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4.0 von 5 Sternen Diese Geschichte klopft erst leise an und bringt euch dann zum Weinen...
Buchgestaltung

Ich mag die Gestaltung des Buches sehr gerne. Besonders der Titel LOVE ALICE hat es mir wirklich angetan. Wenn man erst mal mit dem Buch durch ist und auf diesen zurückblickt, dann kann man gar nicht anders, als tief berührt zu sein. Das Mädchen auf dem Cover ist übrigens nicht Cherry, wie ich zunächst angenommen hatte,...
Vor 12 Monaten von Tanjas Rezensionen veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch, aber nicht ganz meins
Äußeres Erscheinungsbild:
Das Cover ist so hübsch. Zu sehen ist Cherry, auch das kleine Detail, wie ihre Nagellackfarbe wurde übernommen.
Auch der Titel ist sehr schön und er stammt aus dem letzten Drittel des Buches, nach dessen Lesen er auch endlich Sinn macht.
Noch etwas, was mir aufgefallen ist: Ich finde, dadurch, dass das...
Vor 21 Monaten von Sophie veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Diese Geschichte klopft erst leise an und bringt euch dann zum Weinen..., 18. Februar 2014
Von 
Tanjas Rezensionen (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Love Alice: Roman (Taschenbuch)
Buchgestaltung

Ich mag die Gestaltung des Buches sehr gerne. Besonders der Titel LOVE ALICE hat es mir wirklich angetan. Wenn man erst mal mit dem Buch durch ist und auf diesen zurückblickt, dann kann man gar nicht anders, als tief berührt zu sein. Das Mädchen auf dem Cover ist übrigens nicht Cherry, wie ich zunächst angenommen hatte, sondern stellt Alice dar. Mit all den vielen Details, wie z.B. der Schleife, finden sich auch sehr viele kleine Dinge aus der Erzählung darin wieder.

Meinung

Beginnt man in LOVE ALICE einzutauchen, weiß man gar nicht so recht, was man eigentlich von der Geschichte halten soll. So ging es mir jedenfalls. Der Schreibstil ist schön zu lesen und erzeugt auch eine bestimmte Atmosphäre, die wirklich frostig sein kann. Das war so eine Sache, die mir sofort aufgefallen ist. Alice hat vielleicht kein schlechtes Leben, aber einige Probleme gibt es darin schon. Die Tatsache, dass sie wegen dem Job ihrer Mutter immer so oft umzieht spiegelt sich auch in Alice' Persönlichkeit wieder. Sie ist ein Mädchen, dass sich schwer für etwas begeistern kann, viel nachdenkt und manchmal auch etwas traurig rüber kam.

Eine Zeit lang folgt man ihrem Leben und lernt sie und auch ihre Mutter ganz gut kennen. Die äußeren Umstände wurden gut in Szene gesetzt, ohne das dem Leser zu viele Informationen vor die Nase gesetzt wurden. Ich finde besonders durch diesen Einsatz der Art der Erzählung bekommt man die Entwicklung von Alice sehr gut mit. Es ist nämlich eine ganze Weile so, dass man sich fühlt als lese man einen Monolog, doch sobald Cherry auf die Bildfläche tritt, ist es als löse sich der Grauschleier von der Handlung, von Alice' Leben. Man fühlt in diesem Moment einfach mit, denn man kommt einfach nicht darum herum, Cherry interessant zu finden.

Plötzlich ist die Geschichte bunt und verrückt und einfach lebendig. Das war einfach wunderbar beschrieben. Man konnte förmlich spüren, wie viel Leben eigentlich in den Figuren steckte und nur darauf gewartet hat herauszukommen. Dabei war die Freundschaft der beiden Mädchen einfach das tragende Element des Ganzen. Es war wirklich schön zu lesen, wie beide einander so viel geben und darauf basierend anfangen zu vertrauen und zusammen Pläne zu schmieden. Cherry selbst hat auch einen Grund dafür, warum sie diese gewisse Art hat, denn ihr Vater macht es ihr mit seinen Allüren nicht gerade leicht. So verbindet beide nicht nur die Freundschaft, sondern auch ihre Erfahrungen.

