Kundenrezensionen


20 Rezensionen
5 Sterne:
 (12)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


59 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Strategien zur lösungsorientierten Beziehungsgestaltung
Im Beratungs- und Therapiebereich wissen viele das Buch "MiniMax-Interventionen" von Dr. Manfred Prior wegen seiner Einfachheit einerseits und der großen Wirkung andererseits zu schätzen.
Inzwischen hat er zusammen mit Heike Winkler - einer Lehrerin und somit "vom Fach" - die MiniMax-Interventionen für den Bereich Schule neu formuliert. Es wendet sich...
Veröffentlicht am 20. August 2009 von www.elicit.de

versus
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut bewährt aber nicht neu
Das Mini Max für Lehrer ist ebenso gut und bewärt, wie die bekannten Mini Max Interventionen von Manfred Prior, welches ich schon habe und immer wieder gern darin lese.
Vom speziellen Mini Max für Lehrer hatte ich mir eigentlich etwas mehr, also mehr spezifische Interventionsmöglichkeiten für Lehrer gewünscht, es ist meiner Ansicht nach...
Veröffentlicht am 3. September 2010 von Mo. Forster


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

59 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Strategien zur lösungsorientierten Beziehungsgestaltung, 20. August 2009
Rezension bezieht sich auf: MiniMax für Lehrer: 16 Kommunikationsstrategien mit maximaler Wirkung (Taschenbuch)
Im Beratungs- und Therapiebereich wissen viele das Buch "MiniMax-Interventionen" von Dr. Manfred Prior wegen seiner Einfachheit einerseits und der großen Wirkung andererseits zu schätzen.
Inzwischen hat er zusammen mit Heike Winkler - einer Lehrerin und somit "vom Fach" - die MiniMax-Interventionen für den Bereich Schule neu formuliert. Es wendet sich also an Lehrer oder Personen in Erziehungsberufen, auch die Beispiele sind aus diesem Umfeld gewählt.

Einer der wichtigsten Sätze steht schon in der Einführung: "Die Wunder, nach denen man sich im Erziehungsalltag besonders in scheinbar ausweglosen Situationen verständlicherweise immer einmal wieder sehnt, lassen sich aber auch mit der systematischen Anwendung von MiniMax-Strategien nicht herbeizaubern." Der Autor verspricht also nicht Allheilmittel, die schlagartig alle Schwierigkeiten im Berufsalltag lösen. Vielmehr sollen die beschriebenen 16 Strategien bewirken, dass sich der Blick der Leser mehr auf die Fähigkeiten und Ressourcen der Schüler - oder auch der Eltern - richtet. Und dies im Dialog durch gezielte Sprachmuster auf ihre Fähigkeiten hin orientiert.
Das bewirkt zweierlei: zum einen verändert es die Beziehungsgestaltung - wer sich in seinen Stärken gesehen fühlt, fühlt sich selbst bestätigt und wird anders reagieren, als jemand der in seinen Defiziten oder Schwächen angesprochen wird. Dies ist umso wichtiger, da Lernen ja immer in Beziehungen stattfindet: je "besser die Chemie stimmt", desto leichter fällt lernen (ein Punkt, der viel zu wenig Beachtung in der Diskussion um Schule findet). So lässt sich auch die Wahrscheinlichkeit von Verhaltensänderungen aktiv beeinflussen.
Zum anderen können Lehrer/innen so auch Verantwortung an die Schüler/innen bzw. Eltern zurückgeben: Wer die "Lösungskraft" in anderen anspricht, braucht selbst weniger Vorschläge machen, die im Zweifelsfall dann abgelehnt werden, weil sie "übergestülpt" wirken.

Im Buch werden also 16 einfache Strategien beschrieben, wie Lehrer im Berufsalltag durch kleine sprachliche Muster einen Unterschied erreichen können. Die Strategien sind verständlich dargestellt und mit vielen Beispielen aus dem Unterricht versehen, so dass der Leser sowohl auf der abstrakten als auch auf der konkreten Ebene eine Vorstellung bekommt, wie er die Strategien anwenden kann und wie sie wirken. Einigen kritischen Lesern könnten die Beispiele vielleicht zu einfach vorkommen. Klar, aufgeschrieben ist so etwas schnell, denn in der Praxis läuft es oft täglich viel komplizierter. Nur braucht man von der Wirkung der Strategien noch gar nicht überzeugt sein, man kann sie ja einfach mal anwenden und neugierig sein, was passiert. Und vielleicht stellen sich auch Erfolge noch nicht sofort ein, denn, wie viele Lehrer/innen wissen: "nur Übung macht den Meister" oder auch "steter Tropfen höhlt den Stein".

