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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ausführlich und Begründet,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hitler, 1936-1945 (Gebundene Ausgabe)
ian Kershaw setzt mit seinem Werk Hitler ( Band 1 sowie 2) meiner Meinung nach neu Maßstäbe ! Vor allem die ausergwöhnlich langen und ausführlichen Begründungen seiner Thesen sind bemerkenswert und verständlich . ich denke dieses Werke (zumindestens Band 2) sollten in allen Schulen zur Pfliuchtlektüre werde. Sie würden vielen Jugendlichen und potenziellen NeoNazis schon in ihrer Jugend die Grenzen und Abgründe des faschistischen Daseins erläuter !!Sehr Empfelenswert ! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Interessante Zusammenfassung,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hitler, 1936-1945 (Gebundene Ausgabe)
Das Buch bietet eine komplexe Zusammenfassung bisheriger Forschungsergebnisse und ist daher auch für den interessierten Laien nützlich. Entsprechend bietet es jedoch keine neuen Aspekte - so wurden keine der infolge der Wiedervereinigung mittlerweile zugänglichen neuen Quellen analysiert. Kritisch anzumerken bleiben immer wiederkehrende emotionale "Äusserungen" des Autors - oder handelt es sich um Übersetzungsfehler ? - die wissenschaftlichem Arbeiten nicht genügen.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Das Delirium der Macht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Hitler, 1936-1945 (Gebundene Ausgabe)
Ich habe dieses Buch zwar nicht bei Amazon.de erstanden,möchte es aber trotzdem bei Ihnen rezensieren.Ich habe es bis zum "Anschluss" 1938 durchgehend gelesen,weiterhin habe ich es in einzelnen Abschnitten geschmökert,danach wurde es mir zu bunt jenen Husarenritt durch die Jahre geduldig weiter zu verfolgen.Was mir bei den ausführlichen Schilderungen auffällt ist, dass jener "Mensch" Hitler gar nicht in echten politischen Begriffen zu denken und handeln scheint.Die Geschichte die er entfaltet, ist eine nicht enden wollende Reihe von hazardeusen "coups" mit denen er immer wieder neu anvisierte Gegner überrumpelt oder überrumpeln will.In der Tat handelt er mit einer Tollkühnheit und Verwegenheit eines Selbstmordkandidaten, doch, und dies war die Tragodie des damaligen Deutschlands, ohne zukunftsfähige staatstragende Konzeption.Die Erfolge, die ihn in seiner doch dürftigen "Weltanschauung" bestätigen, treiben ihn wie auf einem Höllenritt durch die Geschichte von Erfolg zu Erfolg bis ihm, ein ,durch ihn und gegen ihn ,geeintes Bündnis von Nationen das wahre Gesicht der "Vorsehung" zeigt,das seines Untergangs.Es mag durchaus sein, dass er eine historische Illustration darstellt, was Tollkühnheit und hemmungslose Besesseneheit zu vollbringen imstande ist, in Verbindung mit schonungslosem Ausnutzen von wahrgenommenen Schwächen des anzugreifenden Gegners,gestalterisch und gesellschaftlich beständig konnten seine Errungenschaften nie werden.Macht als Mittel, so erschien es ihm,der Zweck war einen Gegner damit zu vernichten,ein Politikverständnis wo es darum ginge gesellschaftliche Verhältnisse zu pflegen ,zu gestalten ,war ihm als affirmative Perspektive offensichtlich völlig fremd.Gewiss waren als Fernziel die bäuerlichen Wehrdörfer im russischen Lebensraum, doch diese Idylle wirkt ohnehin für eine industrielle Gesellschaft archaïsch und eigentlich war dies als Kernziel seines "politischen" Strebens zumindest seit "mein Kampf" im Jahre 1924 die einzige Perspektive die er als so oft gepriesene "Idee" zu bieten hatte.Fazit:armes leichtgläubiges Deutschland!
