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am 10. Februar 2014
Bei dieser Rezension bedarf es einer Vorklärung: Das Buch "Warum ich nicht mehr glaube" hat mich zugleich betroffen und sensibel gemacht von einem bzw. für ein Thema, das hohe Brisanz in sich trägt und vermutlich einige ("christliche") Leser irritieren wird.

Was führt dazu, dass Menschen nicht mehr glauben? Dieser Frage geht das Autorentrio in einer wissenschaftlich fundierten Untersuchung nach ohne dabei in unverständlichen Fachjargon abzudriften. Im ersten Kapitel stellen die Autoren ihre Motivation für die Untersuchung dar und geben einen Überblick über das bisher wenig erforschte Thema. Erfreulicherweise geht es den Autoren nicht darum, anhand der Erkenntnisse eine neue Missionsstrategie zu entwickeln, wie die Dekonvertiten (Dekonversion meint das Gegenteil von Bekehrung. Am sinnvollsten lässt es sich mit „Verlust des Glaubens“ beschreiben.) möglichst schnell wieder in die Kirche gehen, sondern sie wollen das Thema und die Geschichten aufnehmen, ernst nehmen und überlegen, was sie daraus lernen können.

Bisher gibt es nur wenige Untersuchungen zu diesem Thema. Diese wenigen werden aber dargestellt, analysiert und weiter hinten im Buch anhand der gewonnen Erkenntnisse reflektiert. So werden zum Beispiel fünf Aspekte aufgeführt, die für eine Dekonversion grundlegend erscheinen: intellektueller Zweifel, Ausstieg aus einer religiösen Gruppe oder Gemeinschaft, moralische Kritik an dieser Gruppe und deren Lebensweise, emotionales Leiden und der Verlust religiöser Erfahrungen (S. 12f).

Der Betrachtungsgegenstand dieser Untersuchung wird im Vorhinein reflektiert. Zurecht schließen die Autoren aus, dass sie – wenn sie von Glauben reden – das Handeln Gottes am Menschen in irgendeiner Weise bestimmen oder beschreiben können. Das, was der Untersuchung zugrunde liegt, sind die Deutungen und Erfahrungen einzelner Menschen. Nur diese können Betrachtungsgegenstand sein, nicht aber der „Glaube an Sich“.

Im Zentrum der Untersuchung stehen acht Lebensgeschichten (S. 66–124), die anhand von qualitativen Interviews mit den betreffenden Personen untersucht wurden. Diese Lebensgeschichten sind es, die den Leser betroffen werden lassen und manchmal auch im Scham enden. Aus diesen Lebensgeschichten leiten die Autoren vier grundlegende Motive ab, die für sie bei der Frage nach den Gründen für eine Dekonversion zentral sind. Diese Motive (Moral, Intellekt, Identität und Gottesbeziehung) werden anhand der acht Lebensgeschichten jeweils in zwei Aspekten ausdifferenziert. Diese Vorgehensweise bietet dem Leser das Potential, von einer bewegenden Geschichte ergriffen zu werden und gleichzeitig systematisch Kriterien für eine Dekonversion abzuleiten.

In der Reflexion auf diese Lebensgeschichten und der Kriterien legen die Autoren Wert darauf, dass es für eine Dekonversion weder notwendige Kriterien geben kann noch je nur einzelne Kriterien ausschlaggebend sind. Die Lebensgeschichten verdeutlichen, dass für eine Dekonversion biographisch-individuelle Aspekte zentral sind und soziologische, intellektuelle und emotionale und Gründe miteinander korrespondieren.

Besonders hervorzuheben ist das Kapitel über Denkanstöße für Christen und Gemeinden (S. 173–212). Hier werden die Themen, die sich in den Lebensgeschichten angedeutet haben, pointiert auf den Punkt gebracht und Anregungen für Christen und Gemeinden gegeben. Beachtung dabei verdient der sensible Ton, den die Autoren bei „heißen Eisen“, wie z.B. den Umgang mit Macht und Missbrauch, treffen und gleichzeitig nicht verschleiern, dass es in vielen Gemeinden zu ungesunden Formen der Kommunikation, Machtausübung oder gelebten Glaubens kommt. Abgeschlossen wird dieses Kapitel von zehn Anregungsfragen, die den Leser vor die Aufgabe stellen, sich selbst und seine Gemeinde zu reflektieren.