Die Empfehlung auch von Dr. Prior ist, sich erstmal Strategien anzuschauen und auszuprobieren, die einen persönlich "anspringen". So lässt sich das Buch auch von vorne nach hinten oder auch in Sprüngen zwischen den Kapiteln lesen. Einiges wird einem auch bekannt vorkommen, denn ab und zu nutzt man auch jetzt schon ganz von selbst die beschriebenen Sprachmuster. Hier sind sie allerdings systematisch beschrieben, was der große Vorteil dieses Buchs ist, und warten darauf, in der Praxis umgesetzt zu werden.

Der Maler Dieter Tangen hat auch dieses Buch wieder und die Strategien graphisch illustriert und ermöglicht so noch einmal einen anderen Zugang zum beschriebenen Inhalt. Einige mögen dies als überflüssig oder Spielerei empfinden - diejenigen dürfen einfach weiterblättern, die anderen werden schmunzeln.

Fazit: Rundum ein gelungenes Buch für Lehrer, verständlich mit vielen Beispielen beschrieben und daher locker zu lesen. Wer im Klassenraum noch systematischer Ressourcen- und Lösungsorientierung praktizieren möchte, findet hier alltagstaugliche Strategien, die sich einfach und sofort umsetzen lassen. Von daher: weniger große Theorie, sondern vielmehr ein Buch von Praktikern für Praktiker!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausprobiert - es funktioniert, 24. November 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: MiniMax für Lehrer: 16 Kommunikationsstrategien mit maximaler Wirkung (Taschenbuch)
Ich stimme den anderen 4 ReszensentInnen völlig zu: dieses Buch ist eins von denen, die wir wirklich brauchen! Ich gebe hier nun einige Erlebnisse aus dem Schulalltag zum Besten um zu zeigen, wie gut die Minimax-Strategien wirken.

Wie vom Autoren Manfred Prior empfohlen, hab ich ab und zu abends vor dem Schlafengehen noch ein oder zwei Kapitel gelesen und das, was mich "ansprang" gleich in den nächsten Tagen danach ausprobiert.
Das "Noch nicht" nuzte ich als Erstes und es hilft wunderbar, um auch für nicht so fitte Schüler/innen eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Mithilfe der Strategien "Noch nicht" und "In der Vergangenheit" und "Du schaffst das, wir sind auf deiner Seite" konnte ich einem Mädchen in Klasse 6 helfen, das bei einer Buchvorstellung ein völliges Black-Out bekam. Ich gab ihr einen neuen Termin drei Tage später - und tatsächlich schaffte sie es, die gesamte Buchvorstellung durchzuziehen trotz zitternder Hände und der Hektik-Flecken im Gesicht. Nach der Buchvorstellung lobte ch sie ausgiebig und da ezählte sie mir, dass sie noch nie Referate halten konnte und dass sie in ihrer früheren Schule davon befreit worden war, weil es überhaupt nichts gebracht hätte. Nun hätte sie gestern (bei einer Kollegin) in einem Gruppenreferat ihren Teil gehalten und heute die Buchvorstellung ganz allein!

Nachdem ich die beiden Kapitel über die konstruktiven W-Fragen gelesen hatte, nahm ich gleich am Tag darauf einen netten, aber hilflos wirkenden Jungen, der seit dem Schuljahresbeginn in meinem Unterricht überhaupt nichs mehr tat und nur noch 5-en und 6-en schreibt, nach dem Unterricht mit in einen Fachmittelraum und führte dort mit ihm ein ruhiges Gespräch. Zunächst konfrontierte ich ihn mit dem Stand seiner Noten - er war entsetzt, hatte er sich doch etwas besser eingeschätzt und die Klassenarbeit mit der 6 total vergessen... Mit Hilfe der Strategien "In der Vergangenheit hast du noch nicht genug getan, aber ab heute..." und "Jetzt hast du noch 3 Monate Zeit, du kannst die Note noch ändern" war es leicht, das Gespräch in eine konstruktive Richtung zu lenken. Auf jedes "Ich kann nicht...." seinerseits ließ ich ein "Du kannst das n o c h nicht, aber du kannst es ab j e t z t lernen" folgen." Im Laufe des Gespräches setzte ich mehrfach W-Fragen ein, und es stellte sich heraus, dass der Junge zu Hause zwar durchaus Erinnerungshilfen bekommt(Hausaufgaben machen, Tasche packen, alles mitnehmen), aber dass er in der Schule ganz oft versäumt hatte, die Hausaufgaben aufzuschreiben, weil er von seinen beiden einzigen "Freunden" in die Pause "mitgezogen" wurde und Angst hatte, dass sie ohne ihn gehen, wenn er sich erst die Unterschrift der jeweiligen Leherin unter seine Eintragungen im Hausaufgabenheft holen würde. Er erzählte mir, dass er seit mehreren Monaten von der Klasse ein bisschen gehänselt würde, und dass ihm dass "echt auf die Nerven gehe". Aber jetzt habe er einen Brief von der Klasse bekommen, im dem sich alle entschuldigt hätten. (Die Klassenlehrerin hatte mit der Klasse ein Gespräch geführt, wie ich im Nachhinein erfuhr). Ich verstand ihn nun viel besser. Natürlich hatte er Angst gehabt, durch zu braves Verhalten auch noch die beiden einzigen Jungen abzuschrecken, die mit ihm in der Pause überhaupt noch spielten.

