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5.0 von 5 Sternen Ein einfach geschriebenes und doch spannendes und packendes Buch
Wer sich mit Feminismus und Frauenbewegung beschäftigen möchte und kein Buch lesen möchte welches zu sehr im wissenschaftlichen, akademischen Fach Jargon geschrieben wurde, der kann in diesem Buch fündig werden.

Es ist eine Einladung sich mit der Geschichte der Frauenbewegung auseinanderzusetzen. Sie in in all ihren Facetten zu...
Vor 2 Monaten von Ange veröffentlicht

versus
4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Habs gelesen, fand es aber zäh und quälend....
Mir ist während des Lesens nie so richtig klar geworden, was die Autorin will.
Angekommen ist bei mir:
Alice Schwarzer als Person ist abzulehnen....Seh` ich anders. Es gibt sicher Meinungen von Frau Schwarzer die ich so nicht teile, aber das kann ich ja dann beim Thema diskutieren, deswegen ist für mich nicht die Frau abzulehnen.
Weiter: Die...
Vor 16 Monaten von Birgit Degenhardt veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Ein einfach geschriebenes und doch spannendes und packendes Buch, 27. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Alice im Niemandsland: Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor (Gebundene Ausgabe)
Wer sich mit Feminismus und Frauenbewegung beschäftigen möchte und kein Buch lesen möchte welches zu sehr im wissenschaftlichen, akademischen Fach Jargon geschrieben wurde, der kann in diesem Buch fündig werden.

Es ist eine Einladung sich mit der Geschichte der Frauenbewegung auseinanderzusetzen. Sie in in all ihren Facetten zu ergründen; mit ihren fortschrittlichen oder höchst konservativen Seiten, ihren Widersprüchen, ihrer Fülle.
Es legt einem so einige ihrer Kämpferinnen und Denkerinnen ans Herz, und hilft die verschiedenen Strömungen besser nachzuvollziehen, sich dem Erbe bewusst zu werden. Es gibt Lust auf Feminismus.

Dafür scheint es notwendig sich mit Alice Schwarzer auseinanderzusetzen, deren Name im deutschsprachigem Raum noch immer mit Feminismus gleichgesetzt wird, als wäre es ein und dasselbe, als gäbe es keine anderen feministischen Perspektiven als diese!
Warum diese jedoch dringend notwendig sind, und weshalb Alice Schwarzers Gedankengut kritisch hinterfragt werden sollte, dies wird einem in diesem Buch deutlich.