Positiv zu würdigen ist ebenfalls die Transparenz in Bezug zur Methodik. Die Untersuchung, auf der das Buch aufbaut, wurde von dem Forschungsinstitut für Jugendkultur und Religion „empirica“ durchgeführt. Im Anhang legen die Autoren Rechenschaft ab, welche Methoden zur empirischen und qualitativen Forschung ihrer Untersuchungen zugrunde liegen. Außerdem befinden sich dort der Fragebogen, der im Vorfeld für eine Online-Befragung verwendet wurde, sowie der Leitfaden für die qualitativen Interviews.

Die Verfasser schaffen es, dem Leser die Methoden und Erträge der empirischen Theologie plausibel und nachvollziehbar zu machen. Die empirische Theologie erweist sich in diesem Buch als außerordentlich hilfreiche Herangehensweise an ein Phänomen, das oft mit (Vor-)Urteilen belastet ist.

Lediglich beim abschließenden Drucksatz wäre noch ein wenig mehr Sorgfalt geboten. So verschieben sich leider zum Teil die werkimmanenten Querverweise um eine Seite (z.B. die auf Seite 49)

Alles in Allem ist dieses Buch ein wichtiger Schritt in der Erforschung und im Umgang mit Dekonversionen im deutschsprachigen Raum. Die Leser werden für dieses Thema sensibilisiert, es werden Vorurteile abgebaut und es wird ein Bewusstsein für einen wertschätzenden Umgang mit Menschen geschaffen, die sich zu einer Dekonversion entschließen.
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am 24. Februar 2014
Das Buch von “Warum ich nicht mehr glaube. Wenn junge erwachsene den Glauben verlieren” Tobias Faix, Martin Hoffmann und Tobias Künkler beschäftigt sich mit dem Thema der "Dekonversion" auf Basis einer qualitativen Studie, welche Autoren im Frühjahr 2012 bis August 2013 durchgeführt haben. Es ist die populäre Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie und hat zwei unterschiedliche Zielrichtungen: zum einen will es die Gründe und Motive verstehen, die zur Dekonversion führen können, zum anderen will es Gemeinden auf krankhafte, einengende und wenig förderliche Prozesse hinweisen, die solche Dekonversionsprozesse begünstigen können.

Doch was bedeutet eigentlich Dekonversion? Dekonversion bezeichnet den Verlust von Glauben und man merkt schnell, wie die Begriffe, die es für diesen Prozess gibt, allesamt etwas unzureichend sind: Dekonversion (setzt das nicht eine bewusste Konversion voraus?), das deutsche Pendant dazu: Entkehrung (ein grusliges Wort), den Glauben verlieren (was aber, wenn es nicht als Verlust erlebt wird?), ihn ablegen (was, wenn es unbewusst passiert?), alles bei genauerem Hinsehen auf ihre Weise problematische Begriffe. Diese Diskussion wird auch im Buch geführt und Dekonversion wird schließlich als ein – meist – längerer Prozess verstanden, der “sowohl ein Widerfahrnis als auch eine bewusste Entscheidung” ist.

Der Mittelteil des Buches, in dem die Geschichten der “Dekonvertiten” zur Sprache kommen, stellt auch die absolute Stärke des Buches dar. Es wird eine Typologie der Dekonversion erstellt, welche einige Leitmotive (die natürlich nie in Reinform aufkommen) anklingen, zu jedem Leitmotiv wurden zwei Typen gebildet. Beim Leitmotiv Moral zum Beispiel gab es den Typ der Eingeengten, die sich unfrei fühlten und nach größerer Autonomie strebten und den Typ der Verletzten, die an der sprichwörtlichen Doppelmoral litten und teilweise massiven physischen, psychischen und auch körperlichen Grenzverletzungen ausgesetzt waren. Diese Typologie leuchtet meistens ein, auch wenn mir zum Beispiel die Trennschärfe mancher Typen (zum Beispiel was ist noch mal der Unterschied zwischen Grübelnden und Zweifelnden) nicht immer einleuchten will.

Man merkt bei der Beschäftigung mit diesen Geschichten welch ein enormer Schritt so eine Dekonversion sein kann. Gerade bei Menschen und Gemeinschaften, die einen sehr leidenschaftlichen, engagierten Glauben leben, scheint der Glaube so eng mit der eigenen Identität, mit dem sozialen Umfeld mit dem ganzen Leben verknüpft ist, dass man da so schnell nicht ohne Verletzungen raus kommt. Einer der Teilnehmer, Patrick, sagte dazu: “Man schließt nicht einfach ab und sagt: Okay, dass ist jetzt abgeschlossen und alles andere ist jetzt wie Pfandwegbringen oder so.” Und so trägt der Schritt aus dem Glauben heraus bei manchen schon heroische oder tragische Züge. Manche schreiben Abschiedsbriefe oder erklären vor versammelter Gemeinde ihre Gründe, bei anderen scheitern die Ehe, es gibt Depressionen und Angstzustände. Bei anderen wiederum überwiegt das Gefühl der Befreiung und Erleichterung.

