Amazon.de: Kundenrezensionen: Duden 01. Die deutsche Rechtschreibung

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78 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Unklar ist die Reform - nicht der Rechtschreibduden
1. Die Duden-Empfehlungen mögen nicht Jedermanns/fraus Geschmack sein - sie sind eine eigene Interpretation und Ergänzung der amtlichen Rechtschreibregeln und als solche auch kenntlich gemacht. Aber: Die volle Bandbreite der amtlich "erlaubten" Regeln sind sowohl im Regel- wie auch im Stichwortteil angegeben. Die gesamte Möglichkeitspalette darzustellen ist das, was ein...
Veröffentlicht am 19. November 2006 von Tadaeus Adornis

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versus
212 von 251 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Chaos
Der Duden empfiehlt:

"kaputt machen", aber "kaputtsparen"
"wohlriechend", aber "übel riechend"
"still sitzen", aber "stillstehen"
"fernliegend", aber "nahe liegend"
"Furcht einflößend", aber "furchterregend"
"Feuer speiend", aber "fleischfressend"
"hochbegabt", aber "hoch bezahlt"
"Raum sparend", aber "platzsparend"...
Veröffentlicht am 11. August 2006 von Matthias Künzer

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212 von 251 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Chaos, 11. August 2006
Der Duden empfiehlt:

"kaputt machen", aber "kaputtsparen"
"wohlriechend", aber "übel riechend"
"still sitzen", aber "stillstehen"
"fernliegend", aber "nahe liegend"
"Furcht einflößend", aber "furchterregend"
"Feuer speiend", aber "fleischfressend"
"hochbegabt", aber "hoch bezahlt"
"Raum sparend", aber "platzsparend"
"Dränage", aber "Lymphdrainage"
"Rote Karte", aber "ewiges Licht"
Unter dem Stichwort "du" wird "per Du sein" empfohlen, unter dem Stichwort "per" hingegen "per du sein".

Hier ist mir die Geduld ausgegangen. Ein mit heißer Nadel gestricktes Werk.
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78 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Unklar ist die Reform - nicht der Rechtschreibduden, 19. November 2006
Von Tadaeus Adornis (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
1. Die Duden-Empfehlungen mögen nicht Jedermanns/fraus Geschmack sein - sie sind eine eigene Interpretation und Ergänzung der amtlichen Rechtschreibregeln und als solche auch kenntlich gemacht. Aber: Die volle Bandbreite der amtlich "erlaubten" Regeln sind sowohl im Regel- wie auch im Stichwortteil angegeben. Die gesamte Möglichkeitspalette darzustellen ist das, was ein Wörerbuch unbedingt leisten muss (Duden und Wahrig unterscheiden sich hier nicht). Für die vielfältigen Wahlmöglichkeiten der "ganz neuen" Rechtschreibung kann der Duden-Verlag nichts. Viele der geäußerten Kritik geht völlig am Thema vorbei: Problematisch ist nicht der Duden, sondern der aktuelle Stand der Rechtschreibreform. Der Duden schafft im Übrigen mehr Klarheit als der Wahrig, der auf eigene Empfehlungen verzichtet.

2. Die Duden-Empfehlungen sind allerdings in der Tat teilweise problematisch, insbesondere die Regeln zur Getrennt- und Zusammenschreibung. SIE SIND ABER AN KEINER STELLE FALSCH in dem Sinne, dass sie den amtlichen Regeln widersprechen. Sie sind ein Deutungs- und Präzisierungsvorschlag.

3. Völlig unsinnig ist die immer wieder zu hörende Kritik, dass nicht auch noch die kompletten Zwischenstände der Reformen seit 1994 dokumentiert sind - was würde das Buch vollends unleserlich machen. Klar: In der (kurzen) Überangszeit müssen Lehrer eben zwei Wörterbücher benutzen.

Beispiele zum Unterschied zwischen Wahrig und Duden:
Duden: Orthografie (gelb unterlegt als Duden-Empfehlung), Orthographie
Wahrig: Orthografie, auch: Orthographie. Bietet also beide Möglichkeiten ohne Empfehlung, dafür werden in einem blauen Kasten die unterschiedlichen Schreibweisen erläutert sowie ein Verweis auf ähnliche Fälle und die Rechtschreibregel gegeben.

Duden: hoch begabt (rot gedruck als Neuheit), hochbegabt (gelb unterlegt als Empfehlung);
hoch bezahlt (rot gedruckt als Neuheit, gelb unterlegt als Empfehlung), hochbezahlt
Über diese Empfehlung mag man streiten: Wird "hochbegabt" schon eher als Einheit wahrgenommen (Hinweis könnte sein: Betonung auf der ersten Silbe) als "hoch bezahlt"?
Wahrig: hoch begabt (blau gedruckt als Neuheit), auch: hochbegabt;
hoch bezahlt (blau gedruckt als Neuheit), auch hochbezahlt


Fazit: Wen die Verwendung mehrerer Farben und die Duden-Empfehlungen überfordern, greift zum Wahrig. Dann muss man aber jedesmal selbst entscheiden, wie die "amtlichen Freiheiten" genutzt werden sollen. Wer eine einheitliche Orthografie (oder: "-graphie") möchte und mit den Duden-Empfehlungen leben kann, der sollte dieses Buch bevorzugen.
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69 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Mit fehlender Farbe schief gegangen, 1. August 2006
Mit dem neuesten Duden könne nichts mehr "schiefgehen", schreibt ein Rezensent auf diesen Seiten. Dem ist aber nur leider nicht so, denn das Werk unterläuft die letzten Änderungen des Rechtschreibrates, wie dessen Vorsitzender Zehetmair am 28.07.06 in der WELT mitteilte: "Mir fehlt dazu jegliches Verständnis!" Entgegen den Vorstellungen des Rates, der wieder eine vermehrte Zusammenschreibung zuläßt und damit de facto den Zustand von vor 1996 wiederherstellt, sieht der neueste Duden Empfehlungen für eine vermehrte Getrenntschreibung vor, die der Entwicklung der deutschen Sprache zuwiderlaufen. (So empfielt der Duden nun die Schreibungen von "Händchen haltenden und Not leidenden Menschen", läßt aber wieder "notleidende Kredite" nur noch so zu!) Glaubte man, daß die Reform der Reform zumindest in diesem Punkt trippelschrittchenweise in die richtige Richtung weisen würde, versucht der Duden nun wiederum, 100 Jahre Sprachgeschichte ungeschehen zu machen. Um den Duden schultauglich zu machen, müßten weiterhin Schreibungen verzeichnet sein - sie wären mit einer weiteren Farbe zu markieren -, wie sie seit 1996 an den Schulen gelehrt werden, die aber nun wieder obsolet (aber noch nicht falsch!) sein sollen (Leid tun, abwärts fahren, lahm legen usw.). Die Zyklen der Wörterbuchauflagen werden angesichts der Reform der Reform der Reform immer kürzer, über die 24. Auflage des Duden wird schon bald der Schleier der Geschichte gezogen werden. Es wird schon "schief gehen". So sagt es zumindest heute noch Duden Online. Was die 25. Auflage dazu sagen wird, wissen wir noch nicht...
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Schwarz-rot-gelbes-blaues Durcheinander, 26. Juli 2006
Der neue Duden ist farbig. Rote Farbe kennzeichnet die Änderungen gegenüber den Normen vor 1996. Gelten alte und neue Formen nebeneinander, gibt die Duden-Redaktion oft durch gelbe Unterlegung eine Empfehlung. Daran erkennt man schon: Der Rechtschreibrat, der die Auswüchse der Reform ausmerzen und allgemein anerkannte Schreibweisen durchsetzen sollte, hat einen sprachlichen Steinbruch hinterlassen. Erfreulicherweise gibt es etliche Klarstellungen. Es heißt wieder eindeutig "schwerfallen" (Mühe machen) im Gegensatz zu schwer (auf den Kopf) fallen. Und wenn es sich um einen Ausdruck mit übertragener Bedeutung handelt, ändert sich die Schreibweise. Etwa ein "hoch fliegender" Segler, aber "hochfliegende" Pläne. Gut, denkt man. Aber dann findet man zahllose Beispiele, in denen sich der Rechtschreibrat offenbar nicht einigte und zur Gesichtswahrung der Reformer einfach beide Varianten anerkannte. Etwa "sitzenbleiben" und "sitzen bleiben" für: eine Klasse wiederholen. Unsinnigerweise empfiehlt der Duden auch noch die getrennte Version (die man eigentlich verwendet, wenn einer auf dem Stuhl "sitzen bleiben" darf). Es wäre vergeudete Zeit, in der reformierten Reform Systematik zu suchen. Eigentlich wollten die Urheber entgegen dem Trend zur Zusammenschreibung, der auch auf Sprechgewohnheit beruht, wieder mehr auf Getrenntschreibung setzen. So machten sie aus "hierzulande" ein langatmiges "hier zu Lande", wie man es bei "zu Wasser und zu Lande" benutzt. Aber absonderlicherweise wurde, haarsträubend, aus "zu Lasten" (des Angeklagten) ein "zulasten", das man eigentlich sprechen würde wie "zuschütten". Andererseits wurde aus "zugunsten" ein "zu Gunsten". Immerhin bleibt es dem Schreiber überlassen, welche Variante er wählt. Der eine so, der andere anders. Das erschwert natürlich das Lesen von Büchern und Zeitungen, weil sich kein gewohntes Schriftbild einstellt.
Die Reformer trampelten wie eine Herde Elefanten durch den Porzellanladen von in Jahrzehnten gewachsenen Schreibregeln und -gewohnheiten. In dem daraus folgenden Streit sind die erworbenen Sprachgefühle verlorengegangen. Da wundert einen nicht mehr, dass für "zur Zeit" künftig das verstümmelte "zurzeit" verwendet werden soll, obwohl man im Deutschen doch dabei die erste Silbe betonen würde (wie bei derzeit). "Zur Zeit" gibt es nur noch im Sinne von "zur Zeit Karls des Großen". Leider ließ sich die Duden-Redaktion von der allgemeinen Verunsicherung anstecken. So empfiehlt sie anstatt "zu Rate ziehen" die Variante "zurate ziehen". Sprachfluss und Rhythmus? Fehlanzeige!Man mache sich nichts vor. Viele, die beruflich Texte verfassen, halten die neuen orthographischen Varianten, auch wenn es sich um Verfälschungen handelt, für schick und modern. Da laut Standardwerk Duden sowohl "den Pudding kalt stellen" als auch "kaltstellen" richtig ist, obwohl "kaltstellen" doch einflusslos machen bedeutet, ist es hoffnungslos, auf solchem Niveau über Sinn und Inhalt von Sprache zu diskutieren.


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77 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Auf diesen Duden hätten wir gut verzichten können..., 24. September 2006
=Vorweg=
Eine kleine Verschwörungstheorie: Der Duden will durch seine absonderliche "Hausrechtschreibung" das verlagseigene Brockhaus-Dickschiff retten... dieses wurde in der unsäglichen Schreibung vom Stand 2004 verfaßt. Da ist es doch ein kluger Schachzug, jene eigentlich wieder abgeschafften Schreibungen zur Vorzugsvariante für das Jahr 2006 zu erklären.
(Die Aufgabe von Verschwörungstheorien ist es, uns die Unverständlichkeiten der Welt zu erklären ;-)

=Erster Eindruck=
Etwas positive vorweg: Der neue Duden ist schön dick und hat gutes Papier... aber er ist leider sehr bunt und dabei erschreckend unübersichtlich. Was als große Hilfe verkauft wird, ist für mich der Hauptgrund, die Finger vom Duden zu lassen.
Als Relativierung fällt mir gerade ein, daß der Duden auch deshalb so schön dick ist, weil er viele überflüssige Wortformen enthält. So sind inzwischen alle möglichen Wörter in ihrer weiblichen Form vertreten. Übertriebene politische Korrektheit hat jedoch dazu geführt, daß negativ besetzte Begriffe nur männlich vertreten sind.

