschichte geschrieben haben.
Wer noch keine Patientenverfügung verfasst hat, der kann dies spätestens nach der Lektüre qualifiziert und unmissverständlich tun.
Jeder der heute mit dem Auto unterwegs ist, kann von einer Minute auf die andere in einen Zustand kommen, wo er nicht mehr in der Lage ist irgendwelche Erklärungen abzugeben und seinen Willen kund zu tun. Die Ehegattin ist nicht unbedingt massgeblich. Deswegen ist es auch besser, wenn man möchte dass in diesem Falle der Ehegatte Entscheidungen fällt, eine Vorsorgevollmacht zu geben. Diese kann auch beim Amtsgericht, hinterlegt werden. So auch ein Testament, das den letzten Willen im Falle des Todes festlegt.
Für einen jungen Menschen sind das natürlich alles Dinge an die er am liebsten gar nicht denken möchte. Doch wie schnell kann einem etwas passieren, und wie schnell werden dann Entscheidungen fällig. Wenn nichts festgelegt ist und auch nicht ersichtlich ist, wer zu solchen Entscheidungen berechtigt ist, da kann es auch passieren, das vom Betreuungsgericht eine Betreuerin bestellt wird, in diesem Falle ist es dann natürlich möglich dass diese/ dieser dann Entscheidungen trifft, die nicht mit dem Willen des Betroffenen übereinstimmen.
Deswegen bin ich heute der Meinung, man muss sich gedanklich, rechtzeitig mit diesen Dingen beschäftigen. Wenn man die notwendigen Schriftstücke nicht selber aufsetzen will, kann man vom Autor eine entsprechende Vorlage beziehen. Es gibt auch Verbände, wie den SVOD, die eigene Vorlagen und Broschüren vorliegen haben. Ich habe sogar beim Discounter schon einmal eine Mappe mit Vorlagen gesehen, die Mappe kostete keine 10 €. Es kann also jeder das entsprechende Material finden. Dieses Buch ist auch für den juristischen Laien, leicht verständlich.
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am 15. September 2013
Spielen Sie mit dem Gedanken, Ihre eigene Patientenverfügung zu verfassen? Haben Sie sich vielleicht schon darum gekümmert? Dann geht es Ihnen vielleicht wie mir. Ich hatte ein ungutes Gefühl im Magen. Dieses Buch hilft!

Wie soll ich etwas regeln, das ich mir noch gar nicht vorstellen kann? Was ist die Konsequenz, wenn ich die Zufuhr von Flüssigkeit ausschließe? Ist das nicht schrecklich zu verdursten? Welches Formular kann ich nutzen? Wie läuft das eigentlich ab, wenn es soweit ist? Was bürde ich meinen Lieben da auf? Wer kann unterstützen? Welche Schwierigkeiten können auftreten? Und überhaupt, was ist eigentlich legal?

Hier hat mir das Buch wirklich geholfen. Mit Beispielen aus dem offenkundig großen Erfahrungsschatz der Autoren werden Sie an die Materie herangeführt. Teilweise bewegende Schicksale geben Antwort: Was ist sinnvoll? Was sollte Sie vermeiden? Rechtlich und medizinische Grundlagen. Der Text ist immer präzise, dabei aber leicht verständlich.

In unserer Familie hat dieses Buch vieles verändert. Ich konnte nicht nur mit meiner Frau auf einer ganz neuen Ebene über das Thema Tod und Krankheit reden, auch mit meinen bevollmächtigen konnte ich vieles klären. Ein gutes Gefühl. Danke dafür!
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