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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Gewschichte von Helles Familie geht weiter
Die Geschichte des Buches mit dem Rücken zur Wand ist sozusagen die Weiterführung des BNuches "Die roten Martrosen". Sie spielt aber vierzehn Jahre später, nähmlich 1932 und zwar wieder in Berlin. Statt des zwölf Jährigen Helles ist diesmal sein kleiner Bruder Hans, der inzwischen 14 Jahre alt ist, die Hauptperson. Er ist...
Am 22. September 1999 veröffentlicht

versus
5 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas schwierig
ich lese das Buch gerade. Von klaus kordon habe ich schon viel
gutes gehört und mir deshalb das buch gekaut.
Die Geschichte ist super gut und ausführlich beschrieben.
Leider auch dafür etwas umständich zu lesen. Etwas schwierig.
Mir fehlt in dem Buch auch etwas den Bezug von Hans und seiner
eigenen Persönlichen...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2003 von milchbubi


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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Gewschichte von Helles Familie geht weiter, 22. September 1999
Von Ein Kunde
Die Geschichte des Buches mit dem Rücken zur Wand ist sozusagen die Weiterführung des BNuches "Die roten Martrosen". Sie spielt aber vierzehn Jahre später, nähmlich 1932 und zwar wieder in Berlin. Statt des zwölf Jährigen Helles ist diesmal sein kleiner Bruder Hans, der inzwischen 14 Jahre alt ist, die Hauptperson. Er ist begeisterter Turner, hat die Schule beendet und durch Beziewhungen wie durch ein Wunder in diesen schlechten Zeiten eine Lehrstelle bekommen. Ein Problem für Hans der aus einer Sozialdemokratischen oder Kommunistischen Arbeiterfamilie kommt, werden die immer stärker und mächtiger werden Nazianhänger. Auch in diesen Buch werden die politischen Ereignisse der Zeit gut für Kinder aufbereitet. Die Probleme der Juden wereden auch behandelt. Denn Hans lernt ein jüdisches Mädchen kennen und befreundet sich mit ihr. Ein wirklich spannendes Buch, in welchem die Geschichte dieser Zeit den Kindern und Jugenmdlichen spannend nahegebracht wird. Klaus kordon hat mich mit diesem Buch ein weiteres Mal gefesselt.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Greifbare Geschichtsschreibung, 10. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Rücken zur Wand (Gulliver) (Taschenbuch)
Klaus Kordon vermag es meisterhaft, Geschichte auch uns nahezubringen, die nur vom Hoerensagen Bescheid wissen. Gut recherchiert und packend geschrieben aus der Sicht von Menschen mit faszinierenden und dennoch alltaeglichen Geschichten. Man beginnt waehrend der Lektuere sich selbst als ein Teil sich entfaltender Geschichte zu sehen. Seine Buecher sind empfehlenswert fuer Jugendliche, die Geschichte sonst anstrengend und langweilig finden, fuer Geschichts-LKler, die sich vom Geschichtsfieber ergreifen lassen moechten und alle jene, die noch immer gern mitfuehlen, auch wenn das seltener zu werden scheint.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Lieblingsfach: Geschichte...mit Klaus Kordon, 9. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Rücken zur Wand (Gulliver) (Taschenbuch)
Ein tolles Buch, das sehr plastisch die Zerrissenheit der Menschen beschreibt, die keinen Ausweg aus ihrer Misere in den 30er Jahren sahen. Für diese Menschen war Hitler eine Hoffnung aus dem Elend heraus zu kommen. Es zeigt sich auch, wie verhängnisvoll es war, dass die SPD und die KPD keinen gemeinsamen Weg finden konnten. Die Erkenntnis, die man aus dieser Lektüre mitnimmt kann vielleicht dazu beitragen, das Verhalten der damaligen Generation unter bestimmten Lebensverhältnissen (Arbeitslosigkeit, Inflation, Armut) besser zu verstehen. Nebenbei ist einen die Familie Gebhardt so richtig ans Herz gewachsen. Eine Familie, die ihren Kindern trotz aller Armut viel Nestwärme gibt und in der die Kinder von ihren Eltern für damalige Zeiten schon ziemlich ernst genommen wurden. So gut war kein Geschichtsunterricht, den ich als Schülerin hatte.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbedingt lesen!, 11. November 1999
Von Ein Kunde
mit dem rücken zur wand ist eines meiner lieblingsbücher, schon seit ich es das erste mal gelesen hab. die romane von helle, seiner familie und ihrer packenden geschichte sind wirklich spannend und ergreifend erzählt. sehr schön finde ich, wie kordon das berlin von damals eindrucksvoll beschreibt, und wie er geschichtliche ereignisse bedrückend und interessant einbaut. man hofft und fiebert während dem lesen sogar ein bisschen mit den hauptpersonen hans, seiner jüdischen freundin mieze und deren familien mit. zu den anderen rezensionen möchte ich noch sagen, dass das buch weder nur für leser ist, die das erste buch der 'trilogie der wendepunkte' gelesen haben, noch nur für kinder und jugendliche, oder eingefleischte kordonfans (wie ich...). unbedingt (mindestens dieses buch aus der trilogie) lesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte "erleben", 19. Januar 2012
Von 
Bienchen (das schönste Bundesland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann mich nur wiederholen und muß wiederum sagen, dies ist "erlebte Geschichte".Ich wußte bisher über die Zeit vor und zur Machtergreifung Hitlers nichts oder nur wenig. Durch die Geschichte der Familie Gebhardt wurde mir dieses Stück deutscher Geschichte nahegebracht und einiges ist mir klarer geworden. Ich kann nur sagen, zum Glück habe ich damals nicht gelebt und viele Dinge sind, aus heutiger Sicht, total unbegreiflich. Tolles, aber auch sehr nachdenklich machendes Buch. Habe den 3.Teil vor dem 2.Teil gelesen, machte nichts aus. Man kann jeden Teil auch für sich selbst lesen, nur wußte ich natürlich schon vor Lesen des 2.Teils wie das Schicksal der Hauptpersonen sich entwickelt hatte. Weitere Kordon-Bücher sind schon bestellt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echt gut !, 2. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Rücken zur Wand (Gulliver) (Taschenbuch)
Das Buch wurde ja schon genug beschrieben, ich mach das nicht noch mal, aber es ist wirklich lesenswert. Klaus Kordon ist einfach ein Autor bei dem man von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt ist. Außerdem erfährt man wie der 2. Weltkrieg wirklich war, und nicht nur das bisschen was in den Geschichtsbüchern steht. Und meiner Meinung nach: Wenn mehr Leute dieses Buch gelesen hätten, dann gäbe es jetzt weniger die die Hitlerzeit zurückwollen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stoff zum Nachdenken, 9. Februar 2004
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Rücken zur Wand (Gulliver) (Taschenbuch)
Dieses Buch ist Mittelteil einer dreibändigen Triologie von Klaus Kordon und ich habe alle drei Werke gelesen, wobei mir dieses am besten gefallen hat. Es verherrlicht nicht all das Grausame und all die Gewalttaten, wie ich es schon in so manchen Büchern gelesen habe. K.Kordon schreibt fesseln und realistisch und ich kann mir denken, dass es, obwohl die Familie Gebhardt, um die es in diesem Roman geht, nie wirklich existirt hat, vielen Familien änlich ergangen ist. Anfangs war ich ganz perplex und Fragen wie Wie kann man so etwas tun? oder Warum sind Juden immer als minderwertig dargestellt? gingen mir im Kopf herum. Ein einmaliger Bericht von einer sechsköpfigen Familie die auch noch ein Baby zu ernähren hat mitten im Krieg. Es ist sehr berührend dargestellt und ich finde obwohl auch ich erst 11 Jahre alt bin, dass auch Kinder dieses Buch lesen können, wenn sie sich für die deutsche Geschichte interessieren. In diesem fantastisch geschriebenem Stück sind viele wahre Begebenheiten in einem Roman verpackt. Ich habe noch lange darüber nachgedacht und denke noch immer.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Politische Geschichtsschreibung von "unten", 15. September 1999
Von Ein Kunde
Der "Held" des Buches ist Hans, der bereits im ersten Teil von Kordons Trilogie der Wendepunkte "Die roten Matrosen" eingeführt wurde, aber nur als Säugling und kleiner Bruder des Protagonisten Helle vorkam. Nun ist Hans fünfzehn, noch immer Hinterhofkind und bekommt als Mitglied einer Arbeiterfamilie die Härten und Wirren der Wirtschaftskrise 1932/33 ökonomisch und politisch ganz besonders zu spüren. Die finanzielle Situation zu Hause ist desolat, sein Bruder Kommunist und der Freund seiner Schwester der SA beigetreten: die Brennpunkte der damaligen Zeit glühen in seiner eigenen Familie heftig und die Entscheidung, ob er es sich leicht machen oder unter großen Risiken moralisch aufrecht seinen Weg gehen soll, fällt Hans nicht leicht.
Wieder einmal tritt Kordon als Meister der "Geschichtsschreibung von unten" in Aktion. Diejenigen, die schon die "Roten Matrosen" gelesen haben, können dieses Buch doppelt genießen. Neben der spannenden Handlung und der schlicht, aber echt wirkenden Sprache gibt es für sie ein Wiedersehen mit alten Bekannten, die sich konsequent weiterentwickelt haben. Bei manchen Romanfiguren ergreift einen Bedauern: hatte man doch im Vorgängerband das Gefühl ein Kind zu zusehen, daß es sich als Erwachsener auf die aus heutiger Sicht eindeutig falsche Seite schlägt... Das ist packend und gut gemacht. Kordon offenbahrt hier, nicht zuletzt durch die Anmerkungen im Anhang des Buches, seine eigene politische Sicht des Zeitgeschehens. Aber sie entspricht höchstwahrscheinlich dem Standpunkt, den eine Familie vertreten hätte, die damals im ärmsten Stadtteil Berlins, in der ärmsten Straße, im sechsten Hinterhof lebte. Kordon ergreift Partei für die Schwachen, die in Krisensituationen am schlimmsten getroffen werden. Der Blickwinkel besser situierter Menschen interessiert hier nicht. Aber wer es genauer wissen will, kann sich ja eingehender informieren und darauf macht dieses Buch, das ja "nur" ein Roman ist, wirklich Appetit. Das ist Kordons großes Verdienst. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Buch, 26. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Rücken zur Wand (Gulliver) (Taschenbuch)
Das Buch zählt zu dem besten was ich bisher gelesen habe.Die Story ist spannend und einfühlsam geschrieben und Sehr gut recherchiert. Der Autor schaft es einen dazu zu bringen mit der hauptfigur zu fühlen und vermittelt einem dabei auch viel über das alltägliche Leben zu dieser zeit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berlin im Jahre 1932/33 ---- Top- Buch, 23. Mai 2012
Von 
Oehler "290873" (Magdeburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Zum Inhalt:

Berlin im Jahre 1932/33. Straßenkämpfe zwischen SA und Kommunisten, Arbeitslosigkeit, Hunger und Armut haben ihren Höhepunkt erreicht und die Weimarer Republik geht ihrem Ende entgegen. Der inzwischen fünfzehnjährige Hans Gebhardt aus der Ackerstraße 37 hat zwar auch, wie so viele andere Jungen in seinem Alter, keine Lehrstelle, aber wenigstens Arbeit in einer Fabrik gefunden. Dort muss er nunmehr seinen Mann stehen und lernt auch das Mädchen Mieze kennen, eine Halbjüdin, in die er sich verliebt. Trotz seiner Jungend gehen die politischen Auseinandersetzungen der damaligen Zeit sowohl im Betrieb, als auch in der eigenen Familie natürlich nicht spurlos an Hans Gebhardt vorbei. So muss er sich schließlich sogar zwischen seinem älteren Bruder Helle, den Kommunisten und seiner Schwester Martha, deren Freund zur SA geht, entscheiden.

Mein Fazit:

Im zweiten Teil seiner Trilogie der Wendepunkte", greift Kordon erneut die politischen Zusammenhänge der damaligen Zeit (Ende der Weimar Republik und Machtübernahme der Nazis) auf und verknüpft diese zu einer fiktiven, aber sehr authentischen und spannend geschriebenen Familiengeschichte. Wieder ist es die Familie Gebhardt aus der Ackerstraße 37, die hierbei im Vordergrund steht, aber auch andere Protagonisten aus dem ersten Buch (Die roten Matrosen") finden sich in diesem Roman wieder. Klaus Kordon versteht es wie kaum ein anderer Schriftsteller mit einfachen, aber sehr eindringlichen Worten die Bilder der damaligen Zeit vor dem geistigen Auge des Lesers lebendig werden zu lassen. Er hebt auch nicht ständig den moralischen Zeigefinger, oder schlägt sich nicht auf die ein, oder andere Seite, sondern versucht am Beispiel verschiedener, sehr unterschiedlicher Charaktere ein kraftvolles Gesamtbild jener schweren Zeit zu zeichnen. Dabei versucht er stets historisch korrekt zu schreiben und dass auf eine sehr nachhaltige Art. Klaus Kordon verfasst auch kein geschichtliches Heldenepos, oder einen dieser typischen Widerstandsromane, sondern erzählt mit ganz einfachen Worten die Geschichte einer Berliner Arbeiterfamilie, mit all ihren Sorgen und Nöten, ihren Träumen und Wünsche, ihren Hoffnungen und auch ihren ganz normalen menschlichen Schwächen. Ich habe schon viele Bücher über diese Zeit gelesen, aber nur wenige, die so gut waren wie dieses hier. Deshalb vergebe ich auch (wie schon beim ersten Buch Die roten Matrosen") für diesen Roman volle fünf von möglichen fünf Sternen.
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Mit dem Rücken zur Wand (Gulliver)
Mit dem Rücken zur Wand (Gulliver) von Klaus Kordon (Taschenbuch - 20. März 2002)
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