So berichtet Patrick von dem Gefühl, dass der “Alltag nicht mehr von einer moralischen Sinnglocke überstülpt ist. Dieses Gefühl, nicht mehr alles in den Großen Plan einbetten zu müssen. Sondern man kann einfach mal mit Freunden einen Kaffee trinken gehen, einfach nur, weil man mit Freunden einen Kaffee trinken gehen will. Alles hatte immer Bedeutung und war sehr aufgeladen.”
Doch diese Befreiung von Bedeutung macht Patrick auch zu schaffen:
“Das ist ja auch was Tolles, Teil von einer großen Erzählung zu sein. Und umso nichtiger und bedeutungsloser kommt einem das Leben dann vor, wenn das dann wegbricht. [...] Warum soll ich nicht auf einmal anfangen, FDP zu wählen?“

Ich hätte nicht gedacht, wie nahe mir doch diese Geschichten gehen und bei manchen der Geschichten will man den Menschen einfach nur entgegenrufen: “Ihr wart vielleicht, die einzig normalen in dem ganzen Laden!”. Da gab es Geschichten, die einem die Schamesröte ins Gesicht steigen lässt, wenn da z.B. von Exorzismen im Familienumfeld berichtet wird. Da wird von einer Mutter erzählt, die eine rigide Herrschaftsstruktur zu Hause ausübt: “Die hat es wirklich geschafft, so viele Regeln aufzustellen, für jede Bewegung unseres Körpers, für die Art und Weise wie wir sprechen, wann wir auf Toilette gehen, wann wir essen.” Alles, was sie nicht selbst kontrollieren konnte, wurde dann von Gott persönlich übernommen “der ja alle Gedanken kennt”.
Man hört von unausgesprochenen Verhaltensregeln, welche Kleidung man anzuziehen hat (keine tiefen Ausschnitte etc.), man hört von Parallelwelten, von völligen Eskapismus, von der Unfähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, von einen Glaube, der vor allem Halt geben soll, der kompensiert, aber man hört auch von intellektuellen Zweifeln, von Dawkins-Büchern und wie wenig Raum es eigentlich für Ambivalenzen gibt. Sehr viele Geschichten laufen darauf hinaus, dass eigentlich kein Raum zur Aneignung gegeben wird. Ines stellt fest: “Die wollen immer so radikal sein und das geht schon bei den Kindern los und dann in der Jugendgruppe weiter. Die sind noch so jung und müssen aber immer der gleichen Meinung sein wie der Pastor und plappern am besten alles nach. Aber sie entwickeln keinen eigenen Glauben, nichts Eigenes. Das finde ich fahrlässig.“

Hier zeigt sich eigentlich, dass es, will man mit Bewusstsein in dieser Welt leben, kaum möglich scheint, sich naht-, bruch- und fraglos einfach in eine Traditionslinie zu stellen. So scheinen es doch auch gerade die Leute mit eigenem Kopf, die Nachdenklichen und Querdenkenden zu sein, die sich irgendwann vom Glauben abwenden. Ein Ergebnis der Studie ist dabei, dass es gar nicht so häufig intellektuelle Gründe sind, die ausschlaggebend sind.

Im letzten Drittel des Buches, werden die Erkenntnisse aus den Interview noch einmal gebündelt und zu Anfragen an die bestehenden Kirchen formuliert. Dabei werden einige wichtige Fragen aufgeworfen: Wie können Räume der Aneignung des Glaubens geschaffen werden, wo es doch heute kaum möglich scheint, sich ganz selbstverständlich in eine Tradition zu stellen, will man mit Bewusstsein in der Welt leben? Wie können Zweifel und Ambivalenzen nicht mehr nur als Bedrohung des Glaubens gesehen werden? Inwiefern begünstigen bestimmten hierarchische und theologische Strukturen den Machtmissbrauch in der Kirche? Wo wird kirchliche Moral als einengend empfunden?

Dabei besteht natürlich eine gewisse Gefahr darin, diese Geschichten zu schnell zu instrumentalisieren für ein bestimmtes Therapieprogramm.

Insgesamt finde ich es ein äußerst kathartisches Buch, das nun wirklich eine wichtige Diskussion lostreten könnte und müsste. Ich selbst habe es verschlungen und es stellte für mich eine sehr merkwürdige Reise in die Vergangenheit dar. Eine Mischung aus Nostalgie, Scham und dem Gefühl zum Glück sehr weit weg von dieser Art des Glaubens zu sein. Dennoch: zu manchen der Semantiken und Praktiken, von denen ich mich doch irgendwie endgültig entfremdet habe, habe ich beim Lesen quasi ex negativo wieder einen gewissen, wenn auch distanzierten Bezug gewonnen. Die große Stärke des Buches ist es, die Geschichten von Dekonvertiten zu erzählen und sie in den Mittelpunkt zu stellen. Die Diskussionsanregungen am Ende des Buches sind als erste Impulse zu verstehen, die unbedingt noch weiter vertieft werden müssen. Ich freue mich wirklich auf die Diskussionen, die dieses Buch auslösen könnte. Aber das funktioniert vor allem dann, wenn man mit der Möglichkeit rechnet, dass manche der Dekonvertiten in dem Buch die Dinge vielleicht klarer sehen als man selbst.

(ausführliche Version auf: [...]
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am 26. März 2014
Welche Beweggründe haben junge Menschen, um sich vom Glauben abzuwenden?
Was ist passiert, dass der vorher vorhandene Glaube an Gott so erschüttert wurde, dass man der Gemeinde den Rücken kehrt?

Acht Einzelschicksale werden hier ausführlich dargestellt, die beispielhaft für die verschiedenen Arten der Dekonversion (das Abwenden vom Glauben) stehen. Man erfährt teilweise Erschreckendes, was die jeweilige Entscheidung gegen das Leben innerhalb einer Gemeinde aber auch nachvollziehbar werden lässt.

Die Autoren bemühen sich, das Thema objektiv zu betrachten, gestehen sich aber selbst ein, dass dies nicht immer gelingen kann. Besonders im 4. Abschnitt des Buches, in dem es um die Möglichkeiten, mit denen Gemeinden dem allgemeinen Abwärtstrend womöglich entgegensteuern können, geht, merkt man deutlich die Befangenheit. Letztere stellt für mich eine kleine Enttäuschung dar, da ich mir eine objektiv ausgewertete Studie gewünscht hätte.

Auch die etlichen Zitat-Wiederholungen fallen mir negativ auf. Da hätte einiges vermieden werden können und es wäre trotzdem noch verständlich gewesen und hätte meinen Lesefluss weniger gestört.

Nichtsdestotrotz handelt es sich um ein interessantes Buch, was besonders für Christen eine Bereicherung ist, die sich gerne damit auseinandersetzen möchten, warum man sich gegen den Glauben entscheiden kann. Für Gemeinden kann die hier erwähnte Kritik sicherlich ein großes Potential bieten, weitere Ausstiege zu vermeiden, wenn sie denn offen genug für eine Selbstreflexion sind.

Fazit:
Ein Gewinn für Mitarbeiter christlicher Gemeinden, um die Gedanken des Einzelnen besser nachvollziehen zu können.
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Haben Sie schon einmal etwas von "Dekonversion" gehört? Also ich nicht!

Gemeint ist, dass Nicht-mehr-Glauben. In diesem Buch kommen junge Leute zu Wort, die in ihren christlichen Gemeinden aktiv waren, diese dann aber verlassen haben. Die acht biografischen Skizzen, wecken in mir Schamgefühle. Warum? Weil bei mir der Eindruck entsteht, wir haben die jungen Leute einfach so laufen lassen, ohne nach dem Weshalb ihres Gehens zu fragen. Für meine Schamgefühle ist hier zunächst nicht viel Platz und mit diesen ist auch keinem geholfen.

Zielstrebig verfolgt das Autorenteam die Frage nach, warum die jungen Leute ihre Gemeinden verlassen haben. Natürlich hat da jeder seine einzelnen, biografisch bedingten Gründe, aber es kristallisieren sich auch Punkte heraus, die zu denken geben müssen. Christen müssen diese Gründe zur Kenntnis nehmen. Christliche Gemeinden müssen reagieren. Es kann nicht sein, dass uns junge engagierte Menschen davonlaufen, weil uns ihre Art zu leben nicht passt oder . . .

Wie gesagt, es gibt vielerlei Gründe, die in dieser Studie herausgearbeitet wurden und die nun in diesem Arbeitsbuch auf dem Tisch liegen. Dieses Buch will nicht erreichen, dass christliche Gemeinden auf alle aktuellen Wünsche junger Leute eingehen zum Preis dafür, dass sie doch in den Gemeinden verbleiben. Oft habe ich beim Lesen der biografischen Skizzen den Eindruck gewonnen: Wir soliden Christen haben uns eingerichtet und jeder der daher kommt und anders ist und Fragen stellt, den sehen wir als Ruhestörer an. Dabei könnte er Bereicherung sein. Bei manch einem im Buch zu Wort gekommenen jungen Menschen kam mir der Gedanke: Ob Jesus heute ebenso an christlicher Gemeinde scheitern würde?

