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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieblingsbiographie, 13. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit ist kaputt. Die Lebensgeschichte des Erich Kästner. (Taschenbuch)
Auf einer Lesung fragte ich den Autor, warum "Die Zeit ist kaputt" so aus der Liste seiner übrigen Bücher und Themen herausfällt. Er antwortete, daß dies das einzige Auftragswerk sei, das er jemals angenommen habe. Falls er dieses Buch also nur "halb freiwillig" geschrieben hat, merkt man es ihm aber in der Qualität keinesfalls an. Für mich zählt es zu den wirklich gelungenen Biographien eines großen Schriftstellers. Kordon bringt dem Leser Werk und Kurzweiligste näher. Und obwohl es eigentlich "nur" ein Jugendbuch ist, das ja - wie wir von Kästner wissen- zur schwersten Gattung in der Literatur zählt ("Man muß für Kinder schreiben wie für Erwachsene - nur viel besser."), ziehe ich dieses Buch doch den anderen Kästner-Biographien, sei es die von Luiselotte Enderle oder irgendeine von denen, die mit umfangreichem Anmerkungsapparat 1999 auf den Markt gekommen sind, bei weitem vor. Wer nicht wissenschaftlich über Kästner arbeiten will, erfährt bei Kordon leicht lesbar alles, was es über Kästner von allgemeinem Interesse zu wissen gibt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch ein Stück deutscher Geschichte, 10. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit ist kaputt. Die Lebensgeschichte des Erich Kästner. (Taschenbuch)
Klaus Kordon gelingt es in seiner Biographie über Erich Kästner, das Leben dieses großen deutschen Autors nocheinmal genau nachvollziehn zu können. Kästner kommt in vielen orginal übernommenen Äußerungen zu Wort, und so wirkt es als ob er seine eigene Biographie in seinem ihm typischen Stil vor dem Leser kommentiere. Das ist auch die Stärke des sehr unterhaltsam aber doch kritisch und nicht schönfärberisch geschriebenen Buches. Zudem lernt man einen ganz anderen den als aus den Kinderbüchern bekannten fröhlichen Kästner kennen. Gezeigt wird das Leben eines politischen Autors, der auf der Höhe seines Ruhmes wichtigen Jahren als Autor durch die Herrschaft des Nationalsozialismus beraubt wurde, das am Ende im Alkohol und der Enttäuschung endete. Der Schreibstil Kordons macht das Buch zu einem hochinterressanten Werk, das nicht nur einen Autor sondern auch ein Stück deutscher Geschichte beschreibt.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Lebensgeschichte des Erich Kästners, 9. April 2005
Biographien können sehr langweilig sein - diese ist es nicht. Ich habe mich über Monate für eine Facharbeit mit Erich Kästner beschäftigt, und an biographischem Material war mir Kordons Buch am hilfreichsten. Die Geschichte, die er hier erzählt, ist spannend, und er erzählt sie so gut, dass man irgendwie dabei zu sein scheint, wenn der kleine Erich da an der Hand seiner Mutter zum Turnverein geht, um Mitglied zu werden, obwohl er dafür doch eigentlich noch viel zu jung ist.
Dies Buch schildert nicht nur aus Kästners Leben, ganz nüchtern, ganz neutral - meiner Auffassung nach ist es vielmehr auch eine Hommage an einen Schriftsteller, der zu Unrecht fast vergessen ist (nicht seine Kinderbüchern, zum Glück; aber wer hat schon den "Fabian" gelesen?).
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gefühlvolle Parteilichkeit, 28. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit ist kaputt. Die Lebensgeschichte des Erich Kästner. (Taschenbuch)
Kordons Biografie über den unvergessenen Erich Kästner gibt einen Einblick in Kästners Leben, der der Vita des Autors von "Emil und die Detektive" durchaus gerecht wird. Kästner - zu Unrecht von vielen als Kinderbuchautor bezeichnet - wird in vielen Facetten dargestellt. Vor allem gelingt es Kordon gut, die zeitgeschichtlichen Ereignisse interessant einzubinden und Kästners Entschluss, nicht zu emigrieren, verständlich und menschlich darzustellen.
Zudem vermag Kordon Kästners Werke gut in die Biografie zu integrieren, so dass "Die Zeit ist kaputt" nicht zu einem literaturwissenschaftlichen Kompendium wird, sondern - mit wenigen langweiligen Passagen - zu einem fesselnden und sehr aufschlussreichen Buch.
