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Kundenrezensionen

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am 2. Mai 2014
Eggers' neue Veröffentlichung greift ein schon lange überfälliges Thema auf. Man kann sehr gut in diesem Werk stöbern. Einige der Impulse regen zum Schmunzeln an; oft erkennt man sich selbst wieder in seiner eigenen Unehrlichkeit oder mangelnden Authentizität.
Andererseits fehlt dem Buch ein wenig Struktur. Es fehlte mir eine Einleitung, eine schlüssige Zielstellung, zum Ende eine Zusammenfassung bzw. praktische Schlussfolgerungen. Die (durchaus wertvolle) Vielzahl einzelner Impulse plätschert ein wenig daher, so dass zum Ende des Buches bei mir die Frage nach dem konkreten Lernzuwachs offen blieb.
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Wie ein Christ zu sein hat, weiß man ja. Nichtchristen und Christen wissen aber auch um die Doppelmoral im Leben überhaupt. Ein wenig naiv klingt der Autor in meinen Ohren schon, wenn er in seiner Einleitung schreibt: "Erwachsene, zumal Christen, lügen nicht. Über so was sind wir erhaben, das haben wir verlernt."

Ich bin mir gar nicht so sicher, ob wir Christen uns im Punkt lügen überhaupt von anderen Menschen unterscheiden. Unser Anspruch an uns selbst, allein vom Gebot her, verbietet uns das Lügen vielleicht eindringlicher als anderen, aber ob dieser Druck uns vor dem Lügen bewahrt, wage ich zu bezweifeln.

Auch Ulrich Eggers weiß, dass Christen ebenso wie alle anderen Menschen mal mehr und mal weniger lügen. Im weiteren Verlauf des Buches macht er deutlich, warum gerade wir Christen das Lügen nicht nötig haben. Welch eine Freiheit es für uns bringen würde, dass Lügen sein zu lassen klingt bei Eggers sehr gut an. Es wäre jedoch zugleich ein radikaler, lebensverändernder Einschnitt in unser Leben. Ulrich Eggers macht Mut dazu!

Wie sehr wir bei diesem Thema auf Gottes Hilfe angewiesen sind, wird bei Eggers deutlich, aber er zeigt auch Möglichkeiten, um aus dem Doppelleben mit der Doppelmoral herauszukommen. Besonders im zweiten Teil des Buches geht's dann zur Sache.

Wie er jedoch ausgerechnet auf das Beispiel des Schriftstellerehepaares Strittmatter kommt, ist mir sehr fraglich. Natürlich hat Eva Strittmatter besonders in ihren Nachwendejahren viel von den Leiden im real existierenden Sozialismus erzählt und geschrieben, aber eine ganze Zeit lang hat sie sich als Kulturpolitikerin der DDR hervorgetan durch Linientreue zum sozialistischen Staat und hat anderen Menschen dadurch geschadet. Für ein Beispiel eines Doppellebens mit Doppelmoral sind die Strittmatters in meinen Augen völlig ungeeignet. In einem christlichen Buch halte ich dieses Beispiel für geschmacklos.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Für gelungen halte ich die 50 Impulse, die Ulrich Eggert gibt. Es wird sehr deutlich was alles möglich ist, wenn wir uns auf ein Leben ohne Lüge besinnen. Es könnte nicht nur ein Leben in der Wahrheit, sondern auch ein viel intimeres Leben mit Gott daraus werden!

Packen wir's an, auch wenn ein Leben ohne die Lüge nicht möglich ist!
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am 22. Dezember 2014
Das Buch "Ehrlich glauben" von Ulrich Eggers ist zweigeteilt:
Der erste Teil (S. 10-68) ist eine sehr offene Darlegung des Themas, warum Christen so leicht lügen. Dieser Teil hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ich kann nur jedem empfehlen, dies zu lesen (besonders den Leuten, die diesem Buch ohne es gelesen zu haben nur einen Stern geben!)
Der zweite Teil (S. 69-221) enthält 50 Impulse mit Fragen zum Weiterdenken. Man kann diese 50 Beiträge als wöchentliche Gedankenanstöße für sich persönlich oder auch in Hauskreisen für ein Jahr nutzen. Mich persönlich hat dieser zweite Teil nicht so sehr angesprochen, da ich generell kein Freund kurzer Gedankenanstöße bin, sondern mehr ausführliche Darstellungen mag. Wer aber an solchen kurzen Gedankenanstößen Gefallen hat, wird sicherlich auch daraus Gewinn ziehen.
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am 7. September 2015
"Ehrlich glauben " hier gibt es einen Blick hinter die Kulissen, der es ermöglicht die eingene Überzeugung zu hinterfragen, ehrlich vor sich selbst und vor anderen zu werden. Allerdings gehört eine Menge Mut und Weisheit dazu, sich zu öffnen, ohne sich bloss zu legen bzw. zu verletzen.
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am 12. September 2014
Eine Pflichtlektüre für Christen die die Herausforderung und zugleich die Freiheit durch ein authentisches Leben suchen und praktizieren möchten. Sehr empfehlenswert, auch zum Weitergeben!
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am 20. Januar 2014
Ich möchte nur meinen HERZLICHEN DANK aussprechen, weil es endlich jemand ganz offiziell gewagt hat, die Wahrheit über uns Christen auszusprechen! Dass wir alle Menschen sind, das stimmt vollkommen. JA - ABER es müsste einen spürbaren Unterschied machen zwischen den Erlösten und dem Rest der Welt, die noch nicht die erlösende Wahrheit und Hoffnung bringende Botschaft kennt. Man ist ein Mensch, man darf ein Mensch sein und als solcher auch sein Leben voll ausleben. Ein gläubiger Mensch muss nicht deswegen gleich überfromm, lebensfremd, fanatisch werden, gar den Heiligenschein um jeden Preis erwerben". Es gibt da jedoch einen kleinen Unterschied, der ganz große Auswirkungen hat oder haben könnte, wenn.... Wenn man den Glauben mit dem Herzen zu begreifen sucht und dann auch mit dem Herzen weiter lebt. Der Glaube "fällt nur soweit aus dem Himmel", weil man diese Chance überhaupt bekommt, sie erkennt und in Anspruch nimmt und danach ernst und verbindlich nimmt (ernst im Sinne der Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit gegenüber sich selbst und seinem bisherigen Lebensverlauf), sich bemüht immer weiter zu kommen, eben ein Schritt nach dem anderen. Und dazu gehört logischerweise auch das, dass wir teilweise nicht gut oder schnell genug voran kommen, dass es dabei auch Rückschläge gibt, dass wir Fehler machen, auch Mal Rückschritte erleben oder das Gefühl haben, wir sind gescheitert, wir haben versagt. Das Gute dabei ist, dass man immer auf den richtigen Weg zurück kommen kann, wenn man es auch wirklich will, Gott gibt niemanden auf! Jeder Tag bringt einen neuen Anfang mit sich, es geht immer weiter. Diese Tatsache müsste dazu führen, das wir uns ehrlich unsere Schwierigkeiten zugestehen, unser Versagen nicht gekonnt und vorsätzlich vertuschen, einfach ehrlich mit sich und mit den anderen umgehen. Weil wir doch gelernt haben, dass der Mensch sich erst auf dem Glaubensweg entwickelt und weil er eben Mensch ist, hat er so seine Schwierigkeiten damit. DER UNTERSCHIED, der kleine Unterschied liegt darin, dass wir das hohe Ziel wirklich erreichen WOLLEN, dass wir an die Kraft der alles verändernden LIEBE glauben, die es vermag, auch aus uns den Menschen zu werden zu lassen, den Gott ursprünglich auch gemeint hat, als er uns im Mutterleib geformt hat.

Der Glaubensweg ist kein leichter Weg, wahrlich nicht. Und das ist unser Problem. Wir versuchen uns den Weg zum Ziel zu verkürzen, wir nehmen die Luftlinie und kämpfen nicht aufrichtig im Terrain. Wir täuschen uns gegenseitig, dass wir bereits so weit sind. Das kann nicht funktionieren. Warum? Weil die Theorie bleibt Theorie, wenn sie nicht durch die Praxis geprüft, in der alltäglichen Praxis auch gelebt und durchgeschmerzt wird. Warum eigentlich Schmerz? Weil alle Änderungen, die wir durchlaufen, müssen mit den Eigenschaften verbunden sein wie: Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, gepaart mit der Bereitschaft los zu lassen von eigenem Egoismus, von der Ichbezogenheit, dem Egozentrismus und dem Machtstreben, der Selbstgerechtigkeit und der Herrschsucht und allen möglichen und eingefleischten Selbstlügen. Das ist wahrlich kein leichter Gang, der oft mit Schmerz oder Angst vor Verlusten eigener Identität und Wert begleitet wird. Wenn die Steine, die zu Diamanten geschliffen werden, Schmerz empfinden könnten, würden sie vor Schmerz schreien und manchmal sogar bitter weinen. So dürfte es einem Menschen auch ergehen, der zu einer Persönlichkeit geschliffen wird, die sich am Beispiel von Jesus Christus orientiert. Und weil es nicht einfach ist, das Wahre anzustreben, verstricken wir uns lieber in endlosen theologischen Disputen, reden viel zu viel über das angesagte Ziel, anstatt entscheidend die Richtung hin zu ihm anzusteuern, das dafür notwendige zu tun und vor allem den eigenen Glauben authentisch zu leben. Es ist einfacher zu theoretisieren, sich im Aktivismus zu verlieren, als sich wahrhaftig ans Angemachte heranzuwagen.

