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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
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am 17. Mai 2012
Mir hat das Buch inhaltlich gut gefallen, es ist populärwissenschaftlich und spannt einen großen Rahmen über viele wissenschaftliche Themen, dass der Autor dabei nur an der Oberfläche bleiben kann, sollte eigentlich jedem klar sein. Wollte man ein umfangreiches Werk über alle Themengebiete schreiben, würde wohl eher ein mehrbändiges Werk entstehen. Es ist eine kurzweilige Unterhaltung und dem Autoren gelingt es gut einen Überblick über das jeweilige Thema und die bekannten Fakten zu geben.
Warum aber dann nur drei Sterne?
Ich habe es für den Kindle gekauft und da sind leider manche Inhalte nicht lesbar, insbesondere Tabellen lassen sich nicht anzeigen. Diese schlampige Herstellungsweise des eBooks führt für mich zu einem klaren Punktabzug, sonst hätte ich dem Buch 4 Sterne gegeben, 5 halte ich dann doch für etwas übertrieben, die behalte mich dann doch für herausragende Bücher vor.

Um Missverständnissen vorzubeugen, man kann das Buch auch ohne die Tabellen lesen und es bleibt unterhaltsam, aber es fehlt halt was. Ein Buch, dass in Printform wohl mehr überzeugt.
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am 5. April 2012
Jede und jeder staunt über Natursensationen, ist begeistert und fragt sich oft: Wie ist das möglich? Wie ist es entstanden? Viele, und da schliesse ich mich mit ein, interessieren sich für geologische oder naturwissenschaftliche Fragen, doch: "Wenn Wissenschaftler über die Natur reden, wird bei Zuhörern aus Sehen und Staunen oft Gaffen und Gähnen" (Zitat aus dem Vorwort des Buchs, S. 11).

Der Autor, Axel Bojanowksi, selber Diplom-Geologe, versucht genau diesem Phänomen entgegenzuwirken. Auf unterhaltsame Weise legt er dar, was an den Naturschauspielen und - wundern dran ist oder sein könnte. Und Sie werden garantiert nicht gähnen! Und es ist ihm ausgezeichnet gelungen. Mit seinen Geschichten, alle zwischen vier bis sechs Seiten lang, begeistert er, versetzt in Staunen und setzt dem Leser das eine und andere Lächeln ins Gesicht.

In 33 Kapiteln, jedes einem speziellen Naturphänomen gewidmet, spannt Bojanowski oftmals den Bogen von der tiefen Vergangenheit bis zur heutigen Wissenschaft. Er führt aus, dass oft unerklärbare Phänomene bei den früheren Generationen dazu führten, das Ereignis als etwas Mystisches zu deuten, als beispielsweise eine Strafe einer höheren Macht. Heutzutage aber, mit all dem Wissen der Physik als erklärbar gilt. Auf der anderen Seite zitiert er aber auch widersprüchliche Aussagen , Kontroversen im Reich der Wissenschaft (z.B. Klimafragen, Atlantis) und stellt fest, dass auch heute die Wissenschaft nicht auf alles eine Antwort hat.
Was mich auch sehr anspricht, sind die vielen Quellenverweise für denjenigen, der sich noch vertiefter mit der angesprochenen Literatur oder Thema befassen will. Ein rundherum gut dokumentiertes Buch, dass ehrliche Antworten bietet und das auf überhaupt nicht langweilige oder langatmige Art.

Nachstehend kurz ein Abriss, was Sie an interessantem Lesestoff erwartet:

Sie erfahren in etwa, was es mit den "Frostbomben aus heiterem Himmel" auf sich hat und dass die Wahrscheinlichkeit von solch einer getroffen zu weit grösser ist, als dass ein Meteor auf unsere Erde stürzt. Oder interessiert Sie Das Rätsel der Meereskälte" ein Paradox, wo doch alle von globaler Erwärmung reden? Wussten Sie, dass es Hügel nicht nur auf dem Land gibt? Nein? Dann lesen Sie Kapitel "Riesiger Wasserhügel im Pazifik". Oder vielleicht eher etwas Mystisches (doch seien Sie vorsichtig mit diesem Begriff), dann empfehle ich "Die Abgase von Delphi", in welchem es um das berühmte Orakel geht und seine angeblich halluzinogenen Dämpfe. Sie lernen auch, dass Beben nicht nur Naturgewalten sind, sondern auch durch Menschenhand entstehen....und, und, und.

Dies ist ein Buch, dass die Allgemeinbildung fördert, zum Denken anregt und erst noch unterhaltsam geschrieben ist. So gar kein trockenes Wissenschaftsbuch, daher aufs Beste empfohlen!
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am 4. Juni 2013
Dieses Buch ruft unweigerlich den schmunzelnden Effekt "Ach, SO ist das also!" hervor, weil es allgemein bekannte Naturphänomene, ihre Ursachen und Zusammenhänge in unterhaltsamer Form beschreibt.

Ausserdem werden viele Mystifizierungen widerlegt, auf den Boden der Tatsachen geholt. Unsere Welt ist nämlich nicht in erster Linie geheimnis-voll, sondern "nur" wunder-voll.

Angenehm zu lesen, unterhaltsam, leichte Kost mit "aha"-Effekt.
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am 15. Juli 2012
Durch spiegel-online bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und habe es sofort bestellt. Die einzelnen Kapitel umfassen im Durchschnitt fünf Seiten und insgesamt gibt es 33 davon. Es werden einige schockierende Geschehnisse erzählt wie z.B. Berghänge die in Stauseen stürzen aber auch mysteriöse wie die wandernden Felsen des Death Valley. Hinzukommt, dass die allermeisten Begebenheit nicht allzu bekannt sind und deshalb der Aha Effekt eindeutig vorhanden ist. Natürlich gibt es auch eher banale Kapitel die sind jedoch deutlich in der Minderzahl. Einen Punkt Abzug gibt es für das letzte Kapitel "Das wahre Klima" das sage und schreibe 30 Seiten umfasst und aus nichts anderen besteht als aus einen Vergleich von Klimadaten der letzten 30 Jahre mit den 30 Jahren davor für 17 deutsche Städte und Österreich und der Schweiz. Ja das klingt genauso langweilig wie es ist. Dieses Kapitel hätte man sich auch getrost sparen können.

Fazit: Rätselhafte und eher nicht so bekannte Begebenheiten unseres Planeten gut erklärt und interessant beschrieben. Kaufempfehlung.
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Im Vorwort geht der Autor auf seine Motivation ein, warum er dieses Buch geschrieben hat. Es handelt sich dabei um populärwissenschaftliche Literatur, die wissenschaftliche Themen einem möglichst großen Personenkreis verständlich machen soll. Wie schreibt er so richtig:
„Die Fachsprache verbirgt das Interessante wie eine dicke Erdschicht eine Goldader“ und „Für dieses Buch habe ich Geschichten aus der Geoforschung geschrieben; unglaubliche, mysteriöse, haarsträubende, witzige und spannende Geschichten.“

In meiner Jugend habe ich mir zu Weihnachten immer „Das Neue Universum“ (Ein Jahrbuch für Forschung, Wissen und Unterhaltung, welches 2002 zum letzten Mal erschien) schenken lassen, weil mich Forschung und Wissenschaft interessiert haben. Mein Beruf ist dann doch in eine andere Richtung gegangen, aber das Interesse und die Liebe zu solchen Themen sind geblieben.

Das erste Kapitel hat mich dann etwas enttäuscht, das Rätsel der Eisbomben unter dem Titel „Frostbomben aus heiterem Himmel“ bleibt ein Rätsel und geht inhaltlich auch nicht tiefer als normale Zeitschriftenartikel.
Kapitel 4 „Wie das Klima Geschichte macht“ hatte ich schon als Artikel genauso bei Spiegel-Online gelesen, er ist für alle Leser mit geschichtlichen Interessen sehr empfehlenswert. Die enthaltene Tabelle wird zwar richtig dargestellt, ist in der Kindle-Version aber sehr klein.

In diesem Sinne geht es weiter, am Ende des jeweiligen Kapitels eine kurze Überleitung zum nächsten Thema. Verständlich geschrieben und auf der Höhe der Forschung, hätte es für meinen Geschmack zu einzelnen Themen ruhig etwas mehr in die Tiefe geben können, dies ist aber für andere Leser vielleicht gerade genug. Langweilig wird es eigentlich nie, das Buch regt zu weiterem Lesen über solche Themen an und schärft den Blick für ungewöhnliche aber auch alltägliche Phänomene.

Das Ende des Buches bildet eine Übersicht der Kapitel mit weiterführender Literatur/Artikeln zu den geschilderten Themen.

Eine Anmerkung zur Kindle-Darstellung, die von einem anderen Kunden bemängelt wurde. Anscheinend wurde sie vom Verlag überarbeitet. Alle Tabellen und Grafiken werden richtig dargestellt und dank der Update-Möglichkeit der Kindle-Bücher kommen auch Leser, die das Buch vorher gekauft haben, in diesen Genuss.

