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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer "Augenöffner"
Ich habe die Englische Version des Buches vor etwas über einem Jahr zum ersten Mal gelesen. Ein dreiviertel Jahr später habe ich es wieder gelesen.

Und ich bin kurz davor, es ein drittes Mal zu lesen.

Warum?

Weil es eines der Bücher ist, dass neue Gedanken anregt. Weil alte Paradigmen in Frage gestellt werden. Weil es nicht...
Veröffentlicht am 11. August 2010 von Martin Wermuth

versus
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hatte mehr erwartet...
Auf dieses Buch bin ich durch einen Artikel in einer Zeitschrift aufmerksam geworden. Da es zum "Wissenschaftsbuch des Jahres" (2005) gekürt wurde habe ich mir einiges davon erwartet.

Gleich vorneweg: Dieses Buch ersetzt in keinster Weise die Fachliteratur und ist für berufliche oder weiterbildende Zwecke kaum geeignet.

In kurzen Kapiteln...
Veröffentlicht am 4. März 2012 von Katharina


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hatte mehr erwartet..., 4. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Von Menschen und Ratten: Die berühmten Experimente der Psychologie (Beltz Taschenbuch) (Taschenbuch)
Auf dieses Buch bin ich durch einen Artikel in einer Zeitschrift aufmerksam geworden. Da es zum "Wissenschaftsbuch des Jahres" (2005) gekürt wurde habe ich mir einiges davon erwartet.

Gleich vorneweg: Dieses Buch ersetzt in keinster Weise die Fachliteratur und ist für berufliche oder weiterbildende Zwecke kaum geeignet.

In kurzen Kapiteln beschreibt die Autorin mehrere Wissenschafter ("Psychologen") und ihre Experimente. Einige davon sind nachvollziehbar, andere schockierend.

+ man bekommt schnell einen guten Überblick
+ angenehm zu lesen (im Vergleich zur Fachliteratur)
+ lesenswert für jemanden, der sich für Psychologie interessiert, sonst aber nicht viel damit zu tun hat

- in meinen Augen nicht authentisch
- zu viele Rechtschreib-/ Grammatik-/ Übersetzungsfehler
- zu viele "privaten Geschichten" der Autorin
- der Titel ist etwas irreführend (in den meisten beschriebenen Experimenten kommen keine Ratten vor)

+/- (je nach sichtweise) Qualität des Einbandes

Das Buch ist an sich ziemlich angenehm zu lesen, man stolpert nicht über schwierige Konstruktionen oder Fachtermini. Es liest sich, wie bereits gesagt "wie ein Roman". Ob es wirklich ein Sachbuch ist, wage ich jedoch in Frage zu stellen.
Für jemanden, der sich einfach für Psychologiue interessiert und mal etwas dazu lesen möchte, sicher keine schlechte Wahl. Allerdings würde ich das Buch nicht für solche Leute empfehlen, die sich wirklich für Psychologie interessieren und schon einiges an Büchern kennen. Das Buch hat nämlich keinen besonderen Tiefgang.

Für jemanden, der sich beruflich mit der Psychologie auseinandersetzen mag/ muss, so wie ich (Ausbildung im sozialen Bereich) ist es eher nicht zu empfehlen. Man bekommt zwar ein paar Eindrücke, sammelt aber nicht wirklich Wissen. Man hat dann eben schonmal von manchen Experimenten "gehört" (oder gelesen).

Die ersten Kapitel waren meiner Meinung nach sehr interessant, dort wurde z.B. ein Verhaltensexperiment über Gehorsam vorgestellt. Dies war jedoch auch das Einzige an den vorgestellten Experimenten, das ich noch halbwegs auf mich selber beziehen oder über das Experiment und meinen Standpunkt nachdenken konnte.
Andere beschriebene "Experimente" hatten für mich wenig Bezug zu meinem Leben. In einem Kapitel ging es z.B. um einen "Forscher" (den Begriff Arzt möchte ich hier wirklich nicht benutzen!!!) der psychisch gestörte Menschen bei vollem Bewusstsein am Hirn "operierte" und dabei wahllos Gewebe zu zerstören. Einige der Patienten wurden so wohl tatsächlich von ihren Leiden (Epilepsie z.B.) befreit.