Die Figuren sind sehr ausdrucksstark gestaltet. Es bedurfte nur weniger Worte, damit man sich von ihnen ein gutes Bild machen konnte. Obwohl Alice und Cherry sehr junge Protagonistinnen waren, konnte ich mich in sie hineinversetzen. Die Autorin hat wirklich ein Händchen dafür bewiesen, viele Eigenschaften nach außen zu tragen. Im Buch spielt aber nicht nur Freundschaft eine Rolle, sondern auch Themen wie Selbstfindung in allen Bereichen. Ich finde, dass sich hier klasse an vieles herangetastet wurde, ohne, das groß darauf eingegangen ist. Das war aber auch irgendwie der Stil der Autorin. Mehr Andeutungen, anstatt den eigentlichen Ereignissen. Mir gefiel das, denn es war eine spezielle Weise etwas mehr Tiefgang zu zeigen. Gab Denkanstöße in die richtige Richtung und viel mit auf den Weg.

Was ich etwas schade fand war, dass besonders der Mittelteil des Buches etwas abgesackt ist. Die vielen Erzählungen zum Alltag der Mädchen war zwar nicht langweilig, aber die Spannung oder auch der Wandel vom Anfang fehlte hier irgendwie. Vielleicht war es auch einfach dieses „Einleben“ in die Geschichte, aber ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin ihren roten Faden etwas mehr erkennen ließ.

Dann gab es so einen Moment im Buch, an dem ich mir nicht vorstellen konnte, was nun zum Abschluss kommen sollte. Plötzlich überschlagen sich die Geschehnisse schneller als einem lieb und und man sitzt vor dem Ende der Geschichte mit Tränen in den Augen da. Erstaunlich war auch, dass auf einmal alles wie bei einem Jojo zurückkam. Das Buch endet mit einem Knall und man führt sich unbewusst viele Situationen aus dem Roman noch einmal vor Augen. Ich war geschickt, ergriffen und todtraurig. Aber das macht gute Bücher ja aus - Sie bewegen die Leser.

Fazit

LOVE ALICE ist ein Roman, der sich schleichend an den Leser herantastet und einem am Ende völlig perplex zurücklässt. So wie der Stil der Geschichte, kommt man langsam in den Genuss einer schönen Freundschaft und anderen Dingen, die im Leben wichtig sind. Die Botschaft hinter dem Roman ist jedenfalls deutlich und wegen der angenehmen Schreibweise auch für jüngere Leser geeignet.

Zum Schluss war ich sehr ergriffen und werde Alice und ihr Abenteuer wohl nicht so schnell vergessen. Ich empfehle das Buch an alle weiter, die mal eine etwas andere Geschichte lesen möchten: Wie eine Welle wird sie euch irgendwann umwerfen.
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5.0 von 5 Sternen Ein schönes Buch für alle die denken und fühlen, 30. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Love Alice: Roman (Taschenbuch)
Es gibt sie selten - die Bücher oder Filme - die einen sehr guten Nachgeschmack" hinterlassen... Aber es gibt die zum Glück und Love Alice" ist für mich eins davon.
Ich habe das Buch bereits vor einer Weile gelesen, und muss immer wieder an die Geschichte denken. Ich denke daran, wenn ich mich an meine Teenager-Zeit Freundschaften erinnere, oder darüber rede. Ich denke daran, wenn ich meine Tochte mit Ihrer Freundinnen beobachte oder mit ihr Gedanken oder Gefühle austausche. Ich denke daran, wenn ich den Menschen begegne, die keine Ahnung von ihren eigenen Kindern haben. Ich denke daran, wenn ich mit meiner unglücklichen Nachbarin rede. Oder wenn ich die Artikel über Mädchen lese, die mit irgendwelchen 50 jährigen Facebook-Freunden von zuhause wegfliehen.
Was mich generell an den Büchern schon immer fasziniert hat ist, wenn viele komplexe, schwierige, schöne, schmerzhafte, uneindeutigen Themen mit Leichtigkeit aufs Papier gebracht werden. Und auch wenn ich in den Charakteren lebendige Menschen wiedererkenne - keine bewaffneten zeitreisenden Vampire mit Superkräften. Nataly Savina hat genau das bei mir erreicht.
Worum es in dem Buch geht, darf natürlich jeder selbst entscheiden. Für mich geht es um Freundschaft, Einsamkeit, Ignorranz,
Erwachsen werden und vor allem die viel unterschätze Komplexität der inneren Welt eines fast-noch-Kindes. Ich kann dieses Buch nur herzlich empfehelen: den 13-16 Jährigen Menschen, die sehr vieles nachempfinden können aber auch den Eltern, die nie genug daran erinnert werden können, wie wichtig das ist, eigenem Kind wirklich nah zu sein, und zu wissen, was sein Leben ausmacht.
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5.0 von 5 Sternen Love Alice!, 25. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Love Alice: Roman (Taschenbuch)
Nach dem Debut mit Herbstattacke wagt die Autorin sich erneut in die Lebensrealitäten der Jugendlichen, die nur von weitem betrachtet idyllisch und klischeehaft erscheinen. Wer sich die Zeit nimmt, fühlt hinter der bonbonfarbenen Fassade der jugendlichen Leichtigkeit die Finsternis, die langsam heraufsteigt und zum Schluss alles verschlingt. Ein Roman mit unhappy End, mutig geschrieben und entschlossen zu Ende geführt, sehr hart, aber in dieser Kompromisslosigkeit um so authentischer. 5 Sterne, wenn möglich mehr.
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4.0 von 5 Sternen 160 Seiten die es in sich haben :), 27. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Love Alice: Roman (Taschenbuch)
Inhaltsangabe:
Alice führt mit ihrer Mutter ein Nomadenleben.. Sie kann von einem richtigen zu Hause nicht reden oder sich gar darunter etwas vorstellen.. Ihre Mama ist Opernsängerin und zieht mit ihr von Stadt zu Stadt.. Dort wo sie gebucht wird, werden auch die nächsten Monate verbracht.. Alice ist unglücklich und fühlt sich nicht wirklich geliebt von ihrer Mutter.. Dann trifft sie eines Tages, in einer neuen Stadt, auf Cherry.. Alice zeigt sich offen und lässt sich vorsichtig auf die Freundschaft mit ihr ein.. Sie testen ihre Grenzen und spielen zusammen gefährliche Spiele.. Alice lebt und geht ihre eigenen Wege, denn ihre Mutter hat mit den vielen Proben sowieso nur selten Zeit für sie.. Doch dann passiert das Unvorstellbare, das Alice für immer verändern wird.. Ist Cherry tatsächlich die, die sie zu sein scheint? Und was ist mir ihrer Mutter? Wird sie eines Tages verstehen können, was Alice fühlt und was sie sich so sehr wünscht?
*
Meine persönliche Meinung:
Alice und ihre Mutter ziehen mal wieder um.. Man wird sofort in deren Leben hineingerissen und ich war schon nach nur wenigen Seiten richtig geflasht von dieser Geschichte..

