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5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker in meiner Bibliothek
Ein Tag im September 1958: Der rheinische Architekt Heinrich Fähmel begeht seinen 80. Geburstag, es ist die Zeit für Erinnerungen, für Rückblenden, nicht nur für ihn, sondern für die ganze Familie. Seine Frau, die im Irrenhaus lebt, ohne verrückt zu sein; sie erträgt nur das "normale" Leben nicht und will endlich Rache nehmen (muss...
Veröffentlicht am 30. Juni 2011 von Spieler7

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sympathisch, aber leider angestaubt
Heinrich Böll war ein guter Typ: Er hat sich in politische Debatten eingemischt, er war mutig, indem er sich gegen den katholisch-bigotten Mainstream der 50er und 60er Jahre wendete, und er hat immer eine klare, aufrechte Haltung vertreten. Selbstbewusste "Public Intellectuals" dieser Art wünscht man sich heutzutage häufiger. Daher bin ich auch positiv...
Vor 14 Monaten von Georg-Duroy veröffentlicht


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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sympathisch, aber leider angestaubt, 8. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Billard um halb zehn: Roman (Taschenbuch)
Heinrich Böll war ein guter Typ: Er hat sich in politische Debatten eingemischt, er war mutig, indem er sich gegen den katholisch-bigotten Mainstream der 50er und 60er Jahre wendete, und er hat immer eine klare, aufrechte Haltung vertreten. Selbstbewusste "Public Intellectuals" dieser Art wünscht man sich heutzutage häufiger. Daher bin ich auch positiv voreingenommen gegenüber Böll. Dennoch finde ich "Billard um halb zehn" alles in allem nur mittelmäßig.

Was für das Buch spricht: Es war zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung Ende der 50er Jahre ein gesellschaftlich wichtiger Augenöffner für ein traumatisiertes Nachkriegsdeutschland, das nicht in der Lage war, über die Schuld am Dritten Reich und die Verwicklungen seiner Bürger in monströse Verbrechen zu sprechen. "Billard um halb zehn" thematisiert diese Vergangenheit und beschreibt deren Folgen für die Gegenwart im Adenauer-Deutschland: ein gestörtes Land, in dem Mütter ihre Kinder im Krieg verloren habe; in dem Altnazis auf ihre einstigen Opfer wiedertreffen, Dissidenten zum Beispiel, die es im Dritten Reich zu bekämpfen galt; in dem monotone Spießigkeit die zurückgebliebenen Spuren der schrecklichen NS-Zeit verdeckt. Diese Themen sind gut und gewichtig darstellt.

Stilistisch und dramaturgisch ist das Buch allerdings arg angestaubt: Da ist die schwerfällige, geradezu behäbige Sprache Bölls; die völlig überladene Metaphorik des Romans mit "Büffeln", "Lämmern" und anderen sonderbaren Sprachbildern; die gekünstelte Konstruktion des Romans mit ihren unzähligen Zeit- und Perspektivwechseln, die damals vielleicht avantgardistisch war, heute aber eher ermüdend-bemüht wirkt; und irgendwie auch, so sympathisch ich es zwar finde, die holzschnittartige Art, mit der Böll seine Figuren charakterisiert: die "einfachen Leute" sind edel und gut, die bourgeoisen Machtträger sind korrumpiert und böse. Da wirkt zu viel von dem herein, was man heute diffamierend und in böser Absicht als "Gutmenschentum" bezeichnet; solcherlei Formelhaftigkeit geht leider häufig auf Kosten der Kunst. In der Politik schätze ich "Gutmenschentum", in der Literatur muss man aber meiner Meinung nach aufpassen, dass man Texte nicht mit Moral und Tugendhaftigkeit zukleistert.

