Kundenrezensionen


26 Rezensionen
5 Sterne:
 (9)
4 Sterne:
 (10)
3 Sterne:
 (6)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach Katzen und Bären kommen nun die Hunde!
Nach mehreren Staffeln „Warrior Cats“ und der Bären-Reihe „Seekers“ widmen sich die vier Autorinnen, die unter dem Namen Erin Hunter äußerst produktiv schreiben, nun endlich einmal Hunden.

Lucky ist ein Straßenhund. Meistens hat er Glück in seinem Leben und schlägt sich ganz gut durch, doch diesesmal ist...
Vor 4 Monaten von Daniela U. veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein wenig gelungener Auftakt, der trotzdem Hoffnung macht
Lucky ist ein Strassenhund. Eines Tages - er wurde kurz zuvor von den Menschen eingefangen und sitzt gerade im "Käfighaus" - sucht ein schlimmes Erdbeben seine Stadt heim. Als er sich aus der Ruine des "Käfighauses" befreit hat, findet er sich in der von Menschen fast vollständig verlassenen Stadt wieder. In dieser veränderten Umgebung...
Vor 2 Monaten von Originaldibbler veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach Katzen und Bären kommen nun die Hunde!, 17. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Survivor Dogs. Die verlassene Stadt: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Nach mehreren Staffeln „Warrior Cats“ und der Bären-Reihe „Seekers“ widmen sich die vier Autorinnen, die unter dem Namen Erin Hunter äußerst produktiv schreiben, nun endlich einmal Hunden.

Lucky ist ein Straßenhund. Meistens hat er Glück in seinem Leben und schlägt sich ganz gut durch, doch diesesmal ist er Hundefängern in die Hände geraten und sitzt in einem Tierasyl im Käfig. Doch dann erschüttert ein starkes Erdbeben die Stadt und Lucky kann gemeinsam mit der Windhündin Sweet aus seinem Gefängnis entkommen. Die ganze Stadt ist verwüstet und verlassen. Die „Langpfoten“, wie Menschen von den Hunden genannt werden, sind alle weg. Lucky und Sweet gehen erst gemeinsam auf die Suche nach Futter und Sicherheit, doch recht schnell trennen sich ihre Wege. Lucky ist es gewohnt, als Einzelhund unterwegs zu sein, doch in dieser ungewohnten und gefährlichen Situation wünscht er sich doch, nicht ganz allein zu sein.
Als er in eine besonders bedrohliche Lage gerät, taucht auf einmal eine merkwürdige Gruppe Hunde auf. Sie sind alle total unterschiedlich, doch eins haben sie gemeinsam: sie sind Leinenhunde, leben also nicht auf der Straße, sondern bei Menschen. Einer der Hunde entpuppt sich zufälligerweise als Luckys Wurfschwester Bella, die Wiedersehensfreude ist groß, denn sie haben sich seit ihrer Welpenzeit nicht mehr gesehen. Sie und ihre Freunde haben keine Ahnung vom Leben auf der Straße oder in der Wildnis und sind fest davon überzeugt, dass ihre Menschen sie nicht aus bösem Willen zurückgelassen haben und sicher bald wiederkommen.
Lucky hat da so seine Zweifel. Eher widerwillig übernimmt er die Führung der kleinen Truppe und versucht, sie halbwegs fit für ihr neues Leben zu machen.

Wie bei den meisten Reihen der Autorinnen muss der Leser sich am Anfang erstmal eine ganze Menge an verschiedenen Charakteren einprägen. Jeder hat seine besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten, die sie langsam lernen, zum Wohl der Gruppe einzusetzen.

Es werden viele neue Wörter aus Hundesicht benutzt, die teilweise sofort einleuchten, bei manchen musste ich aber durchaus etwas überlegen, was denn nun gemeint sein könnte.