Alice Gefühle und Gedanken kann man richtig gut nachvollziehen.. Sie findet in keiner Schule richtig Anschluss, oder gar Freunde.. Wieso sollte sie auch Freundschaften und Menschen ins Herz schließen, wenn sie doch sowieso bald schon wieder weiterziehen muss? Ich konnte mich in Alice sehr gut hineinversetzen, da auch ich in meiner Kindheit ständig umzog.. Auch ich tat mich irrsinnig schwer, in einer Schule nur irgendwie Anschluss zu finden.. Und wenn man erst recht von einer anderen Stadt kommt, oder aber auch vom Land in die Stadt zieht, hat man es so richtig schwer, weil man einfach "anders" als alle anderen ist..

Alice meistert ihren ersten Schultag jedoch richtig gut.. Auch wenn sie anfangs ignoriert und auch desöfteren unschön angeredet wird, bleibt sie hart und stark, und der Gedanke, all die bald nicht mehr sehen zu müssen, gibt ihr Kraft.. Doch dann entdeckt sie Cherry.. Doch Cherry verhält sich Alice gegenüber von Anfang an eigenartig.. Alice gibt nicht auf.. Sie fühlt sich zu Cherry hingezogen.. Bis Cherry eines Tages aufblüht und sich mit Alice anfreundet.. Alles schien nun perfekt zu sein, bis sich Alice Schicksal auch schon wieder wendet..

Alice ist eine starke Protagonistin die ihr Leben versucht, so gut es geht, zu meistern.. Von ihrer Mutter hält sie nicht viel.. Sie fühlt sich ungeliebt, da ihre Mutter auch nie Zeit für sie hat.. Ihre Mutter denkt immer nur an sich und ihre Karriere.. Alice bleibt dabei auf der Strecke.. Man schließt sie sofort ins Herz und möchte sie desöfteren einfach nur in den Arm nehmen, um ihr zu zeigen, dass sie nicht alleine ist.. Cherry hingegen ist eine Draufgängerin.. Sie ist wild, einzigartig und sehr anders.. Eigentlich das komplette Gegenteil von Alice.. Denn Alice ist eine ruhige und zurückhaltende Person, und steht nicht gerne im Mittelpunkt.. Doch wie sagt man so schön: Gegensätze ziehen sich an!

Ein sehr flüssiger und schnell zu lesender Schreibstil bekommen wir in "Love Alice" von Nataly Savina geliefert.. Dank der spannenden und oftmals schockierenden Story kann man dieses Büchlein nur kaum zur Seite legen.. Während dem Lesen ahnt man schon, dass eine böse Vorahnung vorprogrammiert ist.. Der Leser wird auf eine Achterbahn der Gefühle mitgenommen! Die Autorin schafft es die Entwicklung der beiden Mädchen und deren Freundschaft sehr gut rüberzubringen..

Die Geschichte erzählt uns von Unschuld und Reinheit.. Gleichzeitig bekommen wir aber auch zu lesen, wie grausam und hässlich das Leben sein kann.. Es ist ein Buch über das Loslassen und Festhalten, das Herantasten an Gefühlen und Menschen, und manches Mal wird man im Leben auch darüber informiert, dass man nicht gut genug aufeinaner aufgepasst hat..

Ein Zebra muss ich jedoch bei der Bewertung abziehen.. Die Geschichte ist aus der Sicht von Alice geschrieben, und mittendrin wechselt es zu Geschehnissen, die Alice eigentlich nicht wissen konnte.. Der Leser wird somit desöfteren ein wenig irritiert.. Ist man jedoch auf diese wechselhaften Sprünge eingestellt, hält auch die Verwirrtheit während dem Lesen nicht mehr lange an..

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4.0 von 5 Sternen Der Roman braucht nicht mehr Seiten, 8. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Love Alice: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:
Alice muss ständig umziehen. Ihre Mutter ist Opernsängerin und zieht von einem Aufführungsort zum nächsten. Ihre Tochter muss natürlich mit.
So ist es nicht verwunderlich, dass sie keine Freunde hat und sehr einsam ist.
Durch einen erneuten Umzug trifft Alice allerdings auf Cherry, ein eigensinniges Mädchen mit verrückten Einfällen.
Beide haben es im Leben nicht leicht, doch zusammen überwinden sie ihre Einsamkeit und eine wundervolle, sorglose Freundschaft entsteht.
Doch so sorglos soll ihr Leben wohl nicht sein...

Meine Meinung:

Das Buch hat nur knapp 160 Seiten, weshalb ich zunächst skeptisch war. Ein Buch dessen Klappentext schon verrät, dass es sehr viel um Emotionen geht so dünn zu gestalten, erschien mir doch etwas schwierig.
Doch schon beim Lesen wurde schnell klar: Der Roman braucht nicht mehr Seiten.
Grund hierfür ist ganz klar die Füller der Emotionen. Es wird keine große Handlung mit ausgefeilten Wendungen benötigt. Kein Konstrukt aus Handlungssträngen. Es geht um die reine Freundschaft zwischen zwei Mädchen, die vom Leben bisher nicht viel erwarten durften.
Genau das macht das Buch so fantastisch.
Einerseits kann man die zunächst zarte Freundschaft sehen und die Entwicklung miterleben. Es wirkt so rein und natürlich. Nichts wird zu übertrieben dargestellt.
Doch neben dieser schönen und zarten Seite der Geschichte, schleicht sich immer eine leicht melancholische Stimmung ein.
Mir erging es schon beim Anblick des Covers so. Einerseits schön anzusehen, doch irgendwie schwingt etwas Trauriges mit.
Und das wird in der Geschichte auch immer deutlicher, bis etwas passiert, was das Leben der beiden einschneidend verändern soll.
Man wird damit konfrontiert, dass das Leben nicht immer gerecht ist. Es wird nichts beschönigt.
Ganz passend dazu steht in der Begründung der Jury für den Peter Härtling Preis (welchen dieses Buch gewonnen hat): „Nataly Savina erspart ihren Figuren so wenig wie den Lesern.“
Das kann ich genauso unterschreiben.

Die Charaktere fand ich sehr gelungen.
Wir haben da zunächst Alice. Aus ihrer Sicht ist die Geschichte geschildert, weshalb man sich vor allem in sie sehr gut hineinversetzen kann.
Sie ist ein sehr einsames Mädchen und man kann gut mit ihr fühlen. Manchmal ist sie jedoch sehr eigenartig, was auf den ersten Blick ziemlich befremdlich wirkt, doch in Anbetracht ihres Lebens, der ständigen Einsamkeit und dem Einfluss ihrer exzentrischen Mutter auch wieder nicht.
Sie wirkt sehr lieb und ruhig und hat kaum Erfahrungen das „wirkliche“ Leben betreffend.
Cherry ist eher das Gegenteil von Alice. Sie ist schlagfertig und wild, macht Karate und hat viele verrückte Ideen. Sie fällt (für mich) unter die Kategorie „Problemkind“ beziehungsweise würde sie wohl so bezeichnet werden. Doch auch sie kann man gut nachvollziehen, da ihr Leben nach und nach immer ein bisschen näher geschildert wurde.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in der Freundschaft so zu sagen die Hosen an hat, was ich jedoch ziemlich passend in dieser Situation finde.

