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4.0 von 5 Sternen packend und komplex!
Wie kommt er hierher? Ist er schon immer hier gewesen? Kommt er von dem Schiff dort auf hoher See? Die See. Das Schiff. Sand. Er erinnert sich nicht. Und doch gibt es Wärter, die er kennt. Wärter, die aus seiner Erinnerung stammen. Er wendet sich vom Meer ab und folgt dem Weg landeinwärts. Nach einer Weile sieht er zwei Türme in den Himmel ragen. Sehr...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2009 von Stefan Erlemann

versus
3.0 von 5 Sternen Insgesamt eine etwas träge, aber trotz allem fesselnde Handlung
„Das Buch übertrifft an Originalität des Einfalls und der Durchführung das meiste, was in letzter Zeit erschienen ist. Es entwickelt ein so beunruhigendes Verwirrspiel, dass der Lektüreeindruck lange bleibt.“ Klaus Seehafer, FAZ

Nur durch dieses Zitat habe ich es geschafft, das Buch bis zu Ende zu lesen.

Zum...
Vor 8 Monaten von Aleshanee veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen packend und komplex!, 14. Dezember 2009
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Wie kommt er hierher? Ist er schon immer hier gewesen? Kommt er von dem Schiff dort auf hoher See? Die See. Das Schiff. Sand. Er erinnert sich nicht. Und doch gibt es Wärter, die er kennt. Wärter, die aus seiner Erinnerung stammen. Er wendet sich vom Meer ab und folgt dem Weg landeinwärts. Nach einer Weile sieht er zwei Türme in den Himmel ragen. Sehr einfache, fast klobige Zwillingstürme, die inmitten der Dünen stehen. So als gehörten sie nicht hier her. Der Junge - zumindest scheint er nicht alt zu sein, vielleicht vierzehn, vielleicht achtzehn - folgt dem Pfad, bis er die Türme erreicht. Eine kleine Hütte nebenan erregt seine Aufmerksamkeit. Ein alter Mann tritt heraus, sieht ihn an, als würde er ihn kennen. Kennt er ihn? Tom bittet ihn herein, nennt ihn Tim und bittet ihn, von jetzt an jede Erinnerung, jedes GesprÃ'ch, jeden Gedanken niederzuschreiben. So, und nur so, wird er vielleicht erfahren, wer er ist, woher er stammt und was er hier will. Der Junge zögert, traut Tom zwar, kann sich aber nicht erinnern, ob er ihn schon vor dem 30. Februar, dem ersten Tag seiner neuen Erinnerungen, gekannt hat und ob er ihm wohlgesonnen ist.
Tage später verlässt Tim den alten Mann, streift durch die Dünen, wird vom Hund Téja gefunden und folgt ihm zum Haus eines Fremden. Er bleibt bei ihm, nicht zuletzt, weil er sich in dessen Tochter Téja verliebt. Warum aber bittet der Mann ihn, sein Tagebuch zu vernichten, warum sieht er nie Téja, den Hund, gemeinsam mit Téja, dem Mädchen? Kann er ihr trauen? Soll er Tom gehorchen oder Téjas Vater? Warum kommen ihm die Türme bekannt vor und warum hat ihm Tom einige Seiten aus seinem Notizbuch herausgerissen?

1973 erschien "De torens van februari" der niederländischen Autorin Antonia Johanna "Tonke" Dragt. Sie möchte darin so genau wie möglich schildern, wie ein Mensch nach einem totalen Gedächtnisverlust versucht, seine Erinnerungen zurückzuholen. Sie verknüpft diese Grundidee mit der fantastischen Geschichte eines Weltenwechsels. Der Protagonist stammt nicht von der Welt, in der er ohne Erinnerungen erwacht. Sie wählt die Form einer Tagebuchaufzeichnung, um so authentisch wie möglich zu suggerieren, dass nur der Junge und niemand sonst die Geschichte niedergeschriebenen hat. Diesen Eindruck verstärkt die Autorin mit einem Vorwort, verschiedenen Nachworten und mehrmaligen Anmerkungen im Verlauf der Geschichte. Sie merkt an, wenn es Auslassungen, Streichungen und Unleserliches in dem vermeintlichen Originalmanuskript gibt und befleißigt sich eines simplen, einfachen und ruhigen Stils, der den Eindruck, ein Vierzehnjähriger habe dies geschrieben, noch verstärkt.