Teilweise wirkte das Buch auf mich nicht authentisch. Die Autorin hat angeblich mit vielen Versuchsteilnehmern/ Forschern oder aber deren Verwandten etc. persönlich gesprochen. Einige dieser Berichte sind sehr interessant, andere lassen bei mir Zweifel daran aufkommen, ob diese Gespräche wirklich stattgefunden haben. An einigen Stellen widerspricht sich die Autorin auffällig, was die Sache für mich noch unglaubwürdiger macht. Natürlich könnten das auch Übersetzungsfehler sein (die Übersetzung ist nämlich auch nicht so gut), aber das macht es für mich einfach unglaubwürdig.
Angeblich fand Lauren Slater Leute, die sich seit Jahren von der Öffentlichkeit und Journalisten abgekapselt haben und diese waren dann (laut ihren Berichten) auch alle sofort bereit, mit ihr zu sprechen...

An anderen Stellen kam Lauren Slater dann wieder auf Dinge aus ihrem Leben (?) zu sprechen, die mich als Leser in diesem Zusammenhang gar nicht interessieren, wie z.B. ihre kleine Tochter oder die Tatsache, dass sie für sich und besagte Tochter Atemmasken gekauft hat, da sie nach dem 11. September Angst vor neuen Anschlägen hatte etc.
In diesem Zusammenhang berichtet Slater aber auch von einem "Selbtversuch", den sie angeblich selber durchgeführt hat. So ging sie in verschiedene Krankenhäuser und tat so, als hätte sie psychische Probleme, um zu beobachten, ob und wie sie behandelt wurde. Leider kam sie auch hier zu keinem richtigen Ergebnis, das sie dem Leser mitteilt.

Generell darf man von diesem Buch kein Fazit oder ähnliches erwarten. Slater schildert lediglich was in den jeweiligen Experimenten passiert ist, schreibt ein bisschen drumrum, vielleicht auch noch ihre Meinung. das wars. Keine Beurteilung, kein Bezug auf die heutige (klinische) Psychologie. Nicht mal einen These oder einen Apell an den Leser, sich selber mit dem Thema zu beschäftigen. Kapitel beendet, neues beginnt. Punkt.

Darüber hinaus ist das Buch eher schlecht übersetzt und man findet (zumindest in meiner Ausgabe, 2. Auflage aus 2010) viele Grammatikfehler und ab und an auch Rechtschreibfehler. Es sind auch einige Logikfehler drin, aber ob die von der Autorin selbst oder der Überstzung stammen kann ich nicht beurteilen.

Zu guter Letzt noch die Optik:
Das Buch sieht erstmal sehr ansprechend aus, und es ist in guter Qualität und scharf gedruckt. Mir persönlich gefällt das Material nicht so gut. Es ist so ein glänzendes Cover. Sieht zwar sehr edel aus, ist aber sehr schnell nicht mehr so schön. Man sieht fast jeden Fingerabdruck und es zerkratzt ziemlich schnell. Vielleicht wäre so ein ganz normaler, matter Taschenbucheinband sinnvoller gewesen

Fazit: Je nachdem was man erwartet mag es ein gutes Buch sein. Man darf nur nicht zu viel Tiefgang oder Bildug erwarten. Es eretzt gerade in der Ausbildung keine Fachliteratur!!! Für Einsteiger die sich nur so dafür interessieren sicherlich nicht schlecht, aber in meinen Augen ist es kein Sachbuch über Psychologie!
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer "Augenöffner", 11. August 2010
Von 
Martin Wermuth (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Von Menschen und Ratten: Die berühmten Experimente der Psychologie (Beltz Taschenbuch) (Taschenbuch)
Ich habe die Englische Version des Buches vor etwas über einem Jahr zum ersten Mal gelesen. Ein dreiviertel Jahr später habe ich es wieder gelesen.

Und ich bin kurz davor, es ein drittes Mal zu lesen.

Warum?

Weil es eines der Bücher ist, dass neue Gedanken anregt. Weil alte Paradigmen in Frage gestellt werden. Weil es nicht dem "Mainstream" entspricht. Weil es spannend und gut zu lesen ist. Weil die Tragweite und die Implikationen vieler beschriebener Experimente schlicht und ergreifend noch nicht begriffen wurde. Weil es einen unglaublichen Schatz an neuen Möglichkeiten eröffnet.

Es gibt unglaublichen Einblick in Teils verlorene, Teils unterdrückte Erkenntnisse aus der Psychologie, die vom Großteil der Menschheit ignoriert oder als unseriös betrachtet werden.

Siehe Bruce Alexanders "Rattenpark-Experimente". Er war ein junger Wissenschaftler, der sah, wie Ratten in winzigen Käfigen abhängig gemacht wurden von Morphium. Immer und immer wieder konnten Wissenschaftler die körperliche und seelische Abhängigkeit in diesem setup bestätigen...

Bruce Alexander allerdings sah die Käfige und die Konditionen in denen die Ratten lebten und dachte sich: Wenn ich in so einem überfüllten, verdreckten Käfig leben müsste, würde ich auch alles tun wollen, um bloß so high wie möglich zu werden.

Also baute er seinen "Rat-park", ein Paradis für Ratten, mit Spielgelegenheiten, genug Auslauf, Futter, Sex ... also fast alles was das Rattenherz begeheren konnte. Und er setzte dort körperlich abhängig gemachte Ratten aus und stellte sie vor die Wahl Morphiumdurchsetztes, mit Zucker gesüßtes Wasser und normales Wasser zu trinken. Die Resultate und Implikationen werde ich hier nicht verraten. Nur soviel: Sie sind erstaunlich, unerhört, aufregend und passen beim besten nicht in unser gängiges Weltbild!

Aus Interesse habe ich dann weiter über die Arbeiten der verschiedenen beschriebenen Professoren und Authoren gelesen und mich auch zum Teil in ihre Originalstudien eingelesen.

Nur soviel dazu: Ein unglaublicher Horizont an neuen Möglichkeiten und Hoffnungen, neuen Denkansätzen und Strategien eröffnet sich langsam. Alle die Interesse an Platos Höhlengleichnis haben und die raus ins Licht streben werden dieses Buch lieben.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Psyche des Menschen zusammengefasst in 10 Kapiteln, 1. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Von Menschen und Ratten: Die berühmten Experimente der Psychologie (Beltz Taschenbuch) (Taschenbuch)
Lauren Slater beschreibt nicht nur die zehn bedeutendsten Experimente des 20. Jahrhunderts, sondern auch deren Entstehung, von der funkensprühenden Idee, den Stolpersteinen, den Fehlern bis zu den Schlagzeilen und Nachbeben. Sie werden hier alles finden, nur keine Protagonisten in weißen Kitteln und Stethoskopen, diese Klischees werden nicht bedient, zum Glück!

Das Geheimnis der Psyche wird auf sehr persönliche Weise gelüftet. Im Vordergrund steht nicht nur das Experiment an sich, sondern auch der Wissenschaftler und sein Privatleben. Lauren Slater urteilt nicht über die Experimente, sie wägt Pro und Contra ab, gibt Denkanstöße und öffnet Sichtweisen die uns durch das Buch geleiten, wie ein Busfahrplan einer fremden Großstadt ' die Richtung bestimmen wir selbst.

Zuerst glauben wir uns in einer verschrobenen Romanwelt, um dann festzustellen, dass wir ein Sachbuch in den Händen halten, das alles wahr ist was hier geschrieben steht. Plötzlich erfahren wir wie unheimlich manipulierbar und teilnahmslos wir sein können.

Ein brillant recherchiertes Buch, spannend wie ein Krimi.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es war in den Tagen des August, die Rosen erblühten im Garten, 17. Juli 2013
Von 
Sauvageot (heide) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Von Menschen und Ratten: Die berühmten Experimente der Psychologie (Beltz Taschenbuch) (Taschenbuch)
Ich habe nicht den blassesten Schimmer, wie es möglich ist, dieses Buch nicht mit Schwung in die Tonne zu kloppen. Keine Seite vergeht, ohne dass Frau Slater (die allenfalls mit leicht unterdurchschnittlichen literarischen Talent ausgestattet ist) uns im poesiealbumstil an ihren stinknormalen und todlangweiligen Alltagseindrücken teilhaben lässt. Es wimmelt von blassrosa Kirschbäumen, die irgendwann mal sonstwo blühten, Käfigen, die nach Angst, Kälte und Verzweiflung riechen (ohne Witz), starken Männerarmen, die sie zupackend und zärtlich zugleich zu berühren wissen und all das hat selbstverständlich nichts mit den Experimenten zu tun, deretwegen man sich das Buch eigentlich gekauft hat.
Wenn in den offiziellen Rezensionen von `ein Buch, das sich wie ein Roman liest` die Rede ist, so sollte man fairerweise ergänzen:`...wie ein Roman liest, vor dem uns Gott oder die Lektoren hätten beschützen sollen`.
Von den über dreihundert Seiten sind mindestens zweihundertfünfzig vollkommen überflüssig. Frau Slater ist laut Klappentext promovierte Psychologin, was ich gar nicht bestreiten will. Die Ausführungen von Frau Slater zu den Experimenten lesen sich aber, als ob eine x-beliebige Frau, die Freude daran hat, andere an ihrem spektakulär tiefen Einfühlungsvermögen (gepaart mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein) teilhaben zu lassen, auf sehr überschaubaren Niveau laut rummurmelt. Mit Wissenschaft haben die Beobachtungen von Frau Slater so viel zu tun, wie die Ratschläge einer Astrologin auf Tele 5, die Kontakt zum Erzengel Gabriel herstellt. Ständig interpretiert Frau Slater nach Lust und Laune irgendwelches Zeugs in ihre Gesprächspartner: Augen schauen 'irgendwie ängstlich zwischen den ovalen Brillengläsern hervor`, die Sprache ihres Gegenüber hat `etwas leicht verstörendes und doch berührend zwanghaftes` und so weiter. Kein Stern am Himmel darf einfach nur leuchten, nein, er muss traurig warnend einem blinkelnd zulächeln (oder so ähnlich). Vermutlich hat Frau Slater mal an einem Fernkurs `kreatives Schreiben` teilgenommen.
Auf dem Cover wird damit geworben, dass das Buch die Auszeichnung `Wissenschaftsbuch des Jahres 2005 bdw` verliehen bekommen hat. Tatsächlich haben mir nicht die im Buch beschriebenen Experimente am meisten Kopfzerbrechen bereitet, sondern die Frage, wie ein solcher Schund einen Preis bekommen konnte. Hier meine verzweifelten Εrklärungsversuche: es war das einzige Buch, das in dieser Kategorie in diesem Jahr veröffentlicht wurde und es ist bei Todesstrafe untersagt, den Preis nicht zu vergeben oder `bdw` ist die Abkürzung für: bedauerlicherweise.

Wer Spass an Substantiven und Verben hat, die durch sinnlose Adjektive ergänzt werden darf bedenkenlos zugreifen. Alle anderen nicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen macht Lust auf mehr, 4. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Von Menschen und Ratten: Die berühmten Experimente der Psychologie (Beltz Taschenbuch) (Taschenbuch)
Es werden nicht die üblichen Verdächtigen der Psychologie (wie Pawlow, Freud, Maslow, Zimbardo etc.) dargestellt, sondern ein paar "unverbrauchte" Spitzenkräfte der Wissenschaft, ihre Geschichte, ihre Methoden, ihre Ergebnisse.
Slater schafft es, sehr anschaulich auch Laien einen tieferen Einblick in das Gebiet der Psychologie zu geben, wobei sie die Themen und Ergebnisse auch hinterfragt und deren Zweifler nicht zu kurz kommen lässt.
Sie setzt ihren Fokus vor allem auf die Menschen, die Charaktere hinter den Forschungen und deren Entwicklung vor, während und nach den Experimenten.
Dadurch und durch ihren sehr flüssigen und bildhaften Schreibstil ist das Buch ein absolutes Highlight.

Jedem Freund und Liebhaber der Psychologie kann ich dieses Werk nur wärmstens empfehlen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trockene Themen lebendig gemacht, 26. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Von Menschen und Ratten: Die berühmten Experimente der Psychologie (Beltz Taschenbuch) (Taschenbuch)
Danach habe ich lange gesucht: Trockene Themen lebendig gemacht ! Anstelle von wissenschaftlichen Zahlenreihen werden entscheidende Versuche fast in Romanmanier erzählt. Sehr interessantes und schnell lesbares Buch. Die Autorin geht auch auf die Psyche des Versuchsleiters ein - das macht es um so interessanter. Durch mutige, persönliche Recherchen, bekommen die wissenschaftlichen Versuche ein menschliches Gesicht. Sehr empfehlenswert !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dieses Buch ist kein Experiment, 9. Juli 2011
Von 
Steffen R. - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Von Menschen und Ratten: Die berühmten Experimente der Psychologie (Beltz Taschenbuch) (Taschenbuch)
Seit Wilhelm Wundt die Psychologie Ende der 1880er-Jahre als eigenständige empirische Wissenschaft vom Erleben und Verhalten von Menschen (und Tieren) etablierte, hat sich ein disparates Wissens- und Forschungsgebiet herausgebildet, das von der Beschreibung einer Synapse bis zur Beschreibung gruppenpsychologischer Phänomene reicht. So Vielseitig die Psychologie ist, so spannend sind ihre Experimente. Das ist die Geschichte dieses im lockeren Plauderton geschriebenen Sachbuches.

Spannend ist etwa das auf Elizabeth Loftus zurückgehende false-memory-syndrom, dass als Basis etwa für den Film inception diente. Experimentell konnten Konfabulationen (Produktion objektiv falscher Aussagen oder 'Geschichten') von mindestens 25 Prozent bis teilweise 50 Prozent der Versuchsteilnehmer ausgelöst werden. Danach entwickeln Menschen falsche oder Pseudoerinnerungen über Ereignisse, die so nie stattgefunden haben. Faszinierend, ist es doch möglich, bei Menschen dauerhaft falsche Erinnerungen auszulösen.

Dieses leicht verständliche und durch Anekdoten unterhaltsam geschriebene Sachbuch ist auch für Laien unbedingt lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr inspirierendes und kurzweiliges Buch, 24. Januar 2012
Von 
Klaus Roth "Inception - Gebrachsanleitung (EM... (erscheint am 28. Februar 2015) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Von Menschen und Ratten: Die berühmten Experimente der Psychologie (Beltz Taschenbuch) (Taschenbuch)
Im Rahmen meines Studiums habe ich die Tendenz, mich in meiner Freizeit auf solche Bücher zu beschränken, die mich weiter bringen, jedoch dennoch nicht zu wissenschaftlich und anstrengend zu lesen sind. Viele Bücher dieser Art kann ich leider nicht nennen, wenn mich jemand danach fragen würde. Die Autorin Laurin Slater gibt in der Einleitung vor, das Ziel gehabt zu haben, zehn Experimente aus dem Bereich Psychologie anschaulich darzustellen, da dies in der fachlichen Darlegung von Experimenten oftmals nicht von Natur aus der Fall ist.

Dieses Vorhaben gelingt ihr mit ihrem Buch "Von Menschen und Ratten" mit Bravour. Jedem Experiment geht eine Darstellung des historischen Kontext, der damaligen Bedeutung des Experiments und eine kurze Darstellung der Durchführer voran. Anschließend wird jeweils über die Reaktionen aus der Fachwelt referiert. Daneben finden sich auch überall die eigenen Ansichten und Assoziationen der Autorin Lauren Slater, die als Psychologin tätig ist.

So finden sich im Buch Experimente, die psychologie-interessierten Lesern zum größten Teil bekannt sein dürften, in einem sehr viel umfangreicheren Licht ausgeleuchtet. So war mir etwa das Rosenhan-Experiment bereits bekannt (Es findet sich unter dem Titel "Gesund in kranker Umgebung" auch im Sammelband "Die erfundene Wirklichkeit" von Paul Watzlawick). Im vorliegenden Buch "Von Menschen und Ratten" werden jedoch viel deutlicher und umfangreicher die heutigen und früheren Reaktionen auf das Experiment von Rosenhan dargestellt.

Ein sehr empfehlenswertes Buch!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlung, 23. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Von Menschen und Ratten: Die berühmten Experimente der Psychologie (Beltz Taschenbuch) (Taschenbuch)
Sehr interessante Experimente! Die Schriftstellerin schreibt sehr gut, verständlich und nicht zu fach lastig, man kann gar nicht aufhören. Man erfährt auch einiges über die Psychologen und das für und wieder der Experimente. Wer sich für Psychologie interessiert dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Roman, der aufgebaut ist wie ein psych. Sachbuch, 5. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Von Menschen und Ratten: Die berühmten Experimente der Psychologie (Beltz Taschenbuch) (Taschenbuch)
Kritik:
1. Schreibstil
2. Inhalt

Auf dem Buchrücken steht ein Zitat aus "Die Welt": "Ein psychologisches Sachbuch, das sich wie ein Roman liest." Das halte ich für mehr als daneben. Es ist vielmehr ein Roman, der psychologische Sachthemen behandelt - es bleibt dennoch ein Roman!

1.: Je nach dem was man lesen möchte ist dieses Buch vielleicht ein nettes Buch. Ich stelle mir die Mitte 40 Hausfrau vor, die irgendwie Interesse an psychologischen Themen hat und sich vielleicht noch für Esoterik und Astrologie interessiert. Für diese Menschen ist das Buch richtig!
Für jemanden der eine sachorientierte Auflistung der großen psychologischen Experimente des vorigen Jahrhunderts erwartet wird enttäuscht! Da liest man irgendwelche Gedankengänge der Autorin, wie sie sich B. F. Skinner vorstellt, als sie vor einem Stück Schokolade steht oder wie sie sich den Tag vorstellt als Stanley Milgram sein Experiment zu Gehorsam durchgeführt hatte. Das gesamte Buch behandelt lediglich die Wahrnehmungen der Autorin bzgl. der durchgeführten Studien und Experimente und das wird zum Teil sehr persönlich! Ein Beispiel: "[Mein Mann] hat eine sanfte Stimme und eine noch sanftere Art, einen zu berühren." Frau Slater, im Ernst: Wenn ich mich dafür interessiere wie Ihr Mann sie anfasst, treffen wir uns mal zum Plausch und Sie erzählen mir das mal in Ruhe bei nem Käffchen und nicht in einem Buch über psychologische Experimente!

2. Es fehlt schlichtweg eine Menge Experimente!
Das Buch umfasst folgende Experimente / Untersuchungen:
- Überblick über Skinners Methode ("Skinner-Box")
- Milgrams Experiment zum Gehorsam
- Experimente zu psych. Diagnosen
- Experimente zu prosizalen Verhalten
- Theorie von L. Festinger
- Studien zur Bindung von Harlow
- Studien von Loftus über implementierte Erinnerungen
- Kandels Studien zur Habituation mit der Aplysia

Man liest NICHTS (oder nur am Rande...) über:
- Studie zum Modelllernen nach Bandura ("Bobo-Doll")
- Ferienlagerstudie zur sozialen Identität von Sherif
- Studie zur Gruppenkonfirmität von S. Asch ("Asch-Paradigma")
- Zimbardo und sein Gefägnis-Experiment
- Studie von Markus & Kitayama (der meistzitierte Artikel in der Psychologie!)
- Watson und sein berühmt-berüchtigtes Experiment zur (klassischen) Konditionierung mit dem "kleinen Albert"
Das sind nur die, die mir spontan eingefallen sind, die definitiv fehlen!
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Von Menschen und Ratten: Die berühmten Experimente der Psychologie (Beltz Taschenbuch)
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