Der Schreibstil hat mir recht gut gefallen. Die Geschichte ist flüssig zu lesen und die Autorin schafft es, selbst in recht normalen Situationen die Melancholie durchscheinen zu lassen und eine böse Vorahnung aufkommen zu lassen.
Der einzige Kritikpunkt den ich habe ist, dass die Geschichte einerseits aus der Sicht von Alice geschrieben ist, andererseits Geschehnisse geschildert werden, die Alice gar nicht wissen kann. Das hat für mich immer eine leichte Unstimmigkeit ergeben, die aber nie lange anhielt.

Alles in allem also eine sehr gelungene Geschichte, die einen trotz der wenigen Seiten auf eine Achterbahn der Gefühle mitnimmt.
Ich vergebe 4 ' von 5 Sterne.
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3.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch, aber nicht ganz meins, 21. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Love Alice: Roman (Taschenbuch)
Äußeres Erscheinungsbild:
Das Cover ist so hübsch. Zu sehen ist Cherry, auch das kleine Detail, wie ihre Nagellackfarbe wurde übernommen.
Auch der Titel ist sehr schön und er stammt aus dem letzten Drittel des Buches, nach dessen Lesen er auch endlich Sinn macht.
Noch etwas, was mir aufgefallen ist: Ich finde, dadurch, dass das Buch recht dünn ist, ist die Dicke des Klappenbroschurs zu dick. Die Seiten lassen sich nur sehr schlecht aufschlagen und dann ist es auch echt anstrengend, das Buch bei der Dicke offenzuhalten (die Arme werden doch recht schwer und trüben die Lesefreude etwas). Ich bin jemand, der Bücher (besonders Taschenbücher und Klappenbroschurs) recht vorsichtig liest um die Anzahl der Leserillen minimal zu halten. Doch hier müsste man das Buch zum optimalen Lesegenuss sehr weit und sehr stark "aufbiegen" und damit würde man definitiv Leserillen bekommen.

Eigene Meinung:
Ich habe das Cover gesehen und das Buch ist direkt auf meiner Wunschliste gelandet. Als es dann eine Leserunde dazu auf LB gab, musste ich sofort mein Glück versuchen und siehe da, es hat geklappt. Darüber habe ich mich sehr gefreut, besonders da ich im Nachhinein festgestellt habe, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis doch recht schwach ist. 160 Seiten für rund 13€? Das finde ich doch etwas überteuert.

In diesem Buch geht es eher um die Gefühle der Mädchen als um eine groß ausgefeilte Handlung. Die Ideen, die die Autorin hatte bezüglich allem was die beiden Mädchen erleben finde ich wahnsinnig gut.

Wie bereits gesagt ist die Handlung eher auf Emotionen und Verhalten gerichtet, doch zum Ende hin, kommt dann eine Handlung auf, die sich bereits hier und da erahnen ließ.

Der Schreibstil ist sehr fesselnd und mitreißend und die Seiten flogen nur so dahin. Es ist alles sehr flüssig zu lesen und es passt alles perfekt in einander. Nataly Savina hat sich wirklich Gedanken um das, was sie geschrieben hat, gemacht. Ich finde auch, dass sie den perfekten Mittelweg zwischen zu sehr und zu wenig detailliert gefunden hat.

In dem Buch bekommt man zwei Hauptcharaktere: Alice und Cherry.
Für Alice (wunderschöne Name nebenbei) habe ich von Anfang an Sympathien gehegt. Ich meine, ihre Mutter scheint sehr exentrisch zu sein und scheint zu sehr in ihrer eigenen Welt zu leben. Alice kommt da zu kurz und kann ja gar nicht irgendwo Wurzeln schlagen. Sie hat so was einsames und distanziertes, aber dennoch liebes, was mir gut gefällt. Im Endeffekt weiß ja gar nicht so wirlich wer sie ist.
Cherry ist sehr geheimnisvoll. Sie erscheint mir manchmal sehr abweisend und kühl und auch ihre Stimmungsschwankungen und extremen Einfälle finde ich doch etwas zu viel. Mit Cherry kann ich nicht ganz so viel anfangen, wenn ich ehrlich bin. Ich kann ihren Charakter und ihr Verhalten nachvollziehen und ihre Schicksalsschläge finde ich auch sehr schlimm, doch irgendwie fand ich ihr Verhalten manchmal doch sehr problematisch. Ich glaube, Cherry war mir zu extrem.

