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Kundenrezensionen

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am 18. Januar 2015
..... waren das für mich als Leser/Zuhörer!
Dabei begann das Buch durchaus interessant und ich erhielt Einblicke in das Leben zu Zeiten des 2.Weltkrieges, die meinen Horizont erweiterten (, deshalb auch immerhin 2 Sterne.) Ab dem zweiten Teil des Buches aber, als die Nachfolgegeneration mit Regina und Karl in den Fokus gestellt waren, hatte ich u.a. mit der Häufung der aus meiner Sicht psychopathischen Handlungsweisen, insbesondere von Karl, größte Probleme, sodass das Weiterlesen für mich zur Herausforderung wurde. Bis zum Schluss hoffte ich auf einen abgerundeten Schluss, der aber durch den unmotivierten Abbruch des Romans vereitelt wurde. Ich fühlte mich wie mit einem Scherbenhaufen zurückgelassen.
Die Lektüre dieses Buches wirkte auf mich einfach nur deprimierend, und ich würde mir das Buch nicht wieder kaufen, keinesfalls jemandem schenken. Sympathische Figuren sind in diesem Buch Mangelware.
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am 16. April 2014
„Herr-liche“ Zeiten, so müsste zunächst der Titel dieses Familienromans umschrieben werden.

Denn zu „Herren“ werden sie langsam, die Krypscholls Ende der Dreißiger, Anfang der 40er Jahre im dritten Reich. Auch wenn der Sohn der Familie, Otto, zunächst aus der Art zu schlagen droht.

Künstler will er werden, mit dem jüdische n Professor Fink steht er in engem Verhältnis, weglaufen will er von seinem übermächtig scheinenden, strikten und strengen Vater, der ihn „zu den Soldaten“ steckt.

Da ist Anna, die Tochter des Hauses, schon ein anderes Kaliber 8und verbelibt dennoch seltsam blutleer im Roman). Die „Reinheit der Rasse“, die „Zucht edler Menschen“, das ist ohne innere Widersprüche ihr Steckenpferd.

Und beide werden ihren Weg gehen, werden in den Tagen und Wirren des Krieges Formen der „Erfüllung“ und der persönliche Macht finden.

Anna mit ihrem Siegfried (einen direkteren Namen „mit Bezug“ hätte Leithold gar nicht wählen können) als Leiterin eines „Lebensborns“ und ständig nach jungen Frauen forschen, die als „Gebärmaschinen“ das „Volk auf lange Sicht“ reinigen.

Otto mit seinem Kunstsachverstand, der als Gruppenführer in direkte Nähe Görings gerät, diesen (später durchaus nicht ironisch gemeint) als „kleinen dicken Gott“ benennt und der auch dafür sorgt, dass für ihn selbst an geheimem Ort genügend Schätze abfallen für ein sorgenfreies Leben.

Bis er eines Tages den verehrten Lehrer Finkel in Paris wiedertrifft und sich innerlich entscheiden werden muss, ob er auch charakterlich, seinem eigenen Vater immer ähnlicher werden will – Mit Folgen späterhin für seine eigene Familie, seinen eigenen Sohn.
Einer, der sein Leben mit fast unglaubliche Fälschungen in diesen Zeiten verquickt und sich mehr und mehr darin verlieren wird.

Begleitet wird dieser Aufstieg, der über die Kriegszeiten hinaus weit in das „neue Deutschland“ reichen wird, von „Lilli Marleen“. Jenem Lied der engen Freundin der „Dame des Hauses Kypscholl, dem der Patriarch keine Chance auf Gehör gibt, dass aber seinen Weg durch die Zeiten steig „nach oben“ hin machen wird. Bis zur Konfrontation der Lebensstile, der Lebenshaltungen, der Ideologien und der persönlichen Schuld, die Ende der 60er Jahre in der Zeit der Studentenunruhen auch im Hause Kypscholl eskalieren wird.

In der Form ist dem Buch nicht einfach zu folgen. Perspektivwechsel, eine längere Zeit unentschiedene, dem Leser nicht wirklich klar werdende innere Haltung Ottos und in Teilen auch eine gewisse Belanglosigkeit der Ereignisse (gerade im Anna herum), die sich sprachlich wenig abheben von den wichtigen Momenten (wenn Freunde sterben….) führen zu einem hier und da zu wenig dynamischem Leseerlebnis.

Wobei die Darstellungen der Zeit, der handelnden Personen wie Heidrich und Göring, die verdrehte Ideologie in manchen Köpfen und der „heilige Ernst“ am „deutschen Volk“, die Lust am Fälschen und die Lust an der Kunst, der „Beute- und Raubkunst“ sehr intensiv gelungen nach der Lektüre verbleiben. Ebenso, wie der „gleitende Übergang“ in die Zeit nach dem Krieg, in dem es nicht nur den Kypscholls im Buch scheint's wunderbar gelungen ist, ihre Pfründe über die Zeit hinweg zu bewahren.