=Tieferer Einblick=
Der neue Duden ist in sich widersprüchlich und beherzigt oftmals die eigenen Regeln nicht. Insbesondere gilt das für die Getrennt-Zusammenschreibung. Wie soll ein Schüler mit solch einem Buch eine sinnvolle Struktur in der deutschen Sprache finden?
Mit der letzten Revision der Rechtschreibung laufen zahlreiche Wortvarianten gleichberechtigt nebeneinander; aber der Duden maßt sich an, bestimmte in einer Art Hausorthographie zu bevorzugen. Jedoch erschließt sich dem Leser nicht, warum mal diese und mal jene Variante ausgewählt wurde. Fast scheint es, als sei hier purer Zufall am Werk gewesen.

=Fazit=
Mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen. Der Duden ist nicht mehr das, was er einstmals war. Was soll man also tun? Auf eine neue korrigierte Auflage warten? Oder hoffen, daß der Duden sich wieder als neuer "Sprachwahrer" etabliert und die dudenschen Sonderschreibungen irgendwann Allgemeingut werden? Wohl kaum!

=Alternativen=
Wenn man unbedingt ein Wörterbuch zur neuen (neuesten) Rechtschreibung braucht, sollte man zum Wahrig greifen. Der ist zwar auch nicht der große Wurf, hält sich aber zumindest an die offiziellen Regeln  folglich ist man auf der sicheren Seite. Und er ist sogar fünf Euro billiger als der Duden  was vielleicht an der sparsameren Verwendung von bunter Farbe liegt.

Und für die Altschreiber bieten sich immerhin noch der Ickler oder der Mackensen als Wörterbücher an.

=Post Scriptum=
Ich würde mir ja wünschen, daß der letzte klassische Duden von 1991 (20. Auflage) in einer modernisierten Traditionsausgabe neu aufgelegt wird  mein Exemplar ist nämlich schon reichlich zerfleddert. Aber dieser Wunsch wird wohl nicht in Erfüllung gehen.
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92 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Große Enttäuschung, 27. Juli 2006
Leider habe ich mich vorschnell dazu hinreißen lassen, den 2006er Duden gleich nach Neuerscheinung zu kaufen. Ich hatte mir eine Hilfe im mittlerweile völlig unübersichtlich gewordenen Rechtschreibchaos erhofft. Auch sollte es eine Hilfe für meine schulpflichtige Tochter sein.

Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass schon die Aussagen, mit denen der neue Duden beworben wurde, falsch sind.

So heißt es z.B., dass die Rechtschreibreform als abgeschlossen betrachtet werden kann. Das ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt falsch, da der mit der Überarbeitung der Reform beauftragte Rechtschreibrat erst 3 von 6 Themenfeldern bearbeitet hat. Es ist also Ende 2006/Anfang 2007 mit weiteren Änderungen an der Reform zu rechnen.

Eine weitere falsche Werbeaussage ist die Behauptung, dass der Duden verbindlich für die Schulen sei. Bis zum 31.07.2007 gilt jedoch für die Schulen noch eine andere Rechtschreibung (Übergangslösung), die nicht dem 2006er Duden entspricht. Für meine Tochter ist das Buch damit nicht verwendbar.

Zum Duden selbst: Hier kann ich mich den kritischen Ausführungen meiner Vorredner nur anschließen. Es sind viele unlogische und strittige Schreibweisen enthalten. Viele Änderungen, die der Rechtschreibrat bereits beschlossen hat, sind nicht eingearbeitet!

Es gibt auch große Unterschiede zum im gleichén Zeitraum erschienenen Wahrig.

Nachdem mich verschiedene Duden ein Leben lang begleitet haben, muß ich jetzt sagen, das war definitiv der letzte Duden, den ich gekauft habe.