Das Ende hingegen fand ich sehr gelungen, unvorhergesehen und absolut spannend zu lesen. Alice tat mir am Ende schon sehr leid. Was Cherry passiert ist, ist natürlich schon sehr schlimm, doch da ich keinen großen Draht zu ihr fand, habe ich nicht allzu sehr getrauert.
Jedoch finde ich sieht man Cherrys leicht manipulierendes Verhalten auch darin, dass Alice so sein will wie sie. Das gibt dieser Freundschaft einen etwas bitteren Nachgeschmack, denn eine Freundschaft sollte gleich sein und Cherry hatte meiner Meinung nach mehr Einfluss auf Alice als andersherum.

Fazit:
Alles in allem hat mir das Buch gefallen, aber dieses gewisse Etwas hat mir persönlich gefehlt. Das Buch ist wirklich gut, vielleicht nur nicht ganz meins. Mit Cherry konnte ich mich persönlich nicht identifizieren und das haut bei einem so kurzen Roman mit nur zwei wichtigen Personen, dass sehr auf Gefühlen basiert, schon rein.
Aber die Schreibweise finde ich absolut gelungen und ich werde bestimmt später noch einmal etwas von Frau Savina lesen.
3,5/5
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt Lesen, geballte Emotion auf 160 Seiten., 6. Juni 2013
Von 
Julia (Halle, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Love Alice: Roman (Kindle Edition)
Alice - 14 - "Zwangsnomadin"! Durch den Job ihrer Mutter als Opernsängerin, muss Alice ständig umziehen. Selten verweilt sie länger als eine Spielzeit ihrer Mutter an einem Ort. Das macht einsam.

Als sie in der neuen Stadt auf Cherry trifft, beginnt damit die wohl intensivste Zeit ihres Lebens. Beide Mädchen nähern sich ganz sacht an, um dann um so emotionsgelandener auf der Welle der Freundschaft zu schwimmen - immer auf der Suche nach der magischen Grenze, die man übertreten kann - das Schicksal, welches man herausfordern kann.

Bis eine von ihnen eines Tages zum Opfer ihrer eigenen "Sorglosigkeit" wird und damit auch das Leben der Anderen entscheidend prägt.

Meinung/Fazit:

Dieses Buch in Worte zu fassen ist unglaublich schwierig, da auf lediglich 160 Seiten eine geballte Emotionswelle den Leser mitnimmt und an manchen Stellen schier überrollt. Es wühlt auf, es macht sprachlos - aber es zeigt auch Mut, den man manchmal haben sollte, um sich furchtlos ins Leben zu stürzen!

Anfangs ahnt man nicht, welche Gefühlsdimensionen diese Freundschaft annehmen wird und ist trotz Vorahnung geschockt als der tragische Moment im Buch erlesen wird.

Ich bin immernoch sprachlos darüber, mit welcher doch leisen Kraft des Schreibens Nataly Savina es schafft, den Leser mit einem Paukenschlag jede Art von Emotion entgegenzuschleudern. Faszinierend.

Unbedingte Leseempfehlung!!!
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4.0 von 5 Sternen Mädchenfreundschaft, 25. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Love Alice: Roman (Taschenbuch)
Auf „Love Alice“ bin ich durch Zufall beim stöbern gestoßen. Mich hat sofort das verträumte Cover mit dem blassen, rothaarigen Mädchen und ihren pinken Blüten in den Händen angesprochen. Der Klappentext hat mich dann überzeugt und ich musste das Buch lesen. Die Autorin selbst war mir neu.

Das Jugendbuch fasst zwar nur wenige Seiten, dafür haben es diese aber in sich. Alice, die Tochter einer berühmten Opernsängerin, hat es nicht leicht. Ständig ziehen die beiden um, ständig wird die Schule gewechselt und für richtige Freunde ist somit im Leben des jungen Mädchens kein Platz. Das ändert sich, als sie nach einem erneuten Umzug Cherry kennenlernt. Mit ihr beginnt sofort eine wunderbare, einzigartige Freundschaft und Alice will nicht mehr ohne sie sein…

Mehr kann man gar nicht verraten. Die Autorin hat zum einen sehr flüssigen Schreibstil und zum anderen lässt sie unglaublich viel Raum für eigene Gedanken. Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen und fühlt sich selbst direkt in die Geschichte versetzt.