Ebenso wie in der Seekers-Reihe wird auch hier immer wieder auf die Problematik Umweltverschmutzung hingewiesen. Während die Geschichte sich entwickelt, fragt sich der Leser immer mehr, ob das wirklich nur ein Erdbeben war und was noch alles passiert ist, dass die Menschen die Gegend so fluchtartig verlassen haben.

Mir persönlich hat dieser Auftakt der neuen Reihe gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der im Mai 2014 erscheinen soll.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein wenig gelungener Auftakt, der trotzdem Hoffnung macht, 19. Mai 2014
Von 
Originaldibbler (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Survivor Dogs. Die verlassene Stadt: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Lucky ist ein Strassenhund. Eines Tages - er wurde kurz zuvor von den Menschen eingefangen und sitzt gerade im "Käfighaus" - sucht ein schlimmes Erdbeben seine Stadt heim. Als er sich aus der Ruine des "Käfighauses" befreit hat, findet er sich in der von Menschen fast vollständig verlassenen Stadt wieder. In dieser veränderten Umgebung muss er sich zunächst alleine und später in Begleitung eines Rudels "Leinenhunde" zurecht finden. Wird Lucky alle Gefahren bestehen?Und wie wird er sich entscheiden? Wird er sich dauerhaft dem Rudel anschließen oder doch zu seinem Einzelgängertum zurückkehren.

Die ganze Geschichte wird aus Luckys Sicht geschildert. Dies drückt sich vor Allem darin aus, dass alle Menschendinge mit speziellen Hundeworten belegt werden: Langpfote statt Mensch, Lärmkiste statt Auto,.. Das ist teilweise, gerade am Anfang recht lustig, nutzt aber auch schnell ab. Das Autorenteam hat sich Mühe gegeben, dass sich die Hunde wie echte Hunde verhalten und trotz ihrer Unterhaltungen nicht zu menschlich wirken. Über weite Strecken ist das auch sehr gut gelungen. Nur in wenigen Situationen habe ich mich gefragt, ob echte Hunde so handeln würden und nur einmal war ich mir sicher, dass sie es nicht würden.

Ein großes Problem hat das Buch aber aus meiner Sicht. Die ganzen Ereignisse werden sehr nüchtern geschildert. Man hätte das ganze humorvoll erzählen können. Man hätte es spannend erzählen können. Man hätte beides kombinieren können... Das alles wurde meines Erachten versäumt. Dazu kommt noch erschwerend hinzu, dass viele Ereignisse auch an sich schon eher belanglos als spannend sind. So gibt es zum Beispiel ein ganzes Kapitel, dass davon handelt, dass sich ein Hund mit seinem Halsband im Gebüsch verfängt und wieder daraus befreit wird.

Gegen Ende gibt es dann aber ein paar Kapitel die spannender sind. Vor Allem dann, wenn es zu Begegnungen mit anderen (nicht jagbaren) Tieren kommt blüht die Geschichte auf.

Insgesamt fand ich das Buch relativ langweilig und kann daher nicht mehr als 3 Sterne vergeben. Da es aber in den folgenden Bänden wohl mehr um Begegnungen mit anderen Tieren gehen wird, bin ich optimistisch, dass es nach diesem Band aufwärts geht.

PS: Vielen Dank an lovelybooks.de und den Verlag Beltz & Gelberg für das Rezensionsexemplar.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ganz nett, 20. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Survivor Dogs. Die verlassene Stadt: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Lucky ist ein Straßenhund, der sich schon seit seinem Welpenalter in der Stadt herumschlägt.
Er ist schlau und erfahren und kennt sich ganz gut in der Stadt aus.
Dumm nur, dass er von Hundefängern aufgegriffen wurde und in einem engen Gitterkäfig im Tierheim landet. Und nun setzt das schwere Erdbeben ein, das die Stadt zerstört und die Menschen tötet.

