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am 11. Juni 2014
Wie hier bereits erwähnt, erinnert das neue Buch “Digitale Dividende” des Kreativitätsforschers und Schulentwicklers Prof. Dr. Olaf-Axel Burow mit seinem Titel an den polemischen Bestseller “Digitale Demenz” von Manfred Spitzer.

Doch im Gegensatz zu Spitzer betont Burow bereits im Untertitel “Ein pädagogisches Update für mehr Lernfreude und Kreativität in der Schule” die erweiterten Möglichkeiten, die „Lernen in der Dimension 3.0“ den künftigen Generationen bietet.

Für ihn ist das Lernen der Zukunft eine Mischform aus den bewährten Elementen früherer Zugänge in Kombination mit der „Digitalen Dividende“, das heisst den Anwendungsformen, welche die Informations- und Kommunikationstechnologien, bieten.

Denn die neuen Medien, klug eingesetzt, befähigen Bildungsanbieter, unabhängig von Ort und Zeit, die besten Lehrpersonen und Lernmaterialien online zur Verfügung zu stellen. Und wenn Lernende und Studierende auch in die Produktion von Lernmaterialien einbezogen werden, ergibt sich ein vielfältig vernetztes Synergiefeld von Menschen und Gruppen mit all ihren Fähigkeiten.

Fazit: Ein inspirierendes und zeitgemässes Buch. Die im Buch gesammelten pädagogischen Analysen regen zum Nachdenken an. Die praktischen Hinweise helfen interessierten Lehrpersonen und Ausbildenden, ihre Lernangebote näher an die Zukunft zu führen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Februar 2014
Bin begeistert. Wegen des Titels hatte ich ursprünglich lediglich ein Update zum Thema IT- und Medienkompetenz erwartet und mich deshalb für das Buch interessiert. Ich bin positiv überrascht worden. Mir hat das runde Bild gefallen, in dem der Autor die gesamte pädagogische Diskussion pragmatisch auf einen zukunftskompatiblen Nenner bringt und im Kontext gesellschaftlicher Bewusstseinsentwicklung reflektiert. Was Burow schreibt ist visionär, wenn man es auf den gegenwärtigen schulischen Alltag und den Alltag überhaupt bezieht. Ich möchte es allerdings eher als einen Fahrplan betrachten und wünsche mir, dass dieses Buch viel gelesen wird und etwas in den Köpfen macht, dass zum Handeln führt. - Also, ultimativer Lesetipp ... übrigens nicht nur für Lehrer, Schulleitungen, Elternräte und alle die etwas mit dem Ergebnis von Pädagogik zu tun haben, auch für Manager, Führungskräfte und alle, denen eine positive gesellschaftliche Entwicklung am Herzen liegt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. August 2014
Die Beschreibung des Status-Quo an unseren Schulen mutet ziemlich düster an, das Buch bietet aber sehr viele Ansätze das momentane Phlegma zu überwinden. Die Vorschläge zu einer Pädagogik 3.0 sind äußerst innovativ und inspirierend.
Der Stern Abzug ist dem Schreibduktus des Autors geschuldet. Der Drang sich positionieren und sich von anderen Studien abheben zu müssen ist anscheinend in vielen wissenschaftlichen Publikationen momentan Usus, dem Lesefluss und der Freude an den vielen guten Ideen aber nicht zuträglich.
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am 11. Januar 2015
Als Gegner des deutschen Schulsystems habe ich bereits etliche Bücher zu diesem Thema gelesen und kenne mich auch sonst recht gut mit der Materie aus. Selbstverständlich habe ich mir auch bereits eine entsprechende eigene Meinung gebildet, die sich jedoch von literarischen Werken wie diesem beeinflussen lässt und immer mal wieder zu neuen Erkenntnissen kommt.

So sollte auch dieses Buch zu einer Lektüre für mich werden. Nicht zuletzt, weil bereits im Titel das Wort "digital" auftaucht und dies genau mein Ansatz ist, den ich bereits seit einigen Jahren praktiziere.
Doch genau dieses Wort kommt in diesem Buch viel zu kurz. Sicher wird es erwähnt und ihm werden auch viele Kapitel gewidmet, doch längst nicht genug, um den Titel zu rechtfertigen. Ich habe einige konkrete Ideen und Beispiele zur Umsetzung erwartet, wurde jedoch bitter enttäuscht, denn der Autor hält sich zwar mit bestehenden Beispielen keineswegs zurück, wiederholt diese jedoch immer wieder und bietet kaum eigene Ideen, die konkretisiert werden. Die Rede ist meist nur von bereits bestehenden Versuchen und Erkenntnissen. Hier hätte ich mir ein wenig mehr eigenen Einfallsreichtum seitens des Autors gewünscht.

Dies zieht sich auch über all die anderen Kapitel hinweg in denen nur allzu oft zu allgemein formuliert wird. Anfangs fand ich die Geschichten aus dem Leben des Autors und den damit verbundenen Erfahrungen noch sehr inspirierend und interessant, doch mit der Zeit werden sie immer wieder neu aufgegriffen, was das Buch recht langatmig erscheinen lässt. Auffällig ist dies vor allem gegen Ende, wenn man die Worte "Simplexity" und "Synergie" nicht mehr hören/lesen kann. So hatte ich ein ums andere Mal den Eindruck, ein Unterkapitel bereits gelesen zu haben, weil der Inhalt nichts Neues zutage förderte und gefüllt war mit denselben Beispielen.

Dieses Buch ist lesenswert. Für Leser, die sich bereits in diesem Bereich auskennen, ist es allerdings verzichtbar. Wer neu auf dem Gebiet ist, der erhält mit diesem Buch einen sehr guten Überblick über nahezu alle relevanten Themen und kann sich im Anschluss auf weitere Literatur und dergleichen einlassen. Beispiele und Verweise gibt der Autor genug.

Hat man jedoch schon einige Vorkenntnisse oder sucht nach Anregungen, um digitale Medien besser (oder überhaupt) in den Schulalltag zu integrieren, so ist man mit diesem Werk nicht gut bedient.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2014
Der Titel “Digitale Dividende” des neuesten Buchs von Prof. Dr. Olaf-Axel Burow erinnert an den bekannten Bestseller “Digitale Demenz” des Psychiaters Manfred Spitzer. Und das ist durchaus gewollt. Burow, Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Kassel, betont vor allem die Chancen von ICT für das Lernen im 21. Jahrhundert und nicht die Gefahren. Der Untertitel des Buchs “Ein pädagogisches Update für mehr Lernfreude und Kreativität in der Schule” widerspiegelt eine kritische Haltung Burows dem “alten” Schulsystem gegenüber, die sich durch das Buch zieht.

Burow unterscheidet drei Arten von Pädagogik:
- Pädagogik 1.0: Darunter versteht Burow “natürliches Lernen”, das Lernen aus eigenem Antrieb mit selbstgewähltem Lernziel.
- Pädagogik 2.0: Lehr/Lernprozesse in der traditionellen Schule.
- Pädagogik 3.0: Künftige Art der Lehr/Lernprozesse, die aus einer Mischung von Pädgogik 1.0, Pädagogik 2.0 und der digitalen Dividende, also neuen Möglichkeiten durch ICT zusammengesetzt ist.

Fazit: Alles in allem halte ich Burows Buch für sehr lesenswert und würde ihm eine ähnlich hohe Leserschaft wünschen wie Spitzers “Digitale Demenz”. Besonders die Analysen aus pädagogischer Sicht und die ganz konkreten Handlungstipps, wie Lehrpersonen und Schulleitende ihre Schule näher an Pädagogik 3.0 heranführen können, halte ich für sehr wertvoll. Ebenfalls schätze ich den breiten Blick von Burow, der Erkenntnisse und Aspekte verschiedenster Disziplinen einbezogen hat und nicht nur diejenigen seiner eigenen Fachdisziplin. Allerdings bleibt der Beschrieb, welche Möglichkeiten ICT für das Lernen bietet, etwas blass und es wäre förderlich gewesen, wenn er hierzu zusätzliche Expertise einbezogen hätte. Vielleicht auch deshalb lehnt sich Burows Vorstellung von Pädagogik 3.0 meiner Meinung etwas zu sehr an die Muster des traditionellen Schulsystems an.
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