Ich fand Bölls "Ansichten eines Clowns" weitaus besser: Dieses Buch hatten jenen Esprit und jene Eindringlichkeit, die ich bei "Billard um halb zehn" vermisst habe.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker in meiner Bibliothek, 30. Juni 2011
Von 
Spieler7 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Billard um halb zehn: Roman (Taschenbuch)
Ein Tag im September 1958: Der rheinische Architekt Heinrich Fähmel begeht seinen 80. Geburstag, es ist die Zeit für Erinnerungen, für Rückblenden, nicht nur für ihn, sondern für die ganze Familie. Seine Frau, die im Irrenhaus lebt, ohne verrückt zu sein; sie erträgt nur das "normale" Leben nicht und will endlich Rache nehmen (muss haben ein Gewehr) für die toten Kinder. Sein Sohn Robert, ebenfalls Architekt, der die vom Vater erbaute Abtei St. Anton in den letzten Kriegstagen sprengte, aus Hass auf die Nazis und ihre Kollaborateure, Mönche, die die Lämmer nicht geweidet haben, sondern stattdessen die Lieder der Faschisten sangen. Und auch Heinrich Fähmel selbst erinnert sich schmerzlich daran, wie er sein Lachen verlor, weil er erfahren musste, dass Ironie nicht ausreichte und nie ausreichen würde.

"Billard um halbzehn" von Heinrich Böll ist eines jener Bücher, die mich in der Jugend fasziniert, begeistert und geprägt haben; ich habe es mehrmals geradezu verschlungen. Für diese Rezension las ich den Roman nun erneut und stellte erfreut fest, dass er immer noch funktioniert, der Zauber ist nicht verflogen. Natürlich ist der Stoff in erster Linie eine Abrechnung mit der Nazi-Zeit, dennoch hat er in meinen Augen nicht an Aktualität eingebüßt, da er sich grundsätzlich mit Fragen des menschlichen Charakters beschäftigt. Täter und Opfer, und Opfer die manchmal zurück schlagen, ohne dass sie deshalb zu Tätern werden. Opportunisten, die sich in jedem politischen System zurechtfinden und andere, die das eben nicht können, auch nicht vergessen und vergeben, denn sie sind nicht Gott und können sich seine Allwissenheit so wenig anmaßen wie seine Barmherzigkeit.

Die Charaktere sind streng eingeteilt in Gut und Böse, viel Spielraum für Zwischentöne bleibt nicht, sie kosten entweder vom "Sakrament des Büffels" oder vom "Sakrament des Lammes". Böll, der rigorose Moralist, fordert klare Entscheidungen, mit allen Konsequenzen, die dann zu tragen sind, in einer Zeit, in der eine Handbewegung das Leben kosten kann. Die Sprache, mit der er dies vorträgt ist ungeheuer intensiv, jedes Wort ist wichtig. Wie in fast allen seinen Romanen ist auch in "Billard um halbzehn" die Konfrontation mit der katholischen Kirche wieder ein Thema, sie steht zwar nicht im Vordergrund wie bei "Ansichten eines Clowns", aber sie ist da. Böll nimmt die Kirche beim Wort, er misst sie an ihren eigenen Ansprüchen und stellt fest, dass sie diesen nicht gerecht wird. Gewogen und zu leicht befunden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Stück Nachkriegsliteratur mit der Kulisse einer rheinischen Architektenfamilie - Kampf zwischen Individuum und Mehrheit, 16. Mai 2011
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hillershausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Billard um halb zehn: Roman (Taschenbuch)
Heinrich Fähmel ist Architekt und feiert als Patriarch der rheinischen Architektendynastie 1958 seinen Geburtstag. Sein Sohn Robert hat im zweiten Weltkrieg als Sprenger die Abtei seines Vaters gesprengt, die wiederum von Roberts Sohn Joseph wiederaufgebaut wurde. Politische und persönliche Aspekte mengen sich an und die geladene Wut endet in einer kleinen Katastrophe...

Böll veranschaulicht in diesem Roman das Leben dreier Generationen einer angesehenen Architektenfamilie. Genauso wie in Thomas Manns "Buddenbrooks" wird also hier das Motiv des Geschäftlichen durch verschiedene Personen unterschiedlichen Alters im familiären Umfeld aufgegriffen und als Stoff verarbeitet. Das Buch ist also eine Darstellung einerseits, zum anderen aber auch zeigt es den Konflikt zwischen "Lämmern" in der Gesellschaft und den "Büffeln". Erstere werden, da sie selbstständige und eigenständig handelnde Individuen sind und sich nicht der Masse anschließen und dem dort herrschenden Wahn und der Verblendung folgen wollen, von den Zweiten ausgegrenzt und sogar auf das Übelste beleidigt und verhöhnt.