Alles in allem ein eher breites denn tiefes Buch, dass dem Leser noch einmal historisch und „von Innen“ her die Zeiten und Zeitenwenden und die (spätere) Kraft zum Ausbrechen aus destruktiven Strukturen vor Augen führt, das aber nicht in allen Teilen gleichermaßen zu überzeugen versteht.
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am 20. Juni 2014
Man muss sich anfangs an den ungewöhnlichen Schreibstil wie fehlende wörtliche Rede, unbemerkte Szenenwechsel und fehlende Unterteilung gewöhnen. Mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und konnte das Buch vor allem in der zweiten Hälfte genießen. Es zeigt die verflochtenen Schicksale der Protagonisten und demonstriert uns eindrucksvoll wir unser Leben durch die äußeren Bedingen beeinflusst wird und der Mensch sich immer wieder an die jeweiligen gesellschaftlichen Bedingen anpasst und sie sich so gut es geht zu Nutze macht.
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am 16. Juni 2014
Die Geschichte:
Zunächst lernen wir die Familie Kypscholl kennen und einige Personen aus dem Bekanntenkreis. Der 2. Weltkrieg steht vor der Tür und Hermann Kypscholl unterstützt die Pläne und ist bereit, seinen Beitrag zu leisten – und damit nebenbei gut zu verdienen. Auch die Tochter Anna findet ihren Platz und setzt sich begeistert für die Errichtung von sog. “Lebensbornheimen” ein, in denen die arische Rasse herangezüchtet werden soll.
Nur Otto, der seinen Vater Hermann leidenschaftlich hasst, will lieber Maler werden und landet schließlich gezwungenermaßen in der Wehrmacht. Doch dort macht er dank seines Kunstverstandes überraschend schnell Karriere und lernt sogar sein Idol Göring persönlich kennen.
Wir begleiten zunächst Anna und Otto auf ihrem Weg, erleben mit ihnen diverse Höhen und Tiefen im Krieg, persönliche Schicksalsschläge und die Bedeutung wahrer Freundschaften oder Gefälligkeiten, die lebensrettend sein können.
Später dreht sich die Geschichte dann eher um deren Kinder: Regina ist die Tochter von Anna, Otto hat einen Sohn namens Karl, der ihn ebenso leidenschaftlich hasst wie Otto einst seinen eigenen Vater – so schließt sich der Kreis, aber das ist nur ein kleine Parallele von vielen, die Eindruck hinterlassen.

Meine Meinung:
Der Schreibstil hat mir zunächst einiges an Konzentration und Durchhaltevermögen abverlangt, erst ab der Hälfte des Buches hatte ich mich daran gewöhnt und konnte das Gelesene richtig genießen. Es gibt in diesen Sätzen keine hervorgehobene wörtliche Rede, alles wirkt irgendwie gleichförmig ohne besondere Höhen oder Tiefen. Dramatische Szenen, wie ein tödlicher Autounfall, folgen ansatzlos auf Banalitäten, man wird nicht vorgewarnt – wie im richtigen Leben.

“Als Oberscharführer Otto Kypscholl im Frühjahr 45 in die elterliche Villa am Wannsee zurückkehrt, fragt er als Erstes seine Mutter, Mein Gott, Junge, da bist du, nach Elias Finkel, dann nach dem Totenhochtreiber.”
Zitat Seite 203

Die Geschichte ist temporeich, die Schauplätze wechseln manchmal fast ansatzlos und auch größere Zeitsprünge erfolgen ohne Ankündigung.
Die Sprache ist deutlich und den jeweiligen Charakteren angepasst, zuweilen sehr direkt und manchmal etwas vulgär, aber immer passend.
Unter den Protagonisten gibt es nicht viele, die man wirklich uneingeschränkt sympathisch finden kann. Alle Figuren haben ihre Ecken und Kanten, handeln oft egoistisch und manche sind wohl auch als ernsthaft psychisch gestört zu bezeichnen. Ihre Gefühlswelt wird nicht bewusst beleuchtet, es sind eher ihre Taten, die sie lebendig erscheinen lassen.
Norbert Leithold hat für dieses Buch intensiv recherchiert und vermittelt dem Leser in unterhaltsamer Form auch einiges an geschichtlichem Wissen, das sehr interessant und teils erschreckend ist.
Er zeichnet ein lebendiges und realistisches Bild einer Familiengeschichte, die fesselnd und vielschichtig ist.

Nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, hat mich das Buch richtig in seinen Bann gezogen. Speziell die zweite Hälfte hat mir gefallen. Es war schön zu lesen, wie sich die Lebenswege verschiedener Personen immer wieder kreuzen, wie alte Beziehungen sich auf die Zukunft auswirken.

Am Ende erwartet den Leser ein sehr temporeiches Finale, das mir persönlich leider etwas zu abrupt endete. Ich hätte mir noch einen kurzen Epilog gewünscht, um zu erfahren, was aus den Protagonisten wurde.

Fazit:
Trotz des gewöhnungsbedürftigen Schreibstils ist das Buch fesselnd, facettenreich und interessant. Es überzeugt durch ungewöhnliche Charaktere und eine grandiose, klug durchdachte Story.