All diese Kniffe führen dazu, dass Jugendliche die Geschichte leicht nachvollziehen können und nahezu atemlos mitfiebern bei der Frage, ob Tim seine Erinnerung wiedererlangen wird und wie er in diese Welt gelangt ist.
Doch trotz aller Methoden, die Geschichte aus der Sicht des Jungen darzustellen, bleibt die Grundkonstruktion komplex. Das Rätsel schwierig zu entschlüsseln und die philosophischen Fragen, die Tonke Dragt aufgreift und anreißt, bleiben unbestimmt und werden nur wenig oder gar nicht einer Lösung zugeführt.

"Die Türme des Februar" bleiben ein Mysterium, ein schriftstellerisch sehr interessanter Versuch, ein Schlaglicht auf einen Menschen zu werfen, der seine Erinnerung verloren hat. Es werden keine Antworten gegeben, kein Happy End formuliert, kein Perspektivwechsel zur Autorin vorgenommen. Es bleibt ein Manuskript, das scheinbar von einem Unbekannten geschrieben wurde, der unbekannt bleiben wird. Dies mag viele Leser enttäuschen oder verstören, die meisten aber werden begeistert sein und sich in die Frage versteigen, ob nicht doch vielleicht ein Quentchen Wahrheit an der Behauptung von Tonke Dragt sein könnte und es diesen Weltenreisenden wirklich gegeben haben könnte. Das Buch lädt nachhaltig zum träumen und philosophieren ein und vereint in wunderbarerer Weise einen einfachen, federleichten Schreibstil mit schwierigen Fragen und einem komplexen Problem.

Stefan Erlemann
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im falschen Kalender, 6. Januar 2006
Für viele Menschen ist die Vorstellung grauenhaft, eines Tages ohne Gedächtnis aufzuwachen und sich nicht mehr in der gewohnten Umwelt zu Recht zu finden. Doch genau dies geschieht einem Jungen. Nicht einmal mehr an seinen Namen kann er sich erinnern. Das einzige, das er zu wissen glaubt, ist, dass hier nicht seine Heimat ist. Er schaut sich um, sieht einen schönen Sandstrand, in der ferne ein Schiff auf dem Meer, Fußspuren, die an Land führen, in der Nähe zwei Türme. Zu allem Unglück ist auch noch seine Uhr stehen geblieben!
Woher kam er? Fiel er vom Himmel? Oder stammen die Fußspuren im Sand von ihm? Er kann sich nicht erinnern und beschließt, erst einmal zu den beiden Türmen zu wandern. Dort angekommen trifft er einen alten Mann. Dieser rät ihm, ein Tagebuch zu schreiben in der Hoffnung, so sein Gedächtnis wieder zu erlangen.
Das Hörbuch ist dieses Tagebuch. Der Junge hat es an die Autorin Tonke Dragt geschickt mit der Bitte, es zu veröffentlichen. Diesem Wunsch ist sie gefolgt und hat im Tagebuch nur Rechtschreibfehler etc. korrigiert. Ansonsten blieben die Aufzeichnungen unverändert.
Das beschriebene Szenario ist düster und bedrohlich. Allein auf sich gestellt muss der Junge Entscheidungen treffen, ohne über Vergleichsmöglichkeiten zu verfügen. Ist der alte Mann wirklich nur um sein Wohl besorgt oder versucht er ihn zu manipulieren? Was ist gut und was böse? Viele Fragen werden am Anfang aufgeworfen und nicht restlos alle werden am Ende beantwortet sein. Dies lässt viel Raum für Phantasie und Traum und vielleicht ist diese Geschichte ja auch nichts anderes als ein langer Albtraum des Jungen.
