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am 12. Januar 2016
Ein gerütteltes Maß an therapeutischer Erfahrung und, nicht zu unterschätzen, selbst einmal Angst-Patientin gewesen, Margaret Wehrenberg weiß, wovon sie spricht und dass ist diesem Buch Seite für Seite anzumerken.

„Durch die Angst und ihre vielfältigen Symptome wird das Leben weniger lebenswert“. Angst nimmt in Beschlag, lähmt, lässt einen in Gedanken (und dann im Leben) erstarren und, vor allem, führt zu „Gedankenbiegungen“, die sich von leicht bis sehr an der Realität „vorbei-denken“ und damit auch den Zugang zu den wirklichen Fakten, zu dem, was für eine echte Einschätzung der Lage notwendig wäre, stark erschwert.

Es sind „exakt die gleichen Gefühle, die man hätte, wenn der schlimmste Fall (wirklich) eintreten würde“. Und damit die gleichen körperlichen Symptome und das gleiche „ausbrechen“ aus dem Leben.

Sorgsam unterscheidet Wehrenberg dabei zwischen „Panikstörung“, „generalisierten Angststörung“ und „sozialer Angststörung“ und beschreibt zutreffend die zu den einzelnen Formen gehörenden körperlichen und kognitiven Symptome. Diesen drei Gruppen von Angststörungen wendet sich Wehrenberg sodann ausführlich in drei thematischen Teilen im Buch zu und führt für jede der Ausprägungen Interventionsmöglichkeiten ruhig und verständlich auf, die dem neusten Stand der therapeutischen Erkenntnisse entsprechen.

Achtsamkeit, Ernährung, Entspannung und anderes mehr, Schritt für Schritt im Blick auf den „ängstlichen Körper erläutert.
„Angstgedanken“ bearbeiten, Sorgen im Zaum halten und Verhaltensänderung durch „umgesteuerte Selbstgespräche“ begegnen der „generalisierten Angst“.
Sich einen Plan gestalten und daranhalten können, Hyperaktivität herunterfahren, die eigenen, ausgeklügelten Vermeidungsstrategien erkennen lernen und „umlenken“, soziale Störungen damit mehr und mehr „in den (eigenen) Griff bekommen bildet den dritten, thematischen Teil, bevor das Buch mit sehr praktischen und umsetzbaren Hinweisen zur Stressreduktion abschließt (bis hin zu Todesfällen in der Familie oder der Beendung eger Beziehungen).

„Panik ist unangenehm, aber nicht tödlich“. Eine hilfreiche Erkenntnis, wenn diese sich erst einmal verankert hat. Und ein wichtiger Schritt dazu, dass Panik nicht in doch auch äußerlich gefährliche Situationen führt.

Ein fundiertes, sachliches Buch, dass in die verschiedenen Seiten von Angst und Panik einführt, die Symptome in den Blick nimmt und Gegenstrategien vielfach aus der Praxis für die Praxis verständlich zu Verfügung stellt.

Eine sehr zu empfehlende Lektüre und ein erster, wichtiger, vielleicht sogar entscheidender Schritt zur Begegnung und späteren Bewältigung der eigenen Angst und Panik. Was sicherlich über das Buch hinaus nach professioneller Begleitung zu suchen hat. Aber auch diese Bereitschaft muss ja erst einmal entwickelt werden. Wozu wiederum viele der Gedanken im Buch hilfreich sind.
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TOP 500 REZENSENTam 6. November 2015
Angst ist grundsätzliche eine sinnvolle Schutzmaßnahme der menschlichen Evolution, weil sie hilft, die Sinne auf möglichen Gefahren zu fokussieren. Wenn jedoch die Angst das Leben dominiert, das Gehirn 24 Stunden am Tag mit Alarmsignalen befeuert wird und schon unterschwellige Reizen aus der Umwelt zu erheblichen körperlichen Erregungszuständen führen, dann ist professionelle Hilfe angebracht. Psychotherapeutin Margaret Wehrenberg gewährt mit ihrem Buch "Die 10 besten Strategien gegen Angst und Panik" genau die Unterstützung, die sich Betroffene wünschen. Vor allem solche, die nicht an einer stationären Therapie teilnehmen wollen oder können, profitieren von dem Ratgeber.

Machen Sie sich richtig Sorgen - aber nur einmal

Das Buch ist in weiten Teilen als praktischer Erste-Hilfe-Kurs angelegt. Wehrenberg erläutert die unterschiedlichen Angsttypen und deren Symptome und widmet sich dann der Frage, wie ein "ängstliches Gehirn zu einem ruhigen kontrollierten Gehirn gemacht werden kann." Auch der Nutzen und Schaden von Medikamenten kommt detailliert zur Sprache. Die Autorin weiß wovon sie spricht, wenn sie den Betroffenen rät: "Machen Sie sich richtig Sorgen - aber nur einmal". Sie war selbst Gefangene ihrer Angst ("die meiste Zeit meines Lebens unter Panikattacken gelitten") und konnte später als Therapeutin zahlreichen Menschen mit Phobien helfen.

Die Angst kontrollieren

Im zweiten Teil bietet sie konkrete Strategien zum Abbau körperlicher Symptome an. Kurzatmigkeit, Schwindel, Pulsrasen und Schweißbildung lassen sich via Ernährung, Atemübungen, Achtsamkeitstraining und Entspannungsübungen deutlich reduzieren. Wehrenberg hat eine Fülle praxiserprobter Übungen zusammengestellt. Einige davon wie kaltes Wasser über Hände gießen, versprechen sofortige Linderung bei Panikattacken. Symptombekämpfung oder Vermeidungsverhalten sind aber selbstverständlich nur oberflächliche Lösungen, die die Wurzel des Problems nicht erreichen. Die Veränderung des Angstverhaltens zum Beispiel durch umgesteuert Selbstgespräche wird detailliert von Wehrenberg beschrieben. Gut: Den Abschluss bilden knackige Tipp-Sammlungen für die häufigsten Stress- und Angstfallen im Alltag wie Prüfungen, "allein auf der Party" oder "im Flugzeug". Immer wichtig dabei: "Hüten Sie sich vor negativen Selbstgesprächen!"

Roter-Reiter - Fazit: Ein psychologischer Erste-Hilfe-Kasten und ein Grundlagenbuch für Menschen mit Angststörungen. Ein gutes Praxisbuch.

Oliver Ibelshäuser, Roter-Reiter .de
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am 3. Dezember 2013
Die Autorin beschreibt sehr anschaulich und nachvollziehbar, wie unser Gehirn funktioniert und welche Techniken bei welcher Angststörung (Panik, Sozialphobie oder Generalisierter Angst) helfen.
Regelmäßig angewendet kann die Angst dadurch kleiner werden. Vor allem ermutigt Sie einen motiviert zu bleiben und es wird deutlich, dass sie sehr genau weiss wovon sie spricht, da sie selbst betroffen ist...
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am 25. März 2014
“Use your brain to change your brain.” (S.8)

Zum Inhalt:
Das Buch teilt sich textuell in 4 große Kapitel:

Teil I Unser Gehirn verstehen
Wie wir die Angst in unserem Körper in den Griff bekommen
Wie wir unser Angstbewußtsein in den Griff bekommen
Die Veränderung des Angstverhaltens