Das Buch macht mich betroffen, meine Schamgefühle werde ich nicht los und doch müssen Konsequenzen her!

Meines Erachtens macht dieses Buch sehr deutlich, dass von beiden Seiten aus ein Umdenken erfolgen muss. Die Dekonvertierten sollten christliche Gemeinden hartnäckiger An- und Hinterfragen. Christliche Gemeinden müssen unbedingt ihr kuschliges, trautes, erstarrtes Heim aufgeben und den Mut aufbringen mit interessierten Leuten ins Gespräch zu kommen, selbst dann wenn sie kritische Fragen haben.

Dieses Buch weist sehr eindeutig in die Zukunft. Beide hier geschilderten Gruppen müssen sich ernst nehmen, fair miteinander umgehen, keinen Druck ausüben und lernen, dass sie einander bereichern. Ein spannender Prozess kann nun beginnen!

Dieses Buch muss gelesen werden!

"bücherändernleben" mit Autorengespräch
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am 8. September 2014
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich auch ,,nicht mehr glaube". Bewundernswert, dass es Christen gibt, die sich an dieses Thema wagen. Ich persönlich habe mich sehr verstanden gefühlt.
Sehr wertvoll war mir die Haltung, aus welcher heraus das Buch geschrieben wurde: nämlich mit viel Wertschätzung und (soweit möglich) Neutralität - nicht verdammend oder verurteilend. Erlebnisse, Geschichten, Sichtweisen und Meinungen von Menschen, die nicht mehr glauben, werden wieder gegeben ohne Bewertung.
Vor allem für Christen finde ich das Buch sehr empfehlenswert. Sie sollten Mut haben, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen!
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am 18. Januar 2015
"Warum ich nicht mehr glaube", ein Buch das mein Herz bewegt. Faix, Hofmann und Künkler stellen sich in "Warum ich nicht mehr glaube: wenn junge Erwachsene den Glauben verlieren" der Tatsache, dass junge Menschen aus verschiedensten Motiven dem christlichen Glauben den Rücken kehren. Aus acht qualitativen Interviews wurden Lebensberichte von jungen Menschen zusammengestellt, die einen ehrlichen und tiefen Einblick in ihr Erleben und Fühlen geben. So erzählt der „Zweifler“ Nicolo, welcher in einer Freikirche konservativer Tradition aufgewachsen ist:

„Ich habe weiter als Christ gelebt und habe eigentlich mit niemandem darüber geredet (über die Dekonversion, Anm. DJ). Ich wollte das mit mir und mit Gott ausmachen. Ich habe viele Bücher gelesen und viel in der Bibel gelesen, über Monate ging das so. Und ich habe viel gekämpft und langsam, langsam merkte ich: Das passt hier nicht. Hier ist etwas falsch. Und dann habe ich gesagt: Ich glaube nicht mehr an Gott.“

Die Autoren gehen der Frage nach, welche Motive zu einer Dekonversion führen sind und was darin die Verantwortung der Kirche ist. Der Kreis schliesst sich in den Anfragen der Interviewpartner wieder und führt zu den vorhergehenden Büchern: Wieso lässt Gott das Leid zu wenn er es verhindern könnte? Wieso werden gewisse Personengruppen von gewissen Christen ausgeschlossen (Homosexualität)? Wieso wird gesagt, dass die Bibel wörtlich genommen wird, aber nur dort wo es einem gerade so passt?

Und das Buch führte bei mir selber zu weiteren Fragen: Gibt es in der Kirche Raum für Zweifel? Wo ist Glaube nur Religion und wo haben sich unmerklich Regelwerke herausgebildet die nicht hinterfragt werden? Wie sieht ein erwachsener Glaube aus? Wo findet sich die oft proklamierte Freiheit des christlichen Glaubens wirklich? Wo sind meine Anfragen an Gott, die Bibel, den Glauben und wage ich diese Fragen zu stellen?

