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5.0 von 5 Sternen An alle lieben Mäusegesichter...
Das Buch "Frederick" von Leo Lionni zählt zurecht zu den absoluten Kinderbuch-Klassikern und darf in keiner Kindheit fehlen. Mir hat sich der Text als Kind so sehr eingeprägt, dass ich ihn heute noch auswendig weiß. Die Bilder sind in Collagentechnik gehalten. Die Einfachheit der Bilder ist wohltuend gegenüber der Überfrachtetheit mancher...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2006 von Nothburga

versus
22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Darf tatsächlich als wichtiges Buch in keinem Regal fehlen, ob man damit so ganz übereinstimmt ist eine andere Sache
Am liebsten würde ich dem Buch 2,5 Sterne geben, das wäre am gerechtesten.
Auf der einen Seite kann ich mich sehr gut mit Frederick identifizieren und hege wahnsinnige Sympathien für Mäuse bzw. Menschen wie ihn, ich denke eine Welt ohne Sonne und Farben ist absolut nicht lebenswert und immer hinter seinem Geld hinterherrennen macht krank und...
Veröffentlicht am 28. August 2012 von Maria


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100 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An alle lieben Mäusegesichter..., 22. Oktober 2006
Von 
Nothburga - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Das Buch "Frederick" von Leo Lionni zählt zurecht zu den absoluten Kinderbuch-Klassikern und darf in keiner Kindheit fehlen. Mir hat sich der Text als Kind so sehr eingeprägt, dass ich ihn heute noch auswendig weiß. Die Bilder sind in Collagentechnik gehalten. Die Einfachheit der Bilder ist wohltuend gegenüber der Überfrachtetheit mancher aktuellen Kinderbücher.

Die Geschichte handelt von einer Familie "schwatzhafter Feldmäuse", die allesamt Vorräte für den Winter sammeln. Alle helfen- nur nicht Frederick! Von den Mäusen angesprochen, offenbart Frederick, dass er Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt. "Denn der Winter ist grau".

Als dann im Winter alle Nüsse und Beeren aufgebraucht sind und die Mäusefamilie friert, wärmt Frederick ihre Herzen und ihre Gedanken mir seinen Vorräten. Als er sogar ein Gedicht erfindet, sind die Mäuse voller Achtung für Frederick.

Diese Geschichte ist eine wunderbare Parabel dafür, ob es denn wirklich Sinn macht, ein Leben lang irdischen Dingen wie Geld, Auto, Haus,... nachzujagen. Das Buch lädt ein zum Verweilen und zum Nachdenken darüber, was denn die wahren Schätze im Leben sind, die nach aller Vergänglichkeit dauerhaft im Herzen bleiben.

Auch kleine Kinder spüren schon die Poesie und die Gefühle, die Lionni mit dieser Geschichte weckt. Das Buch muss einfach jeder lieben!
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch über ganz besondere Vorräte; nicht nur für Kinder.., 11. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Frederick (Gebundene Ausgabe)
Leo Lionnis Kinderbuch "Frederick" erschien erstmals 1967 im Middelhauve Verlag und begeistert seine grossen und kleinen Leser bis heute.
Leo Lionni wurde 1910 in Amsterdamm geboren, bekam 1935 seinen Doktortitel in Volkswirtschaft an der Uni in Genua und zog 1939 in die USA. Sein erstes Kinderbuch "Das kleine Blau und das kleine Gelb" brachte er 1959 heraus. Leo Lionni gestaltete seine Bücher meist collageartig, wobei er verschiedene graphische Darstellungsformen wie zB. den Stempeldruck verwendete. Er kritisiert in seinen Bücher hauptsächlich die Verachtung des Aussenseiters; diese Problematik wird auch bei "Frederick" thematisiert. Viele Kritiker beurteilen dieses Kinderbuch als seine grösste Leistung. Gestorben ist Leo Lionni 1999 im Alter von 89 Jahren.
Wie schon erwähnt wird in "Frederick" die Problematik des Aussenseiters angesprochen.
Das Kinderbuch erzählt in kurzen Textpassagen und collageartig gestalteten Bildern von der kleinen Feldmaus Frederick, die mit ihrer Familie in einer alten Steinmauer lebt. Im Herbst beginnen alle Mäuse Vorräte für den Winter zu sammeln. Nur Frederick scheint die ganze Zeit über nichts zu tun. Was man auf den ersten Blick nicht sehen kann: Frederick sammelt seine eigenen, ganz besonderen Vorräte. Er sammelt Sonnenstrahlen für die kalten, dunklen Wintertage, Farben gegen das Grau des Winters und Wörter für die vielen langen Wintertage. Diese Vorräte holt er dann hervor, als den Mäusen die Nahrung ausgeht, ihnen kalt wird und sie nicht mehr miteinander reden. Er holt ihnen die Erinnerung an die bunten Farben zurück, wärmt sie mit seiner Beschreibung der Sonnenstrahlen und erzählt ihnen ein Gedicht über die Jahreszeiten.
"Frederick" ist ein wunderschönes Kinderbuch, an das ich mich gerne erinnere und das ich auch heute noch gerne durchblätter. Ich kann es also allen empfehlen!
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe Mäusegesichter ..., 19. Juli 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
und alle anderen Lebewesen, vorzugsweise Menschen: Leo Lionni ist mit seiner kurzen Geschichte eine wundervolle Erzählung gelungen, für die andere viel mehr Seiten und noch mehr Wörter benötigen.

Mit einfachen, jedoch ausdrucksstarken Bildern und leicht verständlichen kurzen Texten schildert er einen Ausschnitt aus dem Leben der schwatzhaften Feldmäuse-Familie, die im Sommer rechtzeitig Vorsorge trifft, um für den kommenden Winter genügend Nahrung zu haben. Nur Frederick schließt sich der allgemeinen Betriebsamkeit nicht an, sondern starrt aufs Feld, in die Sonne und überhaupt so in die Gegend.

Wer kennt sie nicht, die ewig träumenden Kinder, die scheinbar orientierungslos vor sich hinschauen und am Ende des Tages nichts Handfestes vorweisen können? Doch Frederick rettet seine Mäusefamilie, nachdem alle Vorräte aufgebraucht sind, mit seinen im Sommer eingefangenen Worten, Farben und dem Sonnenlicht. Alles hatte er in seinem Kopf aufbewahrt, wohl ahnend, dass er "seine Vorräte" zu passender Zeit und zum Wohle aller abrufen könnte. Eine wunderschöne Parabel über das Verhalten von Menschen, die, jeder nach seiner Begabung, ihre Stärken auf ganz unterschiedlichen Gebieten haben, die gleichberechtigt nebeneinander stehen können und je nach Anlass Bewunderung erfahren.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gib deine Hoffnung niemals auf, 10. November 2007
1967 erschien "Frederick", ein Bilderbuch und Märchen aus der Welt der Mäuse. Der italienische Autor, Maler und Grafiker Leo Lionni zeichnete und textete diese unsterbliche Geschichte.
Auch heute noch berührt Kinder wie Erwachsene diese Geschichte gleichermaßen. Sie funktioniert sowohl im direkten Wortsinn bei Kindern ab vier Jahren wie im übertragenen, allegorischen Sinn bei Erwachsenen. Die Geschichte über die Kraft der Hoffnung, die Bedeutung von Glauben und Liebe, Fürsorge und innerer Stärke ist dank einfachster Sätze und wunderschöner Bilder unmittelbar auch dem kleinsten Betrachter verständlich.
Kinder zweifeln zwar zunächst die Motive des "faulen Frederick" an, sehen aber zum Ende der Geschichte hin, wie wichtig sein Einsatz, seine Arbeit für die Gemeinschaft der Mäuse ist.

Diese Geschichte gehört einfach zum Standard jedes Bücherschranks. Seit nunmehr vierzig Jahren übt sie eine ungeheure Faszination auf alle Leser aus und ist auch heute noch ein Garant für literarisch anspruchsvolle Kinderbuchliteratur. Sie ist für einen sehr niedrigen Preis zu erstehen und in jedem Fall ein Gewinn für jeden Vorleseabend.

Und wer weiß, dass Leo Leonni vor dem Faschismus 1939 in die USA fliehen musste, kann einschätzen, wie wichtig ihm die grundlegende Botschaft dieses Bilderbuchs ist: Gib deine Hoffnung niemals auf und achte die Menschen hoch, die in schlimmen Zeiten ihren Mitmenschen Halt geben.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frederick - eine Empfehlung der Lesewelt München, 23. Januar 2007
Die Maus Frederick ist ein Aussenseiter: Während alle anderen Mäuse fleißig Vorräte für den Winter sammeln, sitzt Frederick scheinbar tatenlos und faul in der Sonne. Im Winter, als die Nahrung der Mäuse aufgebraucht ist, und die Mäuse ihn vorwurfsvoll nach seinen gesammelten Vorräten fragen, packt Frederick seine "Vorräte" aus: Mit Sonnenstrahlen, bunten Farben und Worten, die er im Sommer eingefangen hat, kann er jetzt im kalten, dunklen Winter den Mitbewohnern Wärme und Freude vermitteln. Als Frederick den Mäusen ein selbst verfasstes Gedicht über die Schöpfung und den Jahreszeitenwechsel vorträgt, rufen die Mäuse erstaunt aus: "Aber Frederick, Du bist ja ein Dichter". Und er antwortet, wobei eine feine Röte seine grauen Mäusewangen überzieht: "Ich weiß es, Ihr lieben Mäusegesichter". So findet der Sonderling Frederick wegen seiner künstlerischen Fähigkeiten nachträglich Anerkennung.

Ein Muß für alle Vorleser und Kinder. Ein weltberühmter Klassiker seit 1967, wie überhaupt alle Bücher von Leo Lionni nur zu empfehlen sind.

Empfohlen von Christel Günther
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dichtermaus mit sonnigem Gemüt, 19. Juni 2006
Von 
Sobota (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Eine Feldmaus namens Frederick lebt mit ihren Freunden in einer Mauer. Als die kühle Jahreszeit naht, arbeiten alle Mäuse Tag und Nacht, um Vorräte aus Körnern und Stroh zu sammeln – bis auf Frederick.

Frederick träumt in den Tag hinein, sonnt sich, freut sich über die Farben der Wiese. Als der Winter kommt, ziehen sich die Mäuse in ein Versteck zurück. Sie leben von ihren Speisevorräten und erzählen Geschichten. Als die Vorräte aufgebraucht sind, wird ihnen eisig kalt. Den Mäusen geht jeglicher Lebensmut verloren. Sie verstummen allesamt und starren sich verzweifelt an. Plötzlich erinnern sie sich an die Vorräte ihres Freundes. Frederick. Der steigt auf einen Fels, spricht wundervolle Worte über Sonnenstrahlen und Farben. Zuletzt malt er mit seinen Worten wohltuende Bilder, dass es den Mäusen ganz warm ums Herz wird.

Eine Geschichte über das Wunder der Liebe und die Bedeutung von Träumereien in guten Zeiten. Der Autor ist ein Doktor der Wirtschaftswissenschaften der mit Demut die Bedeutung von Herzensbotschaften erfasst hat. Mir gefällt an seiner Bildergeschichte besonders dieToleranz, mit der die arbeitenden Mäuse im Vorfeld den Träumer ertragen. Am Ende werden sie für ihre Geduld reichlich belohnt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kult für die Kleinen!, 19. Dezember 2009
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Es ist Herbst. Die Mäuse beginnen wie jedes Jahr mit dem Sammeln von Vorräten. Es gibt viel zu tun und da es bald Winter wird, ist der ganze Tag mit der mühevollen Suche nach Essbarem angefüllt. Alle arbeiten ohne Unterlass. Einzig Frederick beteiligt sich nicht. Er sitzt nur da und starrt entweder auf die Sonne oder schaut scheinbar völlig unbeteiligt den anderen Mäusen bei ihrer Tätigkeit zu.
Warum Frederick seinen Freunden und einer Familie nicht hilft, sagt er nicht. Doch dass er nicht einfach faulenzt , wissen die Mäuse instinktiv. So fordern sie ihn auch nicht dazu auf mit zu helfen, sondern lassen ihn unbehelligt.
Und als der Winter mit furchtbarem Frost und gewaltigen Schneemassen über die kleine Mäuseschar hereinbricht und gar kein Ende zu haben scheint, so dass sogar ihre Vorräte zur Neige gehen, hilft ihnen ausgerechnet Frederick zu überleben.

1967 erschien "Frederick", ein Bilderbuch und Märchen aus der Welt der Mäuse. Der italienische Autor, Maler und Grafiker Leo Lionni zeichnete und textete diese unsterbliche Geschichte.
Auch heute noch berührt Kinder wie Erwachsene diese Geschichte gleichermaßen. Sie funktioniert sowohl im direkten Wortsinn bei Kindern ab vier Jahren wie im übertragenen, allegorischen Sinn bei Erwachsenen. Die Geschichte über die Kraft der Hoffnung, die Bedeutung von Glauben und Liebe, Fürsorge und innerer Stärke ist dank einfachster Sätze und wunderschöner Bilder unmittelbar auch dem kleinsten Betrachter verständlich.
Kinder zweifeln zwar zunächst die Motive des "faulen Frederick" an, sehen aber zum Ende der Geschichte hin, wie wichtig sein Einsatz, seine Arbeit für die Gemeinschaft der Mäuse ist.

Diese Geschichte gehört einfach zum Standard jedes Bücherschranks. Seit nunmehr vierzig Jahren übt sie eine ungeheure Faszination auf alle Leser aus und ist auch heute noch ein Garant für literarisch anspruchsvolle Kinderbuchliteratur. Sie ist für einen sehr niedrigen Preis zu erstehen und in jedem Fall ein Gewinn für jeden Vorleseabend.

Und wer weiß, dass Leo Leonni vor dem Faschismus 1939 in die USA fliehen musste, kann einschätzen, wie wichtig ihm die grundlegende Botschaft dieses Bilderbuchs ist: Gib deine Hoffnung niemals auf und achte die Menschen hoch, die in schlimmen Zeiten ihren Mitmenschen Halt geben.

Stefan Erlemann
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ach, wie schön !, 4. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Frederick, Sonderausgabe (Broschiert)
Ach, wie gern wäre ich doch noch mal ein kleines Kind! Denn leider hatte ich nicht das Glück dieses wundervolle Buch damals unter meinen Büchern in der Spielecke vorzufinden. Es wird die Geschichte von der kleinen Maus Frederick erzählt, die den ganzen Sommer - vermeintlich - nichts tut und den anderen Mäusen nicht bei der Arbeit hilft. In Wahrheit aber sammelt der Mäuserich z.B. Wörter oder auch Sonnenstrahlen und Farben. In der kalten Zeit der Wintertage dann werden die materiellen Dinge nach und nach immer weiter aufgebraucht, bis die kleinen Mäuse alle frieren - innerlich. Doch da erinnern sie sich an Fredericks Vorräte und er erwärmt wieder die kleinen „Mäuse - Seelen". Die gesammelten Wörter des kleinen Dichters lauten (u.a.) etwa: „Wer streut die Schneeflocken? Wer schmilzt das Eis? Wer macht lautes Wetter? Wer macht es leis? Wer bringt den Glücksklee im Juli heran? Wer verdunkelt den Tag? Wer zündete die Mondlampe an?
Vier kleine Feldmäuse wie Du und ich wohnen im Himmel und denken an dich." (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für "Kinder" aller Größen !!, 13. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Frederick, Sonderausgabe (Broschiert)
Die kleine Maus Frederick hat mich schon als Kind begeistert und als Erwachsener ist es mir durchaus nicht peinlich immer noch fasziniert zu sein. Die Weisheit und Tiefe, die in diesem Buch steckt, ist für Kinder ganz unmittelbar erfahrbar, die Erwachsenen können ihren Intellekt bemühen, müssen sie aber nicht. Natürlich erinnert die Art der Grafik sehr an die 70er Jahre, aber auch heutige Ästheten werden noch die „klecksige", gelbe Sonne und die kugeligen Steine schätzen. Besonders für kleinere Kinder ist die einfache (und vereinfachende) Darstellung sehr schön, denn es fällt leicht zwischen den einzelnen Dingen zu differenzieren und einzelne Dinge und Gegenstände beim Namen zu nennen. An die süßen Mäuschen, mit ihren „Stöckchen- Beinchen" und Kulleraugen jedenfalls wird sich so manches kleines oder größeres Kind noch gut erinnern. Also: "große Kinder", tut den kleinen Kindern etwas Gutes und lest ihnen die Erlebnisse von Frederick vor. Dann macht ihr die Augen zu und fühlt, wie Frederick auch Euch warme Sonnenstrahlen in kalten Zeiten schickt! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Leidenschaft für die Phantasie, 4. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Frederick (Gebundene Ausgabe)
Ach, der Frederick! Leo Lionni hat ein wundervolles Buch geschaffen, einen Klassiker, dem sein Alter von über 40 Jahren wahrlich nicht anzusehen ist (Erstveröffentlichung 1967).

Genau diese Zeitlosigkeit zeichnet das Buch aus. Die künstlerische Qualität ist so perfekt, dass sie alle anspricht, Kinder und Erwachsene, Junge und Alte. Und das seit so langer Zeit.

Die Geschichte ist ein ewig gültiges Gleichnis für die Notwendigkeit der immatriellen Werte wie Hoffnung und Glaube, Träume und Phantasie, Geschichten und Erinnerungen, die dann wirklich durch das Leben und seine Krisen tragen können.
Und sie ist ein Gleichnis für die Bedeutung der verschiedenen Begabungen in einer Gemeinschaft, weil wir die Poeten genauso brauchen wie die Ökonomen, die Künstler genauso wie die Handwerker, die Märchenerzähler genauso wie die Bäcker, Frederick genauso wie die Meyers Universallexikon, Leo Lionni genauso wie Albert Einstein.
Und sie ist ein Gleichnis über die Würde der Außenseiter - ähnlich wie in Swimmy, dem andern Klassiker von Leo Lionni.

Leo Lionnis Lebensgeschichte mag die Tiefe und die Qualität des Buchs ausmachen:
Sein erstes Kinderbuch veröffentlichte er erst als reifer Mann mit 49 Jahren (Das kleine Blau und das kleine Gelb)! Zuvor führte ihn sein Lebensweg von Amsterdam noch als Kind in die USA, von dort zum Studium nach Italien, von dort musste er 1939 in die USA fliehen, weil er jüdischer Herkunft war, bevor er 1962 wieder nach Italien zog. Er war studierter Volkswirt, hatte über Diamantenhandel promoviert, hatte seit dem zehnten Lebensjahr wie besessen die alten Meister kopiert, wurde später selbst angesehener futuristischer Maler, war künstlerischer Leiter einiger Zeitschriften, schließlich sogar Art Director beim Fortune Magazine, New York. Bevor er alles aufgab, um für seine Kunst und von seiner Kunst zu leben. Frederick lässt grüßen ...

Wer da nicht weise wird! Und es ist auf jeder Seite zu sehen, dass Lionni ein erfahrener Künstler war, und nicht nur Illustrator.
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Frederick
Frederick von Leo Lionni (Gebundene Ausgabe - 21. November 2014)
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