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93 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch bewegt, weil das Leben und der Tod bewegt
Vorab:
Es ist nicht leicht, dieses Buch zu lesen; nicht nebenher, nicht zur Entspannung und erst recht nicht, um sich abzulenken - wovon auch ? Leben lässt sich ebensowenig ausblenden, wie das Sterben.
25 sehr persönliche Portraits von Menschen, die alle nicht mehr existieren - zumindest körperlich nicht mehr - hinterlassen eine vielleicht letzte...
Am 14. Juni 2005 veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Einfühlsam und ehrlich
Die Texte und Fotos sind hervorragend gelungen, für mich faszinierend. Empfehlenswert für jeden, der sich beruflich oder persönlich mit dem Tod auseinandersetzt.
Vor 2 Monaten von Angelika Seitz veröffentlicht


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93 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch bewegt, weil das Leben und der Tod bewegt, 14. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben (Gebundene Ausgabe)
Vorab:
Es ist nicht leicht, dieses Buch zu lesen; nicht nebenher, nicht zur Entspannung und erst recht nicht, um sich abzulenken - wovon auch ? Leben lässt sich ebensowenig ausblenden, wie das Sterben.
25 sehr persönliche Portraits von Menschen, die alle nicht mehr existieren - zumindest körperlich nicht mehr - hinterlassen eine vielleicht letzte Spur auf dieser Welt.
Diese Spur menschlich, ergreifend und vor allem persönlich und einzigartig darzustellen ist den beiden Autoren hervorragend gelungen, wie ich finde.
Schmerz, Angst, Hoffnung und Würde werden eindringlich dargestellt und gehen einem nicht mehr aus dem Kopf.
Wir alle wissen nicht, wie, wann und wo es soweit sein wird - wenn es aber nur halb so erträglich sein sollte wie in den Hospizen, wo es um den Menschen und nicht um die Ärzte und die lebenserhaltenden Maschinen geht, dann müssen wir nicht nur keine Angst vor dem Tod haben, sondern auch viel weniger vor dem Sterben. Trotz aller Tragik und Traurigkeit: Auf jedem Photo der Verstorbenen ist Frieden, Ruhe und Entspannung zu erkennen.
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88 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Thema das jeden betrifft, 20. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben (Gebundene Ausgabe)
Der Journalistin Beate Lakotta und dem Fotografen Walter Schels ist es gelungen, ein traurig-schönes Buch zu schaffen. Jeder Mensch beschäftigt sich irgendwann mit der eigenen Endlichkeit.
Alles was lebt wird einmal sterben müssen. Die Auseinandersetzung mit dem Sterben und dem Tod macht vielen Menschen Angst, auch vielen Menschen aus dem Buch. Es sind Lebensgeschichten von Menschen, die den Leser des Buches an ihrem Leben und Sterben teilhaben lassen. Die Bilder der Menschen vor und nach ihrem Tod strahlen Würde aus. Der Umgang mit der Gewissheit des nahenden Todes fällt sehr unterschiedlich aus. Mancher erwartet den Tod förmlich, andere fühlen sich noch nicht bereit zu sterben. Interessant sind auch die Reaktionen der Familienmitglieder und Freunde in dieser Situation. So traurig die Schilderung der letzen Monate der abgebildeten Menschen auch sein mag, das Buch befasst sich nicht nur mit dem Sterben, sondern auch mit dem Leben. Selbst schwerkranke Menschen behalten ihren Humor, ihre Eigenheiten und nehmen an dem Leben um sie herum teil. Ein traurig-schönes Buch, das einen zum Weinen aber auch hin wieder zum Schmunzeln bringen kann. Wer die Bilder betrachtet und die dazugehörigen Texte liest wird sich bestimmt seine Gedanken machen, nachdem er das Buch zur Seite gelegt hat.