Ein erwachsener Glaube zeichnet sich doch gerade dadurch aus, dass man sich diesen Fragen stellt und sich von ihnen bewegen lässt, ohne bereits im Voraus zu wissen, worauf die Antwort hinausläuft. Dialog statt Diskussion, finden neuer Wege und Ansätze im Gespräch miteinander und der Bibel. Persönlich merke ich, wie mein Glaube an Gott dadurch nicht kleiner, sondern durch diese Faszination an der Freiheit gerade grösser wird! Wie befreiend ist es für mich, nicht glauben zu müssen, dass die Bibel wortwörtlich „eingegeben“ wurde, dass ich nicht glauben muss, dass Mose alle fünf Bücher in einem Zug selber runtergeschrieben hat. Vielleicht wurde an die klassische Bibelstelle (2Tim 3,16f.) zum „Beweis“ für die Inspiration ja einfach die falsche Frage herangetragen? Vielleicht geht es bei dieser Stelle weniger um die Frage nach der Inspiration als um die Aussage, dass uns die Bibel für „jedes gute Werk“ ausrüstet? Oder wie es N.T. Wright betont:

„Mit anderen Worten: Die Bibel ist nicht für Menschen da, die einfach einige Dinge nachschlagen und sicherstellen wollen, dass sie recht haben. Sie ist dazu da, Gottes Volk auszurüsten, damit es die Absichten Gottes – den neuen Bund und die neue Schöpfung – vorantreiben kann. Sie ist dazu da, Menschen zu befähigen, für Gerechtigkeit zu arbeiten. Sie ist dazu da, den Menschen beim Kampf für Gerechtigkeit die Spiritualität zu erhalten. Sie ist dazu da, auf jeder Ebene Beziehungen herzustellen und zu fördern. Sie ist dazu da, jene neue Schöpfung hervorzubringen, die etwas von Gottes eigener Schönheit widerspiegelt.“

Das Buch will, wie ich denke, bewusst keine Antworten auf die Fragen der jungen Leute geben sondern Raum schaffen für eben solche. Nicht die Verteidigung des Glaubens mit einem um sich Werfen von Bibelstellen ist das Ziel (siehe Kritik anderer Rezensionen), sondern die Anregung des Lesers, sich Gedanken zu einem empirisch nachgewiesenen Phänomen zu machen.

Wieso aus diesem Buch der Glaube der Verfasser angezweifelt werden kann ist mir schleierhaft (siehe auch dazu das Urteil in anderen Rezensionen) und zeugt eben gerade vom Unverständnis und der Lieblosigkeit im christlichen Kontext, welche junge Leute dazu bewegt, einem solchen Glauben den Rücken zu kehren.
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am 30. Juli 2014
Viele Bücher handeln von der Frage, wie Menschen zum Glauben finden können. Erstaunlich wenig wurde bislang beschrieben, wie sie ihn verlieren. Dieser Frage nachgegangen zu sein, macht das Buch "Warum ich nicht mehr glaube" so ungemein lesenswert, verstörend wie anregend. Die Autoren haben sich dieser Frage in einer empirischen Untersuchung angenähert. Anders als in anderen Studien wollten die Verfasser nicht nur die Abwendung von der Kirchenmitgliedschaft bzw. von kirchlichen Angeboten erforschen, sondern auch das innere Geschehen eines Glaubensverlustes verstehbar machen. Der erste Teil des Buches enthält einen informativen Überblick über den bisherigen Forschungsstand zum Thema Glaubensverlust bzw. Dekonversion. Die Autoren erläutern die Grundlage ihrer eigenen empirischen Untersuchung, eine Kombination aus quantitativer Erhebung (eine schriftliche Umfrage mit 322 Teilnehmern) und qualitativer Auswertung (Einzelinterviews mit 15 ausgewählten Teilnehmern).
Im zweiten und dritten Teil ihrer Studie stellen die Verfasser ihre Ergebnisse anhand persönlicher Interviews und Fallbeispiele vor. In Anlehnung an andere empirische Untersuchungen entwickeln die Autoren aus der Untersuchung ihrer Interviews einige Glaubensverlust-Grundtypen, wie bespw. den Eingeengten oder den Zweifelnden etc.. Fast immer sind bestimmte Dissonanzerfahrungen entscheidend:
- Der empfundene Widerspruch zwischen dem Wahrheitsanspruch des christlichen Glaubens und konkurrierenden Welterklärungen der modernen Wissenschaft bzw. Bibelkritik;
- Die Spannung zwischen der angenommenen moralischen Überlegenheit der Christen und dem faktischen Verhalten, das sich in Gemeinden beobachten lässt oder von dem einzelne Interviewte direkt betroffen waren;
- Der Abstand zwischen der gesungenen und erwarteten Gotteserfahrung und ihrer vielfachen Frustration im Alltag;
- Das zunehmende Auseinandertreten eigener persönlicher Reifung durch Bildung und Entwicklung und der Glaubensformen, die in einer anderen Lebensphase einmal angenommen worden sind.
Für viele sind solche Spannungen irgendwann zu groß geworden, etwa wenn sie merkten, dass bestimmte Lebenserfahrungen sich auch säkular ebenso gut oder besser verstehen lassen. Oder wenn bestimmte christliche Deutungsmuster als gescheitert erlebt werden (z.B. der Gedanke eines liebenden Gott und dagegen die bedrückende Macht des Leidens). Des Weiteren wenn wichtige neue Erfahrungen (wachsende Autonomie und Reife) im Rahmen der bisherigen Glaubensvorstellungen nicht mehr deutungsfähig sind.
Für christliche Gemeinden von besonderem Interesse ist nicht zuletzt der vierte Teil des Buches. Die empirische Untersuchung mit ihrer wissenschaftlichen Perspektive wird vor allem in diesem letzten Teil ausdrücklich verknüpft mit einem engagierten Interesse der Autoren an der Reife und Entwicklungsfähigkeit des Glaubens. Manche Geschichte eines Glaubensverlustes verrät allzu viel über Denkverbote, Heuchelei und Oberflächlichkeit; nicht bei den Betroffenen, sondern in ihrer ehemaligen religiösen Umgebung.
Menschen finden ihren Glauben nicht allein, sondern stets in der Gemeinschaft ihrer Familie bzw. christlicher Gemeinden. Dann aber ist der persönliche Glaubensverlust Einzelner auch mehr als ein individuelles Geschehen. Er sagt etwas über Gemeinden aus: welche Fragen offen diskutiert, welche Zweifel ausgehalten, welche Denkverbote faktisch aufgestellt und welche persönlichen Entwicklungen gefördert werden. Wer sich eine Gemeinde wünscht, in der man den christlichen Glauben nicht nur finden, sondern auch behalten und darin wachsen kann, wird in diesem Buch hilfreiche Anstöße finden.
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am 19. April 2014
Warum wenden sich junge Erwachsene, also Männer und Frauen zwischen 18 und 35 Jahren, vom christlichen Glauben ab? Gibt es Motive oder Erfahrungen, die alle oder viele von ihnen gemeinsam haben? Und wenn es sie gibt, können diese Erkenntnisse Christen und Gemeinden dabei helfen, entsprechende „Gegenmaßnahmen“ zu ergreifen?