Daraufhin fragte ich ihn, w i e er es sich denn vorstelle, seine Freunde zu fragen, ob sie ihn unterstützen, um aus seinem Tief herauszukommen. Und w i e er sie dafür gewinnen könne, dass sie mit ihm zusammen nach vorne zum Lehrertisch gehen, damit ihm das nicht so peinlich vor den anderen sei. Und w i e er die beiden vielleicht auch noch davon überzeugen könne, dass es auch für sie selber gut wäre, wenn sie ihre eigenen Hausaufgaben abzeichnen lassen, weil es ja auch für sie gut wäre, nicht so oft etwas zu vergessen und dadurch in der Schule bessere Noten zu schaffen. Er bekam den Aufrag, darüber nachzudenken.

In der nächsten Unterrichtsstunde kam dieser Schüler am Ende der Stunde von selbst an meinen Tisch und ließ sich das HA-Heft abzeichnen - seine Freunde warteten aber an der Tür auf ihn.
Das war der erste Schritt, nun hoffe ich, dass er mit etwas mehr Freude und Motivation wieder "einsteigt" in den Unterricht. Natürlich hat er neulich gleich wieder etwas "vergessen" und war sehr getroffen darüber, dass ich das nicht in Ordnung fand. Aber dennoch steht er seitdem meistens an der Tür, wenn ich komme, sein Vertrauen scheint wiederhergestellt zu sein. Und er lächelt wieder.

Ich hoffe, dass dieses Buch eine weite Verbreitung finden wird!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Lehrer lesenswert, 29. September 2009
Rezension bezieht sich auf: MiniMax für Lehrer: 16 Kommunikationsstrategien mit maximaler Wirkung (Taschenbuch)
"MiniMax für Lehrer" ist nach den "MiniMax Interventionen" eine herrvorragende Ergänzung für Lehrer. Die einfachen Kommunikationsstrategien ermöglichen es, eine positivere Beziehung zu den Schülern herzustellen und neue Sichtweisen bezüglich des Problems und möglicher Lösungswege bei den Schülern zu aktivieren.
Aber nicht nur Lehrer können von dem Buch profitieren: Pädagogen, Erzieher und Eltern finden hier praxisnah und mit vielen Beispielen belegt, Situationen, wie sie im Alltag mit (Schul-)Kindern zu finden sind und die oft durch unangemessene Sprache zu Konflikten und Unverständnis führen. Die MiniMax Interventionen sind einfach, verständlich und logisch dargestellt. Eine Zusammenfassung aller MiniMax Strategien ist schnell als "Spickzettel" auf dem Schreibtisch oder in der Tasche versteckt und bei Bedarf und zur Auffrischung griffbereit. Einfach genial- oder wie Dr. Manfred Prior sagen würde "ein bisschen" eine Hilfestellung, um "in Zukunft" "ein klein wenig mehr" von den MiniMax Interventionen im Sprachgebrauch zu verankern.
Corinna Fleckenstein
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rotstift ade!, 22. Dezember 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: MiniMax für Lehrer: 16 Kommunikationsstrategien mit maximaler Wirkung (Taschenbuch)
Als überzeugter Leser des großartigen Buches MiniMax-Interventionen: 15 minimale Interventionen mit maximaler Wirkung wollte ich natürlich wissen, was Dr. Prior den Lehrern zu verschreiben hat. Vorweg die gute Nachricht: Er hält sich mit Rezepten zurück - er macht einfach 16 Vorschläge, wie die Kommunikation mit den Schülern besser gelingen kann.