"Billard um halb zehn" ist nicht unbedingt Bölls interessantester und bester Roman, da "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" wohl eher in den Gedächtnissen hängen bleibt und populärer als dieser Roman ist, und dennoch ist er lesenswert, wenn auch stellenweise die Handlung und die Bedeutungen etwas schwer nachzuvollziehen sind, da Böll sie in Windungen niederschreibt, die einem bei erstmaligem Lesen nicht sofort deutlich werden. Es ist also ein Porträt einer geschäftlich engagierten Dynastie und das Erwähnen der Ungleichheit zwischen Einzelgängern und der Masse. Bölls Werke sind allgemein in das Genre der Nachkriegsliteratur aufzufassen und insofern hat er sein Thema nicht verfehlt und ordentlich umgesetzt.

~Bücher-Liebhaberin~
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Kampf der Moral in einer unmoralischen Zeit., 25. Februar 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Billard um halb zehn: Roman (Taschenbuch)
Heinrich Bölls Buch "Billiard um halb zehn" ist ein Großartiges Stück Nachkriegsliteratur.
Der Autor versteht es meisterlich, in der Geschichte dreier Generationen einer Kölner Architektenfamilie, eines der größten Moralischen Probleme unserer Zeit und Gesellschaft zu beschreiben. Der Grundkonflikt, um den es in dem Buch geht, ist der zwischen der Moral und den Idealen des Einzelnen gegen den scheinbar übermächtigen Opportunismus der Massen, welchen Böll durch das Gegensatzpaar "Lamm" und "Büffel" ausdrückt. Hierbei gelingt es Böll den Leser zu fesseln und gleichzeitig zu einem besseren Menschen zu machen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von Lämmern und Büffeln, 27. Dezember 2010
Von 
Th. Leibfried "TL" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Billard um halb zehn: Roman (Taschenbuch)
Nach Jahrzehnten nahm ich aus dem Bücherregal einmal wieder Heinrich Bölls Roman "Billard um halb zehn" zum Lesen heraus. Das Buch ist im Gegensatz zu anderen Hauptwerken des Nobelpreisträgers von 1972 weniger aktuell-politisch, sondern schaut in Rückblenden auf den Zeitraum 1907 bis 1958, hauptsächlich aber auf die Zeit des Nationalsozialismus und des zweiten Weltkriegs, sowie deren Nachwirkungen in der Nachkriegszeit.

Böll unterteilt die Bevölkerung in diejenigen, die vom "Sakrament der Lämmer" gekostet haben und diejenigen, die das "Sakrament der Büffel" erhalten haben. Letztere sind die, die opportunistisch und / oder überzeugt den Nationalsozialisten gefolgt sind, mit all den Schrecken und Gräueltaten im Großen und im Kleinen. Darunter auch Otto, ein Sohn des Protagonisten Heinrich Fähmel. Die Lämmer sind der Teil der Bevölkerung, der mehr oder minder offen in Opposition gegangen ist und dafür vielfach die letzte Konsequenz erfuhr, vertreten beispielsweise durch Johanna Fähmel, die Ehefrau Heinrichs und langjährige Insassin eines Sanatoriums, die schlussendlich rebelliert in ihrem Lammsein gegen die weiterhin herrschenden Büffel.