Inhaltlich kann man den Text dritteln, wobei im ersten Teil die Hirnphysiologie und ihre ursächliche Wirkung im Bereich der Angstauslösung und -erzeugung beleuchtet wird. Auf diesen Grundlagen fußt auch der Denk- resp. Handlungsansatz des Buches, dass sich das Gehirn durch entsprechende Therapien, Verhaltensmassnahmen, sowie Einflussnahme des Menschen selbst verändern kann: “Wenn es uns um Angst und deren Kontrolle geht, ist es wichtig zu verstehen, dass das Nervensystem automatisch und ohne unsere Kontrolle agiert, dass man aber gleichwohl zielgerichtet eingreifen kann.” (S.31). Es ist dieser positive Ansatz, der sich durch das Gesamte Buch zieht und den Betroffenen Mut macht, ohne falsche Hoffnungen auf ein im Handumdrehen wirksames Allheilmittel zu versprechen.
Der zweite inhaltliche Bereich beschäftigt sich mit der Wirkweise, dem Potential und den Grenzen medikamentöser Behandlungen von Angststörungen. Hierbei vertritt die Autorin einen sehr neutralen Standpunkt, der keineswegs Medikamente als abzulehnen brandmarkt, sondern klar ihre vorhandenen positiven und negativen Implikationen in der Anwendung aufzeigt. Eine klare Aussage, welche immer wieder anklingt, ist jene, dass Psychotherapien, Verhaltensänderung, Arbeit an sich selbst einer Langzeitmedikation stets vorzuziehen sind; zum einen Aufgrund der nicht zu vernachlässigenden Nebenwirkungen verschiedenster Psychopharmaka, sowie der lebenslangen selbstwertfördernden Nachhaltigkeit therapeutischer Lösungsansätze – ohne die entsprechenden Nebenwirkungen.
Im dritten Teil werden Handreichungen gegeben, wie der angsterfüllte Mensch durch Verhaltensmassnahmen, – änderungen Einfluss auf seine Sicht der Welt und somit seine angstauslösenden Stressoren nehmen kann, was wiederum die Gehirnphysiologie und -chemie verändert (auch beschrieben im Buch “Die neue Medizin der Emotionen” von David Servan-Schreiber). Der Schwerpunkt liegt hierbei v.a. auf im Alltag anwendbare “Rezepte”, wobei immer wieder darauf hingewiesen wird, dass eine Änderung stets Zeit benötigt und mit Arbeit an sich selbst verbunden ist. “Die Kontrolle über das sorgenvolle Bewusstsein wird langsam, absichtsvoll und nachhaltig gewonnen. Die Umsetzung bedarf der bewussten Bereitschaft, die Mühe auf sich zu nehmen, aber der Lohn ist eine Verwandlung des überaktiven Gehirns in ein ruhigeres, weniger Angst produzierendes Gehirn – durch den bewussten Einsatz von Sorgenbewältigungs-Techniken.” (S.205)
Facetten der Angst, die in diesem Buch herausgearbeitet werden sind u.a. Panikstörungen, Sozialphobien, generalisierte Angststörungen (die Schwarzseher unter uns) und deren Verschränkungen. Ebenso wird ein Licht auf das oft belastende Zwangsverhalten von Perfektionisten geworfen, welches durchaus als Angstvermeidungsstrategie gesehen werden kann.
Über den Text verteilt – und das macht ihn nicht unbedingt einfacher lesbar – werden immer wieder Anleitungen, Tipps, Strategien präsentiert, die helfen können, sich zum einen der eigenen Situation und zum anderen der eigenen Möglichkeiten regulativ einzugreifen, bewußt zu werden. Dies reicht von Ernährung, über Schlafverhalten und -hygiene, bis hin zu psychologischen Techniken wie Affirmation, sowie Achtsamkeit und Fokussierung.

Fazit:
Meine anfängliche Skepsis eines jener Bücher in Händen zu halten, die v.a. im angelsächsischen resp. amerikansichen Umfeld wie Pilze aus dem Boden schießen und á la Dauerwerbesendung die Heilsversprechungen anbieten, wurde in diesem Text glücklicherweise nicht bestätigt. Das erste Drittel des Buches beschäftigt sich (fast etwas zu) ausgiebig mit der Biochemie und der Physiologie unseres Gehirns. Hilfreich ist dies jedoch in den weiteren 2 Dritteln auf jeden Fall, da hier auf die Wirkungsweise von Medikamenten und der durch Verhaltensstrategien bewirkbaren Veränderungen in der Hirnchemie und somit dem Gesamtbefinden eingegangen wird. Die klassischen Handlungsanweisung sind teilweise etwas weit über den Text verteilt, was ein sehr aufmerksames Lesen erfordert. Dass sich dies auf jeden Fall lohnt, wird sich dem Betroffenen schnell erschließen, zumal sich viele Archetypen wiederfinden lassen – nicht zuletzt auch wegen der griffigen Fallbeispiele, die die Autorin immer wieder einbaut. Dem Leser, der sich die “Mühe” macht, den Text aufmerksam zu perzipieren und auch vor den manchmal frappierenden Spiegelungen seiner selbst nicht zurückschreckt, erschließt sich ein reichhaltiger Fundus an Anleitungen, Einsichten und Strategien, die v.a. im Alltag helfen können angstreduzierter das Leben neu zu bewerten.

Zum Buch:
Die Verarbeitung des broschierten Bandes ist solide, die Verleimung stabil und die Papierqualität sehr gut. Der Fließtext ist in einer ansprechend großen Schrift gehalten, wobei die typografische Gestaltung des Buches etwas gewöhnungsbedürftig ist – es wurde offensichtlich nicht nach dem Motto “weniger ist mehr” gearbeitet ;-) . Aufgelockert werden die 292 Seiten immer wieder durch erklärende schwarz-weiß Grafiken, sowie Tabellen, die bei der Umsetzung der einzelnen Anleitungen und Strategien hilfreich sein können. In Summe ein sehr gut gearbeitetes Buch.
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am 28. Februar 2014
Bis jetzt das beste Buch über Ängste das ich gelesen habe.. der erste Teil über die Funktionen des Gehirns war für mich nicht so interessant, aber der Rest beschreibt genaue Anleitungen wie man die Ängste möglichst im Griff bekommt, sehr praxisnah mit Übungen und Beispielen aus der Praxis.
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am 21. September 2014
Wer unter Angst und Panik leidet, sollte sich Hilfe holen. Mir hilft es sehr, wenn ich viel lese über die Problematik. Das Buch ist einfach und strukturiert und man kann es zwischendurch auch mal aus der Hand legen ohne das man das Vorherige vergisst.
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am 8. September 2014
Ein sehr kompaktes und gut aufgebautes Buch. Es gibt zu Beginn einen Einblick in den Aufbau des Gehirns und erklärt anschließend die Funktionsweise, wie Ängste entstehen. Es gibt dann auch Strategien und Methoden, die anzuwenden sind - bei Ängsten. Das Buch hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis - ist gut zu lesen und zu verstehen und macht neugierig und wissbegierig auf mehr dieser Materie!
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am 26. August 2014
Das Buch gibt sehr medizinisch-chemische Einblicke in den Hirnstoffwechsel, der die ängstliche Gefühlswelt beherrscht. Es ist ein neuer Einblick in das Thema Angst, nicht so sehr über die psychologische Schiene, sondern eher über reale Vorgänge im Gehirn und was sie auslöst. Alles sehr logisch, aber etwas schwierig zu lesen und zu verstehen. Allerdings hilft es, zu wissen, wiso man so ängstlich oder panisch ist.
Einige Tips sind eher schwierig durchzuführen, und erfordern Diszipin und Zeit, aber wenn man erst mal verstanden hat, worum es geht, ist das schon eine große Hilfe.
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am 17. Januar 2016
Hat nur leider sehr viel Theorie, aber wenn man dabei bleibt, dann ist es doch auf eine Art und Weise verständlich.
Vor allem ist es sehr lehrreich.
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am 30. November 2012
Mir hat das Buch wirklich sehr geholfen. Man kann gut damit arbeiten und sieht an sich selbst schnell kleine Erfolge. Natürlich ersetzt dieses Buch keine Therapie, aber für die Selbstanwendung ist es wirklich sehr empfehlenswert.
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