Fazit: Titel und Kurzbeschreibung haben bei mir eine etwas falsche Erwartungshaltung verursacht. Ich hatte Antworten auf die Fragen zu den kuriosen und interessanten Genphänomenen erwartet. Es wird aber schnell klar, dass es eher um eine Auflistung und Vorstellung aktueller Fragestellungen aus dem Bereich der Geowissenschaften geht und dies macht der Autor auch durchaus gekonnt und verständlich. Viele Fragen und viele unterschiedliche Antworten, aber geklärt ist zu den 33 aufgeführten Phänomenen noch wenig, trotzdem oder gerade deswegen lesenswert.
Einen Stern Abzug für die missverständliche Einführung. Ein weiteres Manko in meinen Augen ist die meiner Ansicht nach falsch gewählte Art der Veröffentlichung als Taschenbuch/Kindle. Der Spiegel bringt seit etlichen Jahren Sonderhefte zu verschiedenen Themen heraus, so ein Format mit deutlich mehr Grafik und Bildmaterial wäre für diese eigentlich lesenswerte Arbeit ideal gewesen.
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am 16. März 2016
Ein super witziges Buch über ausgewählte geographische Launen der Natur und der Gesellschaft. Absolut lesenswert!
(Hat nicht den Charakter eines Lehrbuches, vielmehr ist es als Freizeitlektüre super geeignet)
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am 19. November 2015
Axel Bojanowsk hat einen kurzweiligen Schreibstil und einen Humor der zu einem nachdenklichen Schmunzeln einlädt. Die einzelnen Artikel bringen ohne langatmige Erklärungen Sachverhalte auf den Punkt. Einziger Wermutstropfen: Die umfangreichen Wetterstatistiken am Schluss des Buchs sind m. E. ein Overkill, die den kurz und knackigen Stil des Verfassers durchbrechen.
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Das ist ein tolles Buch für den Küchentisch. Für den Küchentisch? Ja, ich sehe vor meinem geistigen Auge eine lebendige Runde, in der die eine oder der andere des Familienkreises mal zum Buch greift und eine anschauliche Story über eine von den 33 naturwissenschaftlichen Phänomenen zum Besten gibt. Da mag man oder frau gar nicht aufhören. Warum gibt es einen riesigen Wasserhügel im Pazifik? Das will ich wissen, wo ich doch noch nicht mal ahnte, DASS es einen gibt. Jetzt kann ich auch noch Antworten auf das Warum erfahren. Oder wussten Sie beispielsweise, dass Deutschland 28 000 000 000 000 000 Tonnen wiegt? Wie man das misst? Das müssen Sie schon selbst lesen.

Das Buch ist auch ein tolles Geschenk an Liebhaber der aufmerksamen Beobachtung. Und für Lehrkräfte. Naturwissenschaft an spannenden Beispielen einleuchtend und nachvollziehbar erläutert - mit allen Hinweisen auf und Respekt für systemische Wechselwirkungen. Einfach gut und gar nicht trivial!
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am 14. März 2012
Der bekannte Geo-Journalist Axel Bojanowski hat ein buntes Sammelsurium von naturkundlichen Kuriositäten aus dem irdischen Reich der Geowissenschaften zusammengestellt. Ob Geologie, Geographie oder Meteorologie - da bleibt kein Auge trocken.

Dabei stehen nicht nur die Phänomene sondern öfter auch die Wissenschaft selbst im Focus der Satire. Wer immer schon einmal wissen wollte, wie ratlos die Wissenschaft vor ein paar wandernden Steinen kapitulieren muss, oder wie es auf einer Atlantis-Konferenz zugeht, wird hier bestens bedient. Allerdings muss man es den Forschern verzeihen: Die Wirklichkeit ist manchmal wirklich verrückt.

Tipp: Speziell beim Thema Atlantis ist die geologische Perspektive natürlich nur ein Aspekt unter vielen. Wer weitere Aspekte kennenlernen will findet brauchbare Literatur mit einer Suche nach "Platon Atlantis" (auch die Lieblingslisten beachten, die interessante Zusammenstellungen von Literatur zeigen).
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am 17. März 2014
Der Autor versteht es, naturwissenschaftliche Abhandlungen so zu übersetzen, dass fachlich interessierte Laien verstehen. Ich habe einige Kapitel des Buchs bereits vor Jahren in SPIEGEL-online gelesen, bin an einigen Themen hängen geblieben, heißt: ich habe sie verifiziert.

Beispiel Saharastaub düngt den 'Amazonas' und lieferte der Karibik, respektive Antillen, den Sand. Tatsächlich verfrachtet die Hadleyzelle (5./10. bis 30.er Breitengrad) sowohl auf der Sahara wie auf dem atlantischen Ozean 'spiralförmig' westwärts. Über der Karibik und Venezuela werden 0-2 kg/km³ gemessen; was dort trocken oder nass auf festem Grund landet, kann vernachlässigt werden. Brasilien und das Amazonasgebiet konnten nie nennenswerten Saharastaub erhalten, bestenfalls 'zentralafrikanische Wirkstoffe' mit Hilfe der südlichen Hadleyzelle...
Mit eigenständigem Fachwissen und emotionaler Intelligenz macht das Buch, das zwangsläufig nur einen zeitlich begrenzten Wissensstand reflektieren kann, Spaß. Es ist gut, das der Autor zu kaum einer Geschichte, einem Phänomen ein Ergebnis liefert. Also bitte nicht zitieren - alles mehr oder weniger Hokuspokus (siehe Buchbild.
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