An einem Tag im Jahr 1958, dem 6. September und dem 80. Geburtstag von Heinrich Fähmel, dem Architekten, spielt die Kernhandlung des Romans. Von hier aus erfolgen kapitelweise Rückblicke, überwiegend aus jeweils verschiedenen Perspektiven der Figuren im Roman. Böll konstruiert eine komplexe Struktur in seinem Werk, das vielleicht an die komplexe Bauweise einer Abtei, hier Sankt Anton, erinnern soll. Diese Abtei erbaut Heinrich Fähmel in jungen Jahren als ersten großen Auftrag als Architekt. Sein Sohn Robert sprengt am Ende des 2. Weltkriegs seines Vaters Werk in einer Mischung aus Widerstand gegen den eigenen Vater, eigenen Überzeugungen und opportunistischer Befehlsausführung. Der Enkel Joseph wird beteiligt am Wiederaufbau der Abtei, entscheidet sich jedoch an diesem Tag gegen ein weiteres Engagement, bleibt also zwischen Großvater, dem Erbauer und Vater, dem Zerstörer, hängen.

"Billard um halb zehn" ist keine leichte Kost. Der Text, viel in inneren Monologen erzählt, nahm mich in Bann, machte mich betroffen und ist doch, bei aller angebrachten Ernsthaftigkeit, nicht ohne Humor. Ein fesselnder Blick in die schlimme Zeit zwischen den beiden Weltkriegen und in die Zeit der Wirtschaftswunders der 50er Jahre in der jungen Bundesrepublik Deutschland.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen schwer durchschaubar, 14. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Billard um halb zehn: Roman (Taschenbuch)
"Billard um halb zehn" ist die Geschichte der Architektenfamilie Fähmel. Der Großvater baut eine Abtei, der Sohn sprengt sie während des Krieges und der Enkel baut sie wieder auf. Simple Story, die Böll jedoch ungemein komplex erzählt. Die Erzählstränge laufen parallel, vorwärts, rückwärts, springen in der Zeit, überschneiden sich, wiederholen sich, der Ich-Erzähler wechselt und der fraktale Satzbau tut das seinige, damit der Plot alles andere als leicht durchschaubar ist. Billard um halb zehn" ist ein schwierig erzähltes Buch, das mich einige Mühe kostete und mich am Ende doch nicht belohnte. Böll hat eindeutig bessere Bücher geschrieben, wobei es unfair wäre, es als schlecht zu beurteilen. Die zwei Punkte heißen einfach: Mir hat's nicht besonders gefallen."
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis!!!, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Billard um halb zehn: Roman (Taschenbuch)
Das Gerät kocht das Wasser schnell und geruchs- sowie geschmacksneutral.

Großes Fassvolumen und runder Sockel sind sehr praktisch!

Nur zu empfehlen.
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7 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus verschiedenen Blickwinkeln, 26. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Billard um halb zehn: Roman (Taschenbuch)
Wie das Leben halt so ist. Ein sehr gutes Buch; wie ein Puzzle setzt sich die Gesamtgeschichte der Architektenfamilie Fähmel über viele Jahrzehnte durch die geschriebenen Gedanken aller Beteiligten zusammen. Komplex und auf nicht geordneten Zeitebenen findet sich der Leser in einem Labyrinth wieder,welches sich langsam,sehr langsam auflöst.
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5 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen So lá lá, 10. Januar 2006
Von 
Spaddl "spaddl" (SH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Billard um halb zehn: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch " Billard um halbzehn" von der Schule aus lesen "dürfen", und war anfangs von der Schrift und Seitenzahl nicht gerade begeistert! Der Plot, der die Geschichte einer Architektenfamilie von drei Generation erzählt, ist langatmig und kompliziert verfasst, dennoch reitze es mich, das Buch so schnell wie möglich durchzulesen, nicht weil wir es dato mussten, sondern weil mich die Geschichte um Robert und Co. interessiert hat!
Ich gehe in die 10. Klasse und sehe anhand des Leseverständnisses des Großteils meiner Klassenkameraden was das Buch angeht, das es doch sehr komplex und übertrieben akribisch geschrieben ist. Ich möchte nicht wissen, was einer der Fähmels zu Tisch ist, oder trinkt, das war nicht sehr relevant für den Plot!
Also das Buch eigent sich nicht für den Schulunterricht, liebe Lehrer, aber für Kenner und Liebhaber deutscher Nachkriegsliteratur ist es doch ein Lesevergnügen!
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Billard um halb zehn: Roman
Billard um halb zehn: Roman von Heinrich Böll (Taschenbuch - 1. April 1974)
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