Der Schreibstil ist eher einfach gehalten.
Der Leser erfährt viel über die Menschen aus der Sicht der Hunde.
Hier haben mir die Begriffe sehr gut gefallen, mit denen die Hunde die Menschen, DInge und Gegebenheiten betiteln. Bei manchen hündischen Begriffen war aber eine Beschreibung von nöten, da ich sonst hätte raten müssen.
Lucky ist leider für mich viel zu wenig beschrieben. Gerade äußerlich hat man ein ungenaues Bild und seine Beweggründe sind nicht immer nochvollziehbar.
Die anderen Hunde sind da Äußerlich schon besser beschrieben. Von den Charakter her würde ich sagen, dass die anderen Hunde nicht deutlich weniger uninteressant sind.

Die Spannung war für mich eher mäßig. Spannend fand ich den Ausbruch aus den Käfigen sowie das Zusammentreffen der Hunde. Dazwischen war für mich vieles weniger interessant.
Deshalb habe ich mich entschieden, 3 Sterne als Mittelmaß zu vergeben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch die Survivor Dogs können überzeugen, 1. April 2014
Inhalt:
Lucky ein Sheltie-Retriever Mischling wurde von den Langpfoten gefangen genommen und in ein Käfighaus gesteckt. Als plötzlich ein Erdbeben die Welt erschüttert können sich Lucky und seine Käfignachbarin Sweety als einzige befreien und fliehen. Doch in der Welt draußen ist nichts mehr wie es war. Die Langpfoten sind veschwunden. Die Wege von Sweety und Lucky trennen sich und schnell muss Lucky sich an die neue Situation anpassen. Eines Tages trifft er auf eine Gruppe Leinenhunde die ihn sofort als Anführer ihrer Gruppe sehen. Und damit beginnt ein tolles Abenteuer...

Meine Meinung:
Ich habe bereits die Warrior Cats- sowie die Seekers-Reihe des Autorenteams Erin Hunter gelesen und mochte beide sehr gerne. Nun war ich auf ihr neuestes Werk sehr gespannt.

Leider gestaltete sich der Beginn der Geschichte für mich als sehr zäh und langweilig. Ich fand keinen Bezug zu Lucky oder Sweety und fragte mich, wo der tolle Erzählstil Erin Hunters geblieben ist. Sobald Lucky sich jedoch von Sweety trennt, nahm die Spannung und meine Begeisterung für das Buch zu. Gerade in dem kurzen Abschnitt wo Lucky auf sich allein gestellt ist, erlebt er die ein oder andere Überraschung. Bis er schließlich seine Schwester Bella und ihre Freunde kennenlernt. Für mich war dies der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und eines tollen Abenteuers.

Lucky schafft es nach und nach die verweichlichten "Leinenhunde" an das Leben in der Wildnis zu gewöhnen. Dies ist zwar ein harter Weg, jedoch lohnt sich dieser am Ende für alle Beteiligten.

Die Hunde sind eine buntgemischte Truppe. Nach der ersten Vorstellung konnte ich auch schnell den jeweiligen Tieren die Hunderassen zuordnen und hatte daher immer ein genaues Bild von den Hunden vor Augen. Die Verhaltensweisen der Hunde sind wunderbar dargestellt und ich konnte mir so viele Situationen sehr bildlich vorstellen.

Zudem lernen wir wieder viele neue Wörter aus der Sicht der Hunde kennen. Die für mich auch alle recht einleuchtend waren.

In diesem Buch wird viel über Freundschaft, Zusammenhalt und Vertrauen geredet. Und manchmal muss man auch Dinge loslassen können die man liebt. All dies vermittelt uns das Buch auf eine wunderschöne Weise. Eine wichtige Erfahrung für Kinder und Jugendliche, aber auch wir Erwachsenen können hieraus noch lernen.

Ich hoffe sehr, dass die Geschichte rund um die Survivor Dogs genauso spannend und unterhaltsam weitergeht, wie sie nach diesem ersten Band endet. Gerade da man sich fragt, ob es wirklich nur ein Erdbeben war, was all dies ausgelöst hat...