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Hitler, Politiker und Vabanquespieler,
Von Dr. Eberhard Scharffetter "eberhardscharffetter" (bremerhaven) - Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Hitler, 1936-1945 (Gebundene Ausgabe)
Nach schon recht umfangreichen Hitlerbiographien von Werner Maser, Joachim Fest, John Toland legte der bekannte englische Historiker und Professor für neuere Geschichte, Ian Kershaw, als Letzter sein zweibändiges Standardwerk in hervorragender deutscher Übersetzung mit nicht weniger als gut 2000 Seiten und einem Registerband vor. Das umfangreiche Werk, gut lesbar, überzeugt selbst in den noch nicht bekannten Details und läßt den geschichtlich Interessierten den ganzen Umfang des Dramas in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts ungeschminkt nachempfinden. Bei aller Genauigkeit der Darstellung jener Zeit, fehlt aber völlig der Hinweis, dass bei Beginn des Rußlandfeldzuges 1941das deutsche Heer auf ein in Angriffsposition gegliederte "Rote Armee" stieß, die noch nicht voll abgeschlossen war, aber die Absicht des Diktators Stalin schon zuverlässig erkennen ließ. (Joachim Hoffmann, "Stalins Vernichtungskrieg 1941-1945, Planung, Ausführung und Dokumentation, erschienen bei Herbig. Walter Post, "Unternehmen Barbarossa", deutsche und sowjetische Angriffspläne 1940/41, Verlag ES Mittler) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Das "Monstrum" fasziniert weiterhin nicht nur die Forschung.,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hitler, 1936-1945 (Gebundene Ausgabe)
Egal, ob man nun dieses Buch oder das Standardwerk von Fest zur Hand nimmt, beide versuchen, dem Monstrum auf die Spur zu kommen. Und einwenig Faszination ist trotzdem immer wieder zu spüren. Na klar, wenn man auch heute noch "stolz" ist auf Militärisches (und nicht nur bei uns als ehemals Prädestinierten- ich erinnere nur an den Ausspruch: "Ein preußischer Infanterieangriff ist unwiderstehlich") , sich ergötzen kann an Paraden vorbeiziehender Schlachtschiffe, selbstzufrieden zu Bett gehen kann, weil die eigenen Panzer unglaublich sicher stehn ringsum, dann ist alles kein Wunder.- Vor etwa 6o Jahren war der" Hitlerismus " Kult in Mitteleuropa und einwenig davon ist übrig geblieben, seien wir ehrlich, auch in uns selbst. Auch die Ästhetik dieser Zeit, sie hat unlängst sogar den Starfotografen H. Newton anlässlich eines TV-Gespräches heute noch imponiert (Maischberger !). Allen sei hiermit klargemacht: Wir brauchen keine "Führer" mehr von Gottes Gnaden und wir warten auch nicht mehr auf irgendeinen "Erlöser", wir können inzwischen alles selber viel besser. Natürlich ist es gut, daß weitergeforscht wird. J. Fests Buch hingegen bleibt für mich weiterhin Standard.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Hat Goldhagen doch recht?,
Von robert Steffes (Lamadelaine, Luxembourg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Hitler, 1936-1945 (Gebundene Ausgabe)
Dieses von Kershaw stetig wiederholte "Entgegenarbeiten" erinnert mich doch sehr an Goldhagen. Erinnert man sich in Deutschland nicht meht an die unberechtigt vernichtenden Kritiken gegen diesen ach zu jungen und unerfahrenen jüdischen Amerikaner?
