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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Klasse geschriebene Einführung in die Geschichte der digitalen Welt!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nerd Attack!: Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook - Ein SPIEGEL-Buch (Broschiert)
"Nerd Attack!" ist eine sehr gelungene Einführung über die Geschichte der digitalen Entwicklung seit den 1980er Jahren, die sowohl informativ als auch unterhaltsam ist. Der Autor lässt keinen Zweifel an seinen Sympathien für diejenigen, die mit ihrem Know-How und ihren Entscheidungen ein Internet ermöglichten, in dem jeder die gleichen Möglichkeiten hat, an Informationen zu gelangen und selbst zu verbreiten.Das Buch lebt sehr von Nostalgie. Alle Leser, die in den 1970er oder 1980er geboren wurden, dürften sich in dem einen oder anderen Kapitel wiederfinden. Christian Stöcker erzählt beispielsweise von seinen ersten Verstößen gegen das Urheberrecht, als er sich Kopien von C-64-Spiele besorgte, oder von den ersten Shootern, die Debatten über Gewalt in Computerspielen auslösten. Wahrscheinlich kann fast jeder unter 35-Jährige ein paar Geschichten in dem Buch finden, die er ebenfalls erlebt hat. Das meiste in "Nerd Attack!" dürfte den jüngeren Generationen also bekannt sein. Doch der Autor versammelt nicht nur eine Fülle von kulturhistorischen Fakten. Er verbindet sie zu einer systematischen Geschichte der digitalen Welt. Dem Leser wird vermittelt, wie umkämpft die Ausrichtung dieser Welt war und bis heute ist. Die Freiheit des Netzes ist keine Selbstverständlichkeit, seine Möglichkeiten können stets begrenzt werden. Diese Freiheit wurde von Menschen durchgesetzt, die eine neue Mentalität, eine neue Kultur entwickelten und bis heute ausleben. Diesen "Nerds" haben wir einiges zu verdanken. Ihre Geschichte zu lesen ist nachdrücklich zu empfehlen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Schöner, umfassender Überblick mit Nostalgie,
Rezension bezieht sich auf: Nerd Attack!: Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook - Ein SPIEGEL-Buch (Broschiert)
Eigentlich bin ich nicht ganz die richtige Zielgruppe für dieses Buch.Ich hatte nämlich gar keinen Commodore 64. Den hatten nur die coolen Kinder. Ich hatte nur einen Commodore 16. Den gab es, glaube ich, irgendwann mal bei Aldi - der Urahn aller Aldi-Computer. Den hatte mein Vater gekauft. Und irgendwann bekam ich ihn dann. Für den C16 gab es nicht so viel Software wie für den C64. Meist musste man sich "Computerzeitschriften' kaufen, da waren dann Programme drin. Abgedruckt. Auf Papier! Listings! Basic-Programme! Oder sogar Maschinencode. Könnt ihr euch vorstellen, wie es war, 20 Seiten mit je vier Spalten Hex-Code abzutippen? Zeile für Zeile? Und wehe, man hatte auch nur EINEN Zahlendreher ... Aber ich schweife ab. Christian Stöcker, Jahrgang 1973, ist Journalist und Chef der ... wie sage ich es am nettesten ... qualitativ hochwertigsten Abteilung von Spiegel Online, der Sparte "Netzwelt'. Seit Jahren begleitet er die Entwicklung der IT-Szene sowohl aus technischer als auch aus gesellschaftlich-politischer Sicht. Als besondere Qualifikation bringt er die Tatsache mit, dass er selbst diese Entwicklung mitgemacht hat. Vom pickligen Nerd, der im Elektroladen um die Ecke stundenlang auf die Tastatur des "Brotkastens' eingehackt hat, bis er endlich seinen eigenen C64 bekommen hat, bis zum Netzjournalisten, dessen privates und professionelles Leben ohne Rechner, Gadgets und natürlich das Internet nicht denkbar ist. Dabei macht Stöcker wirklich den großen Rundumschlag: erzählt Anekdoten aus seinem Leben und aus dem Leben derjenigen, die die Entwicklung in Gang gebracht haben: Hacker, Programmierer, Aktivisten. Er zieht Linien von ... bis ... die zeigen, wie sich was in der Gesellschaft durch die Technologie geändert hat - oder auch nicht. Zeigt Politik und Reaktionen der Gesellschaft. Es kommen vor: Phreaker, Hacker, amerikanische Aktivisten, Unternehmer, deutsche KGB-Spione, tragische Figuren, große Visionäre, Diktatoren, Verbrecher, Verbrechensbekämpfer, lahme Politiker, arabische Revolutionen, Wikileaks ... Ein bisschen viel auf einmal. Manches wirkt unstrukturiert, durcheinander. Mehr als einmal habe ich mich gefragt: warum reißt er jetzt diesen interessanten Ansatz in einem halben Absatz ab ... um festzustellen, dass genau dies zehn Seiten später noch passieren wird. Ungewöhnlich, auf jeden Fall. Allerdings hat Stöckers unkonventionelle Erzählweise den Vorteil, dass es unterhaltsam bleibt - und irgendwie auch für den spannend, der all die Geschichten schon kennt. Und ... ja, ich war mir auch ein wenig selbst im Weg. "Kenn ich schon ... ah, jetzt kommt Karl Koch ... jetzt müsste eigentlich was über Apple kommen'. Das ist das, was ich eingangs mit "vielleicht falsche Zielgruppe' meinte. Aber es war durchaus spannend, all die Sachen, die ich bislang nur aus Informationshäppchen kenne, mal stringent erzählt zu bekommen, und den Job des Erzählers macht Stöcker wirklich gut. Außerdem bringt der Autor tatsächlich einen Aspekt, den ich so noch nicht gesehen habe: nämlich die Hacker-Entwicklung aus Deutscher Sicht und in speziellem Hinblick auf die deutsche Gesellschaft. Natürlich wird die "Weltgeschichte des Hackens' weitgehend in den USA erzählt. Aber Stöcker bringt einen sehr, sehr deutschen Aspekt - nämlich die totale Technikfeindlichkeit und das ultimative Misstrauen Computern und ihren Nutzern gegenüber - in Zusammenhang mit einigen Hacker-PR-Katastrophen der 80er Jahre - Stichwort "Karl Koch' -, der krassen Technikfeindlichkeit der Grünen Partei, die in den 80er Jahren den linken Diskurs neu belebten und den entsprechend ablehnenden bis gleichgültigen Haltungen der Sozialdemokraten und Konservativen. Dies war für mich ein Erkenntnisgewinn, so hatte ich das noch nicht gesehen. Stöcker liefert hier eine sehr gute Erklärung, wie eine komplette Generation von ignoranten Politikern quer durch alle Parteien entstehen könnte, die in Computern nur Teufelszeug, Arbeitsvernichter und/oder Kontrollinstrumente sehen. Und im Gegensatz dazu gelingt es Stöcker, glaubhaft darzustellen, dass es eben Menschen gibt, für die Computer Werkzeuge sind, mit denen man Spaß und Freude haben kann. Mit denen man Schönes, Schreckliches und Wunderbares erschaffen kann. Ich finde, das sollten mehr Menschen wissen ... Jetzt müsste man sich doch noch fragen, für wen das Buch interessant sein könnte? Für Menschen, die von all dem gar nichts wissen, aber endlich mal wissen wollen, was es mit diesen "Computer-Chaoten' eigentlich auf sich hat. Für Menschen, die wissen wollen, wie es dazu kam, dass Deutschland so verdammt misstrauisch allem gegenüber ist, was einen Mikrochip hat. Für Menschen, die die Netzwelt nur so kennen, wie sie jetzt ist, und wissen wollen, wo das alles herkommt. Für Menschen, die im Netz ihre Heimat gefunden haben und deren Lebensstil mit "digital' wohl am besten beschrieben wäre. Wenn ich mir das so überlege ... eigentlich bin ich doch die richtige Zielgruppe für dieses Buch. Dortmund, 111024_2242 B. http://www.bombasstard.de diesen Beitrag auf meinem Blog lesen: http://www.bombasstard.de/2011/10/24/christian-stocker-nerd-attack-eine-geschichte-der-digitalen-welt-vom-c64-bis-zu-twitter-und-facebook/ Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Kleine Info,
Von Religion and Poet (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Nerd Attack!: Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook - Ein SPIEGEL-Buch (Broschiert)
Erst einmal:Ich finde das Buch sehr gut, auch wenn es mir ein bisschen zu persönlich geschrieben wurde. Ich hätte mir ein Sachbuch gewünscht, dass noch ein Stückchen universeller geschrieben ist. Aber das nur als ein kleiner Kritikpunkt. So viel zum Buch an sich Ich habe diese Rezension geschrieben, um darauf aufmerksam zu machen, dass es das Buch deutlich günstiger auch bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gibt. Die schlechte Bewertung habe ich gegeben, damit Leute diesen Fakt schneller sehen. Hier der Link zur bpb-Version des Buches: [...] Ich weiß nicht, ob Christian Stöcker an der bpb weniger verdient als an der Amazon-Version oder umgekehrt, aber diese Information nicht mit Anderen zu teilen ist sicherlich nicht-nicht in seinem Sinne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spannend und klug geschrieben,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nerd Attack!: Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook - Ein SPIEGEL-Buch (Kindle Edition)
Der erste Teil des Buches erinnert micht teils belustigt, teils wehmütig an meine eigene Jugend in den frühen 80ern inklusive erster Computerversuche an C64 und ZX Spectrum.Wichtiger und entscheidender ist aber der zweite Teil, der eindringlich und kenntnisreich die Herausforderungen und Möglichkeiten von Internet und WWW aufzeigt. Deswegen ist das Buch eben keine Nostalgieshow und Vorführung steinzeitlich anmutender Computertechnik sondern ein kluger und spannender Überblick über das, was das Netz kann und was gerade in Deutschland in den letzten 20 Jahren an Möglichkeiten verpasst wurde. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Nostalgie-Trip für Nerds,
Rezension bezieht sich auf: Nerd Attack!: Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook - Ein SPIEGEL-Buch (Broschiert)
Nerds, die Computer-Kids von einst, sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Heute bestimmen sie nicht nur unser gesellschaftliches Zusammenleben und unser Unterhaltungsangebot. Neuerdings schicken sie sich an, auch in der Politik ihren Einfluss geltend zu machen. Christian Stöcker stellt die Generation C64 in seinem Buch "Nerd Attack!" vor.Christian Stöcker, Jahrgang 1973, Techblogger und bei SPIEGEL ONLINE Ressortleiter Netzwelt, ist selbst ein Nerd. Seine "Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook" ist ein gut recherchierter, unterhaltsam geschriebener Streifzug durch drei Jahrzehnte digitaler Fortschritt, und zugleich ein Porträt derer, die diese Entwicklung miterlebt und mitgestaltet haben. Mit dem Commodore 64, dem ersten millionenfach verbreiteten Heimcomputer, fing Anfang der 1980er Jahre alles an, auch für Stöcker. Anschaulich, nicht zuletzt durch das Einbringen eigener Erlebnisse, schildert Stöcker, wie sich die Generation C64 unbedarft der neuen Technologie bediente und sich nach und nach eine Welt mit scheinbar unendlich vielen Möglichkeiten eroberte. Sein Buch handelt von Hackern und Crackern, von Computer-Visionären und Netzwerkanarchisten, deren Ideale wie das der freien Information für alle zu Internet-Plattformen wie Wikileaks führte, aber auch zu Raubkopien, die Jahr für Jahr der Film-, Musik- und Softwareindustrie Schaden in Milliardenhöhe zuführen. Derartigen Weltanschauungen begegnet die ältere Generation mit berechtigter Skepsis. Stöckers These: Durch unsere Gesellschaft verläuft ein digitaler Graben. Auf der einen Seite stehen die, die in einer digital geprägten Welt aufwuchsen und für die der Umgang mit den modernen Kommunikationstechnologien selbstverständlich ist. Auf der anderen Seite finden sich die, über die die Digitalisierung wie eine plötzliche Urgewalt hereinbrach und die dem permanenten technischen Wandel mehr oder weniger hilflos gegenüber stehen. Auf die gesellschaftlichen und kulturellen Folgen der Digitalisierung geht Stöcker allerdings nur kurz ein. Eine ausführliche und tiefgreifende Diskussion war offensichtlich nicht vorgesehen. Auch macht es sich Stöcker zu einfach: Der Fortschritt lässt sich eben nicht aufhalten, so sein Fazit. Es komme nur auf den richtigen Umgang mit dem neuen Medium an. Auf Fragen wie die nach dem Schutz persönlicher Daten oder des Urheber-rechts im digitalen Zeitalter liefert auch Stöcker keine abschließende Antwort. "Nerd Attack!" ist in erster Linie ein Nostalgie-Trip. Ob das Buch gefällt, hängt im Wesentlichen davon ab, auf welcher Seite des digitalen Grabens man steht. Angehörige der Generation C64, die wie Stöcker die digitale Revolution hautnah miterlebt haben, werden beim Lesen in Erinnerungen schwelgen. Letztlich aber erfahren auch sie wenig Neues. Leser der Vor-C64-Generation, die zweite Zielgruppe des Buchs, erfahren zwar viel über die Vorgeschichte von Wikipedia, Facebook, Twitter & Co. und erhalten einen aufschlussreichen Einblick in die Kultur der Nerds. Ihr Misstrauen und ihre Vorbehalte werden sie aber auch nach Lektüre des Buchs kaum ablegen. Zu groß ist der digitale Graben, als dass Stöckers Anliegen, eine Brücke über eben diesen zu bauen, gelingen könnte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wehret den Anfängen!,
Von Marcus Raitner (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Nerd Attack!: Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook - Ein SPIEGEL-Buch (Broschiert)
Ein Buch das mit dem C64 im Deutschland der 80er Jahre startet, also in meiner Jugendzeit, ist wohl immer ein wenig nostalgisch. Aber darum geht es Christian Stöcker nicht, sondern um die Erklärung der Gegenwart aus dieser einerseits, nämlich zeitlich, noch sehr nahen und andererseits, nämlich technisch, sehr fernen Vergangenheit. Ein sehr unterhaltsam geschriebenes Geschichtsbuch also über Entwicklung und die Auswirkungen der Digitalisierung und Vernetzung auf die Gesellschaft und die Wirtschaft.Ob der C64 nun historisch betrachtet der richtige Ausgangspunkt ist, darüber kann man streiten und tatsächlich sind im Buch auch seine Vorläufer und Konkurrenten auf dem Heimcomputermarkt der damaligen Zeit genannt. Der C64 steht stellvertretend für die großflächige und schließlich flächendeckende Verbreitung von Computern und deren vollständige Vernetzung. Eine technische Innovation die, nicht nur in diesem Buch, in eine Reihe gestellt wird mit der Erfindung der Druckerpresse. Ausgehend von der Stimmung im Deutschland der 80er Jahre (Kalter Krieg, Tschernobyl, etc.), wird der unbedarfte und anfangs unbeobachtete Umgang der zumeist jungen Nutzer mit der neuen Technologie beschrieben. Der heute viel diskutierte digitale Grabens hat seinen Ursprung in dieser Zeit. Ebenso wie die Möglichkeiten seiner Überwindung. Die Technologie war damals für alle neu, aber einige, vorwiegend junge, Menschen hatten das Bedürfnis die sich damit bietenden Möglichkeiten auszureizen. Ebenso wie andere, vorwiegend ältere, Menschen das Bedürfnis hatten, sie zu verteufeln oder ganz zu ignorieren. Ein Schema, das sich in Deutschland seither ständig wiederholt. Letztlich ist das Buch ein Appell zum spielerischen und angstfreien Umgang mit Technologie. Hochinteressant fand ich die Vergleiche zwischen Deutschland (stellvertretend für Europa) und den USA, die sehr deutlich machen, warum wir in Deutschland zwar immer noch die besten Autos bauen, aber in der sogenannten 'New Economy' nur als 'Copycats' gelten, die Innovationen anderer nur kopieren können. Exemplarisch für das angstvolle Ausblenden von Chancen, sei die die deutsche alternative politische Szene genannt, die sich ganz im Gegensatz zu ihren Mitstreitern in den USA, der neuen Technologie lange verschlossen hatte. Zu lange galt die Gleichung grün gleich technologieskeptisch. Die jetzt aktuellen Themen im Internetrecht, Datenschutz und Urheberrecht werden von anderen besetzt; siehe die aktuellen Erfolge der Piratenpartei. Andererseits lässt sich das Buch auch als Warnung lesen. Das Internet wie wir es heute kennen, auf Basis unabhängiger und offener Standards, war keineswegs eine derart logische Entwicklung, wie es rückblickend erscheint. Es hätte ganz anders kommen können. Dann säßen wir heute an BTX 2.0, würden exorbitante Gebühren an die Deutsche Post bezahlen und könnten und uns nicht mit Menschen, die in AOL oder einem anderen Silo gefangen wären, austauschen. Gebannt sind diese Gefahren leider immer noch nicht, wie die aktuellen Diskussionen über Netzneutralität zeigen. Zudem steckt das Web2.0 und Social Media heute noch in den Kinderschuhen und ist weit von jeglicher Standardisierung entfernt. In gewisser Weise befindet sich Social Media noch im BTX-Zeitalters des Internets. Wir stellen jetzt die Weichen für eine Zukunft des übergreifenden Dialogs oder der 'walled gardens'. Wehret den Anfängen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Gutes Buch, schlechtes E-Book,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nerd Attack!: Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook - Ein SPIEGEL-Buch (Kindle Edition)
