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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zeit der Bildungspolitiker ist vorbei - es muss eine Schule entstehen, die Kindern und auch ihren Schwächen gerecht wird
Der neuseeländische Bildungsforscher John Hattie hat in seinem Buch „Lernen sichtbar machen“ (2013) die Ergebnisse seiner 15-jährigen Forschungen veröffentlicht. Entscheidend für guten Unterricht, der auch die bildungsfernen Kinder erfolgreich erreicht, sei, so Hattie, der Lehrer und die Lehrerin. Hattie sagt: „Wir diskutieren...
Vor 16 Monaten von Winfried Stanzick veröffentlicht

versus
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lernerfolg
Ich hatte mir von dem Buch mehr versprochen, zumal es in der Buchbesprechung im Fernsehen dermassen gut angepriesen wurde. Es fehlten mir Ratschläge für Kind und Eltern für ein effizientes Lernen, wie Begeisterung zum Lernen beim Kind zu
wecken ist. M. E. wird in dem Buch zu sehr das Augenmerk auf Lehrer gelenkt, und ich als Eltern habe keinen Einfluss...
Vor 15 Monaten von Malguth veröffentlicht


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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zeit der Bildungspolitiker ist vorbei - es muss eine Schule entstehen, die Kindern und auch ihren Schwächen gerecht wird, 19. September 2013
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wer bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft? (Archiv der Zukunft - Flugschriften) (Taschenbuch)
Der neuseeländische Bildungsforscher John Hattie hat in seinem Buch „Lernen sichtbar machen“ (2013) die Ergebnisse seiner 15-jährigen Forschungen veröffentlicht. Entscheidend für guten Unterricht, der auch die bildungsfernen Kinder erfolgreich erreicht, sei, so Hattie, der Lehrer und die Lehrerin. Hattie sagt: „Wir diskutieren leidenschaftlich über die äußeren Strukturen von Schule und Unterricht. Sie rangieren aber ganz unten in der Tabelle und sind, was das Lernen angeht, unwichtig.“ Alle seine Daten zeigen klar, dass sich die Unterschiede im Lernzuwachs nicht zwischen Schulen zeigen, sondern zwischen einzelnen Klassen, also zwischen einzelnen Lehrern. Was Schüler lernen, überall auf der Welt, bestimmt die einzelne Lehrperson.

Bei aller nötigen Kritik im Einzelnen (so sind etwa die von Hattie vernachlässigten Hausaufgaben manchmal sinnvoll): er hat nachgewiesen, dass der Lehrer/die Lehrerin wieder in den Mittelpunkt allen Redens und Entscheidens über die Schule gehört. Der Lehrer ist hauptverantwortlich dafür, was Schüler lernen. Ob die Schule besser wird, liegt an ihm.

Wem bislang dieses schwergewichtige Buch mit vielen Tabellen und Zahlen zu umfänglich war, der sei hier auf ein neues kleines Buch des sich selbst schlicht einen Kindarzt nennenden Remo H. Largo („Babyjahre“, „Schulerjahre“, „Jugendjahre“) hingewiesen, in dem er auf eine sehr verständliche Weise die Thesen John Hatties vorstellt, sie diskutiert und sich ihnen im Wesentlichen anschließt.

Remo H. Largo wirbt dafür, die Kinder nicht zu unterschätzen und ihre Einzigartigkeit immer zu respektieren. Wenn sich nicht nur die Schule, sondern die ganze Gesellschaft diese Weisheit zueigen macht, dann können sie einen wahren Schatz heben. Die Zeit der Bildungspolitiker und Ideologen gleich welcher Richtung muss zu einem Ende kommen, damit, nicht zuletzt durch das Engagement von Lehrern und Eltern eine Schule entstehen kann, die Kindern und auch deren Schwächen gerecht wird.

Ein langes Gespräch von Remo H. Largo mit Reinhard Kahl am Ende des Buches gibt unter dem programmatischen Titel „Der Vorteil, verschieden zu sein“, eine gute Übersicht über das Denken Largos und wie er zu seinen wichtigsten Erkenntnissen kam.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zuwachs für das pädagogische Bücherbuffet - eine Quintessenz zum Aufkochen, 16. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Wer bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft? (Archiv der Zukunft - Flugschriften) (Taschenbuch)
Wenn man Largo, Juul, Hüther, Precht, Hattie und noch etliche andere Vorreiter in Sachen neuer Pädagogik" zusammenschüttet, rührt, mixt und schüttelt, dann kommt dieses Buch als Konzentrat und möglicher gemeinsamer Konsens für die Gesellschaft heraus.
So schlicht und einfach, wie das Buch aüßerlich gehalten ist, ist der Inhalt geschrieben. Präzise, sachlich und mit einfachen Beispielen veranschaulicht, wird die gegenwärtige Situation in der Schulpädagogik dargestellt, gleichzeitig aber steckt zwischen den Zeilen sehr viel Mut und Inspiration für den Leser zu reagieren.

