Fashion Sale Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. März 2012
Neubacher, selbst nach eigenen Angaben überzeugter Mülltrenner, Radfahrer und Bioesser, stellt die Frage: "Was bringt es?". Er streift dabei den Schleier der Ideologie ab, spricht mit Fachleuten und konzentriert sich auf harte Fakten:
- ein Großteil des aufwendig getrennten "Grüner-Punkt"-Mülls wird in Müllverbrennungsanlagen "thermisch verwertet"
- Wasser zu sparen ist in Deutschland nicht nur unnötig, sondern kontraproduktiv: der Endkunde spart keinen einzigen Cent, dafür muß der zu niedrige Abwasserstand mit teurem Frischwasser aufgfüllt werden, damit die Brühe abfließt
- Biosprit oder ein steigender Bio-Ethanolanteil im Benzin wird mittlerweile sogar von den Umweltverbänden kritisiert, die Grünen sprechen von "Agro-Sprit"
- Das Dosenpfand hat den Einweganteil bei Getränkeverpackungen nicht verringert, sondern erhöht: eine Einwegflasche wird wegen des Pfandes von der Bevölkerung als Mehrwegflasche wahrgenommen

Besonders erhellend: Ein "Lohas"-Lebensstil ist alles andere als Umweltschonend. Die wahre "Umweltheldin" ist die arme, alleinstehende Rentnerin, die nicht das Geld für neue Möbel und Krauthobel aus Naturholz hat.

Weltuntergang? Ja, bitte! Neubacher beschreibt, wie sich unsere Angstlustgesellschaft durch immer neue, immer apokalyptischere Themen erschauern läßt, vom Waldsterben über den Dioxinalarm zum aktuellen "Super-Killer" Klimawandel. Da sieht jeder vor seinem inneren Augen den einsam auf einer schmelzenden Eisscholle dahintreibenden Eisbären. Dumm nur, daß heute in der Arktis ca. 25.000 Eisbären leben, fünfmal mehr als noch vor 60 Jahren. Mittlerweile hat das Berliner Gesundheitsamt eine "Umweltambulanz" eingerichtet, bei dem die Patienten ihre Ängste vor dem "Schadstoff der Woche" beklagen können.

Den endgültigen Bogen zur "Umweltreligion" sieht Neubacher am 13. Dezember 2009, als weltweit die Kirchenglocken gegen den Klimawandel läuteten. Der Ökologismus hat viele Metaphern aus der Bibel übernommen, von der "Apokolypse", über das "Inferno" bis hin zur Sintflut, derweil vom Recycling-Toilettenpapier der "Blaue Umwelengel" seinen Segen spendet.

Wohin geht die Reise? Neubacher erzählt von neun- bis dreizehnjährigen "Kiez-Klimadetektiven", die nach Wunsch der Berliner Grünen dazu ausgebildet werden sollen, Ökofrevler direkt an die Behörden zu melden. Gewissermaßen eine Öko-Stasi, die ihre IMs aus den Reihen unserer Kinder rekrutiert.

Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch, das viele unserer Öko-Rituale eben als solch entlarvt, gewissermaßen als Ablaßbrief für unserer vermeindlichen Sünden. Empfehlenswert.
88 Kommentare| 151 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2012
Mit großem Interesse habe ich das Buch (in einem Rutsch) gelesen und sehe mich in vielen meiner Befürchtungen bestätigt. Ich erfahre endlich Ablass für viele meiner Öko-Sünden. Ist man denn wirklich blöd wenn man denkt, daß Lebensmittel nicht verbrannt werden sollen? Darf ich beim Duschen wirklich nicht nass werden?
Ist Mehrweg tatsächlich schlechter als Einweg? Wie kann man ein zukunftsweisendes Bahnprojekt ideologisch verbrämen und den Transport von alternativer elektrischer Energie verhindern suchen? Wo ist meine Glühbirne? Wieso zwingt man mich ein neues Auto zu kaufen, um eine grüne statt gelbe Plakette ohne nachgewiesenen positiven Effekt spazieren fahren zu lassen?
Dem Autor gelingt es auf unterhaltsame und doch fundierte Weise einige Ungereimtheiten aufzuführen, die im Gespräch mit dem grünen Bildungsbürger oder dem engagierten Adoleszenten als politisch nicht korrekt und moralisch verwerflich bewertet werden und unseren Alltag maßgeblich beeinflußen.
22 Kommentare| 84 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Februar 2014
Es liest sich gut , leicht und ist strukturiert - und gemeinerweise findet man sich und seine Lieben auf der einen oder anderen Seite wieder. Symmetrie der Mülltonnen?! Vollbäder müssen sein! Manchmal ironisch, aber auch polarisierend kritisch äußert sich der Autor zum "Ökofimmel", der gerade hip ist. Oder zu sein scheint?! Was ist das für eine Maskerade, der wir hinterherrennen? Was heißt "Öko"? Wo ist ein Beitrag sinnvoll und wo kontrapoduktiv? Wir sind der Meinung, dass die Inhalte sorgfältig recherchiert wurden und sie werden so wiedergegeben, dass sie innherhalb einer gesamten Familie gelesen und diskuriert werden können. Letztendlich kann dann jeder entscheiden, ob und wo sein persönllicher Beitrag zu einer "besseren" Welt stattfindet.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. November 2013
Das vorliegende Buch ist ein Gewinn. Es spricht klar und nachvollziehbar, sowie gut dokumentiert aus, was wir alle in irgendeiner Form wissen und fühlen.
Es besteht kein Zweifel daran, dass wir alle in Bezug auf unsere Umwelt und unseren Planeten sorgfältiger werden müssen. Jeder weiß das. Die meisten Menschen sind auch bereit, dafür Opfer zu bringen und sich zu bemühen. Auch der Autor ist durchaus grün angehaucht, trennt den Müll und bevorzugt beim Einkauf biologisch wertvolle Produkte, möglichst aus der Region.
Aber dieser ganze Öko- und Biobetrieb steckt voller Widersprüche und Ungereimtheiten. Neben Sinnvollem gibt es eine Menge absoluten Unsinns. Die von den Experten und Fanatikern aufgezeigten Wege haben sich zu oft als falsch erwiesen. Die Prognosen sind zu oft nicht so eingetreten, wie von den so genannten Experten vorhergesagt. Zu oft lag man völlig daneben. Inzwischen glaubt der bemühte Laie diesen Prognosen nicht mehr so richtig.
Oft wird in dem Bemühen, die Welt zu retten das Gegenteil von dem Gewollten erreicht. Das Buch ist voller Beispiele dafür. Man denke nur an die grundsätzliche Veränderung der Landwirtschaft in der ganzen Welt, nur um Treibstoff für unsere Autos zu produzieren. Die Nahrungsmittelindustrie und der für die CO2-Elimination so wichtige Wald bleiben auf der Strecke. Auch Herrn Trittins Dosenpfand hat das Gegenteil von dem erreicht, was er erreichen sollte. Die normale, alte und bekannte Pfandflasche aus Glas, die wir jahrzehntelang in der Kiste klappernd zum Händler trugen, verschwindet nach und nach. Bei dem ganzen Plastik-Flaschen weiß niemand genau, ob sie nun Einweg oder Mehrweg sind. Auf jeden Fall, Plastik verdrängt die Pfandflasche.Der Dosenpfand hat diese Verdrängung begünstigt statt sie aufzuhalten.

Selbst eine Reihe der unsere Regierenden beratenden Experten und Wissenschaftlern haben Fehlentwicklungen erkannt und auch korrigiert, die Politik hat jedoch nicht die Kraft, einmal gefasste Beschlüsse rückgängig zu machen oder nur zu ändern.