Dies sind im Prinzip die zentralen Fragen, mit denen die sozialwissenschaftlichen Forscher Faix, Hoffmann und Künkler sich im Rahmen einer qualitativen befasst haben. Und die Ergebnisse sind teils erschreckend und verstörend, aber auch Mut machend und vielversprechend. Um es ein Stück weit vorwegzunehmen: Eine klassische Dekonversion, also Ent-kehrung, gibt es nicht, aber die Forscher haben im Rahmen ihrer Studie eine Reihe von Typen benennen können, denen tatsächlich ähnliche Motive und Erfahrungen zugrunde liegen. Und das Wissen um diese Motive und Erfahrungen kann meiner Meinung nach in der Tat einzelnen Christen und auch Gemeinden und Kirchen dabei unterstützen, einen Rahmen dafür zu schaffen, dass zumindest weniger junge Erwachsene den Glauben verlieren.

Da dieses Thema bisher in Deutschland noch wenig erforscht wurde, betraten die Wissenschaftler vom Institut Empirica mit dieser Studie Neuland. Zu Beginn beleuchten sie bereits vorhandene Studien, die sich konkret oder am Rande mit Dekonversion im In- und Ausland befassen. Im Anhang erläutern sie das konkrete methodische Vorgehen der Studie und stellen sowohl den verwendeten Fragebogen der Online-Befragung vor, der als erstes Kontaktmittel diente, und den später benutzten Leitfaden für die Interviews mit freiwilligen „Entkehrten“. Im Hauptteil gehen sie ausführlich auf die Ergebnisse der Interviews ein und stellen acht Lebensgeschichten in den Mittelpunkt, die exemplarisch für die verschiedenen Typen stehen.

