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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellente, breit gefächerte Einführung
Stimmt es, dass die Menschen vom Krieg begeistert waren? Warum meinten die Deutschen, von böswilligen Nachbarn umzingelt zu sein? Warum wurde ab 1912 immer stärker aufgerüstet? Wie sind die Kriegsgefangenen behandelt worden? Wie hoch waren die Reparationen? Haben die Nazis vom Ersten Weltkrieg profitiert?

Gerd Krumeich, einer der führenden...
Vor 13 Monaten von Tobias Tancredi veröffentlicht

versus
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Zufall, dass manche Fragen fehlen
Während wichtige Protagonisten des Historikerstreits sich in Schweigen hüllen, verteidigt Gerd Krumeich wacker den durch Clark ins Wanken geratenen Konsens der deutschen Hauptschuld am 1. Weltkrieg.

Geschichtspolitisch motiviert fallen desshalb wichtige Fragen unter den Tisch, die man in dem Buch vergeblich sucht:
Wer steckte hinter dem Attentat...
Vor 8 Monaten von Heinz F. veröffentlicht


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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellente, breit gefächerte Einführung, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die 101 wichtigsten Fragen - Der Erste Weltkrieg (Taschenbuch)
Stimmt es, dass die Menschen vom Krieg begeistert waren? Warum meinten die Deutschen, von böswilligen Nachbarn umzingelt zu sein? Warum wurde ab 1912 immer stärker aufgerüstet? Wie sind die Kriegsgefangenen behandelt worden? Wie hoch waren die Reparationen? Haben die Nazis vom Ersten Weltkrieg profitiert?

Gerd Krumeich, einer der führenden Experten zum Thema WK I, gibt ebenso knappe wie anschauliche Antworten auf diese und weitere Fragen. Viele Begriffe werden erklärt, die heute nicht mehr jedem geläufig sind. Was war der Steckrübenwinter? Eine Feuerwalze? Ein Sturmbataillon?

Diese Neuerscheinung ist, wie alle Bände der Reihe, sehr übersichtlich und nicht aufbauend strukturiert. Jeder der 101 Artikel ist nur ein bis zwei Seiten lang, in sich abgeschlossen und daher einzeln lesbar. Die kleinen Portionen bieten eine leichte Kost und können in beliebiger Reihenfolge ausgewählt und kombiniert werden. Fachbegriffe werden sparsam verwendet oder erklärt. Auf eine Chronologie und ein Stichwortregister wurde leider verzichtet.

Im heurigen Gedenkjahr 2014 stapeln sich in den Buchhandlungen die Neuerscheinungen in einer frappierenden Menge. Das unerwartet große Angebot macht die Auswahl nicht leichter. Wer sich (noch) keinen dicken Wälzer zulegen möchte, wer einen allgemein verständlichen, leichten Einstieg in ein riesiges und kontroverses Thema sucht, ist mit diesem flüssig lesbaren, 150-Seiten-Taschenbuch bestens bedient.

Das Werk ist trotz seiner Kürze thematisch breit gefächert und enthält eine hohe Dichte an Daten und Fakten. Der Autor schickt Streiflichter nicht nur auf den historisch-politischen Ablauf des Krieges. Auch militärisch-technische (Artillerie, Minenkrieg, Tanks, U-Boote uam.) wirtschaftliche (Rüstungsproduktion, Inflation, Notgeld, Reparationen uam.) und sozialgeschichtliche (Frauen, Kinder, Propaganda, Pazifismus uam.) Themen werden angerissen. Wie gewohnt, beeindruckt Krumeich mit einer stilsicheren Durchflechtung von nüchterner Deskription mit psychohistorischen und mentalitätsgeschichtlichen Analysen.

Freilich ist Geschichtsschreibung immer zugleich Geschichtsdeutung. Wie es sich meiner Ansicht nach für einen Historiker gehört, bezieht Krumeich klare Positionen und macht sich angreifbar. Als Beispiel ein Zitat über den oft beschriebenen Realitätsverlust von Wilhelm II (S.54f): Er redete wenig und handelte kaum...Noch im Oktober 1918 war er der Auffassung, dass der Krieg gewonnen werden könnte. Er sah auch keinen Grund zum Rücktritt, als die Revolution ausbrach...Der Volksheld Hindenburg fungierte als Ersatz-Kaiser.

In der Beurteilung der Julikrise geht Krumeich bekanntermaßen auf Distanz zu den Thesen von Christopher Clark. Auch John Röhl, Annika Mombauer und Jörn Leonhard widersprechen dem in Cambridge lehrenden australischen Historiker und Bestsellerautor. Clark hat einen neuerlichen, erstaunlich emotional geführten Disput ausgelöst, und wird derzeit mit kollektiver Begeisterung gefeiert, - allerdings nur in Deutschland. Natürlich ist Krumeich kein Fischerianer, wie es ihm im Zuge der jetzigen Meinungs-Polarisierung öfters unterstellt wurde. Er vertritt in der Debatte um die Verteilung der Verantwortung für den Ausbruch des Krieges (früher 'Kriegsschulddebatte') eine meiner Ansicht nach mittlere, gemäßigte Position.

=> Resümee über 'Der Erste Weltkrieg - die 101 wichtigsten Fragen': Ein konzeptuell gelungenes, hochinformatives Publikumswerk. Empfehlenswert > für historisch interessierte Einsteiger, > für Studierende als zusätzliche Begleit-Literatur, > sowie für alle, die nach der Lektüre von Christopher Clark noch andere aktuelle Meinungen hören wollen.

Noch eine Empfehlung (1): Für eine größere Vielfalt der Perspektiven in Zeiten des Schlafwandler-Hypes empfehle ich das ebenfalls aktuelle, ebenfalls ausgezeichnete kleine Buch über die Julikrise von Annika Mombauer. Es nimmt nur die für den Kriegsausbruch entscheidenden Wochen von Ende Juni bis Anfang August 1914 in den Fokus.

Noch eine Empfehlung (2): Wem die schmalen Kompendien nicht genügen, wer ein akkurates akademisches Lese- und Nachschlagewerk bevorzugt, kann sich auf die im Juli 2014 erscheinende, über tausend Seiten starke Neuauflage der Enzyklopädie Erster Weltkrieg freuen. Das von über hundert Autoren verfasste, gründlich überarbeitete Standardwerk (herausgegeben vom eingespielten Team Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich und Irina Renz) erwarte ich schon mit Spannung.
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5.0 von 5 Sternen Guter Einstieg zum Thema, 29. Juni 2014
Von 
Honeybal Lektor (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die 101 wichtigsten Fragen - Der Erste Weltkrieg (Taschenbuch)
Gerd Krumeichs Buch bietet mit seinen 101 Fragen und den dazugehörigen Antworten einen guten Einstieg zum Thema Erster Weltkrieg für alle Interessierten, die noch über wenig Vorwissen zu diesem Thema verfügen. Seine Fragen decken ein breites Spektrum an politischen, wirtschaftlichen, militärischen und gesellschaflichen Einflussfaktoren ab und die Antworten sind fundiert und mit belastbaren Daten und Fakten angereichert. Darin kann das Buch wirklich überzeugen.
Wer schon tiefer mit der Thematik vertraut ist, wird in diesem Buch wenig bis nichts Neues finden können, aber das war und ist wohl nicht Zielsetzung dieser Publikation. Es soll und kann interessierten Einsteigern schnell und kompakt das nötige Basiswissen zum Thema verschaffen und diese Aufgabe erfüllt das Buch sehr gut.
Vielleicht animiert sogar der ansprechende Fragen-Antwort-Stil und der knappe Umfang dieses Buches sogar mehr Leser dazu, sich mit der Thematik zumindest mal in den Grundzügen zu beschäftigen, als umfassendere Monographien?! Eine Beschäftigung mit dem Ersten Weltkrieg ist meiner Meinung nach auch im Hinblick auf den späteren Geschichtsverlauf sehr wichtig und wenn das Buch dazu einen Beitrag leisten könnte, wäre dies nur zu begrüßen.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Zufall, dass manche Fragen fehlen, 16. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die 101 wichtigsten Fragen - Der Erste Weltkrieg (Taschenbuch)
Während wichtige Protagonisten des Historikerstreits sich in Schweigen hüllen, verteidigt Gerd Krumeich wacker den durch Clark ins Wanken geratenen Konsens der deutschen Hauptschuld am 1. Weltkrieg.

Geschichtspolitisch motiviert fallen desshalb wichtige Fragen unter den Tisch, die man in dem Buch vergeblich sucht:
Wer steckte hinter dem Attentat von Sarajewo?
Was wusste die serbische Regierung?
Warum widersetzte sich Sasonow so hartnäckig der von Österreich-Ungarn geforderten Untersuchung des Attentats? Ahnte er die Verstrickung des serbischen Militärgeheimdienstes und die Mitwisserschaft der Regierung in Belgrad?
... um nur einige zu nennen.

Wenn im Zusammenhang mit dem WK1 solche Themen vermieden werden, ist dies ungefähr so, als wenn man im Zusammenhang mit den Attentaten des 11. Septembers folgende Fragen bei einem Sachbuch für unrelevant hält:
Wer war Bin Laden? Hamburger Zelle? Welche Rolle spielen die Saudis? Was wussten oder ahnten die Taliban?

2 Sterne, da eigentlich alle Fragen so rund geschliffen beantwortet werden, dass an der initiierenden Verantwortung DE für den Ausbruch und Verlauf des Krieges keine Zweifel bestehen. Aktuelle Tendenzen der Forschung hin zu einer universalgeschichtlichen Perspektive werden zu wenig berücksichtigt. Für den Geschichte-LK aber in jedem Fall zu empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Sehr informativer Überblick!, 15. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Basis-Information zum zum Ersten Weltkrieg in jedem Falle zu empfehlen. Der Leser fühlt sich zunächst zwar nicht so ganz ernst genommen, da die Fragen meist betont "naiv" gestellt werden ("Wieso verbündeten sich Staaten ..?","Was heißt eigentlich 'Weltkrieg'?" etc etc). Die Antworten sind allerdings deutlich besser als es die Fragestellungen vermuten lassen und hinterlassen beim Leser manchen Aha-Effekt. Positiv ist auch zu vermerken, dass Prof Krumeich, anders noch als in älteren Fernseh/Video-Dokumentation zum Ersten Weltkrieg, bei denen er als "Experte" mitwirkte, diesmal einen eher neutralen Ton anschlägt und sich nicht durchgängig in Anklagen gegen das Kaiserreich ergeht und auch die Positionen der Alliierten kritisch beleuchtet.
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4.0 von 5 Sternen Das etwas andere Buch, 30. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das buch in Form von Fragen zu konzipieren ist interessant, gefällt oder gefällt nicht - das ist reine Geschmackssache. Mir gefällt's weniger, deshalb 1 Punkt minus.
Der Inhalt ist allemal wert gelesen zu werden. Als einzigs Hauptwerk in der Sammlung kann ich es nicht empfehlen, da die Themen sehr umschrieben und auf jene Fragen beschränkt sind die gestellt werden. Als Ergänzung zu anderen Werken zum 1. WK ist es absolut empfehlenswert, da somancher Aspekt sehr detailliert beschrieben wird.
Besonders wertvoll ist die Angabe von weiterer Literatur die zum Teil vernichtet oder vergessen worden ist. Da gibt es sehr interessantes nachzugraben!!
Für Detailinteressierte unbedingt empfehlenswert!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Buch, 12. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die 101 wichtigsten Fragen - Der Erste Weltkrieg (Taschenbuch)
Genau das Richtige für jeden der sich, aufgrund des 100 jährigen Jubiläums oder eines anderen Interesses, über den Ersten Weltkrieg informieren möchte. Das Buch befasst die grundlegenden Fragen und diese werden sehr gut dem Leser näher und verständlich gemacht. Dieses Buch veröffentlichte ein sehr bekannter Autor, in diesem Bereich, der ein Teil seines Wissen in diesem Buch darlegt und das Buch profitiert genau durch Gerd Krumreichs Wissen über den Ersten Weltkrieg. Daumen nach oben.
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1 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urfragen des 20ten Jahrhunderts, 19. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die 101 wichtigsten Fragen - Der Erste Weltkrieg (Taschenbuch)
Endlich mal ein Buch das Fragen stellt, zum Ur-Übel des 20ten Jahrhunderts dem Ersten Weltkrieg, der für das Ganze Jahrhundert entscheidend ist !!!!!

Superschnell verschickt, sehr gerne wieder !!!!
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Die 101 wichtigsten Fragen - Der Erste Weltkrieg
Die 101 wichtigsten Fragen - Der Erste Weltkrieg von Gerd Krumeich (Taschenbuch - 29. Januar 2015)
EUR 10,95
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