Mich hat die Geschichte von der ersten, bis zur letzten Seite verzaubert. Ich habe das Buch, aufgrund der wenigen Seiten, zwar rasch verschlungen, aber es blieb irgendwie noch ein langer Nachgeschmack. Mich hat die Freundschaft und die Entwicklung der beiden Mädchen fasziniert. Ich möchte „Love Alice“ wärmstens weiterempfehlen und freue mich selbst auf mehr Lesestoff der Autorin.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfühlsamer Roman über eine junge Mädchenfreundschaft, 15. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Love Alice: Roman (Taschenbuch)
„Du brauchst mir nicht hinterherzulaufen. (…) Du gehst ja doch wieder weg.“
Als ihr Cherry das an den Kopf wirft, wird Alice sich wiedereinmal bewusst, was für ein unstetes Leben sie bisher geführt hat: Die 14-Jährige hat schon so gut wie überall auf der Welt gelebt, doch nie fühlte es sich wie ein richtiges Zuhause an. Ihre Mutter, eine exzentrische Opernsängerin, verrät ihr immer erst kurz vor dem Umzug, dass sie in eine neue Stadt und ein neues Leben aufbrechen, was den Abschied nicht gerade erleichtert. Aber von wem sollte sich Alice auch verabschieden, wenn sie nie die Chance hatte, Freunde zu finden?
Trotz kleiner Anfangsschwierigkeiten und Cherrys Misstrauen, freunden sich die beiden Mädchen in der neuen Schule behutsam an und entdecken für sich eine Welt, in der sie zum ersten Mal aufblühen können. Dass sie dabei manches Mal die Grenzen einer unschuldigen Mädchenfreundschaft überschreiten, wirkt durch die fabelhafte Erzählung gar nicht übertrieben.

Nataly Savina ist es mit diesem einfühlsamen und spannenden Jugendbuch gelungen, eine Freundschaft einzufangen, die besonders, aber auch authentisch und wirklich ist. In den beiden jungen Mädchen Alice und Cherry, die eine wächst mit ihrer Mutter auf und die andere hat nur ihren Vater, sind von Anfang an Sympathieträgerinnen, in die sich viele Jugendliche hineinversetzen können. Sie planen Abenteuer, ohne auf die Warnungen der Erwachsenen zu hören; müssen lernen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und dabei ihren Mitschülern die Stirn bieten. Was sich zu Beginn wie die Erzählung einer Mädchenfreundschaft liest, entpuppt sich jedoch bald als eine unvorhersehbare Geschichte, über der eigentlich die ganze Zeit ein Schleier der Angst lag.

Wird auf der einen Seite von Unschuld und Reinheit erzählt, so auf der anderen Seite auch von den hässlichen und grausamen Seiten des Lebens und des Heranwachsens. Dabei gelingt es der Autorin, intensive Gefühle zu beschreiben und auf Kitsch zu verzichten. Einige Stellen musste ich mir einfach markieren, weil sie so fantastisch geschrieben waren. Die nicht mal 160 Seiten lesen sich wirklich sehr schnell, gerade auch, weil Nataly Savinas Sprache schnörkellos aber mitreißend ist. Jeder Satz sitzt perfekt und malt die Bilder der Geschichte ganz klar. Es ist ein Buch über das Herantasten, das Festhalten und das Loslassen – vom aufeinander Aufpassen, und dass das manchmal nicht genug ist.

Ich empfehle "Love Alice" (eher) Mädchen ab 14 Jahren, die gerne Geschichten über enge Freundschaften lesen.

(Rezension verfasst für buecherkinder.de)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Melancholisch, jedoch auch klischeehaft und ohne roten Faden, 24. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Love Alice: Roman (Taschenbuch)
"Love Alice" gehört zu den Büchern, die ich unbedingt mögen wollte. Ich fand das Cover ansprechend, die Kurzbeschreibung machte mich neugierig und auch mit dem Verlag habe ich bislang nur sehr selten falsch gelegen. Von daher war es kein Wunder, dass "Love Alice" nach einiger Zeit in mein Regal gewandert ist und ich es dementsprechend auch endlich lesen konnte. Die Vorfreude war riesig, die Erwartungen waren hoch und am Ende habe ich das Buch ein wenig enttäuscht zurück ins Bücherregal gestellt. Die Geschichte ist an sich vollkommen in Ordnung, allerdings habe ich wohl anscheinend einfach zu viel erwartet, bzw. hatte andere Vorstellungen von dieser Geschichte.

