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Wenn es ums Geld geht hört die Freundschaft auf, so ein gängiges Sprichwort. Aber warum eigentlich? Der Autor beschreibt in seinem Buch was Geld einmal war. Es wurde nicht als Zahlungsmittel erfunden. Sehr deutlich wird bei Felix Martin, dass es eine Zeit vor dem Geld gab und in dieser Zeit wurde nicht wenig Handel getrieben. Der Autor stellt anschaulich dar wie dies ohne Geld funktioniert hat und er schaut sich die gesellschaftlichen Systeme der damaligen Zeit an.

Auch wenn der Autor immer wieder Theorien zitiert oder selbst in den Raum stellt, wird in diesem Falle viel anschaulicher welche Entwicklung das Phänomen Geld genommen hat. Folgt man beispielsweise dem Geldtheoretiker Alfred Mitchell Innes mag es vielleicht verblüffen:

"Das Auge hat nie einen Dollar gesehen, die Hand nie einen Dollar berührt." Felix Martin fügt hinzu: "So wie im Übrigen das Auge nie einen Meter oder ein Kilogramm gesehen und keine Hand hölzerne Metermaße oder gusseiserne Kilogewichte wahrgenommen beziehungsweise angefaßt haben." (Seite 72)

Und doch tanzt der Mensch seit Anbeginn der Erfindung des Geldes um es herum und lässt es dadurch zum goldenen Kalb werden. Vielleicht ist das Bild vom Turm zu Babel zutreffender, denn Abstürze haben wir in der Geschichte des Geldes immer wieder erlebt, vielmehr die wirtschaftlichen Auswirkungen dessen auf uns Menschen.

Jede Menge spannender Fragen stellt F. Martin. Wer beispielsweise hat die Hoheit über das Geld?

Die Epoche in der das Geldkapital geboren wurde, bezeichnet der Autor als "Das verlorene Paradies" dar. An dieser Stelle wird dann auch die Frage, wer das Sagen über die Geldwirtschaft hat immer brisant. Einst war es ein Monarch, klar, dass ab sofort alles seinen Interessen zu folgen hatte. Es gab Schichten in der Bevölkerung die einfach hinten runter fielen. Man darf die Frage gern in die Gegenwart transportieren, dann weiß man woran man ist...

Zwangsläufig landet Felix Martin im Hier und Heute. Er stellt Forderungen auf: "Zentralbanken sollten nicht unabhängig sein. Oder zumindest nicht in dem Maße, wie sie es heute sind." (354)

Und dann wird es entscheidend. Der Autor sagt eindeutig wo wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen, wohlgemerkt in Bezug auf das Geldwesen: "... und nur demokratisch legitimierte politische Institutionen können entscheiden..." Er positioniert sich eindeutig.

Aus der Geschichte heraus begründet Felix Martin einleuchtend warum wir mit unserer gegenwärtigen Geldwirtschaft auf dem falschen Weg sind. Sein Buch liest sich spannend, seine letzten Zeilen nehmen mich in die Verantwortung!
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am 25. Mai 2015
Geld und seine Verschwendung... Intellektuell dürftiges Produkt (was war mochmal die These und gab es irgendwo Argumente?). Jedenfalls ist von einer "wahren Geschichte" wenig die Rede. Wichtige Quellen zur Theorie und Soziologie des Geldes wie zu einer Kritik (Georg Simmel, Karl Marx) haben es bestenfalls bis in die sog. bibliographie geschafft, verarbeitet wurden sie nicht. Die Debatte um "Alternativen" wird ohne Freigeld geführt. Viel pittoreske Historie bei wenig theoretischem Ertrag...
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