Nach und nach wendet sich die Erzählung zum positiven. Langsam findet der Junge sich in der neuen Umgebung zurecht. Er lernt andere Bewohner kennen und verliebt sich schließlich in ein Mädchen. Doch jetzt steckt er erst recht in der Klemme: soll er einfach seine Suche nach seinem wahren ich aufgeben und bei dem Mädchen bleiben? Oder doch lieber das Mädchen verlassen und weiter suchen? Erschwerend kommt noch hinzu, dass es hier gefährlich ist, kein Gedächtnis zu besitzen, denn auf diese wird regelrecht Jagd gemacht.
Durch den spannenden Handlungsaufbau schafft es die Autorin spielend, den Hörer bei der Stange zu halten. Obwohl kein klassischer Fantasy-Stoff, kann man dieses Buch bedenkenlos diesem Genre zuordnen denn dem Hörer wird einiges an Phantasie abverlangt, um in der vielschichtigen Geschichte den Überblick zu behalten. Dies liegt weniger an den Charakteren als vielmehr an den doch sehr der klassischen Philosophie entlehnten Themen und Fragen, die im Buch aufgeworfen werden.
Konstantin Graudus leiht dem Jungen seine Stimme. Jugendlich hell klingt seine Stimme, dabei aber verhalten, zögernd ja teils ängstlich. Diese scheinbaren Gegensätze sorgen im Zusammenspiel dafür, dass seine Lesung die inneren Beweggründe des Jungen messerscharf hervortreten lassen. Hier handelt kein Superheld oder Draufgänger, sondern ein etwas eingeschüchtertes Kind versucht, einer Situation Herr zu werden, die so manchen Erwachsenen überfordern würde. Konstantin Graudus schafft es durch seinen differenzierten und bühnenreifen Duktus diesem Dilemma Gehör zu verschaffen.
Fazit: Spannendes, nervenaufreibendes Abenteuer eines zunächst namenlosen Jungen in einer für ihn befremdlichen Welt. Hier kommt jeder auf seine Kosten, der philosophisch angehauchte Geschichten vor einem Phantasy-Hintergrund liebt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im falschen Kalender, 6. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Türme des Februar (Gebundene Ausgabe)
Für viele Menschen ist die Vorstellung grauenhaft, eines Tages ohne Gedächtnis aufzuwachen und sich nicht mehr in der gewohnten Umwelt zu Recht zu finden. Doch genau dies geschieht einem Jungen. Nicht einmal mehr an seinen Namen kann er sich erinnern. Das einzige, das er zu wissen glaubt, ist, dass hier nicht seine Heimat ist. Er schaut sich um, sieht einen schönen Sandstrand, in der ferne ein Schiff auf dem Meer, Fußspuren, die an Land führen, in der Nähe zwei Türme. Zu allem Unglück ist auch noch seine Uhr stehen geblieben!
Woher kam er? Fiel er vom Himmel? Oder stammen die Fußspuren im Sand von ihm? Er kann sich nicht erinnern und beschließt, erst einmal zu den beiden Türmen zu wandern. Dort angekommen trifft er einen alten Mann. Dieser rät ihm, ein Tagebuch zu schreiben in der Hoffnung, so sein Gedächtnis wieder zu erlangen.
Das Hörbuch ist dieses Tagebuch. Der Junge hat es an die Autorin Tonke Dragt geschickt mit der Bitte, es zu veröffentlichen. Diesem Wunsch ist sie gefolgt und hat im Tagebuch nur Rechtschreibfehler etc. korrigiert. Ansonsten blieben die Aufzeichnungen unverändert.
Das beschriebene Szenario ist düster und bedrohlich. Allein auf sich gestellt muss der Junge Entscheidungen treffen, ohne über Vergleichsmöglichkeiten zu verfügen. Ist der alte Mann wirklich nur um sein Wohl besorgt oder versucht er ihn zu manipulieren? Was ist gut und was böse? Viele Fragen werden am Anfang aufgeworfen und nicht restlos alle werden am Ende beantwortet sein. Dies lässt viel Raum für Phantasie und Traum und vielleicht ist diese Geschichte ja auch nichts anderes als ein langer Albtraum des Jungen.