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der Schlüssel zum Dritten Reich ist Hitlers Persönlichkeit,
Von
Rezension bezieht sich auf: Hitler, 1936-1945 (Gebundene Ausgabe)
Das Werden und Sein des Dritten Reiches geht mit den privaten Ereignissen des Menschen Adolf Hitlers parallel!- Das war für Ian Karshaw in anderen Büchern bereits ab 1914 ein lohnendes Forschungsfeld: - Hitlers Laufbahn bis 1919 sieht er als eine Kette des Scheiterns: Zuerst als Kunstmaler abgelehnt, dann versucht sich als Raumausstatter. Auch dort nicht akzeptiert, Hitler soll kein guter Arbeiter und Kamerad gewesen sein. Als Soldat im ersten Weltkrieg gilt er als nicht beförderbar, nach vier Jahren ist Hitler immer noch Gefreiter. Anschließend sinkt er als Spitzel noch weiter, er lebt in der Halbwelt der Münchner Obdachlosenheime. Da er aus seinen Fehlern nicht lernen kann/will gibt sich zornigen Macht-Phantasien hin, mit wem er eines Tages alles abrechnen wird: Den Sozialdemokraten, den Gewerkschaften; den Juden mit ihren hübschen Geliebten, ihrem Geld und ihrer kulturellen Identität; Konfessionen, den Aristokraten, Verlagen, Justiz, den Intellektuellen mit ihrem Bildungsdünkel; den Konservativen mit ihren altnmodischen preußischen Idealen von Ordnung, Geduld und der langweiligen Behaglichkeit eines Privat- und Liebeslebens; den modernen Künstlern. All jene Gruppen hatten mit seiner Person bisher nichts im Sinn gehabt. Daß ein Mensch mit einem Verhalten zwischen Erbitterung und Bosheit von jedweder Gesellschaft abgestoßen wird, dass man sich doch auch persönlich könnte, darauf kam Adolf Hitler nicht. - Es gab in Deutschland schon früher Menschen, die aus kleinen Verhältnisse ganz nach oben kamen (z.B. Kant oder Friedrich Ebert): Mit Geduld, persönlicher Leistung auf unterer, mittlerer und dann (legal übergeben) höchster Ebene. Bei Adolf Hitler war es keineswegs so: Er wollte es allen zeigen, und zwar mit den abnormen Eigenschaften, ob derer er abgelehnt wurde! Gerade mit diesem nichtsozialen Ich, mit den subjektiven Methoden seiner Wahl wollte er nach oben kommen. Und bald gekrönten Häuptern gleichgestellt sein. Die Jahre zur Machtergreifung sind eine Folge aus Propaganda, Intrigen, Mordbefehlen (auch an ehemaligen Mitstreitern wie Thule oder der SA), Unwahrheiten und einer fehlenden ideologischen Leitstruktur. - Die Misere des Landes war das zeitgleiche Zusammentreffen von Hitlers persönlicher Erbitterung und der Hang zum Selbstmitleid so vieler Deutscher nach dem verlorenen 1. Weltkrieg. Das trotzig-nihilistische Verfeuern alter Ideale und der Monarchie. Und Hitler schien für viele gewaltbereiten/ungeduldigen/desillusionieren (um die Jahrhundertwende und später geborenen) Menschen der einzige Politiker zu sein , wo das Leben in einem Tabula-Rasa Rausch wieder Sinn zu machen schien: Sie kannten die traditionellen Werte schon nicht mehr aus eigenem Erleben, ihre Eltern traten nicht mehr ein für die kulturellen, familiären und religiösen Dinge ein, die Preußen einst Weltansehen und Beliebtheit schenkte. - Ian Karshaew schildert weitere Parallelen von Hitlers Persönlichkeit und Deutschlands Schicksal nach 1933/36. - Die Fakten des Buches lassen vermuten, dass Hitler keine ideologische Richtschnur für sein Handeln hatte. Er hielt Reden gegen den Bolschewismus und machte einen Pakt mit Stalin. Er macht eiserne ewige Verträge mit Staaten, die ein paar Wochen später gebrochen werden. Er hält loyale Reden an die SA und lässt diese anschließend liquidieren. Er redet von Treue zu Deutschem Blute, Rasse usw. und besucht weder die Front noch fühlt er mit den zerbombten deutschen Städten oder dem verwüsteten Land, etc. ... Deutschland war in diesem Betrachtungswinkel Objekt seiner persönlichen Karriere, man erkennt nach dem Lesen keine emotionale oder ideologische Verbundenheit des Österreichers Hitler zu seinem Gastland Deutschland, dass er wie ein auf Sieg getrimmtes Rennpferd beinahe zu Tode prügeln lies. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Hitler, 1936-1945 von Ian Kershaw (Gebundene Ausgabe - 1. August 2000)
EUR 49,80
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