Vorhersagen über Entwicklungen auf unserem Planeten sind schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen, wie ein witziger Mensch einmal sagte. Wie viele Katastrophen- Prognosen, die uns die Medien in unzähligen Sondersendungen genüsslich immer wieder verkündet haben, erwiesen sich einfach als falsch. Dinge ändern sich und verlaufen anders. Was ist aus dem Waldsterben geworden, zum Glück nichts. Großbritannien müsste heute ausgestorben sein, wenn es nach der damaligen Berichterstattung über den Rinderwahn ginge.
Einige erinnert sich vielleicht an Herrn Bednarz, der mit zerknirschtem Gesicht der Nation verkündete, dass Fisch grundsätzlich voller Würmer und damit ungenießbar sei. Er habe diesen Skandal aufgedeckt und verkündete dies der erschreckten Nation. Damit hat er seinerzeit die halbe Fischindustrie arbeitslos gemacht, wenigstens vorübergehend. Bis man erkannte, dass diese ganze Meldung einfach Unsinn war, die beschriebenen Parasiten sind schon seit tausenden von Jahren im Fisch und den Menschen bisher in den letzten 2000 Jahren gut bekommen.
Noch heute werden unsere Regierenden von einem Mann beraten, der vor 3 Jahrzehnten den Untergang der Welt infolge der Bevölkerungsexplosionen vorhersagte. Er schrieb damals ein viel beachtetes und millionenfach verkauftes Buch, welches die ganze Welt schockte. Nach 30 Jahren ist dies alles nicht eingetreten. Das stört niemanden. Er prognostiziert weiter