Nach und nach wendet sich die Erzählung zum positiven. Langsam findet der Junge sich in der neuen Umgebung zurecht. Er lernt andere Bewohner kennen und verliebt sich schließlich in ein Mädchen. Doch jetzt steckt er erst recht in der Klemme: soll er einfach seine Suche nach seinem wahren ich aufgeben und bei dem Mädchen bleiben? Oder doch lieber das Mädchen verlassen und weiter suchen? Erschwerend kommt noch hinzu, dass es hier gefährlich ist, kein Gedächtnis zu besitzen, denn auf diese wird regelrecht Jagd gemacht.
Durch den spannenden Handlungsaufbau schafft es die Autorin spielend, den Hörer bei der Stange zu halten. Obwohl kein klassischer Fantasy-Stoff, kann man dieses Buch bedenkenlos diesem Genre zuordnen denn dem Hörer wird einiges an Phantasie abverlangt, um in der vielschichtigen Geschichte den Überblick zu behalten. Dies liegt weniger an den Charakteren als vielmehr an den doch sehr der klassischen Philosophie entlehnten Themen und Fragen, die im Buch aufgeworfen werden.
Konstantin Graudus leiht dem Jungen seine Stimme. Jugendlich hell klingt seine Stimme, dabei aber verhalten, zögernd ja teils ängstlich. Diese scheinbaren Gegensätze sorgen im Zusammenspiel dafür, dass seine Lesung die inneren Beweggründe des Jungen messerscharf hervortreten lassen. Hier handelt kein Superheld oder Draufgänger, sondern ein etwas eingeschüchtertes Kind versucht, einer Situation Herr zu werden, die so manchen Erwachsenen überfordern würde. Konstantin Graudus schafft es durch seinen differenzierten und bühnenreifen Duktus diesem Dilemma Gehör zu verschaffen.
Fazit: Spannendes, nervenaufreibendes Abenteuer eines zunächst namenlosen Jungen in einer für ihn befremdlichen Welt. Hier kommt jeder auf seine Kosten, der philosophisch angehauchte Geschichten vor einem Phantasy-Hintergrund liebt.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach toll, 8. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Türme des Februar (Gebundene Ausgabe)
Ich musste das Buch lesen für die Schule. Jeder sollte ein Jugendroman auswählen und dazu Aufgaben lösen und kreative Dinge machen. Jedenfalls bereue ich es NICHT, mir dieses ausgewählt zu haben. Man weiß auch nicht recht, ob man es glauben soll oder nicht. Aber ich glaube es jetzt, zumindestens das jemand ein solches Buch gefunden hat und es Tonke Dragt schickte ( war doch so, oder?)!!! Das Wort weiß ich auch schon, aber habe mich nie gewagt es auch nur auszusprechen. Das Buch fesselt einen so sehr, dass man ins Buch hineingehen möchte und verzaubert wird. Besonders beeindruckt mich der Schreibstil des Jungen (oder von Tonke Dragt?)für ein Tagebuch. Aber mehr kann ich auch nicht beschreiben, sonst verrate ich noch zuviel!Man muss es einfach gelesen haben!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frage um Frage, 29. Oktober 2007
ich muss das Geschehen ja nicht noch einmal erläutern, das haben viele vor mir bereits gemacht. Ich möchte aber schreiben, dass dieses Buch der Hammer ist und einen lange Grübeln lässt. Die Geschichte einfach als Geschichte ist schon klasse und zieht einen mit auch wenn man nicht an "den ganzen Kram" glaubt, aber dann noch die Vorstellung, dass das wahr sein könnte und so... . Es ist richtig ein Buch zum Denken, aber auch ist es jedem selber überlassen ob er das glaubt oder sich einfach sagt "der kerl hat doch einen Sprung in der Schüssel"
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!! Das beste, was ich je gelesen habe., 4. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Türme des Februar (Gebundene Ausgabe)
Beim ersten Mal versteht man nichts. Hat man es ausgelesen, liest man's sofort nochmal, um alles genau zu verstehen. So realistisch, so nah, man möchte auch das "Wort" kennen, oder ist es doch zu gefährlich??? Auf jeden Fall Anlaß zu vielem Nachdenken, Spekulieren, Rumspinnen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abenteurer und Leseratten aufgepasst!, 9. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Türme des Februar (Gebundene Ausgabe)
Tonke Dragt hat eine vorzügliche Schreibweise, die mich so in Spannung versetzt hat, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, bis ich es durch hatte und dann fand ich es doch schade, dass es nicht mehr weiter ging. Als Leser befindet man sich oft in der Situation, dass man garnicht richtig weiß, wer denn jetzt überhaupt wer ist oder was jemand im Schilde führt, und das macht es gerade so aufregend. Und zum Schluss überlegt man sich: Kann die Geschichte wirklich wahr sein? Oder hat Tonke sich das einfach nur ausgedacht? Und wie heißt dann wohl das WORT, das einen in die Welt "X" versetzt? Ich habe es noch nicht rausgefunden... Am Besten einfach selber lesen!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In sich ein kleines Juwel, 18. Juni 2004
Vorneweg muss ich sagen, dass ich anfangs ob des doch recht einfachen Schreibstils ein wenig enttäuscht war, da ich ihn doch etwas ausgefeilter in Erinnerung hatte.
Inhaltlich hat es mich jedoch ebenso fasziniert wie schon vor 17 Jahren.
Die Geschichte beginnt am 30. Februar an einem unbekannten Ort. Ein Junge steht an einem menschenleeren Strand ohne zu wissen, wer oder wo er ist, wie er hierher gekommen ist und ob die Fußspuren, die aus dem Meer kommen, überhaupt seine eigenen sind.
In seiner Manteltasche findet er einen zerbrochenen Spiegel und ein kleines Notizbuch, das bis auf ein paar Seiten in einer sonderbaren Schrift leer ist. In den Dünen stehen zwei verlassene Türme, die vor dem wolkenverhangenen Himmel fremd und unheimlich wirken und ihm gleichzeitig seltsam vertraut erscheinen...
Tonke Dragt hat mit den "Türmen des Februar" ein wunderschönes und atmosphärisch dichtes Buch geschrieben, das auf seine ganz eigene Art Dinge in Frage stellt, über die wir uns nur selten Gedanken machen. Wie real sind Raum und Zeit? Wer sind wir wirklich? Wieviel eines Menschen sind seine Erinnerungen? Und gibt es wirklich nur dieses eine Hier und Jetzt?...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ---, 1. April 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Türme des Februar (Gebundene Ausgabe)
Ich hab beim ersten mal lesen das Vorwort nicht gelesen, was wohl ein Fehler war denn so muss ich wohl trotz dem Ende immer noch ein bisschen angenommen haben das es nur erfunden wäre... ich hab es vor ner Woche noch mal gelesen (mit Vorwort), ich habe leider keine Ahnung was das wort ist, leider, weil ich es gerne wüsste, ich habe nicht vor es zu benutzen, nein ich würd es bloss gern wissen.
Tom, der Besitzer des tagebuches müsste mittlerweile eigendlich 52 sein, ich glaube zwar nicht das er zurück kommt, aber ich denke schon das er noch lebt.
Bye
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das Sie für Jahre fesseln wird, 24. Juni 2004
Es fällt mir schwer einen geeigneten Anfang für meine Rezension zu schreiben. Obwohl es Jahre her ist, als ich ''Die Türme des Februar'' zum ersten mal gelesen habe, schießen mir sofort wieder unzählig viele Gedanken darüber in den Kopf. Da ist dieser Junge Tim bzw. Tom Wit, der es mit Hilfe eines (mir bis jetzt noch unbekannten) Wort geschafft hat, in eine Parallelwelt ''IMFEA'' zu reisen. Diese ist nur in einem Schaltjahr, genauer gesagt zwischen dem 29.02. und dem 01.03., von unserer Welt aus zu erreichen. Glaubt man der Autorin, so basiert das von ihr veröffentlichte Tagebuch des Tom Wit auf einer wahren Begebenheit. Im Tagebuch selbst, so schreibt Tonke Dragt im Anhang, taucht das mysteriöse Wort zur anderen Welt mehrmals auf. Leider konnte ich es damals als Teenager nicht finden. Ich hätte es zu gerne ausprobiert. Es ist wohl nicht übertrieben, wenn ich sage, dass das Buch Sie sehr verwirren und lange fesseln wird.
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Die Türme des Februar. Phantastischer Roman
Die Türme des Februar. Phantastischer Roman von Tonke Dragt (Gebundene Ausgabe)
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