Eine große Stärke der Studie ist, dass sie an vielen Stellen die Interviewauszüge für sich sprechen lässt und die Aussagen der Probanden sehr ernst nimmt. Dabei reflektieren die Forscher immer wieder sowohl ihr eigenes Vorgehen als auch die Erfahrungen mit und in Gemeinden. Da ich selbst ausgebildete Soziologin bin, kann ich sagen: Die Studie ist fundiert, schlüssig und stringent aufgebaut. Sie erfüllt auch durch ihre kritische Selbstreflexion daher alle Anforderungen, die eine gute qualitative Studie erfüllen muss und ist eine solide wissenschaftliche Arbeit, die auch in jedem soziologischen Fachverlag hätte erscheinen können. Dass sie bei einem christlichen Verlag erscheint, hat wohl in erster Linie den Grund, dass dieser auch als Auftraggeber der Studie fungierte, ist aber in meinen Augen nicht von Nachteil, da sie so eine Zielgruppe erreicht, die direkt von den Ergebnissen profitieren kann:

Die Denkanstöße für Christen und Gemeinden, die das 4. Kapitel liefert, sind es definitiv wert, von jedem Gemeinde-, Jugend- und Hauskreisleiter gelesen zu werden! Manches wird sicherlich erschüttern und zum Umdenken führen, anderes die eigenen Erfahrungen und Vermutungen über Dekonversion bestätigen (so ging es mir zumindest). Ich kann „Warum ich nicht mehr glaube“ daher ohne Einschränkungen empfehlen!

Mein einziger Kritikpunkt betrifft eher eine Formalie: Das Buch ist zwar sehr logisch aufgebaut, aber durch die vielen Unterkapitel verliert man leider manchmal den Überblick. Ich hätte es gut gefunden, wenn wie bei wissenschaftlichen Arbeiten üblich die Unterkapitel entsprechend durchnummeriert gewesen wären.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Februar 2014
Dieses Buch ist nicht einfach zu lesen, weil es teilweise sehr bedrückt, zumindestens , wenn man dem Glauben nicht gleichgültig gegenübersteht. Am Ende stellt man sich die Frage, wohin diese Entwicklung hinführt ? Dass es im Großen und Ganzen mit dem Glauben abwärts geht, ist ja nichts Neues. Im Bekanntenkreis und auf der Arbeit erfährt man oft eine ablehnende Haltung gegenüber dem Glauben an Gott.

In diesem Buch wurden einige Erkenntnisse, die die Autoren aus vielen Interviews gewonnen haben, zusammengefasst. Neutral ohne Wertung stehen sich die vielfältigen Gründe gegenüber. Daneben gibt es acht verschiedene Lebensbeschreibungen. Die Erlebnisse der acht Menschen kommen mir sehr bekannt vor. Einen Teil dessen, habe ich auch erlebt, inklusive dem geistlichen Mißbrauch. Und das ist das Erschreckende. Jeder von uns kann auch da landen. Was ist nun der Unterschied, warum man glaubt oder nicht ?

So genau kann man das auch am Ende des Buches nicht klären. Fest steht, es muss viel getan werden und das fängt beim Einzelnen an. Keine Vorurteile zu haben und nichts zu heucheln wäre schon mal ein Anfang. Falsch ist auch jegliches unter Druck setzen. Letztendlich bleibt es eine Entscheidung des Einzelnen, die wir genauso zu respektieren haben, wie Gott unsere Entscheidung respektiert. Geistlicher Mißbrauch darf nicht vorkommen, wie dies leider heute noch so oft geschieht.

Aber auch derjenige, der sich vor die Frage gestellt sieht, glaube ich oder nicht , sollte sich bewußt sein, dass absolut jeder sich im Laufe seines Lebens vielen Fragen zu stellen hat. Niemand ist perfekt , auch wenn es nach außen so scheint. Auf manche Fragen erhält man lange keine Antwort, manches erschließt sich einem erst im Laufe der Zeit und der Erfahrungen, die man macht. Eine Gemeinde, die uns verstößt oder Christen, die uns verletzen sind nicht Gott, auch wenn es sich manchmal so anfühlt. Vielleicht fehlt vielen nur das Vertrauen ? In einer Welt, in der manche Werte nichts mehr wert sind, kann man leicht das Vertrauen verlieren. Wohl auch das Vertrauen auf Gott, denn das ist Glaube, Vertrauen darauf, dass Gott alles in der Hand hat und alles einen tieferen Sinn, auch wenn man ihn jetzt nicht erkennt.
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am 27. November 2015
hier wird das Ergebnis einer Studie wiedergegeben. Junge Menschen 18 - 25 Jahre alt beschreiben offen warum sie nicht mehr glauben können bzw. wollen. Es wurden vier Leitmotive mit jeweis zwei Varianten herausgearbeitet. Überraschend war für mich, dass dies ein Thema war und wie offen darüber gesprochen wird. Das fand ich richtig gut. Die Beiträge bringen zum Nachdenken. Am Ende des Buches werden dann noch 10 Fragen für die gemeindliche Praxis mit zum Nachdeken gegeben. Für Leiter in Gemeinden fast ein Muss. Ich freue mich schon auf die Auswertung in dem Buch "Warum wir mündig glauben dürfen".
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