Mitunter scheint die etwas glorifizierte Darstellung Kästners jedoch an der Realität vorbei zu gehen. Ein wenig mehr kritische Distanz zu Kästner - beispielsweise beim Thema Frauen oder Stellung zum Hitler-Regime oder auch sein mondäner Lebensstil in den 60er und 70er Jahren - hätte dem Werk die notwendige Würze gegeben, um es wirklich zu einer begeisternden Biografie werden zu lassen. Insgesamt allerdings schreibt Kordon eine sehr kurzweilige Lebensbetrachtung, nach deren Lektüre man Kästners Werke sicherlich in einem anderen, tieferen Licht sieht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kästner in seinen Büchern, 15. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit ist kaputt. Die Lebensgeschichte des Erich Kästner. (Taschenbuch)
Klaus Kordon zeichnete das Leben des Erich Kästner von seiner frühesten Kindheit bis zu seinem Krebstod 1975. Er nimmt immer wieder Bezug auf seine Bücher, aus denen sich ziemlich viel seiner Gesinnung erkennen läßt. Er zeigt den Kästner, der von seiner Mutter unter größten Entbehrungen großgezogen wird, und zeitlebens sich nicht von ihr lösen kann, was hunderte von Briefen belegen. Dahinter steht sein Vater, allerdings nicht der leibliche, zu dem er erst nach dem Tod der Mutter eine Beziehung finden kann. Seine Erziehung in einem Internat, der Grundstein seiner Abneigung gegen Gehorsam um jeden Preis, der sich wieder im "Fabian" findet, und in einer versöhnlichen Form im fliegenden Klassenzimmer. Aus dem militärischen Dienst wird er mit einem Herzleiden wieder entlassen, den er sich durch die dortige Schleiferei geholt hatte, diese Erfahrung fand Niederschlag im "Sergeant Waurich". Wenn man dieses Buch durchgelesen hat, wird man feststellen, daß Kästner sehr viel mehr ist als nur ein Kinderbuchautor, oder der lustige Geschichtenerzähler wie "Drei Männer im Schnee". Er war ein mutiger Mann der auch nicht während der Nazizeit ins Ausland emigrierte wie vieler seiner Kollegen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Biographie!, 26. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit ist kaputt. Die Lebensgeschichte des Erich Kästner. (Taschenbuch)
Emil Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren und in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen, möchte zunächst Lehrer werden, merkt aber schnell, dass dieser Beruf nichts für ihn ist. Also schließt er noch ein Studium an und betätigt sich bald als Journalist und Schriftsteller, der im Berlin der "Roaring Twenties" seine ersten Erfolge feiert. Leider kommt mit der Machtergreifung Hitlers ein Karriereknick. Zwar ist Kästner nicht direkt politisch engagiert, aber ein ausgesprochener Kriegsgegner, der nimmt in seinen scharfzüngigen Gedichten und Artikeln kein Blatt vor den Mund nimmt, und gerät dadurch in den Fokus der braunen Machthaber. Dennoch weigert er sich, sein Land zu verlassen - nicht zuletzt wegen seiner Eltern, insbesondere seiner Mutter, mit der ihn ein sehr enges Verhältnis verbindet.

Klaus Kordon zeichnet Kästners Lebensweg in chronologischer Reihenfolge nach und lehnt sich dabei im Aufbau des Buches ein wenig an Kästners eigene Bücher an. Schön auch, dass das Titelbild aus der Feder von Walter Trier stammt, der Kästners Kinderbücher so nett illustriert hat.

Kästner gehört schon zu meinen Favoriten, seit ich als Kind den "35. Mai" gelesen habe. In dieser Biographie wird nun der Mann hinter den Zeilen lebendig, eine durchaus widersprüchliche, aber nicht unsympathische Persönlichkeit, dessen Leben von einer Kindheit geprägt war, in der das Geld stets knapp saß, von einer schon fast extremen Beziehung zur Mutter und von den einschneidenden Erlebnissen als junger Soldat im 1. Weltkrieg. Zeitgeschichte und persönliche Geschichte verbinden sich zu einer sehr interessanten Lektüre, gespickt mit zahlreichen Originalzitaten und einigen Fotos, die mir sehr große Lust auf die Anschaffung einer Kästner-Gesamtausgabe gemacht hat.

Sehr empfehlenswert! Das einzige, was mich ein ganz klein wenig gestört hat, waren direkt in den Text eingefügte Worterklärungen, die mir als Fußnoten besser gefallen hätten (wenn es sie denn überhaupt gebraucht hätte). Aber das nur ganz am Rande.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jede Zeit ist kaputt, 6. Juli 2013
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit ist kaputt. Die Lebensgeschichte des Erich Kästner. (Taschenbuch)
Für "Die Zeit ist kaputt" hat Autor Klaus Kordon zu Recht den Jugendliteraturpreis bekommen. Denn auf interessante und unterhaltsame Weise bringt er in dieser Biographie Erich Kästners denselben seinem (jugendlichen) Leserpublikum näher. Wo diese Leser vielleicht bisher nur die klassischen Kinderbücher von Kästner kannten, wie "Das fliegende Klassenzimmer" und "Das doppelte Lottchen", so werden sie hier neugierig gemacht auf Kästners Werke für ein reiferes Publikum. Hier wäre sein "Fabian -- Geschichte eines Moralisten" zu nennen, vor allem aber auch die unzähligen gesellschafts- und politikkritischen Gedichte, wegen denen Kästner in der Nazi-Zeit Schreibverbot bekam und seine Bücher der Bücherverbrennung zum Opfer fielen. Auch über Kästners persönliches Leben erfährt man allerhand Interessantes, sei es seine enge Beziehung zur Mutter oder als großer Moralist sein eigener Kampf mit der Moral im Privaten. Nebenbei schlängelt Kordon sich an der deutschen Zeitgeschichte entlang, vor dessen Hintergrund er Kästners Leben erzählt. Denn Kästner war stets jemand, der in diese Zeitgeschichte aktiv verschlungen war, meist durch seine kritischen Betrachtungen und Bewertungen derselben. Von den wilden 20ern und frühen 30ern über die schweren Kriegsjahre und die Wiederaufbauzeit hin zu den Dummheiten der Folgegeneration, Kästner steckte immer mit wachem Auge mittendrin. In der Mitte des Buches finden sich außerdem einige ausgewählte Fotos des Autors und seinem Umfeld. So ist eine wirklich schöne Biographie zusammengekommen, die sich ab 14 Jahren in jedem Alter zu lesen lohnt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erich Kästner, 12. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit ist kaputt. Die Lebensgeschichte des Erich Kästner. (Taschenbuch)
Die Lebensgeschichte mit Humor, trotz der schweren Jahre sehr gut erzählt, vermittelt Geschichte Deutschlands, ideal auch für die Jüngere Generation.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle, interessante Biographie über Erich Kästner, 2. Januar 2012
Da Klaus Kordon schon lange zu meinen Lieblingsautoren zählt, war es für mich eine Pflicht, auch dieses Buch zu lesen. Die Biographie über Erich Kästner ist wirklich super gelungen! Dank Kordons Schreibstil, dem es immer wieder gelingt, Geschichte und Hintergründe so zu vermitteln, das man das Gefühl hat, alles selber "mitzuerleben", wird diese Biographie nicht nur zu einer Zeittafel. Kästners Leben wird wieder lebendig und der Leser erhält viele interessante Informationen. Auch ich konnte über Deutschlands berühmten Kinderbuchautor einiges erfahren, was ich vorher noch nicht wusste. Wer Erich Kästner und Biographien mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen!
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5.0 von 5 Sternen Sehr gute Biographie, 8. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit ist kaputt. Die Lebensgeschichte des Erich Kästner. (Taschenbuch)
Der Autor hat hiermit eine wirklich gut gemachte Biographie von Erich Kästner abgeliefert. Vieles kannte ich bereits aus der Lebensgeschichte "Als ich ein kleiner Junge war". In der Biographie von Klaus Kordon wurden Begebenheiten aus Kästner's Leben beschrieben, die Kästner in seiner eigenen Geschichte ausgelassen hat. Sehr interessant ist das beschriebene Verhältnis von Erich Kästner zu seiner Mutter Ida.
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Die Zeit ist kaputt. Die Lebensgeschichte des Erich Kästner.
Die Zeit ist kaputt. Die Lebensgeschichte des Erich Kästner. von Klaus Kordon (Taschenbuch - 28. Oktober 2014)
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