Dabei schlägt er einen Weg ein, der in den Schulen nur allzu oft übersehen wird: den Weg von der Fehler- zur Ressourcensuche. Denn die Zeiten des Rotstifts sind vorbei, der Lehrer von heute sollte schon durch seinen Sprachgebrauch signalisieren, dass er an die Potenziale des Schülers glaubt. Diese Strategien der Ermutigung statt Entmutigung, die im Pädagogik-Studium leider nicht vorkommen, werden von Manfred Prior in überzeugender und nicht zuletzt humorvoller Weise vorgetragen.

Ein Buch, das jeder Lehrer nicht nur im Regal stehen haben, sondern bei der täglichen Arbeit beherzigen sollte. Übrigens auch ein Lektüre-Tipp für alle Erwachsenen-Bildner.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut bewährt aber nicht neu, 3. September 2010
Rezension bezieht sich auf: MiniMax für Lehrer: 16 Kommunikationsstrategien mit maximaler Wirkung (Taschenbuch)
Das Mini Max für Lehrer ist ebenso gut und bewärt, wie die bekannten Mini Max Interventionen von Manfred Prior, welches ich schon habe und immer wieder gern darin lese.
Vom speziellen Mini Max für Lehrer hatte ich mir eigentlich etwas mehr, also mehr spezifische Interventionsmöglichkeiten für Lehrer gewünscht, es ist meiner Ansicht nach aber eher eine Abschrift des Ursprungsbuches mit ein paar zusätzlichen Kommentaren.
Von dem her, mein Fazit: Wer den normalen "Mini Max" gelesen hat, braucht den für Lehrer nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Statt mit Worten nieder machen: gute Lösungen ermöglichen, 22. September 2009
Rezension bezieht sich auf: MiniMax für Lehrer: 16 Kommunikationsstrategien mit maximaler Wirkung (Taschenbuch)
In der Vergangenheit haben wir LehrerInnen häufig noch nicht genügend darauf geachtet, das, was wir den Tag über zu Schülerinnen und Schülern sagen, mit seiner ganzen suggestiven Kraft dafür zu nutzen, Jugendliche dahingehend zu begleiten und zu unterstützen, dass sie die Ziele erreichen, die ihnen wichtig sind. Wir können sie fragen, was sie bewegt (und nicht, ob" sie überhaupt irgendetwas interessiert), und ihnen Möglichkeitsräume eröffnen, indem wir ihnen hypothetische Angebote machen, wie angenommen, du würdest etwas tun wollen, um dir eine >4< in Englisch zu sichern. Würdest du dann eher jeden Tag zusätzlich 10 Minuten Vokabeln lernen oder würdest du lieber deine Eltern bitten, dir wöchentlich eine Nachhilfestunde zu bezahlen? Oder würdest du dir die Grundlagen in Englischlieber längerfristig gegen Bezahlung >reinziehen<, indem du dir einen Nachhilfeschüler suchst, der zwei Klassen tiefer ist und gerade mit Englisch angefangen hat?"
Manfred Prior, unter Therapeuten und Beratern längst durch seine MiniMax-Interventionen bekannt, hat ein Buch für Lehrerinnen und Lehrer geschrieben, in dem er Vorschläge macht, die eigene Kommunikation so umzubauen, dass Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in der schulischen Alltagskommunikation eröffnet werden. Statt zu sagen Das kannst du nicht" versuchen Sie's mal mit: Das kannst du noch nicht." Eine kleine Veränderung mit einer großen Kraft, wenn sie einhergeht mit einer veränderten Haltung, wenn wir uns als Lernbegleiter der Kinder und Jugendlichen verstehen, statt uns auf Defizite zu konzentrieren.
Die MiniMax-Interventionen für Lehrer" sind kein weiteres Methodenzaubermittel (wie sie Jürgen Kaube am 24.08.09 auf S. 25 der FAZ kritisiert), sondern ein Angebot, Wertschätzung und Achtsamkeit Heranwachsenden gegenüber im Gespräch erlebbar zu machen und für deren Lernprozesse zu nutzen.
Schülerinnen und Schüler spüren sofort, wenn sie nicht auf ihre Mängel und all das abgecheckt werden, was sie nicht sind, nicht können, nicht kapieren, sondern wenn sich ein Erwachsener für das interessiert und danach fragt, was sie schon können und welche Fähigkeiten sie erwerben wollen, was ihnen wichtig ist und sie bewegt. Das kann man üben - und Priors Buch hilft dabei: Jeden Tag zwischendurch eine Intervention üben und im Schulalltag anwenden. Als Leserin hat man mehr davon, wenn man das Buch nicht in einem durchliest, sondern kapitelweise erprobt. Dazu lädt zum einen der Aufbau des Buches mit 16 MiniMax-Interventionen ein, zum anderen die Sprache, in der es abgefasst ist, denn Manfred Prior macht jede Intervention im Gespräch mit dem Leser vor.

Angelika Beck
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie man durch die bewusste Wahl seiner Worte mehr Einfluss nehmen kann. Nicht nur für Lehrer relevant., 21. Juli 2010
Von 
½ - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MiniMax für Lehrer: 16 Kommunikationsstrategien mit maximaler Wirkung (Taschenbuch)
Nach dem Erfolg von MiniMax-Interventionen: 15 minimale Interventionen mit maximaler Wirkung hat Manfred Prior in Zusammenarbeit mit der Lehrerin Heike Winkler diese neue Ausgabe erstellt. Sie ist auf den Alltag von Lehrern zugeschnitten. Die vorgestellten Prinzipien taugen aber auch für andere Berufe, in denen man es mit Menschen zu tun hat, und natürlich helfen sie auch im Privatleben weiter :)

Die vorgestellten Strategien werden anhand von Praxisbeispielen erläutert, darunter auch viele Dialoge. Aufgelockert wird der Informationsteil durch Skizzen aus dem Schulalltag und kursiv geschriebenen Texten, die das soeben Gelesene auf etwa humorvolle Art und Weise wiederholen.

Die Strategien reichen von der Fragetechnik bis zum Positiven Formulieren. Sicherlich werden Sie das Eine oder Andere schon kennen. Der Vorteil dieses Buches ist, dass alles kurz und doch informativ gebündelt ist. Übersichtlich. Verständlich formuliert.

Und was macht man in hartnäckigen Fällen?
Bei Menschen, die schwierig und unzugänglich sind?

Auch hier bieten die Autoren eine Lösung an, ziemlich am Schluss. Man nennt es verständnisvolle Verneinung. Minimax Nr. 15

Am besten hat mir jedoch die letzte Strategie gefallen: Wünsche anstelle von Vorwürfen äußern. Funktioniert am besten, wenn sich alle daran beteiligen.

Alles in allem finde ich dieses kleine Buch sehr gelungen und informativ und lege es jedem ans Herz, dem die Kommunikation mit seinen Mitmenschen wichtig ist. Nicht nur für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen geeignet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Konzepte super, aber einmal MiniMax reicht, 7. Juli 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MiniMax für Lehrer: 16 Kommunikationsstrategien mit maximaler Wirkung (Taschenbuch)
Ich habe bereits das andere Buch "MiniMax-Interventionen" gelesen und war restlos begeistert. Die beschriebenen Konzepte sind leicht anzuwenden und wirksam. Von daher gebe ich 5 Sterne für den Inhalt.

Einen Stern ziehe ich für "MiniMax für Lehrer" ab, weil mir das Buch nicht viel Neues gegeben hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hilfreich für alle Lehrer, 12. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MiniMax für Lehrer: 16 Kommunikationsstrategien mit maximaler Wirkung (Taschenbuch)
Diese Buch sollte bei jedem Lehrer oder in jedem im Bücherschrank stehen.
Die Denkanstöße sind sehr hilfreich und helfen in Konfliktgesprächen mit Schülern einfach weiter,
da unbewusst genau die Fehler gemacht werden, die im Buch angesprochen werden.
Kann auch gut bei Gesprächen innerhalb der Familie genutzt werden. :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Angenehm zu lesen!, 13. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MiniMax für Lehrer: 16 Kommunikationsstrategien mit maximaler Wirkung (Taschenbuch)
Gut zu lesen und sehr einfach geschrieben. Mehr für den Einsteiger in die Gesprächsstrategien geeignet! Dafür aber sehr gut, da kurz und prägnant!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

MiniMax für Lehrer: 16 Kommunikationsstrategien mit maximaler Wirkung
MiniMax für Lehrer: 16 Kommunikationsstrategi
en
von Heike Winkler (Taschenbuch - 18. März 2013)
EUR 12,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen