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58 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der vergessene Krieg, 24. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, 10 Bde., Bd.8, Die Ostfront - Der Krieg im Osten und an den Nebenfronten (Gebundene Ausgabe)
Im deutschen Bewusstsein reduziert sich das Geschehen an der Ostfront heute weitgehend auf die Schlachten bei Moskau und Stalingrad, während die für die Wehrmacht weit schwereren Kämpfe der Jahre 43 und 44 so gut wie vergessen sind.

Dabei war der Blitzkrieg gegen die Sowjetunion nicht erst vor Moskau, sondern schon im August 41 gescheitert, als sich herausstellte, dass der kommunistische Koloss nicht beim ersten Stoß kartenhausähnlich zusammenbrach. Damit musste sich das Duell der beiden Diktatoren zwangsläufig in einen Abnutzungskrieg verwandeln, dessen Verlauf auch durch die Eroberung der sowjetischen Hauptstadt oder einen deutschen Sieg bei Stalingrad nicht verändert worden wäre.

Wenn aber beide Schlachten nicht als Wendepunkte angesehen werden können, wie vollzog sich dann die deutsche Niederlage im Osten? Die Antwort darauf gibt nun der achte Band der vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt herausgegebenen Geschichte des Zweiten Weltkrieges.

Auf 1300 Seiten werden darin die Ereignisse der Jahre 43 und 44 an der Ostfront in einer Breite und mit einer Gründlichkeit abgehandelt, die im deutschen Schrifttum bislang einmalig sind. Die Aufmerksamkeit gilt allerdings fast ausschließlich den Kampfhandlungen. Andere Aspekte des Krieges, wie die deutsche Besatzungspolitik oder die Verbrechen an der Zivilbevölkerung werden nur gestreift.

Dieses Versäumnis darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass besonders die Beiträge Karl-Heinz Friesers, der die Hauptkämpfe dieser Jahre behandelt, Glanzstücke der Militärgeschichtsschreibung sind, mustergültig schon im Aufbau. Sie beginnen stets mit einer klaren Darstellung des Kräfteverhältnisses und der Pläne beider Seiten, gehen dann zur Operationsgeschichte über und enden mit überzeugenden strategischen Würdigungen, die gelegentlich auch interessante Alternativen zum Vorgehen der Beteiligten erörtern.

Wie Frieser deutlich macht, war das Grundproblem der deutschen Führung die sich ständig zugunsten der Roten Armee verschiebende Kräfterelation. Standen im Juni 41 den 3,3 Millionen deutschen Soldaten etwa gleich viele sowjetische gegenüber, so konnte die Wehrmacht Anfang 43 gerade noch 2,5 Millionen Mann gegen 6,4 Millionen Rotarmisten aufbieten. Während die Wehrmacht im Verlauf des Krieges immer schwächer wurde, gelang es der Roten Armee nicht nur ihre (viel höheren) Verluste auszugleichen, sondern auch unablässig neue Einheiten aufzustellen.

Dass die deutschen Truppen von dieser Überzahl nicht innerhalb weniger Monate erdrückt wurden, lässt sich nur mit ihrer überlegenen Kampfkraft erklären, die Frieser zufolge vor allem organisatorische Gründe hatte. In keiner anderen Armee der Welt hätten die Offiziere eine solche Handlungsfreiheit besessen und nirgendwo sei soviel Wert darauf gelegt worden, die Soldaten zu einer festen Gemeinschaft zusammenwachsen zu lassen, bevor man sie an die Front schickte. Obwohl die Rote Armee aus ihren Fehlern lernte und im Sommer 1944 einen qualitativen "Quantensprung" machte, habe sie bis zum Schluss nicht die militärische Effizienz ihres Gegners erreicht.

Infolgedessen erlitt sie auch bei ihren Siegen noch Verluste, die das Fünf- bis Zehnfache der deutschen betrugen. Aufgrund jüngerer russischer Studien kann Frieser belegen, dass die Zahlenangaben der offiziellen sowjetischen Geschichtsschreibung deutlich korrigiert und die Einschätzung vieler Schlachten revidiert werden muss.

Selbst westlichen Historikern galt die Schlacht bei Kursk im Juli 1943 bisher als entscheidender sowjetischer Sieg, bei dem die Rote Armee der Wehrmacht das "Herz herausgerissen" (R. Overy) und die deutsche Panzerwaffe "zu Schlacke verbrannt" habe. Frieser zufolge sah die Realität ganz anders aus. In dem von sowjetischer Seite zum Höhepunkt der Schlacht stilisierten Gefecht bei Prochorovka wurden nicht 400 deutsche Panzer ausgeschaltet, sondern nur 3, während die Russen 235 verloren. Insgesamt büßte die Wehrmacht bei Kursk 252 Panzer ein (statt angeblich 3572), die Rote Armee hingegen 1956, was sie so sehr schwächte, dass ihre anschließende Sommeroffensive das Ziel, die Deutschen noch in diesem Jahr auf die Reichsgrenze zurückzudrängen, nicht erreichen konnte.

Der katastrophale Rückschlag, den die Wehrmacht im Sommer 1944 in Weißrussland erlitt - die größte Niederlage der deutschen Militärgeschichte - beruhte nach Frieser auf dem sich zu diesem Zeitpunkt voll auswirkenden Zweifrontenkrieg. Mit der Verlegung fast der Hälfte des deutschen Heeres in den Westen sei die Ostfront von allen Reserven entblößt worden, so dass ein zahlenmäßiges Ungleichgewicht entstand, das durch die qualitative Überlegenheit der Wehrmacht nicht mehr kompensiert werden konnte. Den 2.500.000 Rotarmisten und 6000 Panzern, die am 22. Juni in Weißrussland angriffen, standen auf deutscher Seite 486.000 Mann mit 118 Panzern gegenüber.

In dieser Situation habe die Rote Armee sogar die Möglichkeit zum Entscheidungsschlag besessen. Ein konzentrierter sowjetischer Vorstoß bei Kovel hätte die Ostsee erreichen und die Heeresgruppen Mitte und Nord in einem gigantischen Kessel einschliessen können. Dieses deutsche Dünkirchen hätte zum Zusammenbruch der gesamten Ostfront geführt. Der Zweite Weltkrieg wäre dann schon im Sommer 1944 zu Ende gewesen.

Sehr anregend ist Friesers Erklärung für die scheinbar sinnlosen Haltebefehle Hitlers. Wenn der Diktator den Kuban-Brückenkopf im Kaukasus bis zum Sommer 1943 halten ließ, die rechtzeitige Räumung der Krim untersagte, ganzen Divisionen befahl, sich in "festen Plätzen" einschließen zu lassen und der Heeresgruppe Nord mit ihren 500.000 erfahrenen Soldaten den Rückzug aus Kurland verbot, verband er damit die Hoffnung, von diesen Positionen aus bald wieder angreifen zu können. Selbst in der Endphase des Krieges sah Hitler in seinen Niederlagen nur zeitweilige Rückschläge und richtete alle Planungen auf einen offensiv zu erringenden Endsieg aus.

Allerdings ist nicht zu erkennen, wie diese Einschätzung mit der von Bernd Wegner, einem der anderen Autoren des Bandes, vertretenen These zusammenpasst, Hitler habe seit September 1942 nicht mehr an den Sieg geglaubt und den Krieg lediglich fortgesetzt, um für sich und das Reich einen heldenhaften Untergang zu inszenieren.

Ebensowenig sind die Urteile beider Historiker über die militärische Kompetenz des Diktators in Einklang zu bringen. Während Frieser Hitlers Entscheidungen für noch dilettantischer hält, als bislang vermutet wurde (S. 1217), bescheinigt ihm Wegner, dass er über ein viel moderneres und komplexeres Kriegsbild verfügte als die meisten seiner Generale und ihnen strategisch überlegen war (S. 1193).

Äußerst fragwürdig erscheint Friesers Ansicht, Stalin sei lernfähiger gewesen als Hitler. Bedenkt man, dass der rote Zar den Ratschlägen seiner Generale erst folgte, als die militärische Lage sich für ihn besserte, wird deutlich, wie ähnlich er seinem deutschen Gegenspieler war. BEIDE Diktatoren neigten dazu, auf Misserfolge mit Starrsinn zu zu reagieren. Stalin hatte in den späten Kriegsjahren nur weniger Gelegenheit, diese Eigenschaft unter Beweis zu stellen.

Trotz einiger Schwächen kann kein Zweifel daran bestehen, dass jede künftige Arbeit zum Zweiten Weltkrieg an dem Niveau, das die Autoren dieses Bandes vorgegeben haben, zu messen sein wird.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Panzergraben war Schuld, 9. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, 10 Bde., Bd.8, Die Ostfront - Der Krieg im Osten und an den Nebenfronten (Gebundene Ausgabe)
In einem Punkt hat der Vorrezensent sicher Recht: Das Buch setzt Maßstäbe.
Doch so brilliant, gründlich und beeindruckend es gestaltet wurde, so deutlich zeigt es doch die Schwächen der (deutschen?) Historiographie.

Schwerpunktmäßig werden die Kämpfe an der Ostfront 1943/44, sowie im Balkan, Griechenland und Afrika (Tunis) und Italien beschrieben. Der Titel täuscht dabei ein wenig über den genauen Zeitraum hinweg, denn manche Nebenkriegsschauplätze werden bis zum Ende des Krieges behandelt. Der Krieg an der Ostfront wird erst nach den Abwehrschlachten im Süden nach Stalingrad geschildert (wer sich diesbezüglich interessieren sollte, dem sei der 6. Band der Reihe anempfohlen).

Die angesprochene, methodische Schwäche liegt nun in der angewandten, induktiven Erkenntnismethode. Das MgF vertritt die These, dass der Krieg bereits 1941 vor Moskau gescheitert, konkret, strategisch nicht mehr zu gewinnen war. Dementsprechend suchen sie zielgerichtet Beweise um ihre These zu untermauern. Kernargument stellt dabei der Faktor Quantität in jeder nur denkbaren Form dar (Militärisch, Strategisch, Wirtschaftlich) - und hier kommt eine wahre Stärke des Buches zum Vorschein, man wird überhäuft mit Statistiken, Zahlen, Daten, Fakten, die den horrenden Unterschied zwischen den Achsenmächten und den Aliierten deutlich macht. Doch gleich im ersten Kapitel, in der Fußnote 116 heisst es verräterisch: "Natürlich ist ein Ressourcenreichtum für sich allein genommen noch kein kriegsentscheidender Faktor; er wird dazu erst in einer Verbindung mit einer Fülle weiterer, z.T. schwer quantifizierbarer Bedingungen... Die in diesem Beitrag vertretenen Aufassung basiert auf der hier nicht näher zu erörternden Annahme, daß Deutschlands Kriegsgegner in keinem dieser Bereiche derart unterlegen waren, daß ihr gewaltiger Vorsprung an Menschen und Material dadurch kompensiert worden wäre."

Dies stellt sicher die größte Schwäche des Buches - wohl der gesamten Reihe - dar. Genaugenommen sind es zwei Schwächen:

Erstens die Tatsache, dass auch die im Buch vertretenen Position mit historischen Fiktionen arbeitet. Der Konjunktiv am Ende des Satzes zeigt dies deutlich. Die alte Frage der Historiker - "Was wäre wenn ?" - schlägt auch hier zu. Niemand weiß, ob ein vollständiger Erfolg dieses oder jenes Gefechtes nur ein weiterer "verlorener Sieg" gewesen wäre. Natürlich kann man es plausibel machen - Faktizität erreicht man jedoch nicht.

Eng damit verbunden ist die zweite Schwäche der (übermäßige) Darstellung des quantitativen Elements. Jeder kann eine Tabelle aufstellen und berechnen, dass 300 000 gebaute Panzer besser, weil mehr als 25 000 gebaute Panzer sind. Doch ist es nicht gerade die wahre Kunst der militärischen Historiographie, diese beiden Elemente, das Quantifizierbare und eben auch das "schwer quantifizierbare" zu erfassen ? Nun mag man antworten, es hat nicht gereicht, dass zeigt der Kriegsausgang, doch das ist zu platt, denn in einer 1300-Seiten starken Arbeit in einer nominell 10-Bändigen Reihe kann man doch wohl zumindest einen Verweis erwarten, wo denn die Stelle sein soll, wo dieser Unterschied erörtert werden muss - und sei in den folgenden Beiträgen oder in einem anderen Band.
Aber gerade ein solches Fehlen schmerzt, erzeugt es doch den Ruch, dass die Verfasser - getreu der induktiven Methode - sich nicht mit Positionen befasst zu haben scheinen, die ihrer Meinung zuwiderlaufen. Wer die Gründlichkeit des Mgf kennt, weiß, dass das Unsinn ist, aber eine Schwäche bleibt es dennoch: Wer einen wissenschaftlichen Streitentscheid herbeiführen will, der muss auch die Gegenseite darstellen.

Dabei hätten die Macher eine allgemeine Beurteilung nicht zu scheuen brauchen, denn den Einzelbeiträgen gelingt dies um so mehr. So zum Beispiel der allerdings auch nicht unproblematische Beitrag von K.H. Frieser zur Operation "Zitadelle".
Er räumt gerhörig mit dem Mythos von der "Entscheidungsschlacht" von Kursk auf (und folgt damit den Tendenzen der neueren Forschung), angefangenen vom russischen Präventionsschlag bis hin zu den Gefechten bei Prochorovka. Insbesondere bei der "größten Panzerschlacht aller Zeiten" bei Prochorovka zeigte sich, dass wohl nur ein vergessener Panzergraben auf Seiten der Russen die deutsche Stellung intakt hielt. Dennoch stellen sich auch hier einige, vor allem quellenkritische Fragen. Auch hier kann man Prochorovka als Beispiel nehmen. Frieser übernimmt als Verlustzahlen bei den Panzern die Angaben der deutschen Seite: Drei (!). Damit werden natürlich die russischen Angaben, die z.T. von den anglo-amerikanischen Geschichtsschreibern übernommen wurden, ab adsurdum geführt, da diese meist mehrere hundert Verluste angeben. Doch russische (und auch amerikanische) Autoren ZÄHLEN zumeist anders - nämlich die TATSÄCHLICH während des Gefechtes beschädigten Fahrzeuge, nicht die VOLLSTÄNDIGEN Verluste. Ein kurzer Hinweis auf diese Tatsache hätte niemandem wehgetan. Auch weist Frieser daraufhin, dass die deutschen Quellen, insbesondere die Akten der beteiligten Wehrmachtsverbände, erst seit kurzen verstärkt in den Mittelpunkt gerückt sind. Doch das ist noch keine Garantie, dass man sie vorbehaltlos übernehmen kann - inwieweit sie genauer als ihre russischen Gegenstücke sind (die nachgewiesenermaßen aus den unterschiedlichsten Gründen meist widersprüchlich und unstimmig sind, insbesonder bei den Verlustzahlen), muss sich erst noch zeigen.
Auch wird man angesichts des schieren Ausmaßes der beteiligten Kräfte nie das Gefühl los, dass Kursk zwar keine Entscheidungsschlacht war, aber zumindest operativ im Osten eine hätte sein können. Ein kategorisches Verneinen erscheint gerade wegen dieses quantitativen Arguments dann doch ein wenig zu bequem und zu "passend" für die in der Reihe vorgetragene Generalthese. Eine Gegendarstellung - eben in Einbezug der anderen Position - wäre wünschenswert gewesen und klingt zumindest an, wenn Frieser auch das psychologische Moment der Operation "Zitadelle" erwähnt.

In jedem Fall zeigt, behauptet und belegt der Beitrag aber plausibel, warum GERADE bei Kursk die mehr oder minder quantifizierbaren Vorteile der Deutschen (Operatives Können; Technologischer Vorsprung) nicht ausreichte, quantifizierbaren und ebenso nicht quantifizierbaren Elemente der Gegenseite (Überzahl der russischen Streitkräfte; verspäteter Angriffszeitpunt und -ort; Abnutzungs- statt Bewegungsschlacht; Allierte Invasion in Italien) aufzuwiegen. Dies setzt sich in dem Buch fort und man hätte sich eine eine bessere Zusammenfassung am Ende des Buches gewünscht, als nur eine blanke Wiederholung von bereits Gesagtem.

Stilistisch bewegt sich das Buch auf hohem Niveau, es ist 'gut zu lesen', variiert aber z.T. in Stil und Aussage, da mehrere Autoren daran beteiligt waren. Dies führt auch zu der schon vom Vorrezensenten festgestellten Inkorhärenz mancher Positionen.

Am Ende bleibt ein beeindruckendes Werk. An Fakten aufgetürmt wie ein Gigant, erschlägt es einen fast mit der Dichte und Logik seiner Argumente - die aber nur in die Richtung der angestrebten Hauptthese gehen. Bestechend sowohl in seiner ereignisgeschichtlichen Darstellung als auch in der Vertretung seiner Position - aber eben nur der eigenen Position. Es ist aber auch diese kompakte Kombination an Argumenation und Darstellung, die (auch) diesen Band der Reihe schon jetzt als Standardwerk zur Darstellung des 2. Weltkrieges bezeichnen lässt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der herausragenden Bücher, 31. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, 10 Bde., Bd.8, Die Ostfront - Der Krieg im Osten und an den Nebenfronten (Gebundene Ausgabe)
Das erste Buch das Legenden löscht und tief in die komplexen zusammenhänge geht...eine klare Empfehlung..wer dieses Buch liest kann mitreden
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5.0 von 5 Sternen Umfassende Abhandlung, 27. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, 10 Bde., Bd.8, Die Ostfront - Der Krieg im Osten und an den Nebenfronten (Gebundene Ausgabe)
Das ist mit Abstand die umfassendste und informativste Abhandlung über einen Zeitraum des 2. Weltkrieges, der bisher ein mehr als stiefmütterliches Dasein führte. Wichtig für den militärhistorisch Interessierten sind daher die zahlreichen Lagekarten und Statistiken, da nur so das Verständnis für verschiedene durchgeführte oder unterlassene Operationen hergestellt werden kann, unabhängig davon, wie die daraus sich ergebenden Konsequenzen auch waren. In der Zusammenfassung werden stichhaltige Thesen formuliert, die den Kriegsausgang schon Ende 1941 vorhersehbar machten und spätestens Ende 1943 auch Hitler eine Strategie des Untergangs in seiner militärischen und politischen Vorgangsweise wählte. Ein absolutes Highlight der Reihe!
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5.0 von 5 Sternen Umfangreich und detailgenau, 1. Oktober 2014
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Rezension bezieht sich auf: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, 10 Bde., Bd.8, Die Ostfront - Der Krieg im Osten und an den Nebenfronten (Gebundene Ausgabe)
Wer sich für die Thematik interessiert und keine Angst vor dicken Büchern hat, ist mit dieser Reihe bestens bedient.
Besonders dieser Band 8 hat es in sich, was u.a. auch an dem alles andere als trockenen Schreibstiel Karl-Heinz Friesers liegt.
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