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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut für Kinder und Erwachsene, 26. Oktober 1999
Von Ein Kunde
Karla Schneider schneint es zu verstehen in einer fesselnden Geschichte (Abenteuer) zwei sehr unterschiedliche Menschen darzustellen und dabei das wichtigste im Leben zu vermitteln, daß es nicht gilt alleine alles zu schaffen, sondern gemeinsam größeres möglich ist, auch wenn die Partner am Anfang nicht gleichberechtigt scheinen. Liebe, Toleranz und den Drang zu Wissen, was hinterm Horizont ist, Bedrückung durch Fremden- und Andersfeindlichkeit - die Autorin verpackt es in diese Geschichte, die auch ihre Ausläufer in die Gegenwart hat. Können und Wollen - Macht und Ohnmacht sind hier für Jugendliche und Erwachsene ausgezeichnet dargestellt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Figuren, die keiner vergisst, 7. April 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Reise in den Norden: Roman (Gulliver) (Taschenbuch)
Ich lese diese Autorin sehr gerne. Entdekt habe ich Karla Schneider vor einigen Jahren durch die Geschwister Apraksin und seit dem habe ich mir viele ihrer Bücher für alle möglichen Altersklassen zugelegt, durch die ich mich mit Abstand lese. Auch die Reise in den Norden habe ich bereits seit längerem und habe mich nun beim Lesen gefragt, warum ich nur so lange gewartet habe.
Karla Schneider stellt dem Roman ein Zitat von Elias Canetti als Motto voran:
"Dichter ist, wer Figuren erfindet, die ihm niemand glaubt und die doch keiner vergisst."
Das trifft den Nagel auf den Kopf:
Erzählt wird aus der Sicht von Isaak Zettervall, einem Botaniker und Arzt, der zu einer Forschungsreise in den Norden aufbricht. Ursprünglich sollte es sich um eine rein botanische Forschungsreise handeln. Dann erhält Zettervall jedoch den geheimen königlichen Auftrag zwei geheimnisvolle Völker, die sich weit im Norden im Land niedergelassen haben sollen, auszukundschaften, weil der König ihnen offiziell erlauben will, in dem Land zu leben. Dies will eine Schaar Adliger verhindern, welche die beiden Naturvölker durch gezielte Falschinformation als gefährliche Fremde instrumentalisieren will, um letztlich den König zu stürzen und die Macht zu übernehmen. Aufgrund unglücklicher Umstände muss Zettervall die 14jährige Stemma Dannhauer mitnehmen. Er tut dies sehr unmutig und unwirsch. Im Laufe der Reise ändert sich dies jedoch zunehmend. Fast der gesamte Rahmen der Geschichte ist fiktiv. Land, Namen der Naturstämme, Name des Königs usw. Die abenteuerliche Reise Isaks und Stemma wird spannend und mit der Karla Schneider eigenen, wie ich finde, wunderschönen Sprachkraft erzählt. Dabei gelingt es ihr zahlreiche vielschichtige, zum Teil recht skurrile Charaktere zu erschaffen, die alle in ihrer Eigenart einzigartig sind und nicht so äußerlich, glattgebügelt und konform wie dies in vielen heutigen (Jugend-)Büchern der Fall ist. In den historischen Romanen Karla Schneiders, sei dies nun 'Die Geschwister Apraksin' oder 'Marcolino', ist der historische Hintergrund nicht nur Staffage, in der heutige Jugendliche wandeln und entsprechend 'altklug' denken und handeln. Die Figuren sind vielmehr in ihrem Denken in ihrer Zeit verhaftet. Dennoch sind Gefühle und Themen modern, wie dies sehr treffend in der ersten Rezension zu diesem Buch aus dem Jahre 1999 ausgedrückt wird. Am schönsten fand ich die Liebesgeschichte zwischen Isak und Stemma, die eher unterschwellig als explicit erzählt wird und gerade deshalb sehr viel Raum für eigene Vorstellungen und Gedanken lässt, so dass sie ihre ganz eigene Wirkung entfalten kann. Auch das Ende empfinde ich als typisch für Karla Schneider. Sie erzählt ihre Geschichten nicht aus, sondern verlässt ihre Figuren an einem Punkt, in dem zwar schon viel gesagt ist, aber dennoch viel Raum für die eigene Fantasie bleibt. Bei den Geschwistern Apraksin fand ich diesen Endpunkt noch etwas abrupt und unerwartet, weshalb ich lange erwartet habe, es werde eine Fortsetzung der Geschichte geben. Bei der Reise in den Norden hätte ich zwar auch noch gerne länger weitergelesen und habe noch zahlreiche Fragen. Dennoch finde ich den Endpunkt dieser Geschichte sehr schön gewählt. Das Bild ist soweit skizziert, dass im Kopf alle weiteren Bilder selbst gemalt werden können und fast von ganz alleine entstehen, so dass das Buch noch lange nachwirkt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Reise in den Norden, 28. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Reise in den Norden: Roman (Gulliver) (Taschenbuch)
Die Reise in den Norden von Karla Schneider ist eines der wenigen Bücher, die ich schon öfter gelesen habe und auch weiterhin lesen werde.
Für alle, die historische Geschichten mögen, ein tolles, spannendes Buch!!
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Die Reise in den Norden: Roman (Gulliver)
Die Reise in den Norden: Roman (Gulliver) von Karla Schneider (Taschenbuch - 17. November 2004)
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