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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch zum Thema mit einem zu optimistischen Titel
In ihrem Buch geben die beiden Autoren auf knapp 250 Seiten einen Überblick über den aktuellen Stand der Intelligenz- und Begabungsforschung. Themen sind u. a. die Intelligenz und ihre Ursprünge, die Entwicklung der Intelligenz über das ganze Leben hinweg, ob es eine oder multiple Intelligenzen gibt, wie man sie misst, welche Ursachen Intelligenz- und...
Veröffentlicht am 9. November 2011 von Lulu

versus
2.0 von 5 Sternen Dogmatisch, fehlerhaft, langweilig, überflüssig
Obwohl es mir sehr schwer gefallen ist, habe ich mich durch das Buch durch gequält. Problematisch ist der unendlich langatmige, umständliche Grundton des Buches. Fast müsste man glauben, die Autoren hätten sich geradezu besonders bemüht, nicht "zu euphorisch" zu wirken. Es ist wirklich das Grauen!

Weiterhin fällt auf, dass...
Vor 3 Monaten von aggo veröffentlicht


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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch zum Thema mit einem zu optimistischen Titel, 9. November 2011
Von 
Lulu "Penny" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
In ihrem Buch geben die beiden Autoren auf knapp 250 Seiten einen Überblick über den aktuellen Stand der Intelligenz- und Begabungsforschung. Themen sind u. a. die Intelligenz und ihre Ursprünge, die Entwicklung der Intelligenz über das ganze Leben hinweg, ob es eine oder multiple Intelligenzen gibt, wie man sie misst, welche Ursachen Intelligenz- und Begabungsunterschiede besitzen, ob es Gruppen-, Geschlecht- oder Rassenunterschiede bei der Intelligenz gibt, den Einfluss des Lernens auf die Intelligenz etc.

Den Titel halte ich für ungünstig gewählt bzw. zu sehr am Zeitgeist bzw. der Auflage orientiert. Tatsächlich stellen die beiden Autoren dar, dass Intelligenz eine ganz erhebliche erbliche Komponente besitzt. Sie gehen davon aus, dass Intelligenzunterschiede im Mittel zu 50% auf Gene zurückzuführen sind. Dies gilt vor allem für die allgemeine Intelligenz (143): "Am stärksten genetisch bedingt scheinen allerdings nicht die einzelnen Teilfaktoren der Intelligenz zu sein, sondern der Generalfaktor oder g-Faktor, also die allgemeine Intelligenz im Sinne Spearmans (...). Die oben angeführten Schätzungen von 50% bis 70 oder sogar 80% genetischer Bedingtheit im höheren Alter gelten für diesen Generalfaktor, während die Teilfähigkeiten im Allgemeinen deutlich niedrigere genetische Einflüsse aufweisen (30 bis 50 %)." Einen wesentlichen Einflussfaktor sehen sie in der grauen und weißen Gehirnsubstanz, "die hochgradig erblich bedingt sind (Schätzungen gehen von 80 bis 90%) genetischem Einfluss aus)" (143). Sie schließen daraus (144): "Vermutlich gibt es eine stark genetisch definierte Gehirnhardware als Basis, und auf dieser 'spielt die Umwelt' wie auf einem Klavier und lässt Netzwerke entstehen, die topografisch regional stärker synaptisch und dendritisch verzweigt sind, sodass sie gleichsam eine bessere 'Feinabstimmung' aufweisen und daher leistungsfähiger sind."

Allerdings stellen sie dar, dass Intelligenz und Begabungen gezielt gefördert werden können. Ferner, dass die Motivation ganz entscheidend ist. Aus diesem Grund könnte eine lernmotivierte Schülerin höhere Kompetenzen erlangen als eine genetisch begabtere Schülerin, die jedoch eher faul ist. Entsprechend heißt es bereits auf dem Klappentext: "Begabung ist wichtig, aber ein Weniger an Begabung kann durch ein Mehr an Lernen kompensiert werden, so die These der Kognitionspsychologen Aljoscha Neubauer und Elsbeth Stern."

Überrascht Sie das? Mich nicht. Ich würde stets erwarten, dass ein weniger begabter aber täglich 10 km trainierender Marathonläufer einen genetisch begabteren Läufer, der statt zu trainieren Bier trinkend auf dem Sofa herumlümmelt, schlagen kann, oder? Der Titel des Buches hätte deshalb auch lauten können: "Hanteltraining macht stark".

Ein weniger begabter Schüler kann also einen begabteren Schüler überholen, wenn er nur fleißig lernt, das ist die frohe Botschaft der beiden Autoren. Ich möchte noch hinzufügen: Allerdings nur dann, wenn der begabtere Schüler weniger motiviert ist. Unter dem Paradigma des lebenslangen Lernens würde hierbei eine klassische Red-Queen-Problematik entstehen: "Hierzulande musst du so schnell rennen wie du kannst, wenn du am gleichen Fleck bleiben willst."

Zu wenig Beachtung findet im Buch einmal mehr die Evolutionsproblematik (wenn die genetisch Intelligentesten die wenigsten Kinder bekommen, dann hat das zur Folge ...). Diese Aufgabe hat man lieber Schlechtmenschen wie Sarrazin überlassen.

Was hatte Frau Stern noch einmal an den Thesen Thilo Sarrazins auszusetzen?
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2.0 von 5 Sternen Dogmatisch, fehlerhaft, langweilig, überflüssig, 8. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Obwohl es mir sehr schwer gefallen ist, habe ich mich durch das Buch durch gequält. Problematisch ist der unendlich langatmige, umständliche Grundton des Buches. Fast müsste man glauben, die Autoren hätten sich geradezu besonders bemüht, nicht "zu euphorisch" zu wirken. Es ist wirklich das Grauen!

Weiterhin fällt auf, dass das Buch logische Fehler beinhaltet bzw. im Umgang mit Definitionen und Folgerungen erschreckend ungenau ist. So wird die Intelligenz früh im Buch als das, was intuitiv einzusehen ist, definiert ("Fähigkeit sich in neuen Situationen aufgrund von Einsichten zurechtzufinden" etc.). Erst viele Seiten später wird (bezeichnenderweise als Verteidigungsargument gegen Gegner der IQ-Messung) fast beiläufig erwähnt, dass die Psychologie das als Intelligenz bezeichnet, was man per IQ-Test messen kann. Also einen Wert, der - wie übrigens in dem Buch selbst auch ausgeführt - nicht besonders viel mit Intelligenz zu tun hat (man kann Unterschiede zwischen Hauptschülern und Gymnasiasten damit messen, aber nicht Unterschiede zwischen Akademikern und Hochbegabten).

Bei der Diskussion über eineiige Zwillinge wird seitenlang immer wieder darauf verwiesen, dass nahezu alles wohl auf die Genetik zurückzuführen sei. Erst viel später im Buch wird (ebenfalls beiläufig) erwähnt, dass es selbstverständlich auch andere Effekte wie z.B. pränatale Entwicklung gibt. Hinweise auf Epigenetik fehlen beispielsweise ganz.

Die Gestalt des Buches ist ein seltsames mäandern zwischen mal genauen, mal verschwommenen Definitionen, mal werden scheinbar genaue wissenschaftliche Positionen eingenommen, nur um dann später in einem Nebensatz wieder alles zu verwischen. Zudem enthält das Buch nicht wirklich viel neue Informationen. Das meiste weiß der belesene Leser sowieso schon: (per IQ-Test messbare) Intelligenz hängt angeblich zu ca. 50% von der Genetik ab, Intelligenz lässt sich nicht wirklich messen, wir wissen nicht genau ob und wie Intelligenz sich gezielt trainieren und steigern lässt, die für Hochbegabung notwendigen Eigenschaften sind eher unklar (außer: Leidenschaft fürs Problemlösen), usw.

Ich kann das Buch keinesfalls empfehlen und gebe dann doch 2 Sterne, weil man etwas mehr als nichts beim Lesen lernt.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 100 Jahre Rückwärts, 22. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Lernen macht intelligent: Warum Begabung gefördert werden muss (Taschenbuch)
Das gute an dem Buch:Es führt eine menge an Hintergrundinformationen zusammen die man sonst als Laie so nicht zusehen bekommt.Daraus kann man durchaus einiges für die Praxis entnehmen.Allerdings;es handelt sich dabei nur um längst bekannte bzw. vermutete Banalitäten!Beispiele:
-Intelligenz ist zum Teil genetisch bedingt aber auch in diesem Rahmen erweiterbar
-Was Hänschen nicht lernt...ist Falsch,auch im Alter kann der Mensch noch dazu lernen
-Aufgaben mit sinnlosem Kontext fördern nicht die Intelligenz(Pauken)
und so weiter und so fort...
Zum schlechten:Das Buch ist in einem furchtbar langatmigen,umständlichen Stil geschrieben.Zwar hält sich die anzahl an Fach und Fremdwörtern im Rahmen aber bis zu dem Punkt wo endlich eine Aussage aus einem Absatz herauskommt ist man fast eingeschlafen weil soviel drumherum geschrieben wird.Sachen die man in einem Satz sagen kann brauchen hier drei!
Was mir aber überhaupt nicht gefallen hat;die Grundprämisse(n).
Intelligenz wird hier Klassisch definiert.Wie vor hundert Jahren.Als wäre die zeit stehen geblieben.Dem Assoziativen Denken(Kreativität) wird die Zugehörigkeit zum Kognitiven Prozess regelrecht abgesprochen.Wundert mich aber nicht,Fr.Stern ist ja bekannt dafür das sie für die Erkenntnisse der Hirnforschung bezogen auf Untericht nicht viel übrig hat.Warum?Denken wir also doch mit dem Bauch?
Ferner gilt als Intelligent wer schnellfeuernde Neuronen hat also ein Thema schnell kapiert.Die Langsamen sind also die dummen?Die Gehirnforschung hat das aber längst wiederlegt,ob man ein Thema schnell oder Langsam kapiert hängt damit zusammen ob man schnell oder langsam arbeitende Neuronen hat.Das ist aber nicht gleichbedeutend mit Intelligenz an sich.Den dazu gehört nicht nur das runterleiern von fakten sondern auch das verstehen sowie das neu miteinander kombinieren können.
Insgesamt wird hier der Schwerpunkt auf das Lernen von (Buch)Wissen gelegt,das ist grundsätzlich richtig wenn auch nicht alles.Den von viel kommt auch viel.Betont wird aber eine Vorgehensweise die mit dem Können(oder wollen) des Lehrers steht oder fällt und häufig gegen die Arbeitsweise des Gehirns gerichtet ist(Pauken).Für mich kann das nicht sehr sinnvoll sein.Das einzig wirklich nützliche war für mich das man bei abstraktem wissen Standards(z.b kleines 1x1)so früh und so gut wie möglich Beherschen sollte damit man nicht ständig aufs neue daran Energie und zeit verschwendet.Darauf kommt man aber mit gesundem Menschenverstand selbst.
Insgesamt handelt das buch altbekanntes ab nur wissenschaftlich untermauert.Genetische Determinierung hat schon Ebbinghaus proppagiert und mit seinen gehirnfeindlichen versuchen auch untermauern können.
Das wir genetisch alle eingeschränkt sind aber trotzdem fähig sind bis zu einem gewissen punkt großes zu leisten(die schlauen wie die blöden) das ist nicht wirklich neu.Das Begabung gefördert werden muss ebenfalls nicht.Die frage sei erlaubt;was haben die Damen und Herren der Lehr und Lernwissenschaften die Letzten hundert jahre eigentlich so getrieben?
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0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gute hilfe, 1. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
das buch entsprichte genau meiner auffassung und man lernt immer noch dazu.Weil man leider nie auslenrt, auch im hohen alter
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6 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufschlussreich bis zum letzten Buchstaben, 14. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Lernen macht intelligent: Warum Begabung gefördert werden muss (Taschenbuch)
Aufschlussreich bis zum letzten Buchstaben! Meines Erachtens, das beste Buch, um zu erfahren, wie Wissen, Intelligenz und Informationsverarbeitung funktionieren.
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Lernen macht intelligent: Warum Begabung gefördert werden muss
Lernen macht intelligent: Warum Begabung gefördert werden muss von Elsbeth Stern (Taschenbuch - 16. März 2007)
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