Wertung:
3,5 von 5 Sternen
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am 13. April 2014
In seinem 520-Seiten-Wälzer „Herrliche Zeiten“ begleitet Norbert Leithold die Berliner Familie Kypscholl vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bis zur Studentenrevolte Ende der 60er-Jahre.

Die Geschwister Otto und Anna dienen sich den Nazis an: Er raubt im Namen der SS Kunstwerke aus den besetzten Gebieten, sie arbeitet in einem Lebensborn-Heim, wo es darum geht, im Sinne des nationalsozialistischen Rassenwahns arisch reine Menschen zu züchten. Auch mit Euthanasie, also der Ermordung von Menschen, die die Nazis als nicht lebenswert erachten, hat sie am Rande zu tun.

Interessant ist, dass das Ende des Krieges für die Geschwister keineswegs ein Ende ihres Tuns oder ihrer Einstellungen bedeutet. Otto reist von Westberlin in die neu entstehende DDR, um die Menschen dort um ihre Antiquitäten zu erleichtern, Anna, die es in die Gegend von Stralsund verschlagen hat, tötet als Hebamme Neugeborene, wenn sie mit einer Behinderung auf die Welt kommen.

„Herrliche Zeiten“ ist vor allem für Leser mit historischem Interesse ein gutes Buch. Norbert Leithold, geboren 1957, Historiker und Verfasser von einigen geschichtlichen Sachbüchern, hat seinen Stoff hervorragend recherchiert. Zehn Jahre hat er an dem Buch gearbeitet, und diese Gründlichkeit merkt man dem Werk an.

Etwas weniger gut gelingt ihm die Charakterisierung der fast ausnahmslos negativ besetzten Figuren. Da hätte man sich zuweilen etwas mehr psychologische Tiefe gewünscht. Auch muss man sich an einige unnötige stilistische Schrulligkeiten gewöhnen – zum Beispiel dass wörtliche Rede nie als solche kenntlich gemacht wird und dass Szenen und Schauplätze mitunter arg übergangslos ineinanderfließen.

Auf den letzten gut 100 Seiten verlagert sich der Roman hin zu den Kindern von Otto und Anna, Karl und Regina. Im Grunde fängt hier eine neue Geschichte an, die seltsam losgelöst vom Vorherigen daherkommt. Hätte der Autor auf sie verzichtet, wäre das Buch kaum schlechter geworden – vielleicht sogar im Gegenteil. Jetzt geht es um Karls Schwierigkeiten mit dem autoritären Vater und das ihm verhasste Leben in einem katholischen Internat, wo er von den Mitschülern drangsaliert wird, und um Regina, der in der DDR Steine in den Weg gelegt werden, weil sie keinen Antrag auf den Eintritt in die Partei gestellt hat.

Ein dickes, gut recherchiertes Buch, das viele Themen der jüngeren deutschen Geschichte anreißt – mit einigen kleineren Schwächen.
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am 20. Mai 2014
Ich höre sehr viele Hörbücher und habe mich gefreut mal wieder eins in die Hand zu bekommen das interessant klingt und kein Krimi ist. Es ging auch recht vielversprechend los und es wurden Einblicke in eine Unternehmerfamilie und die Änderungen die der Krieg mit sich brachte gezeigt.
Allerdings wurde es irgendwann ganz schön langatmig und es fehlt mir auch irgendwie eine Story. Ganz furchtbar fand ich dann das abrupte Ende des Buches.
Das was als interessantes hängen geblieben ist von diesem Buch ist der Umgang der Nazis mit Kunstschätzen in ganz Europa, aber der Rest? Es springt von Russland nach Paris, von Berlin nach Linz. Als dann auch noch auf die nächste Generation eingegangen wird, habe ich schon nachschauen müssen wie viele Kapitel das Hörbuch noch hat bevor es endlich vorbei ist.

Kurzum: Von den knapp 15 Stunden Laufzeit empfand ich 3 als unterhaltend oder informativ den Rest als Ohr-Kaugummi.
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am 4. Juni 2014
Ich hab mir dieses Buch aufgrund einer sehr interessanten Rezension gekauft und wurde fürchterlich enttäuscht. Der Schreibstil ist so grauenvoll, dass ich das Buch nur zur Hälfte gelesen und dann weggelegt habe. Zudem war die ganze Geschichte sehr langweilig und absolut nichts Neues. Hat man alles schon mal irgendwo gelesen, nur besser.
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am 29. Mai 2014
die darstellung der lebensgeschichten einer ober mehrerer familien, und das über generationen hinweg,
ist besonders geeignet für interessenten der nahen vergangenheit, der ereignisse im 20. jahrhundert und
der wirrungen und wirkungen dieser beiden schlimmsten kriege.
dazu das immer wiederaufstehen gescheiterter und deren erfolge.
einfach guter schreibstil
mfg
gunter bayer
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am 4. Mai 2014
Selten habe ich so ein schlecht geschriebenes Buch gelesen. Dabei hatte ich mir so viel von dem Buch versprochen. Ich habe mich richtig durch den Text gequält.
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