Fazit:
Ein toller Start in die neue Reihe von Erin Hunter. Wer Hunde liebt sollte hier unbedingt zuschlagen. Auch alle Erin Hunter Fans dürfen sich auf ein spannendes Abenteuer mit Lucky und seinen Freunden freuen. Mich konnte vor allem die Grundgedanken von Freundschaft und Zusammenhalt faszinieren und begeistern. Daher gibt es von mir klare 4 von 5 Sternen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Dstopisches Abenteuer aus Hundesicht - könnte besser sein, 12. Juli 2014
Dies ist mein erstes Buch von Erin Hunter; ich kenne weder die »Warrior Cats« noch die »Senkers«-Reihe und ich hatte deswegen keine wie auch immer gearteten Erwartungen an dieses Buch. Bücher wie »Watership Down«, »Felidae« oder »The Plague Dogs« haben mir jedoch sehr gut gefallen (letztere fand ich extrem aufwühlend), deswegen war ich gerne bereit, in die Welt der »Survivor Dogs« einzutauchen.

Es ist immer schön, eine Geschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu lesen und die Welt mal aus der Sicht eines anderen Wesens zu betrachten. In diesem Fall kam noch ein Endzeit-Setting hinzu und das Genre mag ich generell sehr gern; »The Road« und »Weit im Norden« sind mir noch immer im Gedächtnis. Die »Survivor Dogs« sind ein Jugendbuch, ich habe also jetzt keinen Richard Adams oder Cormac McCarthy erwartet.
Da das Buch aus Sicht von Lucky erzählt wird, werden viele Gegenstände aus der Menschenwelt in »hündisch« übersetzt; es gibt das Käfighaus, die Langpfoten, Lärmkästen, Feuersaft etc. Bei einigen Begriffen musste ich innehalten und überlegen, was damit gemeint sein könnte, weil der Kontext es auf Anhieb nicht hergab, die meisten haben sich schnell von selbst erschlossen. Wie das für jüngere Leser aussieht, kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich sind Leser, die die anderen Bücher von Erin Hunter kennen, im Vorteil.

Das Cover:
Das Rot macht es natürlich auffällig und die etwas diffuse Darstellung des Hundekopfes ist dem Thema gut angepasst. Den Font (Titel) fand ich weniger gelungen umgesetzt, da musste ich an ein Konsolenspiel denken, das etwas zu bunt geraten ist. Trotz der zweifarbigen Lackierung gefällt mir das Cover weniger gut, es wirkt irgendwie nicht stimmig und nicht dystopisch genug, aber man darf ja nicht vergessen, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Das Cover von Teil II finde ich farblich besser gelungen.

Die Charaktere:
Lucky war ein sympathischer Charakter, der typische etwas sture Einzelgänger, der sich so durchs Leben schlägt und sich dann doch einem Rudel anschließt. Ein mutiger Kerl, dessen Beweggründe ich nicht immer nachvollziehen konnte, aber ich habe ihn gemocht.
Die anderen Charaktere … sorry, die waren sich alle irgendwie ähnlich, trotz ihrer Talente. Nur wenig ehaben sich deutlich abgehoben, wie Old Hunter zum Beispiel. Bella war mir nicht wirklich sympathisch.
Schön war allerdings die Wandlung der verwöhnten Leinenhunde zu Wildhunden und dass alle Charaktere trotz ihrer notwendigen vermenschlichten Darstellung immer noch Hunde-Eigenschaften besaßen. ich befürchte bei solchen Büchern oft, dass sie in so eine Disney-Schiene rutschen und dem Tier somit jede Würde nehmen. Das war hier nicht der Fall.
Ich glaube, dass Leser, die die einzelnen Hunderassen nicht kennen, Schwierigkeiten haben werden, die Charakter auseinanderzuhalten, das sie sich vielleicht bei dem einen oder anderen keine bildliche Vorstellung machen können.