Ein inhaltlich sehr interessantes Buch, kurzweilig und flüssig zu lesen. Auch als Kind der 80er Jahre, das selbst einen 64er besaß, erfährt man noch allerhand Neues. Was aber die Freude erheblich trübt, ist die bestenfalls schlampige Umsetzung ins elektronische Format. Guckt denn da keiner mehr drüber, wenn die Datei fertiggestellt wird? Sonst wären die etlichen Rechtschreib- und Typographiefehler doch wohl aufgefallen. Das Ganze ist insofern ein Treppenwitz, weil der Autor recht anschaulich darlegt, wie Buchverlage die Fehler der Musikindustrie wiederholen indem sie die elektronischen Formate nicht ernst nehmen. Sein eigener Verlag ist das beste Beispiel dafür.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der Buchtitel klang spannend..,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nerd Attack!: Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook - Ein SPIEGEL-Buch (Broschiert)
und als jemand der genau in dieser Zeit kind und Jugendlicher war hat mich das Buch so sehr interessiert das ich es mir einfach kaufen mußte. Nach den ersten Seiten hatte ich bereits ein Schmunzeln auf den Lippen, ich habe wirklich meine Kindheit wiedergefunden, vom C64 und den endlosen Ladebildschirmen bis hin zu den "nervigen" Anrufen der eigenen Eltern in der heutigen Zeit die an der Programmierung von Video oder DVD Player scheitern. Wenn man wie ich, auch noch etwas Technikbegeistert und IT verrückt ist dann ist dieses Buch ein klarer Kauf
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Großartig.,
Von John Doe (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Nerd Attack!: Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook - Ein SPIEGEL-Buch (Broschiert)
Nerd Attack! ist mal wieder ein Buch, das ich in einem Stück durchgelesen habe. Ich bin 79er Jahrgang und gehöre damit ziemlich exakt zur Zielgruppe, habe genau die geschilderte Entwicklung mitgemacht. Stöcker bietet spannende Geschichten und gut recherchierte Details und schafft es trotzdem, nicht durch unnötige Pedanterie zu langweilen. Für die klassische Zielgruppe das richtige Werk, um in Erinnerungen zu schwelgen, für alle anderen genau das richtige Kompendium, um die "Zielgruppe" und das ganze drumherum zu verstehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Generation C64,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nerd Attack!: Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook - Ein SPIEGEL-Buch (Broschiert)
Das Buch "Nerd Attack" von Christian Stöcker beschreibt die digitale Revolution aus Sicht der deutschen Gesellschaft. Er nimmt dabei den Commodore 64 als Ausgangspunkt. Denn durch diesen hat die digitale Welt Einzug in die Kinderzimmer erhalten und eine ganze Generation - die Generation C64 - positiv im Hinblick auf IT geprägt. Da er selbst ein Kind dieser Generation ist, bricht er mit seinem Buch eine Lanze für IT und das Internet und stellt sogar - was in Deutschland eine Seltenheit ist - die positiven Seiten von Computerspielen dar.Besonders gelungen finde ich die zutreffenden Beschreibungen - der Generation C64, der ich mich auch zugehörig fühle, - der Branchenentwicklungen, die besonders von den digitalen Technologien betroffen sind (Musik, Fotografie, Film, Verlage etc.), und - der politischen/gesellschaftlichen Fehleinschätzungen in Deutschland bzgl. IT und des Internets. Gerade der letzte Punkt ist meines Erachtens wichtig: Deutschland ist, was die digitale Welt angeht, ein Entwicklungsland. Wir haben in Deutschland nur ein IT-Unternehmen von Weltrang (SAP) und lediglich ein größeres Internet-Unternehmen (xing). Computerspiele werden bei uns immer noch als "Killerspiele" verunglimpft. Es verläuft in Deutschland ein tiefer Graben zwischen der IT-afinen Generation C64 und den IT-aversen Generationen davor. Entscheiden und den Ton angeben tut in Sachen IT leider oft letztere. Es wird Zeit, dass sich das ändert. Das Buch von Christian Stöcker ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Natürlich gibt es das Buch auch als e-Book. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Nerd Attack!: Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook - Ein SPIEGEL-Buch von Christian Stöcker (Broschiert - 29. August 2011)
EUR 14,99
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