Schließlich muss noch gesagt werden, dass das Nachschlagewerk unter allen Konkurrenzprodukten das teuerste ist.
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63 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Neues Armutszeugnis für den Duden, 22. Juli 2006
Das Warten auf den neuen Duden hat sich nicht gelohnt. Das Rechtschreibchaos, wie es schon in der Schreibweise "Orthografie" zum Ausdruck kommt, hält an. Die Duden-Reaktion hat sich mit ihren "Empfehlungen" ein neues Armutszeugnis ausgestellt. Anstatt für eine klare Orientierung und Übersichtlichkeit zu sorgen, geht sie bei der Auswahl völlig willkürlich vor ("blutsaugend", aber "Eisen verarbeitend", "Not leidend", aber "äußerst notleitend", "gewinnbringend", aber "Unheil bringend"). Dabei fällt auf, dass viele unsinnige Getrenntschreibungen beibehalten werden. Der Rat für Rechtschreibung hatte festgestellt: "Zusammenschreibung korreliert mit einem zusammenfassenden Wortakzent." Das hat die Duden-Redaktion bis heute nicht begriffen. Sie empfiehlt allen Ernstes die Schreibweise "allein selig machend". Sie entscheidet sich auch für "Brokkoli", "Paragraf", "anglofon" und so manche andere Schreibweise, die man wohl kaum als verbreitet ansehen kann. Der Duden hat die Chance vertan, seinen Ruf aufzubessern.
Ich glaube, dass vom Duden in puncto Rechtschreibung nichts Nutzbringendes mehr zu erwarten ist. Vor den "Empfehlungen" kann man nur eindringlich warnen.
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61 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Wahrig - die wahrlich bessere Wahl, 12. September 2006
Der DUDEN hat mit dieser Ausgabe seine Glaubwürdigkeit verloren. Anstatt sich an die festgelegten Regeln der reformierten Rechtschreibreform zu halten, beschließt nun der Duden im Alleingang die deutsche Rechtschreibung zu reformieren. Hier empfiehlt sich der Griff zum Wahrig Wörterbuch, das sich wesentlich stärker an die reformierte Rechtschreibreform hält, als dieses Produkt.
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Standardwerk, das noch verbessert werden kann, 4. September 1999
Von Ein Kunde
Die neueste Ausgabe des "Duden - Die deutsche Rechtschreibung" ist seit der Änderung der Rechtschreibregeln sicher wichtiger denn je geworden. Jeder, der sich dieser Neuerung unterwerfen will, benötigt ein neues Wörterbuch. Früher galt die im "Duden" abgedruckte Schreibweise als verbindlich, andere Herausgeber mußten sich dem anpassen. Auch wenn diese Regulierungskraft abgeschafft worden ist und an diese Stelle ein offizieller, amtlicher Regelkatalog getreten ist, wird doch weiterhin der "Duden" ausschlaggebend bleiben, auch was sie Schreibweise neuer Wortschöpfungen anbelangt. Es führt also kein Weg an ihm vorbei, was nicht bedeuten soll, dass er perfekt wäre. Im Bereich Rechtschreibung und Silbentrennung mag man alle nötigen Informationen finden, hat man allerdings grammatikalische Probleme, so hilft der Duden nur sehr begrenzt weiter. Die Redaktion hätte ruhig für alle Wörter Angaben zu Plural- oder Perfektformen machen können. Denn manchmal sind gerade die Dinge unklar, die einfach sind. Auch bemerkt man, dass der vorliegende Duden eine Übergangslösung darstellt, da neue Schreibweisen rot gekennzeichnet sind. Wir werden also immer wieder einen neuen Duden kaufen müssen, wenn uns unsere Rechtschreibung wichtig sein sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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61 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Müssen nicht alle haben, 22. August 2006
Von Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Als jemand, der sein Geld auch mit Schreiben verdient, bin ich zum Kauf der 24. Auflage verdammt. Ob der neue Duden nun gut, farbig, durchsichtig, dick oder einfach nur neu ist. Die ersten praktischen Anwendungen haben mir aber gezeigt, dass sich die Investition von 20 ¤ nur lohnt, wenn man wegen dudischen Abweichungen mit Liebesverlust, Ausschluss aus irgendeiner Partei oder rötlich eingefärbten Bilanzen bestraft wird. Wer nicht täglich mit der deutschen Sprachbibel arbeitet, wird bestimmt nie erfahren, was hinter dem geheimnisvollen Konzept der Sprachhüter steht. Trotz Gelb wird der Gelegenheitsnutzer lediglich verwirrter und unsicherer, falls er sich bereits einigermassen mit der neuen Rechtschreibung vertraut machte.

Mein Fazit: Wer eine Auflage hat, die das unsägliche Stück deutscher Rechtschreibreform aufführt, kann auf die Fortsetzungsgeschichte verzichten. Sie macht ihn weder klüger, noch angesehener oder schreibgewandter. Wer mit Worten sein Geld verdient, muss leider zugreifen.
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