Wunderbar sind auch Miriam Gebhardts Fähigkeiten komplexe Themen mit einfachen Worten zu erklären. Zum Beispiel den Unterschied zwischen Differenzfeminismus und Gleichheitsfeminismus, aber auch wenn sie Judith Butlers Überlegungen erklärt, die oft missverstanden und falsch wiedergegeben werden. Oder akademische Begriffe wie "Intersektionalität", die helfen aus einem arroganten Universalismus hinaus zu mehr Bewusstsein für Unterdrückungsmechanismen, auch in der eigenen Bewegung, zu kommen. Eben das was bei Alice Schwarzer fehlt und ihren oft sehr hetzerischen Ton gegenüber Kopftuchträgerinnen und Sexarbeiter/innen ausmacht.
Am Schönsten ist jedoch die Einladung aus dem Entweder/Oder rauszukommen, zu einem Sowohl-Als-Auch.
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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Feminismus gehört nicht in die Mottenkiste!, 24. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Alice im Niemandsland: Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch fehlte sehr lange in der Verlagslandschaft, endlich traut sich jemand, dem Feminismus wieder zu altem Glanz zu verhelfen! Und zum Glück hat sich die Historikerin und Autorin Miriam Gebhardt gewagt! Sie macht in wohlüberlegten, exzellent recherchierten Thesen deutlich: Der Feminismus gehört nicht in die Mottenkiste!
Die Geschichte des Feminismus ist interessant aufbereitet. Trotz Soziologiestudium war mir vieles nicht mehr in Erinnerung, vieles im Detail nicht bekannt. Miriam Gebhardt entlarvt diejenigen, die sich heute "moderne Feministinnen" nennen und doch den konservativen Werten durch und durch aufsitzen. Sie macht sehr deutlich, wie sehr Deutschland in Sachen Gleichstellung im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern hinterherhängt und stellt immer wieder die Frage, warum wir uns damit eigentlich so schwertun! Ein schönes, pointenreich, verständlich geschriebenes Buch, das auf dem Boden der Tatsachen bleibt, und hoffentlich endlich die feministische Debatte wieder anstößt, hoffentlich in vielen Facetten!
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Habs gelesen, fand es aber zäh und quälend...., 26. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alice im Niemandsland: Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor (Gebundene Ausgabe)
Mir ist während des Lesens nie so richtig klar geworden, was die Autorin will.
Angekommen ist bei mir:
Alice Schwarzer als Person ist abzulehnen....Seh` ich anders. Es gibt sicher Meinungen von Frau Schwarzer die ich so nicht teile, aber das kann ich ja dann beim Thema diskutieren, deswegen ist für mich nicht die Frau abzulehnen.
Weiter: Die Aussage, dem Feminismus sind die Frauen abhanden gekommen: ich frag mich woran die Autorin das festmacht....in meinem Umfeld empfinde ich das anders.....sowohl bei meiner Tochter(12Jahre) als auch bei meiner Mutter als auch bei allen Frauen meines Alters(51.Ich stelle tatsächlich fest, das sich die Form des Protestes geändert hat; aber das Frauen nicht mehr feministisch denken nehme ich so nicht wahr....auch nicht in den Medien....
Mit dem Begriff Feminismus tun sich Frauen schwer...(auch das hat laut Frau Gebhard Frau Schwarzer verschuldet)aber meiner Meinung dazu ist folgende: sich einer Bewegung anzuschließen die wieder bestimmt was man denken und tun soll tun sich Frauen schwer....vielleicht ist das ja eine Erklärung für die Probleme im Umgang mit dem Begriff. Ich habe sofort ein Bild in mir wenn ich diesen Begriff höre und fühle mich eingeengt. Ich will so (lila Latzhosenträger, verbiestert, Humorlos....)nicht sein, also wende ich den Begriff nicht an oder bezeichne mich nicht als Feministin.Trotzdem empfinde ich vieles als Errungenschaft und es gibt Verhaltensweisen, die sind für mich so selbstverständlich daneben wie für andere Frauen auch. Ich trau mich halt nicht mich so zu nennen, weil ich vielleicht vor irgendwas Angst habe und denke ich hab nicht die Kraft mich zu wehren.Ich hab den Eindruck ich würde in eine Schublade gesteckt und mir ist es halt nicht egal was andere von mir denken....vielleicht bin ich zu schwach, das mag ja sein aber so ist es....
Bei einigem, was Frau Schwarzer unterstellt wurde habe ich verdutzt für mich festgestellt: das weiß ich doch erst alles seit ich Emma lese und auch erst von Frau Schwarzer.....
Ich hatte oft den Eindruck das es für Frau Gebhardt ein Problem darstellt, das der "Deutsche Feminismus" so ins Hintertreffen geraten ist, und uns die Amerikaner soweit voraus sind....obwohl Frau Gebhardt das als so bedauernswert empfindet(ich hoffe mal ihre Wahrnehmung stimmt) sehe ich das sehr positiv. Im Zeitalter der Globalisierung ist es doch egal wer die "guten" Ideen hat.
Fazit: Ich brauch kein Buch, das sich an Alice Schwarzer abarbeitet.
Mir ist nicht klar geworden, wieso es heutzutage keine Frauenbewegung mehr gibt.
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5.0 von 5 Sternen genial, 12. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alice im Niemandsland: Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor (Gebundene Ausgabe)
super präzise und mit viel "Witz" und Tiefe geschrieben. absolute Empfehlung für alle die sich als Mann dafür interessieren :)
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7 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufwachen!, 26. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Alice im Niemandsland: Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor (Gebundene Ausgabe)
Ein kluges, ein wichtiges Buch, mit Furor geschrieben. Miriam Gebhardt gibt dem bösen F-Wort wieder die Bedeutung, die es verdient. Sie zeigt Feminismus als traditionsreiche, vielfältige und spannende Auseinandersetzung mit dem Leben, auf die wir Frauen stolz sein sollten, statt sie von einer einzigen Alice dominieren zu lassen - und uns beleidigt abzuwenden. Mirima Gebhardt rettet den Feminismus hierzulande. Endlich.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lust auf Feminismus, 29. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Alice im Niemandsland: Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor (Gebundene Ausgabe)
Lust auf Feminismus!
Ich bin Studentin und finde das Buch sehr hilfreich. Es ist viel engagierter geschrieben als die üblichen Fachbücher, aber trotzdem informativ und sachlich. Es hat mir geholfen, meine Wissenslücken über die Geschichte der Frauenbewegung zu schließen, und ich verstehe jetzt viel besser, welche Positionen es im Feminismus gibt, und wo die Bewegung bei uns versandet ist. Aber vor allem: Das Buch von Miriam Gebhardt macht wieder richtig Lust auf Feminismus.
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Alice im Niemandsland: Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor
Alice im Niemandsland: Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor von Miriam Gebhardt (Gebundene Ausgabe - 17. September 2012)
EUR 19,99
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