Der Schreibstil ist recht eigenwillig. An einigen Stellen liest sich die Geschichte schon fast wie ein Kinderbuch, während die Geschichte an anderen Stellen sehr viel Tiefe erhält, was so gar nicht zu den anderen Szenen passen mag in denen die Handlung mehr als einfach erzählt wird. Die Dialoge sind manchmal unterhaltsam, mal recht witzig und manchmal wirken sie auch zu gewollt, was besonders bei den Gesprächen zwischen Alice und ihrer Mutter auffällt. Die Geschichte steckt voller Melancholie und Sehnsucht, trägt dabei aber auch manchmal ein wenig zu dick auf, was jedoch auch ganz gut zu einem Teenager passt, der das Leben immer ein wenig dramatischer ansieht, als es eigentlich ist. Die Figuren werden zum Teil recht gut beschrieben, jedoch hatte ich das Problem, dass sie für mich unnahbar wirkten und ich somit mit ihnen nicht warm werden konnte. Sicherlich werden die Emotionen der einzelnen Figuren mehr als gut rüber gebracht, nur leider konnte ich kaum mit Alice, Cherry und Co. mitfühlen, da ich einfach immer wieder das Gefühl hatte, dass ich sie nicht kennen lernen durfte, was ich mehr als schade finde, denn die jeweiligen Figuren hatten viel Potential.

Alice ist ein junges Mädchen, das mit dem Lebensstil ihrer Mutter nur schwer klar kommt. Diese ist Opernsängerin und somit immer unterwegs und an einem anderen Ort, von daher ziehen Alice und ihre Mutter immer weiter und bleiben meistens nur für eine Spielzeit an ein und demselben Ort. Für Alice sind dies einsame Zeiten, da sie ständig die Schule wechseln muss und dabei nur wenig Anschluss findet, während ihre Mutter ständig unter Strom steht und kaum Zeit für sie findet. Oftmals ist dabei auch auffällig, wie die beiden miteinander umgehen. Während Alice sich manchmal einfach nur Zeit mit ihrer Mutter und einen festen Wohnsitz wünscht, behandelt ihre Mutter sie dagegen wie ein Kleinkind und spricht dauernd Belehrungen aus. Hätte ich nicht gewusst, dass Alice bereits 14 Jahre alt ist, hätte ich sie auf höchstens acht bis zehn Jahre geschätzt. Bei Alice' Freundin Cherry hatte ich leider genau das gleiche Problem, denn auch diese wirkte für ihr Alter einfach viel zu jung, sodass ich keinen Bezug zu ihr aufbauen konnte. Natürlich haben die beiden auch die ganz typischen Teenagerprobleme und versuchen, so gut es geht, damit umzugehen, aber dennoch wollte das restliche Verhalten einfach nicht passen. Dadurch wirkten sie auch stellenweise nicht authentisch auf mich, was ich bedauerlich finde.

Sicherlich, die Freundschaft der beiden Mädchen wird authentisch beschrieben, jedoch sind manche Aktionen einfach zu überspitzt und klischeehaft, sodass ich manchmal den Gedanken hatte, dass die Autorin selbst nicht mehr wusste, was sie eigentlich mit den Figuren anfangen soll. Manchmal plätscherte die Geschichte einfach so nur noch vor sich hin, was dazu führte, dass ich während der Geschichte keinen dauerhaft roten Faden erkennen konnte. Dazu hätte die Geschichte noch mindestens fünfzig Seiten mehr verdient gehabt, um sich richtig entfalten zu können. So war diese am Ende viel zu schnell vorbei und ich bekam immer mehr den Eindruck, als hätte die Autorin am Ende entweder keine Lust oder Zeit mehr gehabt, um dem Buch einen wirklich guten Abschluss zu schenken.

Das Cover ist dagegen gelungen. Ich mag die Haltung, die mag die Melancholie, die das Cover ausstrahlt und ich mag die gesamte Darstellung. Auch die Kurzbeschreibung wusste zu überzeugen, sodass ich auf dieses Buch direkt neugierig wurde. Schade, dass am Ende doch nicht alles so ganz zusammenpassen wollte.

"Love Alice" ist sicherlich keine schlechte Geschichte, konnte mich jedoch nicht so sehr begeistern, bzw. schockieren, wie ich es im Vorfeld erhofft habe. Die Figuren sind zwar nett, es fehlt ihnen jedoch an Tiefe und sie wirkten unnahbar. Auch die Handlung plätscherte manchmal einfach nur so vor sich hin, sodass ich am Ende ein wenig enttäuscht war. Dennoch empfehle ich die Geschichte allen, die ab und zu gerne zu melancholischen Büchern greifen.
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Love Alice: Roman
Love Alice: Roman von Nataly Elisabeth Savina (Taschenbuch - 4. März 2013)
EUR 12,95
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