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57 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend, 3. April 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir das Buch vor über 2 Jahren gekauft, als mein Vater im Sterben lag. Die Situation hat mich verständlicherweise überfordert und da bin ich auf dieses Buch gestossen. Das Buch hat mir Trost gespendet und mir dabei geholfen, mich nicht vordergründig mit meiner Trauer, sondern mit den Gefühlen meines Vaters zu beschäftigen. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich auch mit meinem eigenen Tod auseinandergesetzt, damit, daß unser Leben endlich ist. Und so wie wir unser Leben leben, so leben wir auch unser Sterben, jeder auf seine Weise, ganz unterschiedlich. Es ist schade, daß wir in der heutigen Zeit das Sterben und den Tod so sehr aus unserem Leben ausgrenzen. Wir sperren die Menschen weg, wenn sie aus dem Leben scheiden, wir wollen wegschauen und uns wegdrehen. Aber der Tod ist ein Teil unseres Lebens.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wen die Ausstellung bewegt hat, den rührt das Buch zu Tränen, 4. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben (Gebundene Ausgabe)
Lebensgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch haben sie eine Sache gemeinsam: Sie sind erzählt und dokumentiert worden, als sich die Menschen im Hospiz befanden und ihr eigenes Sterben vor Augen hatten. Im Angesicht des eigenen Todes bekommt das Leben eine andere Bedeutung, die Unterscheidung zwischen Nichtigem und Wichtigem wird scharf gezogen. Dieses Buch ist eine Möglichkeit, das eigene Leben zu reflektieren. Es ist eine Einladung, über die eigene Vorstellung vom Tod nachzudenken. Dieses Buch verändert.
Lebensgeschichten, die in ihrer Gnadenlosigkeit zu Tränen rühren; die erschüttern und bewegen. Schon beim Lesen des ersten Satzes ist klar: Es wird kein Happy End geben. Und es ist keine Fiktion, sondern geschieht auf ähnliche Weise täglich tausendfach, wenn das Leben an sein Ende kommt.
Dieses Buch ist etwas für Mutige, die Zeit haben, um die Eindrücke wirken zu lassen.
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Worte die ein Leben wiegen !, 19. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch mit einer solchen Ausdruckskraft ist mir bis her noch nicht begegnet. Das Thema Tot und Sterben betrifft Jeden und dennoch wird es auf verschiedenste Weise angegangen und behandelt. In diesem Buch findet man den Weg von einer Vielzahl an Menschen , die genau wissen das der Tot auf sie wartet und in keinster Weise konnte ich mir vorstellen, welche Kraft in den Worten dieser Menschen stecken und welche Emotionen vermittelt werden. Diese Buch ist nichts für Menschen die kritisch die stylistischen Mittel des Autors hinterfragen, sondern es ist ein Buch für Menschen die mit dem Herzen sehen und an Inhalten reifen. Tot bekommt in diesem Buch keine neue Definition, aber viele neue Nuancen. Die Bilder und Texte blättert man immer wieder durch und man erkennt eigene Gedanken in den Worten der Verstorbenen wieder.
Die Botschaften begleiten einen in den Alltag hinein und man betrachtet vieles als nicht mehr so wichtig bzw. bewertet vieles neu!
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eröffnet den Blick auf die eigene Endlichkeit, 15. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben (Gebundene Ausgabe)
Dies ist die erste Produktrezension meines Lebens. Dass ich sie ausgerechnet für dieses Buch verfasse ist logische Konsequenz dessen, was dieses Buch, die berührenden Geschichten, die unverstellten Blicke auf die Realität des Sterbens und die würdevollen Fotografien in mir ausgelöst haben.

Jeder von uns beschäftigt sich irgendwann mit der eigenen Endlichkeit. In mir, der ich noch relativ jung und meines Wissens gesund bin, löst der Gedanke an das Ende und insbesondere den Übergang zwischen Leben und Tod sowohl eine gewisse Faszination als auch, und das vorwiegend, Angst aus. Es ist die Angst vor dem Unausweichlichen, dem Fremdbestimmten und dem Unbekannten. Oft denke ich darüber nach, wie es sein wird, irgendwann einmal nicht mehr da zu sein und genauso oft scheitere ich an diesem Gedanken, da ich mir das unendliche Nichts einfach nicht vorstellen kann. Unser Geist ist dafür zu klein. Auf der Suche nach Antworten, die ich selbst nicht finden kann, habe ich mir dieses Buch gekauft.

Kein anderes Buch zuvor weckte in mir so viele verschiedene Gefühle. Das Buch besteht aus einer Aneinanderreihung berührender Geschichten über das Sterben. Innerhalb dieser Geschichten erhält der Leser einen Eindruck über das Leben der Menschen, die porträtiert wurden. Man erhält die Möglichkeit, sich in die Personen einzufühlen, sie werden einem trotz der relativen Kürze der Abschnitte auf gewisse Weise vertraut. Die Autorin beschreibt sowohl die groben Linien des früheren Lebens der Patienten als auch die konkrete Situation unmittelbar vor dem Tod. Allen im Buch porträtierten Menschen steht dieser unmittelbar bevor, was zumindest den Erwachsenen auch bewusst ist. Die Gespräche,die in den einzelnen Geschichten wiedergegeben werden, machen mit erschütternder Schonungslosigkeit deutlich, was diese Menschen fühlen. Diese Schonungslosigkeit ist dem Thema des Buches vollkommen angemessen. Die Gefühlswelt der Sterbenden, ihre Ängste, Hoffnungen, Verzweiflung, Ohnmacht ist ebenfalls Bestandteil der Porträts wie zwischenmenschliche Beziehungen, sei es die Unfähigkeit einiger Angehöriger mit dem Sterbenden offen über den Tod zu sprechen oder das Bedürfnis nach Versöhnung am Lebensende. Das Buch beschreibt, wie selbst bis zuletzt humorvolle und scheinbar abgehärtete Menschen in Angesicht des Todes ihre Fassung verlieren. Es beschreibt, wie fast ausnahmslos alle Patienten spüren, wenn der Tod unmittelbar bevor steht, wie einige von Angstträumen geplagt werden, viele mit ihrem Schicksal hadern und einige auf Wunder hoffen.

Dieses Buch ist starker Tobak. Meine Frau hat mir verboten, mit ihr über die Inhalte zu sprechen, da sie vermutlich nicht damit umgehen könne. Ich musste beim Lesen der Porträts regelmäßig Pausen einlegen, da mich die Geschichten tief bewegten und mitnahmen. Bei einigen Geschichten wurde mir förmlich heiß und kalt zugleich, da es durch die bildhafte Art des Schreibens der Autorin möglich ist, sich in die Menschen und die Situationen einzufühlen. Mehrfach musste ich während des Lesens weinen. Oft habe ich darüber nachgedacht, wie es mir ergehen wird, ob ich ebenso tapfer sein werde, wie einige der Menschen, ob ich ähnliche Gedanken haben werde. Ebenso oft habe ich einfach nur "Wieso lässt Du sowas zu" vor mich hin gemurmelt.

Ob das Buch mir geholfen hat, Antworten auf meine ungelösten Fragen zu finden, kann ich so kurz nach dem Lesen noch nicht beurteilen. In jedem Fall hat mich dieses Buch, haben mich die dargestellten Menschen und ihre Geschichten tief bewegt, mir Respekt abgenötigt. Mir ist unmittelbar deutlich geworden, was man im Alltag verdrängt oder vergisst, nämlich dass der Geschäftstermin am nächsten Tag, der Ärger über andere Menschen, die Sorge um den Verlust von Wohlstand im Angesicht des jeden Tag nahenden Lebensendes und des vermeintlich unendlichen Nichts (gläubige Leser mögen mir diese persönliche Sichtweise nachsehen) völlig unbedeutend ist. Versetzt man sich in die Situation eines der Porträtierten, geht man mit völlig anderen Augen als zuvor durch die Welt, zumindest geht mir das derzeit so. Mir hat dieses Buch geholfen, das Leben wieder mehr wert zu schätzen und bewusst wahr zu nehmen. Ich hoffe, dass mir die mit dem Buch gemachten Erfahrungen dabei helfen, mit dem Sterben besser umgehen zu können, wenn ich damit konfrontiert werde.

Nicht zuletzt habe ich durch dieses Buch Einblick in die Hospiz-Arbeit gewonnen und großen Respekt vor den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern dieser wichtigen Einrichtungen. Jeden Tag mit Leid, Tod und Abschied umzugehen und dabei noch humorvoll und stark zu sein ohne abzustumpfen und jedem Patienten die ihm zustehende würdevolle Behandlung zu bieten ist unglaublich. Dagegen erscheint mir meine Arbeit belanglos und unbedeutend.

Mich hat dieses Buch trotz der Tränen, der Angst und der Traurigkeit über die Schicksale persönlich weiter gebracht. Ich bin mir meiner Endlichkeit wieder bewusst geworden und habe wieder gelernt das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr berührend, 24. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben (Gebundene Ausgabe)
Es hat mich einige Überwindung gekostet, dieses Buch zu beginnen, einfach, weil es ein Tabu bricht und ich doch Berührungsängste mit dem Thema Tod habe. Als ich dann begonnen habe, das Buch zu lesen und anzuschauen, hat es mich wirklich gepackt. Ich fand die Porträts unheimlich berührend und musste das Buch in mehreren Etappen lesen, weil einem viel abverlangt wird - hier wird nichts verschwiegen oder schön geredet, die Fotos sind schmerzlich anzusehen und haben dennoch eine sehr schöne Ästhetik.
Gut gefallen hat mir, dass jedes Porträt ganz unterschiedlich angelegt war - keine 08/15-Beschreibung, sondern es wurde Wert darauf gelegt, was dem Sterbenden gerade bedeutend war. Man erfährt nicht viele Fakten aus dem Leben dieser Menschen, und dennoch hat man das Gefühl, sie auf diesen paar Seiten sehr persönlich kennenzulernen und ihnen in ihren letzten Tagen nahe sein zu dürfen. Dafür bin ich dankbar und fühle mich nach diesem Buch sehr bereichert.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Menschen bereiten sich auf das Sterben vor, 21. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben (Gebundene Ausgabe)
Ein unglaubliches Buch das auf sehr nahe gehende Art ein absolutes Tabuthema unserer Gesellschaft behandelt. Menschen die Sterben und Ihre Angehörigen und Freunde erzählen der Autorin wie sie mit dem unmittelbar bevorstehenden Tod umgehen und versuchen klar zu kommen. Kombiniert mit erstklassigen würdevollen Schwarzweiß-Portraits der Verstorbenen vor und nach Ihrem Tod macht es einem das Buch möglich sich in diese Menschen in Ihrer Situation hinein zu versetzten. Man möchte es kaum aus der Hand legen und ist doch tief betroffen. Ich empfehle dieses Buch allen, die besser mit Trauernden und Sterbenden umzugehen verstehen möchten. Allen Bestattern und allen Menschen die meinen, dass der Tod in unserer Gesellschaft nicht versteckt werden sollte wie eine schlimme Angewohnheit; denn er gehört zum Leben!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtig fürs Leben, 9. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch erzählen 24 Menschen ihre Geschichte. Sie wissen alle, dass sie sterben werden und teilen ihre sehr bewegenden Gedanken mit. Es ist packend, wie jeder seine eigene Geschichte erzählt, bereit ist zum Sterben oder auch nicht. Bei einer Aussage kamen mir die Tränen: 'Einige Tage nach dem Tod der Großmutter berichtet Felix den Eltern am Frühstückstisch, dass seine Oma ihn in der Nacht besucht habe, um ihm zu sagen, dass sie ihn sehr lieb hat. Auch in den folgenden Nächten schaut die Großmutter im Traum durchs Fenster.'
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mutig, bewegend, wertvoll, 14. August 2007
Von 
Barbara Rolf (Leinfelden-Echterdingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben (Gebundene Ausgabe)
Die SPIEGEL-Redakteurin Beate Lakotta und der für seine Charakterstudien bekannte Fotograf Walter Schels haben das Lebensende von 24 Menschen im Alter von 17 Monaten bis 83 Jahren vornehmlich im Hospiz begleitet, erzählt und ins Bild genommen. Mutig zeigen sie ihre Gesichter vor und unmittelbar nach dem Tod, geben einen Einblick in die Individualität von Weltanschauung, Biographie, Krankheitserleben und Sterben, lassen den Leser und Betrachter teilhaben an Leiden, Einsamkeit, Angst, Wut, Ratlosigkeit und Trauer der Sterbenden, ihrer Angehörigen und der Begleiter, genauso aber auch an ihrem Humor, ihrem Glauben, ihrer Dankbarkeit, Hoffnung und Liebe. Wertvoll ist auch das Plädoyer am Ende des Buches für die Neuentdeckung einer Ars moriendi in unserer Gesellschaft, die den Tod nicht auf einen Misserfolg der Medizin reduziert, sondern ihn als Teil des Lebens anerkennen, ihm Raum und Würde geben kann, - ein Weg, den Hospizbewegung und Palliativmedizin seit einigen Jahrzehnten gehen.
Ein wundervolles Buch, das Sterben als Lebensprozess zeigt, der gelingen kann, ein Begleitbuch für Menschen, die mit Sterbenskranken und Trauernden leben und arbeiten und für jeden, der ein wenig mehr von dem erspüren und begreifen will, was geschieht, wenn Menschen sterben.
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Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben
Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben von Walter Schels (Gebundene Ausgabe - 7. September 2004)
EUR 39,90
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