Die Handlung:
Es geht ums Überleben, damit ist eigentlich alles gesagt. Lucky ist im Vorteil, denn als Straßenhund ist er gewöhnt, Probleme zu lösen, bei den Leinenhunden sieht das etwas anders. Und nach der Katastrophe gibt es Probleme zuhauf, von der Futtersuche bis zu marodierenden Konkurrenten.
Man taucht flott in die Handlung ein, bekommt ein bisschen was von Lucky erzählt und dann folgt eine Aktion nach der anderen.
Man steigt schnell in die Handlung ein, aber zwischendurch gibt es hier und da ein paar Hänger.
Das Ende ist offen, was ich persönlich nicht gerne mag, da man damit genötigt wird, den nächsten Teil zu kaufen. Ich hatte jetzt das Glück, die beiden ersten Bücher bei einer lovelybooks-Leserunde zu gewinnen, aber generell für ich mich mit so einer Marketingmasche plump manipuliert und es ist vorgekommen, dass ich aus Trost den nächsten Band nicht gekauft habe, wenn er mich nur halb überzeugt hat. Hier wäre ich mir auch nicht sicher, ob ich mit Band II weitergemacht hätte.

Der Schreibstil:
Der Stil ist, der Zielgruppe entsprechend, schnörkellos und recht einfach, mit kurzen Sätzen und irgendwie auch passend für die tierische Sichtweise. Man flippt so durch das Buch hindurch und ich denke, es lässt sich auch sehr gut vorlesen, wenn man kein geübter Vorleser ist.
Dass es sich bei Erin Hunter um ein Autorenkollektiv handelt, wäre mir so nicht aufgefallen.
Die Wortschöpfungen fand ich teils originell, teils habe ich damit etwas gehadert. Warum wird die Nacht »Ohnesonne« genannt (sie ist doch keine Menschenschöpfung), während der Fuchs immer noch ein Fuchs ist? Mit den Begriffen »Kampfhund/Scharfhund« hatte ich Probleme, aber ich wüsste auch nicht, wie man das anders hätte lösen können.
Mir persönlich war der Stil etwas zu »stillos«, da fehlte eine eigene Stimme, vielleicht ein bisschen Humor o.ä. So hat sich der Schreibstil allein durch die Wortneuschöpfungen von anderen Büchern abgehoben.

Die Botschaft:
Zumindest habe ich eine herausgelesen, nein, sogar zwei. Botschaft eins ist der mahnende Zeigefinger an die Menschen, respektvoll mit der Erde und ihrer Schöpfung umzugehen und Empathie für andere Geschöpfe zu entwickeln. Botschaft zwei sagt, dass jeder seinen Platz in der Welt hat und jeder etwas Besonderes, ein Talent, besitzt, dass ihn einzigartig macht. Eine Mutmach-Botschaft für Jüngere also.

Mein Fazit:
So gang gelungen finde ich den Auftakt nicht. Hier und da habe ich mich gelangweilt und mich insgesamt schwergetan, das Buch zu Ende zu bringen. Manche belanglose Szene war mir zu lange. Lucky mochte ich wirklich gerne und die Idee, das Ganze in einem dystopischen Setting unterzubringen und zu sehen, wie (Haus-)Hunde damit klarkommen, finde ich sehr gut. In Band II wird es hoffentlich ein bisschen wilder zugehen.
Für die anvisierte Zielgruppe ist das Buch sicher großartig und leicht zu lesen. Als erwachsener Leser hat man, bedingt durch die Leseerfahrung, immer ein paar Erwartungen, die einem Jugendbuch gegenüber eigentlich unfair sind. Kindern ab 10 Jahren würde ich das Buch uneingeschränkt empfehlen (und habe es auch schon meinem Neffen weiter gereicht). Ob die Kämpfe altersgerecht sind, kann ich nicht beurteilen, aber ich denke, Kinder sind da abgebrühter, als es uns Erwachsenen gefällt, und so richtig schlimm oder brutal fand ich geschilderten Konflikte jetzt nicht. Es ist sicher schön für Kinder, mal in die Sichtweise eines anderen Lebewesens einzutauchen und sich mit Problemen konfrontiert zu sehen, über die man als Mensch gar nicht nachdenkt (was tun, wenn man mit dem Halsband festhängt?).
Band II werde ich jetzt anfangen und hoffe, dass er ein bisschen besser ist als der erste Teil.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Mein Kind ist begeistert, 27. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Survivor Dogs. Die verlassene Stadt: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
In seinen Worten zu schreiben . es ist sehr Interessant ,cool, Spannend ,
und mehr ist eigentlich nicht zu schreiben , er wünscht sich jetzt schon denn zweiten teil davon.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Toll, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist sehr gut. Es ist spannend und fesselt einen.Ich empfehle dieses . Buch ab neun Jahren da viele Kämpfe darin vor kommen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Super, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Survivor Dogs. Die verlassene Stadt: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Ich liebe Erin Hunter und natürlich auch diese Buchreihe. Ich habe schon alles gelesen, was bisher von Erin Hunter erschienen ist. Wann kommen endlich die nächsten Bücher?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Survivor Dogs 01 - Die verlassene Stadt, 4. Juni 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Survivor Dogs. Die verlassene Stadt: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
"Ein schreckliches Beben verwandelt die Welt in Schutt und Asche. Aber in den Ruinen regt sich etwas: Lucky hat das Inferno überlebt... Lucky ist ein Straßenhund und Einzelgänger mit dem Instinkt zum Überleben. Doch jetzt ist nichts mehr, wie es war. Die Langpfoten sind verschwunden und mit ihnen Nahrung und Sicherheit. Lucky trifft auf eine Gruppe Leinenhunde, wird zum Anführer wider Willen und muss alles infrage stellen, was ihn bisher ausgemacht hat. Sind die Hunde gemeinsam stark genug, sich in der neuen Welt zu behaupten?"

Da ich schon eine Menge gutes über die "Warrior Cats"-Reihe von Erin Hunter gehört habe, bin ich mit großen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Leider konnte es meinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden und war auch allgemein irgendwie nicht so wie ich es mir vorgestellt habe!
Natürlich darf man den Aspekt beim Lesen nicht außer Acht lassen, dass man gerade einen Jugendroman in den Händen hält, welches vom Niveau her nun mal einfacher geschrieben ist. Das war auch gar nicht das Problem, damit kann ich sehr gut leben. ;)
Ich hatte leider ein allgemeines Verständnis-Problem, obwohl das Buch einfach geschrieben ist... doch dazu kommen wir gleich.

Die Geschichte wird sehr schön mit einem kleinen Prolog eingeleitet, doch sobald man das erste Kapitel anfängt zu lesen ist man direkt im Geschehen. Im Chaos, in der Verwüstung und dem Überlebenskampf der Hunde. Direkt am Anfang ist es sehr spannend, man fiebert mit Lucky mit und hofft das er alles gut übersteht! Doch bald als es ruhiger wird und der erste Schock vorbei ist geht die Spannung leider verloren. Man hat zwar noch zwischendrin einige Höhepunkte und interessante Passagen, aber die wirkliche Action (welche ich bei diesem Klappentext fast schon das ganze Buch über erwartet habe) kommt erst gegen Ende wieder und lässt den Leser mit einem fiesen, aber auch spannenden Cliff-Hanger zurück!

Der Protagonist Lucky ist so ein Alltagsheld den ich von Anfang an mochte. Er versucht sich so gut es geht durchzuschlagen, ist unheimlich mutig und hat einfach das Herz am rechten Fleck. Auch wenn ich an manchen Stellen seine Denkweise und Entscheidungen nicht ganz verstehen kann - weil er einfach ein großer Sturkopf ist - ist er einfach ein Sympathieträger.
Die anderen "Leinenhunde" sind alle auf ihre Art sehr besonders und haben einen eigenen Charakter. Einige mochte ich lieber als andere, aber da will ich jetzt nicht so ins Detail gehen. Sehr interessant fand ich es die Entwicklung der Leinenhunde zu "wilden" Hunden zu beobachten. Wie sie lernen darüber nachzudenken was einmal war, und dass das nun Geschichte ist, und was einmal sein wird. Jeder Hund stellt fest das er ein Talent, ein besonderes Etwas hat. Eine kurze Zeit lang geht es ihnen gut, es ist idyllisch, man denkt jetzt haben sie es erstmal geschafft... bis sie auf andere Hunde treffen und das Chaos von neuem beginnt...

Soweit so gut, das Buch hat mir ja eigentlich sehr gut gefallen. Aber: ich hatte es teilweise echt schwer den Geschehnissen aus Hundesicht zu folgen. Die Hunde nutzen für einige Dinge der Menschen, unter anderem für die Menschen (Langpfoten) selbst, andere Wörter. Allerdings muss man es ja so sehen, die Menschen haben alle Wörter geschaffen... wieso ist dann ein Fuchs ein Fuchs, aber ein Auto ist ein Lärmkasten? Das hat sich mir nicht so ganz erschlossen. Und auch was genau bei dem Erdbeben bzw. der Katastrophe und den Folgen nun Geschehen ist, war mir nicht ganz klar. Ich hoffe da wird noch näher drauf eingegangen. Ich spekuliere zwar was passiert sein könnte, aber das sind nun mal nur Spekulationen...

Fazit:
Ein schönes und auch mal etwas anderes Jugenbuch, was mir gut gefallen hat, auch wenn es hier und da noch mehr Spannung hätte mitbringen können. Ich vergebe 4 Punke in der Hoffnung, dass das Geschehen in Band 2 etwas eindeutiger für den Leser beschrieben wird!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Hundeleben nach einem Erdbeben, 29. Mai 2014
Lucky ist ein Einzelgänger, der in einem Tierheim einen großen Knurrer (=Erdbeben) überlebt und aus seinem Käfig ausbrechen kann. Die Stadt, in der er durch die Straßen strich, hat sich deutlich verändert. Deswegen muss auch er sich verändern und schließt sich deshalb einer Gruppe Leinenhunde an, für die er eine Art Leithund ist und denen er das natürliche hündische Verhalten beibringt.

Meine Meinung:
Am Anfang hatte ich Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Die Geschichte wird aus der Sicht der Hunde erzählt und diese verwenden andere Begriffe als wir Menschen, z. B. Lärmkästen für Autos. Manche dieser Begriffe waren für mich befremdlich und haben sich mir nicht auf Anhieb erschlossen. Die ganze Szenerie ist am Anfang nach dem Erdbeben auch sehr bedrückend. Man weiß auch bis zum Schluss nicht, was wirklich passiert ist.

Als Lucky die Leinenhunde trifft, wurde die Story für mich interessanter. Die Hunde unterscheiden sich in ihrem Verhalten, Konflikte sind vorprogrammiert. Lucky hat oft den richtigen Riecher für Gefahren, was die Leinenhunde aber nicht wahrhaben wollen.

Das Buch ist gut zu lesen, nicht anspruchsvoll geschrieben von einem Autorenteam, das sich hinter dem Pseudonym Erin Hunter verbirgt.
Hundeliebhaber werden ihre Freude an den vielen Details über das Verhalten der Hunde haben. Im Hintergrund schwingt dabei auch die Frage mit, ob und wie Hunde bei Menschen gehalten werden müssen oder ob sie in Freiheit besser dran sind.

Ich gebe drei Sterne und hoffe, dass der zweite Band so weiter geht wie der erste geendet hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Survivor Dogs. Die verlassene Stadt: Band 1
Survivor Dogs. Die verlassene Stadt: Band 1 von Erin Hunter (Gebundene Ausgabe - 3. März 2014)
EUR 14,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen