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5.0 von 5 Sternen Zauberhafte Romantik, romantischer Zauber.
Mit dieser Bezeichnung lässt sich die märchenhafte Erzählung des Romantikers Friedrich de la Motte Fouqué um das liebreizende Wasserwesen Undine wohl am treffendsten umschreiben. Der kleine, bezaubernde Wassergeist Undine betritt die Welt der Menschen mit dem Ziel, eine Seele zu erlangen, sich dadurch zu vermenschlichen und in der Menschenwelt zu...
Veröffentlicht am 14. März 2005 von pionskora

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Traurig-schönes Erwachsenenmärchen
Der fast vergessene Romantiker Fouque beschreibt in 19 kurzen Kapiteln das Leben, Lieben und Leiden einer jungen Wasserfrau, die sich in einen ebenso jungen Ritter verliebt. Dabei verwendet Fouque die üblichen Märchenbilder wie Wassergeister, Gegenspielerin, dunkle Wälder und Burgen. Der Unterschied zu einem Kindermärchen ist die Verbindung von...
Am 16. März 1999 veröffentlicht


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zauberhafte Romantik, romantischer Zauber., 14. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Undine: Berlin 1811 (Taschenbuch)
Mit dieser Bezeichnung lässt sich die märchenhafte Erzählung des Romantikers Friedrich de la Motte Fouqué um das liebreizende Wasserwesen Undine wohl am treffendsten umschreiben. Der kleine, bezaubernde Wassergeist Undine betritt die Welt der Menschen mit dem Ziel, eine Seele zu erlangen, sich dadurch zu vermenschlichen und in der Menschenwelt zu bestehen. Dies entpuppt sich jedoch als große Herausforderung, welche Undine auf eine harte Probe stellt. Die ihr innewohnende Herzensgüte, die heitere Unabhängigkeit und die harmonische Weltsicht, die sie als Wasserwesen stets begleitet haben, sind in der Menschenwelt fatal und naiv: Undine muss sich gesellschaftlichen Normen fügen, ist durch ihren Ursprung noch immer an die Kommunikation mit anderen Naturwesen gebunden, wirkt dadurch ein wenig unheimlich auf die Menschen und erkennt leider nicht, dass in dieser Welt auch Böses geschieht. Sie heiratet den edlen Ritter Huldbrand und meint, das vollkommene Glück gefunden zu haben, doch merkt sie nicht, dass sie eine fiese Gegenspielerin, Bertalda, hat, welche ebenfalls interessiert an Huldbrand ist und auf hinterlistige Art und Weise versucht, diesen für sich zu gewinnen. Undine meint in ihrer kindlichen Naivität, dass Bertalda ihr freundschaftlich gesinnt ist und merkt nicht, dass sie einen Keil zwischen Undine und Huldbrand treiben will und der Plan mehr und mehr aufzugehen scheint.
"Undine" wird definitiv fast jede Art von Leser zufrieden stellen können, denn man erfreut sich entweder an dem wunderschönen Schreibstil Fouqués, welcher nicht selten an alte Märchengeschichten erinnert, oder an der bitteren Tragik der Erzählung mitsamt ihrer gesellschaftskritischen Note. Die Kontraste zwischen Mensch und Natur werden schaurig-schön umschrieben: Undines alte, utopische Wasserwelt voller Glück, Freiheit, Schmerz- und Sorglosigkeit steht im extremen Gegensatz zur menschlichen Gesellschaft, die von gesellschaftlichen Normen, Betrug und Scheinheiligkeit geprägt ist und das Leben in ihr zum tragischen Geflecht aus Materialismus und Leid werden lässt. Undine ist zu rein, zu schön, zu perfekt für diese Welt. Eine bezaubernde Erzählung, welche nicht umsonst zu Fouqués bekanntesten und beliebtesten Werken gehört.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich empfehlenswert!, 9. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Undine: Berlin 1811 (Taschenbuch)
Diese Geschichte kann ich jedem Erwachsenen ans Herz legen, der sich für Liebe, Romantik und Fabelwesen begeistern kann.
Friedrich de la Motte Fouqué schreibt prachvoll schön-traurig die Geschichte der Undine und deren Heirat mit einem Ritter. Undine erlangt erst durch die Heirat eine Seele und erfährt dadurch die Höhen und Tiefen der Liebe - selbst kleine Details, wie etwa der besorgte Oheim Kühleborn, lassen den Leser mitunter schmunzeln und sorgen für ein umfassendes Lesevergnügen.

Auch wenn "Undine" viel märchenhaftes hat und auch durchaus von Kindern gelesen werden könnte, entfaltet sich jedoch nur dem Erwachsenen das volle Verständnis dieser Geschichte. Sie definiert eine neue Bedeutung der "reinen" Liebe, der Treue und den sich verändernden Beziehungen der Menschen untereinander.
Wer noch nie eine Geschichte von einer Undine gelesen hat, wird vermutlich begeistert sein und wer diese Undine noch nicht kennt, muss sie eigentlich danach schätzen. Lesen Sie dieses Buch!
Die Geschichte lässt sich übrigens sehr leicht lesen, was sie auch als Bettlektüre vorzüglich macht!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Traurig-schönes Erwachsenenmärchen, 16. März 1999
Von Ein Kunde
Der fast vergessene Romantiker Fouque beschreibt in 19 kurzen Kapiteln das Leben, Lieben und Leiden einer jungen Wasserfrau, die sich in einen ebenso jungen Ritter verliebt. Dabei verwendet Fouque die üblichen Märchenbilder wie Wassergeister, Gegenspielerin, dunkle Wälder und Burgen. Der Unterschied zu einem Kindermärchen ist die Verbindung von alten Sagen mit dem eigenen Leben des Autors und der Hintergedanke der Beseelung der jungen Wasserfrau Undine. Besonders schön ist das Lebensende des Ritters und deren Konsequenzen erzählt. Für eine nette Lektüre zwischendurch ein gut geeignetes Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr trauriges Märchen, 30. Mai 2007
Undine - ein unbeschwertes Mädchen, dass auf einer Landzunge bei seinen Pflegeeltern lebt, einst aus der Welt der Wassermenschen, verliebt sich in Ritter Huldbald, der sie heiratet und schließlich mit in die Stadt auf sein Schloss nimmt. Schon bald muss sie jedoch feststellen, dass ihre Nebenbuhlerin ein nur halb so reines Herz hat wie sie und Ritter Huldbald sie leider wenig zu schätzen weiß. So nimmt das Schicksal seinen Lauf, Undine wird gekränkt und von Tag zu Tag unglücklicher, hält ihrem Mann jedoch die Treue und stellt ihr Schickal in den Hintergrund. So nimmt die Geschichte eine traurige Wendung und reißt jeden Leser mit. Das Schicksal der zerbrechlichen, schönen Undine lässt keine Leserseele unberührt und von daher kann ich dieses romantische Märchen nur jedem weiterempfehlen (eine Packung Taschentücher inklusive natürlich).
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5.0 von 5 Sternen Von der Unbeständigkeit der menschlichen Liebe, 6. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Undine: Berlin 1811 (Taschenbuch)
Undine ist ein weiblicher, wunderschöner Wassergeist, der von zwei Fischersleuten als Pflegekind aufgenommen wurde. Als sich eines Abends der junge Ritter Huldbrand zu deren Hütte verirrt, verliebt er sich in Undine. Als dann noch zufällig ein Priester vorbeikommt, ist Huldbrand nicht mehr aufzuhalten und heiratet die schöne Jungfrau. Erst jetzt erzählt Undine ihm von ihrer übernatürlichen Herkunft und ihrer Absicht, durch diese Heirat eine Seele zu erlangen. Das tut Huldbrands Liebe zu ihr jedoch keinen Abbruch. Erst Bertalda, die schöne Pflegetochter eines Herzogs, die ebenfalls in Huldbrand verliebt ist und aus Mitleid und Freundschaft von Undine mit auf die Burg Ringstetten genommen wird, soll das Schicksal dieses Paares besiegeln, denn menschliche Liebe ist so unbeständig.
Diese Erzählung von Friedrich de la Motte Fouqué ist ein Paradebeispiel für die Epoche der Romantik: märchenhaft, schaurig, geheimnisvoll, traurig.
In der Tat erinnert ,,Undine'' eher an eine Mischung aus Sage und Märchen. Nur die Regelmäßigkeit mit der Motive angeordnet und die Einteilung in Kapitel vorgenommen wurde, lassen erkennen, dass diese Erzählung aus der Feder eines Künstlers stammt. Dieser Künstler hat denn auch durch eine wunderschöne poetische, wenn auch nicht ganz einfache Sprache dieser Erzählung einen märchenhaften Charakter verliehen, der jeden Leser in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt.
Allen Märchenfreunden und Romantikern sei dieses Werk empfohlen, genauso wie allen, die sich für die Romantik interessieren.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wechselbad der Gefühle, 30. Juni 2011
Von 
Kucher Wolfgang "wak" (Rietz / Tirol / Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Erzählung einer Dreiecksbeziehung zwischen 2 Frauen - Undine und Bertalda - und dem Ritter Huldbrand von Ringstetten. In einem verwunschenen Spukwald in den ihn die hochmütige Bertalda schickt, um seine Liebe zu prüfen, findet der Ritter Huldbrandt unter märchenhaften Umständen seine zukünftige Frau Undine. Undine entpuppt sich als Wasserwesen, dessen Ziel es ist, durch die Heirat mit einem Menschen eine Seele zu erhalten. Die Ehe hält auch in wechselndem auf und ab über Jahre hinweg, muss aber letzten Endes doch an der Herkunft Undines zerbrechen. Auch der Ritter, obwohl ahnend dass seine Frau noch in den Wasserwelten lebt, will sich mit Bertalda nach der Trauerzeit vermählen. Durch einen Kuss von Undine, die als weiße Frau erscheint, stirbt er jedoch, bevor er den Frevel eines Bruches dieser Ehe begehen kann.

Fazit: Ein leicht zu lesendes, romantisches Märchen, das den Zeitgeist der Romantik sehr gut verdeutlicht.
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Undine: Berlin 1811
Undine: Berlin 1811 von Friedrich de la Motte Fouqué (Taschenbuch - 1. Februar 1999)
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