Mit dem Ideal des authentischen und ehrlichen Christen ist es so, wie mit den Sternen auf dem Himmel. Wir können sie nie ganz erreichen aber wir können uns nach ihnen austrecken. So kommen wir den Sternen, dem Ideal doch ein Stück näher. Ein Schritt nach dem anderen eben. Hier und jetzt. Keine leeren Theorien, sondern deren Umsetzung in der Praxis. Und dass kann nur die praktizierende Liebe sein, die sich nicht um sich selbst dreht, sondern den anderen ins Auge fasst. Woran scheitert also die Christenheit so oft? An den ureigenen Eigenschaften des Menschen, vor allem an der SELBSTSUCHT und der BEQUEMLICHKEIT. Es soll sich natürlich alles ändern aber es soll bitte alles so bleiben wie es ist! Und weh, wenn sich welche unter dem Christenfolk finden, die wirklich an die Erreichbarkeit des Ideals und er hohen Ziele glauben, in diesem Sinne denken, reden und danach auch leben und handeln wollen. Sie werden womöglich als Querulanten, lebensfremde Idealisten, als unbequem, perfektionistisch, anspruchsvoll und als störrisch bezeichnet. SIE STÖREN DIE RUHE nämlich, das still stehende Wasser des Gewohnten, Vertrauten, quasi Sicheren und Tragenden. Ich kann den Eindruck nicht los werden, dass wir Christen auf der einen Seite am liebsten hätten, so zu bleiben, wie wir sind aber dabei gleichzeitig alle Vorzüge der Gnade und Barmherzigkeit in Anspruch nehmen würden. Auf der anderen Seite kommt es mir so vor, dass man uns auch als Christen in den Gemeinden am liebsten völlig konform, schön brav, gehorsam, dienlich, ohne eigene Persönlichkeit und eigene Meinung hätte. Vorsicht! Bloß keine Konfrontation! Jesus war alles andere als das. Er war nicht still, konform, populistisch und ohne Anspruch und bequem. Ich kann mir gut vorstellen, dass wenn sich die Geschichte wiederholen sollte, würde Jesus von den eigenen Leuten ans Kreuz genagelt. Warum? Weil er eben ziemlich radikal und unbequem war, kein Theologe eben. Wir dürfen natürlich schwache Menschen sein, wir sind keine Übermenschen. Die Gnade und das Erbarmen gilt unverändert allen, die sich für das Leben mit Jesus entschieden haben. Aber das ist nicht dem gleichzusetzen, die Hände in den Schoß zu legen und denken das war es also, mehr ist nicht drin. Es geht doch um viel mehr, es geht um die weitere Entwicklung der Persönlichkeit, die Reife eines jeden Christen. Hier sind wir von Christus selbst dazu aufgefordert, uns bewusst und ehrlich darum zu bemühen und sich nicht nur am Status quo der allgegenwärtigen Gnade Gottes bequem einzurichten und schön auszuruhen. Es ist ein aktiver Prozess zu unserem Besten, der nicht erzwingen werden muss, sondern freiwllig aus der tiefen Erkenntnis der Wahrheit und aus Dankbarkeit des Herzen erfolgt.

Lass uns also wahrhaftig und ehrlich sein! Dann wird die so sehr herbeigesehnte Erweckung endlich stattfinden, in der Tat und nicht nur in der Theorie! Über Liebe redet man nicht nur, die Liebe lebt und praktiziert man, wenn sie wirken und uns verändern soll. Glaube ohne Liebe ist und bleibt nur eine schöne Theorie... gar noch schlimmer, Glaube ohne Liebe ist eine Lüge, Glaube ohne Liebe ist tot!
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am 15. Februar 2014
Ulrich Eggers schreibt über ein sehr wichtiges Thema. Gerade in freikirchlichen Gemeinden führt ein "Klima der Angst" häufig zum geistlichen Mitheucheln. Das äußert sich durch allzu "steile" Glaubensbekenntnisse ausgedrückt in Gebeten und Liedern, aber auch darin, nicht offen über Schwächen und Zweifel zu reden. Insofern kann man Eggers nur dankbar sein, daß er dieses Thema immer wieder anspricht und hoffen, daß es dazu beiträgt, das Klima in Freikrchen offener, ja ehrlicher zu machen. Leider ist das Thema schriftstellerisch nicht besonders gut, um nicht zu sagen schlecht umgesetzt worden. Nach spätestens 70 Seiten will man das Buch am liebsten zur Seite legen: zu viele Wiederholungen, zu viel Allgemeinplätze.
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am 3. Januar 2014
Man lese ein paar Ausgaben von "Aufatmen" und Eggers weiteren super seichten Heftchen und schon kennt man dieses Buch.
Wenn Eggers über "die Frommen" kritisch schreibt, wundert das nur diejenigen, die ihn nicht kennen. Denn in seinen Veröffentlichungen strotzt es nur so von "Kritik" an Christen, sofern sie nicht der völlig zeitgeist-konformen Linie des Bundesverlags und der Allianz folgen.
Der Mainstream wird hier nie hinterfragt - aber die "bösen Bibeltreuen" kriegen garantiert ihr Fett weg. Vielleicht gibt es ja bald ein Verlagsangebot von der EKD; wäre nur konsequent.

Kurz gesagt: spart das Geld lieber für ein Buch von Wolfgang Bühne!
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