Gleichwohl für Eltern und Fachleute geeignet. Gut und gelungen empfand ich das Kapitel in dem die Hattie Studie analysiert wird.
Kritisch, und in sehr gut verstehbare Zeilen übertragen, durchleuchtet Largo das Mammutwerk von John Hattie.
Im Ergebnis kommt er auf den selben Nenner. Eine Weiterentwicklung von uns Erwachsenen ist unumgänglich, wenn wir unsere Kinder nicht aus den Augen verlieren wollen. Hin und wieder runden Statistiken das Geschriebene ab.
Ein Bonbon, das Interview mit Herrn Reinhard Kahl.

Mein Sohn (14) würde dieses Buch kaufen und es seiner Lehrerin schenken. Zu spät - seit dem Sommer geht er auf eine Privatschule...
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weg mit dem dreigliedrigen Schulsystem!, 9. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Wer bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft? (Archiv der Zukunft - Flugschriften) (Taschenbuch)
„Babyjahre“ von Remo Largo war das erste Buch zum Thema Kindheitsentwicklung, das ich nach der Geburt meiner ersten Tochter las, und es hat mich unter allen Ratgebern am nachhaltigsten begleitet. Largo war bis zu seiner Emeritierung 2005 Professor für Kinderheilkunde und leitet fast 30 Jahre die Abteilung Wachstum und Entwicklung des Kinderspitals Zürich. Auch in der Fachwelt sind seine Studien hoch anerkannt. Seine wissenschaftliche Arbeit ist mehrfach ausgezeichnet worden.

Die Themen Schulen und Bildung haben Largos Wirkungsbereich natürlich stets überschnitten. Immer wieder suchen verzweifelte Eltern bei ihm Rat, weil sie in schulischen Angelegenheiten nicht weiter wissen. Beim Beltz-Verlag ist jetzt in der Reihe „Flugschriften“ ein schmales, sehr interessantes Büchlein von ihm erschienen. „Wer bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft?“ lautet der Titel des Essays, das gespickt ist mit vielen Statistiken und Kurven, für den Laien allerdings gut verständlich geschrieben.

Largo ist ein großer Gegner des dreigliedrigen Schulsystems. „Die grundsätzliche Ungerechtigkeit mehrgliedriger Schulen besteht darin, dass die Schüler in Real- und Hauptschule nicht die gleichen Lernerfahrungen machen können“, schreibt er, „und damit bleibend benachteiligt werden.“ Wer die Diskussionen um Gesamtschulen in Deutschland ein wenig verfolgt, wird schnell feststellen: Es ist vor allem das Bildungsbürgertum, das mauert. Diese Eltern möchten, dass sich möglichst wenig ändert, dass ihnen das Gymnasium erhalten bleibt, damit ihre eigenen Kinder weiterhin erfolgreich sind. Sie fürchten die Konkurrenz, die durch eine weitere Öffnung entstehen könnte.

Schule in dieser Form, mit den frühen Selektionsmechanismen und starker Prüfungs- und Notenorientierung, kann den individuellen Talenten der Kinder und Jugendlichen nicht gerecht werden. „Nachhaltigkeit zeichnet sich durch ein Verständnis aus, das auch nach Monaten, Jahren und selbst nach der Schule noch vorhanden ist", fasst Largo seine Thesen dazu zusammen. "Kindgerechtes Lernen, das zu nachhaltigem Begreifen führt, wird in der Schule zu wenig gefördert.“

Largos Thesen ragen erfrischend aus einem Berg von Erziehungsschriften heraus, die die mangelnde Disziplin der heutigen Schüler beklagen. Er macht deutlich: Das Problem ist nicht die mangelnde Disziplin, sondern der Mangel an persönlichen Beziehungen zwischen Lehrern und Kinder bzw. Jugendlichen. Wissen lässt sich in Schüler nicht hineinzwingen. Eltern und Lehrer können der Verschiedenheit von Kindern nur gerecht werden, wenn sie sich auf jeden Schüler auch emotional einlassen und jedes Kind individuell behandeln.

„Wer bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft?“ ist ein Heftchen, das Eltern auf jeder Schulversammlung in der Tasche haben sollten. Die Schrift gibt nötige Argumentationsbeihilfe, wenn mal wieder die leidige Diskussion auftaucht: Die Schüler sind so undiszipliniert, Schule muss härter durchgreifen, oder aber der Satz fällt: „Der gehört nicht aufs Gymnasium.“

Klaus von Dohnanyi, unter Willy Brandt einst Wissenschaftsminister, hat bei SPD-Veranstaltungen gern zwei Kinder auf die Bühne geholt und gefragt: "Welches dieser Kinder soll Arzt und welches Arbeiter werden?" Das Publikum antwortet dann stets: "Das können wir doch so früh gar nicht sagen." Und Dohnanyi antwortet darauf: "Genau das machen wir aber in den Schulen."
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lernerfolg, 28. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wer bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft? (Archiv der Zukunft - Flugschriften) (Taschenbuch)
Ich hatte mir von dem Buch mehr versprochen, zumal es in der Buchbesprechung im Fernsehen dermassen gut angepriesen wurde. Es fehlten mir Ratschläge für Kind und Eltern für ein effizientes Lernen, wie Begeisterung zum Lernen beim Kind zu
wecken ist. M. E. wird in dem Buch zu sehr das Augenmerk auf Lehrer gelenkt, und ich als Eltern habe keinen Einfluss auf
die Unterrichtsgestaltung eines Lehrers.
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Wer bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft? (Archiv der Zukunft - Flugschriften)
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