Insgesamt ein vernünftiges Buch. Es ist gut lesbar, trotz des ernsten Themas kurzweilig und witzig geschrieben und bestätigte uns im Grunde das, was wir als umweltbewusste und bemühte Bürger schon immer wussten.
Wir alle wollen etwas für unseren Planeten tun. Man schütze uns jedoch vor ökologisch-biologischen Fanatikern und Pseudo-Wissenschaftlern, die ihre eigenen Prognosen überschätzen.
33 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2013
Eine einzige mitreißende Aufforderung zum Selber-Nachdenken.
Der Autor macht plausibel deutlich, dass Umweltschutz notwendig und machbar ist. Aber nicht so, wie es uns die professionellen Alarmisten wahr machen wollen. Er entlarvt nachvollziehbar die vielen in die falsche Richtung gehenden Aktivitäten. Und macht Vorschläge für bessere.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Februar 2016
Ich habe das Buch sehr interessant gefunden, weil einem aufgezeigt wird wie sehr der "Umweltschutz" heutzutage am Sinn vorbei geht und womit man uns das Geld förmlich aus der Tasche zieht!
Dieses Buch würde ich so einigen "Ökochristen" gerne auf den Tisch knallen und lesen lassen!
Vielleicht würde man dann einiges besser verstehen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. April 2012
Der Autor beschreibt die vielen gut gemeinten Aktionen der Umweltpolitik der letzten Jahre, und ihre tatsächlichen Folgen. Dabei wird erschreckend deutlich, wie viele Maßnahmen im besten Fall der Umwelt gar nichts nützen und die Bürger nur nerven, oder deren unbedachte Folgen sogar kontraproduktiv die Umwelt schädigen.
Wie einige kritische Rezensenten auch anmerken wären manchmal mehr sachliche und detaillierte Informationen wünschenswert. Stattdessen beschreibt der Autor einige absurde Ergebnisse der Umweltmaßnahmen regelrecht satirisch. Dadurch ist das Buch leicht und unterhaltsam zu lesen.
Er geht auch auf den politischen Entscheidungsprozess ein, der durch Industrielobbyismus geprägt ist. Wenn eine bestimmte Technologie einmal als gut verkauft worden ist, dann gilt jede Erörterung von möglichen negativen Folgen als böse und wird zum Tabu. Sie wird dann mit fast religiösem Fanatismus propagiert und sachliche Details werden nicht mehr diskutiert. Dies wird am Beispiel der Photovoltaik-Förderung dargestellt: Sie bringt effektiv keine CO2-Einsparung, ist praktisch zu einer Förderung von Kapitalanlegern verkommen und hat so zu einer Spekulationsblase geführt. (Auch nach Veröffentlichung des Buches kann man beobachten, wie Lobbyisten und Grüne versuchen, alle Vorstöße moralisch abzuqualifizieren, die die daraus entstandene unsoziale Umverteilung von unten nach oben einschränken wollen.)
Der Autor äußert seine Sorge, dass der Umwelt- und Klimaschutz insgesamt unglaubwürdig wird, wenn die absurden Folgen der aktuellen Umweltpolitik in der Bevölkerung immer deutlicher werden und sich nicht mehr verdrängen lassen.
Das Abschlusskapitel macht aber Hoffnung und beschreibt konkrete Maßnahmen, mit denen jeder einzelne effektiv zum Klimaschutz beitragen kann.
Ein Buch, dem ich viele Leser wünsche!
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Mai 2015
Ein bissiges und gut geschriebenes Buch über die Öko-Übertreibungen der heutigen Zeit. Der Autor macht sich die Mühe, die negativen Seiten und Widersprüche des "Fimmels" aufzuzeichnen
Das Buch kann empfohlen werden, insbesondere dann, wenn man sich auf Ökodiskussionen vorbereiten möchte.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2012
... enthält das Buch von Alexander Neubacher. Einem regelmäßigem Zeitungsleser werden die meisten Argumente irgendwie bekannt vorkommen, zu einigen Aspekten mag man aber auch Neues erfahren. Zu einer schlüssigen Argumentation zusammengestellt und unterhaltsam erzählt, ist das Buch dennoch lesenswert.
Es gliedert sich in vier Teile. Im ersten wird ein Parforceritt durch verschiedenste Bereiche unternommen, in denen im Zeichen des Umweltschutzes vermeintlich angebracht erscheinende Maßnahmen tatsächlich für die Umwelt eher von Nachteil oder zumindest fraglich sind. Es handelt sich um eine durchaus unterhaltsam im lakonischen Plauerton erzählte, oft durch Anekdoten aus dem eigenen Umfeld untermauerte Auflistung. Darin liegt auch die wesentliche Schwäche dieses Teils: Um unterhaltsam zu sein, bleibt die Argumentation doch sehr an der Oberfläche, so dass gerade hier vor allem sattsam Bekanntes zu lesen ist, die Hintergründe aber zu kurz kommen.
Im zweiten Teil knöpft sich der Autor die Gründe dafür vor, dass wir (Deutschen) in die soeben diagnostizierte Ökofalle tappen. Es ist der schwächste Teil des Buchs, gerät er doch zur einer Art Generalabrechnung mit der Ökoszene. Wiederum unterhaltsam erzählt, aber eher auf Stammtischniveau argumentierend muss sich der Autor hier genau das vorwerfen lassen, was er im selben Kapitel kritisiert: mangelnde Differenzierung. Anstatt sich rein rational den Gründen zu nähern und das Für und Wider zu erörtern, werden um der schlüssigen Argumentation willen die gefundenen Ursachen relativ einseitig dargestellt. Nach der Lektüre der ersten beiden Teile kann sich der passioniert Öko-Kritiker zu unrecht bestätigt fühlen ("Ich hab's ja schon immer gewusst!"), während der überzeugte Öko-Apologet die etwas einseitige Argumentation ebenso zu unrecht wohl komplett zurückweisen wird.
Die Stärke des Buches liegt eindeutig im dritten Teil: Hier steigt der Autor endlich tiefer in die Materie ein und beschränkt sich dabei notwendigerweise auf Teilaspekte. So werden die Unsinnigkeit der Subventionierung von bestimmten Energieformen ebenso im Detail beleuchtet wie die Funktionsweise und Konsequenzen des Emissionszertifikatehandels erläutert.
Im relativ kurzen vierten Teil stellt sich der Autor schließlich die Frage, was konkret jeder Einzelne, aber auch die Politik tun könnte, um tatsächlichen statt vermeintlichen Umweltschutz praktisch umzusetzen.
Glaubwürdigkeit gewinnt die Argumentation dadurch, dass hier eben nicht einer der typischen Ökokritiker losledert, sondern jemand die Ökowelle kritisch hinterfragt, dem Umweltschutz wichtig ist und der bislang auch brav auf genau dieser Ökowelle mitgeschwommen ist. So bietet die unterhaltsame Lektüre durchaus Anlass, dass eigene Öko-Verhalten mal wieder zu hinterfragen und denen einen oder anderen unsinnigen Auswuchs künftig einfach zu lassen.
11 Kommentar| 41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2013
Endlich ein Buch dass das Fernsehergemüse schockiert wird. Schlecht geschrieben, mit schlechtem Stil, langweilich, trotzdem gehört zu den Offenbarungen des Jahrzehntes.
Der Author presentiert die Dummheit des Menschen die sie zwingt Fahrrad zu fahren, Müll trennen, Müll essen, Grüne wählen und gleichzeitig Diesel Autos kaufen.
Die nackte Dummheit.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden