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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen52
4,4 von 5 Sternen
Format: TaschenbuchÄndern
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am 4. Juni 2014
Hilal Sezgin findet in diesem Buch über Tierethik die perfekte Mischung zwischen guter Lesbarkeit und philosophischem Anspruch! Untermauert wird ihre Argumentation durch anschauliche Beispiele, die jeder nachvollziehen kann.
Perfekt für Neulinge im Themenbereich Tierrechte und Tierethik aber auch für alte Hasen mega interessant.

Kann ich auf jedenfall weiterempfehlen, da es den Wissenshorizont erweitert und sein Geld wert ist. Auch gut als Geschenk oder zum weiter verleihen =)
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am 3. März 2014
Insgesamt ein Superbuch. Vorausgesetzt Sie sind ein Denker und Philosph, kennen sich aus in dem was das andere Größen im Laufe der Jahrhunderte gedacht haben. Trotz aller Tiefschürferei - wo die Autorin Recht hat, hat sie recht. Die Zukunft in die wir alle - alle die an eine bessere Welt glaluben - gehen wollen, kann nur eine sein, in der jede Art der Schöpfung, jede Art des Lebens seine Berechtigung erhält und erfährt. "Artgerecht ist nur die Freiheit" ist ein intellektueller Befreiungsschlag für den, der der Natur schon entfremdet war und kopflastig durchs Leben geht. Was emotional gesunde Menschen schon immer wußten, oder zumindest ahnten, bekommt hier in diesem Plädoyer noch einmal Rückendeckung durch eine Philosophin. Als Tierliebhaber, als Mensch der die Schöpfung ganzheitlich begreift und schon weiß, das Tiere ein Recht auf Existenz und freies Leben haben, muß man das Buch nicht lesen. Als Mensch der glaubt, Tiere nur leben zu lassen, sie aber weiter nutzen zu dürfen hingegen ist es ein MUSS!
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am 10. Februar 2014
Wir können nicht länger die einen Tiere streicheln und die anderen aufessen.
Tolles Buch, ohne mit dem Zeigefinger zu kommen, fachlich gute und stichhaltige Fakten.
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am 8. Mai 2014
"Die Menschen sind wahrlich die Teufel dieser Welt und die Tiere ihre geplagten Seelen", schrieb einst schon der Philosoph Arthur Schopenhauer. Nie war indes das Tierleid so unermesslich groß wie in heutiger Zeit, die Perversion und Barbarei kennt keine Grenzen, angefangen von der fürchterlichen Massentierhaltung und barbarischen Zuständen in Schlachthöfen, wo Schweine und Rinder teils ohne Betäubung (!) heiß überbrüht und anschließend hingerichtet werden, über Hühner-KZs,, Treibnetzjagden und Ausbeutungen der Meere bis hin zur Folter in Tierversuchslaboratorien. Für eine Gesellschaft, die Hunderte von NS-Filme dreht, um den Holocaust angeblich aufzuarbeiten, gehört sich das nicht. Wer den Faschismus überwinden will, muss unweigerlich für ein Verbot von (Akkord)schlachthöfen und TIerfolterkammern eintreten, denn sie erleiden genauso Schmerzen und Leiden wie Menschen. Tiere sind KEINE WARE!
Und diese Welt gehört nicht den Menschen allein.
Eben dafür tritt Hilal Sezgin ein. Sie klärt über all die gräulichen Zustände auf, über die Mörder, die unter uns sind und für ihr mörderisches Treiben noch von der Bundesregierung mit Milliarden von Geldern unterstützt werden. Eine Schande!!!
Man gegenwärtige sich allein, welche grausamen Versuche an Affen vorgenommen werden, jenen Säugern, die uns Menschen so ähnlich sind. Für solche Verbrechen darf es keine Legitimation geben.
Dieses großartige Buch sollte eine Pflichtlektüre sein für alle Politiker/innen, aber vor allem auch alle Fleischesser/innen, die durch ihren Konsum das blutige Treiben in den TIer-KZs fördern.
Es ist eine harte Lektüre, die sensible Leser/innen und Tierfreunde kaum ohne Tränen in den Augen bewältigen. Aber eines der wichtigsten Bücher unserer Zeit, Ich wünsche ihm viele Leser/innen.
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am 19. März 2014
„Wir schweben nicht als Engel über die Erde, sondern latschen als mittelgroße Landsäugetiere über die Welt, und als solche richten wir fast unvermeidlich irgendwelchen Schaden an und verbrauchen Ressourcen.“

Hilal Sezgin beleuchtet in ihrer Abhandlung über Tierethik nicht ausschließlich Massentierhaltung, Tierversuche und den Fleischkonsum an sich, sondern schlägt eine philosophische Richtung ein, die nicht nur auf die Tierethik allein anwendbar ist.
Es ist nichts Neues, dass die Philosophen den Tieren Beachtung schenken, auch sind Vegetarier und Veganer keine Modeerscheinung, wie es vielen aufgrund der Medien erscheinen mag. Doch kaum ein Tierfreund geht in eine Buchhandlung um in einem Philosophieband zu blättern – ich selbst weiß erst jetzt dank Hilal Sezgins Fußnoten wie groß die Resonanz des Themas schon in den vergangenen Jahrzehnten war.
Doch wenn ein Buch von einem bekannten Verlag auf den Markt geworfen wird, wo das Thema ohnehin hohe Brisanz aufweist, ist es eine Erfrischung dank philosophischer Ansätze tiefer in die Materie einzudringen – sodass die mühevoll gezogenen Grenzen zwischen Tier und Mensch verschwimmen.

„Es gibt keinen Grund, warum ein empfindungsfähiges Lebewesen mehr wert sein sollte als ein anderes, und damit ist auch kein anderes weniger wert als ich.“

Die Autorin tastet sich vom Begriff der Ethik vorsichtig zur Moral – bespickt mit aktuellen Fällen der Tierquälerei, worunter sie auch eigene Erfahrungen einbindet, was dem eine persönliche Note verleiht. Haben wir das Recht Tiere zu nutzen? Haben wir das Recht Menschen auszunutzen? Während die Sklaverei abgeschafft ist, erhalten die Tiere dieses Privileg nicht und unterliegen noch immer dem Speziesismus – sozusagen einem artübergreifenden Rassismus.

„Ich muss anerkennen, dass ich objektiv nicht wichtiger bin als irgendeine andere Person – dass meinem Glück und meinem Leid keine größere Bedeutung zukommt als beliebigem anderen Glück und Leid. Und der Teil meines Selbst, der dies begreift, ist absolut zentral und nicht weniger ein Stück meines Wesens als meine persönliche Perspektive.“
(Thomas Nagel, amerikanischer Philosoph)

Und da gelangen wir auch an die Quintessenz des Buches – wenn selbst wir Menschen untereinander nicht begreifen, dass wir uns gegenseitig achten müssen, weil wir nicht wichtiger sind, als Jemand im Nachbarhaus, in Afrika oder Japan – wie können wir dann Achtung vor Tieren haben?
„Der Mensch ist ein Allesfresser, Fleischessen gehört zur Geschichte der Menschheit, unsere Spezies hat schon immer gejagt und getötet. Egal ob das empirisch stimmt oder nicht: Diese Antwort ist dürftig.“ An dieser Stelle widerspreche ich der Autorin, denn von Anbeginn der Zeit war der Mensch Fruchtfresser! Doch der Mensch blieb nicht in seiner gewohnten Umgebung und fing an zu reisen – irgendwann musste der Mensch sich nahrungstechnisch neu behelfen und erst dann war die Jagd eröffnet. Fleisch als Trophäe. Auch das ist nicht im Geringsten mit der heutigen Esskultur zu vergleichen, wo die Steaks reihenweise im gut beleuchteten Supermarkt liegen – ohne es in freier Wildbahn mit großer Anstrengung zu erbeuten. Irgendwann wurde der Mensch wieder sesshaft und gab sich dem Ackerbau hin – und auch in dieser Hinsicht lebte der Mensch mit seinen ganzen Körnern gesünder, als mit dem ausgesiebten nährstoffarmen Weißmehl heute. Danke, Industrialisierung – wir nutzen die neuste Technik und büßen dafür unsere Gesundheit ein.

„Jeder von uns ist der Nabel seines eigenen Universums, das mit etwas Abstand betrachtet eben unser gemeinsames Universum ist.“

Es ist kein Roman, ganz gewiss kein Klassiker. Doch es ist in meinen Augen auch kein Sachbuch, sondern viel mehr ein philosophischer Ansatz - der Sprachstil schwankt zeitweilig zwischen theoretischer Abhandlung und eigenem Mundlaut, doch die Idee hinter dem Buch überzeugt und mag den Einen oder Anderen von der vorgefassten Meinung eines radikalen Öko-Vegetariers abbringen. Einige werden sich bevormundet fühlen, doch andere sehen darin einen neuen Denkansatz, den die Autorin gekonnt anhand zahlreicher Beispiele und guter Argumentation vermitteln konnte.
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am 26. Juli 2015
Sehr gut geschrieben, sie vertritt meine Meinung. Und endlich habe ich jemanden gefunden, der sie AUCH öffentlich vertritt. Tat gut als langjährige Tierschützerin, so ein Buch zu finden. Sie hat mich in meinen Ansichten und meiner "Arbeit" noch einmal bestärkt, ich werde weiter machen mit dem Tierschutz, auch wenn er mich weiter sehr viel Kraft kosten wird.
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am 2. Juni 2015
Wenn Jagd als Tierschutz verstanden wird, wenn die Kirche behauptet, das Tier sei zum Wohle des Menschen da, wenn man das Tier als Ware versteht, wenn Tierhandel ein milliardenschweres Geschäft ist, bleibt dem ethischen Menschen eigentlich keine Hoffnung auf Besserung.
Zoos, Zirkusse tun ihr Übriges.
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Hilal Sezgin möchte uns mit ihrem Buch, wie sich beim Lesen bald herausstellt, zu einer veganen Lebensweise bekehren. Für eine solche Lebensweise führt sie allerdings gute, nämlich ethische Gründe an, die sie in ihrem Buch entwickelt und immer wieder mit Fakten anreichert, wie der Mensch mit Tieren, insbesondere auch mit seinen sogenannten Nutztieren in heutiger Zeit, mit dem besonderen Fokus auf industriellen Gesellschaften, so umgeht. In einem ersten Kapitel entwickelt die Autorin zunächst einmal allgemeine, grundsätzliche Thesen für eine Tierethik, indem sie z. B. darauf hinweist, dass Moral da anfängt, wo die Interessen anderer meine Handlungen mitformen, und dass alle Ichs, unsere eigenen und die der anderen gleichrangig sind: Ob Mensch oder Tier, jeder ist für sie ein Zentrum bewusster Wahrnehmung, das eigene Wünsche, Interessen und Empfindungen besitzt. Mensch und auch Tier erscheinen so als Wesen, die nicht primär existieren um anderen zum Nutzen zu sein, sondern ein Recht darauf haben, eigenen Interessen zu folgen. Moralisch verantwortlich für sie sind zwar nur wir Menschen, weil wir darum wissen uns so oder anders anderen gegenüber verhalten zu können, Tiere haben für sie aber dennoch ein Recht moralisch von uns berücksichtigt zu werden, insofern es sich dabei um Tiere handelt, die bewusste Empfindungen haben - das sind also nicht alle Tiere (das gilt jetzt aber natürlich auch für kleine menschliche Kinder, Demente oder geistig Verwirrte). Für die Autorin gibt es nun grundsätzlich keinen Grund, warum ein so empfindungsfähiges Wesen wertvoller sein soll als ein anderes. Wir haben, so die Autorin, nun die moralische Pflicht, in das Leben anderer nicht grob, nach Lust und Laune und schädigend einzugreifen. So ergeben sich Rechte für jedes einzelne Individuum, die nicht einfach auf eine Gesamtspezies hochgerechnet werden dürfen. Dann mutet die Autorin sukzessiv dem Leser in den folgenden Kapiteln sozusagen immer mehr zu: Dürfen wir Tiere quälen (Thema Tierversuche) - die begründete Antwort der Autorin wird hier ein kategorisches Nein sein -, dürfen wir Tiere töten (z. B. zum Verzehr oder um Bekleidung herzustellen) – wieder ein klares Nein der Autorin -, ja dürfen wir dann „wenigsten“ Tiere nutzen (z. B. Milchproduktion), aber auch hier letztlich ein erneutes, ethisch begründetes Nein der Autorin: Tiere haben hier ihrer Meinung nach einfach nicht die Chance zu einem dauerhaften Wohlergehen, eine Chance zu einem hinreichend erfüllten Leben (sie beschreibt hier z. B. die herzzerreißende Szene, wie ein Kalb in der Milchwirtschaft von seiner Mutter getrennt werden muss und noch tagelang verzweifelt nach dieser schreit, von der es dauerhaft getrennt bleiben wird). Nach diesen „Zumutungen“ macht sie sich schließlich in einem letzten Kapitel noch Gedanken darüber, wie ein gutes Zusammenleben von Mensch und Tier ihrer Meinung nach auszusehen hätte. Und wie bereits angedeutet, all diese Überlegungen haben bei ihr schließlich dazu geführt, dass sie selbst vegan lebt.

Das Buch von Hilal Sezgin gehört zu den Büchern, die die Welt ein Stück weit besser machen. Auch wenn es ihr wohl kaum gelingen wird, alle ihre Leser von einer ethisch begründeten veganen Lebensweise zu überzeugen, so sensibilisiert sie uns auf jeden Fall dafür unser Verhalten Tieren gegenüber vertieft zu reflektieren, auch indem sie z. B. knallhart auf das mehrere hundertmillionenfache Töten pro Jahr von Tieren allein in Deutschland für unseren Fleischkonsum hinweist, zumeist ein kalt industriell organisiertes und durchgeführtes Töten. Da kann einem schon der Appetit auf ein Schnitzel vergehen. Engagiert lässt sie hinter die Fassade unserer humanen Gesellschaft blicken, wo nackte, brutale Gewalt an Tieren gang und gäbe ist, zumeist schamhaft vor der Öffentlichkeit verborgen. Ihre ethische Argumentation ist dabei durchaus anspruchsvoll und dennoch bleibt ihr Buch dabei sehr gut lesbar, ist alles andere als klinisch-wissenschaftlich kalt und steril, sondern durchweg getragen von der Liebe zu Mensch und Tier, dabei aber nie fanatisch. Ihre Thesen unterlegt sie immer wieder mit anschaulichen Beispielen, die immer wieder auch ihren eigenen Erfahrungen entsprechen, führt sie doch selbst einen kleinen Gnadenhof in der Lüneburger Heide.

Hut ab!
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am 6. Februar 2014
Hilal Sezgin weist in ihrem Buch in verständlicher Sprache und mit schlüssigen Argumenten nach, warum ein grundlegender Wandel in unserem Verhältnis zu Tieren nötig ist. Die Forderungen der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung und ethisch motivierten VeganerInnen aufgreifend erklärt sie, dass die Grund-Problematik von Tierausbeutung deren systematischer Charakter ist. Tiere werden zwangsgeschwängert/gezüchtet, eingesperrt, ihnen wird der Nachwuchs entrissen, und sie werden schlussendlich, egal in welcher Haltungsform, getötet. Das Buch überzeugt durch eine konsistente moralphilosophische und politische Argumentation und ist überdies durch persönliche Anektdoten/Erfahrungen der Autoren mit tierlichen Individuen unterhaltsam. Ich kann das Buch jedem/r ans Herz legen, der/die wissen möchte, ob die Nutzung von Tieren legitim ist, und in welchem Zusammenhang Gewalt an Tieren mit dem eigenen Konsumverhalten steht.
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am 8. August 2014
Dieses Buch ist eine Liebeserklärung ans Leben und ein Plädoyer für Tiere! Diese Frau ist einfach sensationell direkt und baut ihre Thesen unglaublich logisch und leicht verständlich auf. Mir als Studentin der Philosophie gefallen ihre philosophischen Gedankengänge. Sie gibt denen eine Stimme, die keine haben. Würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Ein Appell an jeden einzelnen von uns das Leid der Tiere zu mindern. Klasse, bewundernswerte Frau!!!
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