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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbar eindrucksvolles, lehrreiches Buch, 25. Juni 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Leben Montaignes: in einer Frage und zwanzig Antworten (Taschenbuch)
Das flüssig geschriebene Buch beglückt durch eine außerordentlich genaue und anschauliche Sprache. Das Leben, die Epoche und die Rezeptionsgeschichte von Montaignes Hauptwerk, den essais, über die Jahrhunderte hinweg bis jetzt wird derart fassbar und prägnant dargestellt, dass auch ein geschichtlich wenig interessierter Leser wie ich, das Buch von Bakewell verschlingen kann - immer wieder neugierig auf das nächste Kapitel.

In zwanzig Antworten auf die Frage aller Fragen "wie soll ich leben?" redet die Autorin alles andere als um den heißen Brei herum. Nein, sie stößt in jedem einzelnen Kapitel ins Zentrum des Geschehens vor, und man hat den Eindruck, wirklich alles über Montaigne und seine Zeit zu erfahren. Was zunächst wie ein Makel wirkt, dass sie nämlich gar nicht so sehr auf den Inhalt der essais eingeht, wird zum Vorteil: die liebevolle Beschreibung Montaignes macht klar, warum er die essais nur so und nicht anders schreiben konnte. Bakewell macht uns so eindrücklich mit dem Leben Montaignes und seiner Epoche bekannt, dass man auch einiges über dessen Hauptwerk dabei lernt und neugierig wird, es selbst zu lesen. Bakewells Buch wird man später sicher immer wieder neu zur Hand nehmen, um etwas darin nachzulesen - ähnlich wie bei Montaignes essais.

Hier einige Fetzen aus dem Buch:
Wie soll ich leben? Montaigne gibt in den essais keine abstrakte Antwort, sondern beschreibt immer nur, was er in der jeweiligen Situation getan hat. Die weitschweifigen, mäandernden Texte beschäftigen sich mit nichts anderem als mit Montaigne selbst. Damit begründet er die literarische Tradition der Selbstbeobachtung. Das Buch will kein Wissen vermitteln, sondern zur Selbstbeobachtung anregen. Die Wirkung damals wie heute kann berauschend sein.

Typisch ist die Auseinandersetzung Montaignes mit dem Tod. Der plötzliche Tod seines engen Freundes La Boetie und seines kerngesunden Bruders waren besonders schmerzhaft. Wie unfassbar schnell doch der Tod zuschlagen kann. Trotz seiner eigenen Nahtoderfahrung nach einem Reitunfall empfiehlt Montaigne, sich nicht zu viel mit dem Tod zu beschäftigen. Angst oder Depression im Angesicht des Todes sind ihm fremd.

In seiner Biographie scheint mir besonders wichtig, dass Montaigne eine ungewöhnliche, beipiellose Erziehung genossen hatte. So lernte er als erste Sprache nicht das Französische, sondern lateinisch. Und er wurde einige Zeit in eine bäuerliche Pflegefamilie gegeben. Daher rührt vielleicht sein Wille nach Freiheit und Unabhängigkeit und sein Talent, unterschiedlichste Perspektiven einzunehmen und einmal getroffene Aussagen auch wieder zurück nehmen zu können.
Durch die genaue, lebendige, einfühlsame Beschreibung auch der Landschaft in die Montaigne hineingeboren wird (die Stadt Bordeaux, sein Weingut), seiner familiären Bindungen (Eltern, Freundschaft mit Boetie, seine nicht immer leichte Ehe), sein Charakter und die kriegerischen Auseinandersetzungen seiner Zeit, fühlt sich der Leser schnell hineinversetzt ins Geschehen, ganz als ob er ein Zeitgenosse Montaignes wäre. Besonders eindrucksvoll beschreibt Bakewell, wie Frankreich in jenen Jahren geprägt war von inneren Machtkämpfen, äußerst grausamen Religionskriegen und einer wirtschaftlicher Verelendung.

Bakewell arbeitet sehr klar die drei Grundmaximen Montaignes heraus, die er aus den antiken philosophischen Schulen entnommen hat:
- der Stoizismus, insbesondere in der Betonung des amor fati, der Schicksalsergebenheit. Das Leben gelingt in der Unerschütterlichkeit, der Seelenruhe und der Freiheit, die man sich bewahren sollte. Der Schlüssel hierzu liegt in der Einübung der prosoche, der auf den Augenblick gerichteten Aufmerksamkeit,
- der Epikureismus: wende deinen Blick weg von dem Übel hin auf etwas Positives und
- der Skeptizismus. Montaigne fehlte jeder Hang zur Rechthaberei, er war niemals strikt und unerbittlich. Urteilsenthaltung und geistige Gelassenheit waren für ihn Maximen eines guten und gelingenden Lebens.

Wunderbar kurzweilig führt Bakewell auch in die Rezeptionsgeschichte des Werkes ein. Es wird klar, warum etwa Descartes und Pascal ihn ablehnten, ja ihn haßten. Wenn Descartes Tiere als seelenlose Maschinen sieht, erkennt Montaigne, dass Tiere Lebewesen, wie wir sind, mit Gefühlen und einer zu achtenden Weltsicht. Alle Lebewesen leben in einer gemeinsamen Welt. Montaigne kann die Perspektive eines Hundes verstehen, der sich langweilt oder spielen will, weil sie von den menschlichen nicht weit entfernt ist. Jedes Lebewesen steht dem anderen Auge in Auge gegenüber und beide erwarten Gutes voneinander.
Auch die Suche Descartes nach unumstößlichen Gewißheiten, ging Montaigne völlig ab. Unsicherheit war ihm kein Krisenzustand, sondern seine bevorzugte Lebensform, die es immer wieder möglich macht, pragmatische Kompromisse zu finden.
Während Pascal wiederum einen Horror vor menschlichen Schwächen hatte, die er nicht hinnehmen wollte, ist hier Montaigne sehr nachsichtig. Kein Mensch kann seinen Schwächen letztlich entrinnen.

Rousseau wiederum schätzt zwar Montaigne, wenn er eine einfache und natürliche Lebensweise bevorzugt. Dieser selbst würde aber nie in der Einsamkeit den wahren Menschen suchen. Montaigne strebte in die Zurückgezogenheit nicht der egoistischen Innerlichkeit wegen, sondern um geistige und emotionale Distanz zu gewinnen. Wenn sich Montaigne aus öffentlichen Ämtern zurückzieht, um sich ganz seiner Kontemplation hinzugeben, dann will er kindliches Staunen bewahren und in den Genuss des Augenblickes kommen. Montaigne will sich selbst finden, Rousseau ruft der Menscheit zu, wie sie zu leben hat.

Jeder Leser, jede Generation entdeckt ihren Montaigne wieder neu und anders oder lehnt ihn eben ab. Allein das schon ist sehr spannend und sagt viel über den jeweiligen Zeitgeist aus. Nach seinem Tod wird er immer wieder in den Strudel des Lebens hineingerissen. Das 21. Jahrhundert hat viel von seinem Lebensgefühl gelernt, ihm fehlte aber vielleicht das Gefühl der Mäßigung, Geselligkeit.

Und wir? Lassen wir uns heute in unserer Selbstzufriedenheit noch von Montaigne berühren und wenn ja, warum?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie soll ich leben?, 9. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Leben Montaignes: in einer Frage und zwanzig Antworten (Taschenbuch)
Um den Jahreswechsel 1569/1570 erlitt Michel Eyquem de Montaigne (1533–1592) einen Reitunfall, der ihn an die Schwelle des Todes führte. Glaubt man seiner Beschreibung – ein »hauchzartes Empfinden«, »jedes Unbehagens bar«, »von der wohligen Süße durchdrungen, die man verspürt, wenn man in den Schlaf hinübergleitet« –, so hat er in jenem Augenblick die Angst vor dem Tod überwunden. In jener Erfahrung vermutet Sarah Bakewell einen entscheidenden Wendepunkt, der dazu beigetragen haben mag, dass er seine öffentlichen Ämter niederlegte und sich in den Rundturm des Familienanwesens in der südwestfranzösischen Provinz Périgord zurückzog.

In seinen verbleibenden zwei Lebensjahrzehnten brachte er zahllose »Versuche« (»Essais«) zu Papier, die in ihrer entwaffnenden Aufrichtigkeit, tiefen Lebenszugewandtheit und stoischen Losgelöstheit von den Umständen bis heute ihresgleichen suchen – und nebenbei ein neues literarisches Genre begründeten. Sein Thema war das Leben, sein Studienobjekt er selbst. Die grobmaschigen Assoziationsketten, die er mit stilistischer Eleganz strickte, reichen vom Spiel mit der Katze (»Woher weiß ich, dass sie nicht mit mir spielt?«) über Berichte aus der Neuen Welt (»Über die Menschenfresser und ob unsere Foltern nicht barbarischer sind«) bis hin zu den eigenen Winden (»Ich kenne einen Hintern, der derart turbulent und ungebärdig ist, dass er seinen Herren seit vierzig Jahren ohne Unterlass zu furzen zwingt …«).

In ihrer hochoriginellen und erfrischenden Biografie stellt Bakewell den ersten Essayisten im Spiegel einer Frage – »Wie soll ich leben?« – und zwanzig aus dessen Werk destillierten Antworten vor – die erste: »Habe keine Angst vor dem Tod!«, die letzte: »Das Leben sei die Antwort!« Dabei gelingt es ihr, sich dem Autor mit dessen eigenen Mitteln zu nähern: So wie er seine Widersprüchlichkeit und Skepsis zur Lebensmaxime erhob, versucht auch sie keine endgültigen Deutungen und bewahrt sich stets jene heitere Gelassenheit, die auch Montaigne zu eigen war. Bakewells Biografie ist ein wahrer Glücksfall. Sie macht einen auf geradezu freundschaftlich intime Weise mit »Micheau« bekannt, zeigt seine Wirkung auf die Spätrenaissance wie auf nachfolgende Zeitalter und führt eine neue Generation von Leserinnen und Lesern an Montaigne heran. Besonders lohnend ist die Lektüre in Verbindung mit Hans Stiletts frischer und erstmals vollständiger Übersetzung der »Essais«.

(erstmals »Oya – anders denken. anders leben«, 25/2014)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Montaigne, der Vater der Blogosphäre, 1. Mai 2014
Von 
Thomas Brasch (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben Montaignes: in einer Frage und zwanzig Antworten (Taschenbuch)
Eines ist Sarah Bakewell mit „Das Leben Montaignes in einer Frage und zwanzig Antworten“ wunderbar gelungen: uns Lesern den Menschen, Schriftsteller, Ab-und-an-Philosophen, Diplomat, Denker und Plauderer Michel de Montaigne überaus sympathisch zu machen. Seit Jahrhunderten dient uns dieser geistreiche und belesene Franzose aus dem 16. Jhr. gerne als Untermaurer unser gesammelten Lebensweisheiten. Eine für Literaturfreunde passende und von manchen auch dankbar ehrlich übernommene:

„Lies viel, vergiss das meiste wieder, und sei schwer von Begriff!“

Besonders beeindruckend ist, dass er schon zu seinen Lebzeiten hohe Anerkennung erfuhr. Und zwar nicht nur für seine politischen und diplomatischen Leistungen als Bürgermeister und politischer Berater in sehr unruhigen Zeiten, sondern auch für seine literarisches, progressives Werk, den „Essais“. Diese literarische Form, für dessen Urheber Montaigne gilt, ist uns in heutigen Bloggerzeiten sehr sympathisch. Enthebt sie uns doch von lästiger Recherche und ermöglicht sie uns, auf einem einzigen Gedanken fußend, unsere weiteren Überlegungen dazu schweifen zu lassen. Es sollte dem Essayisten jedoch letztlich gelingen, entweder klug oder zumindest recht belesen wirkend, diesen Gedanken originell und/oder erschöpfend zu behandeln. Montaigne gelang dies offenbar schon anerkannter Maßen in der Einschätzung seiner Zeitgenossen.

Interessant ist zudem – wie uns Sara Bakewell wissen lässt – das Montaigne schon damals ein Anhänger von „Updates“ war. Seine Essais bearbeitete er immer weiter, schuf weitere Versionen, so dass man heute von den Essai-Versionen 1.0 bis 4.0 zu seinen Lebzeiten sprechen könnte und zudem sich die Versionen der Herausgeber, Übersetzer und Remixer in den folgenden Jahrhunderten dann als Versionen 3.1, 3.2 und ff. bezeichnen ließen.

Spannend ist auch, wer alles in den vergangenen Jahrhunderten Montaigne als seinen Geistesbruder entdeckte. Aber auch, wer sehr hart mit ihm in Gericht ging. Von den begeisterten Montaigne Lesern fand Gustave Flaubert sehr schöne empfehlende Worte:

„Lesen Sie ihn nicht, wie die wie die Kinder lesen, um sich zu vergnügen, noch wie die Ehrgeizigen lesen, um sich zu bilden. Nein, lesen Sie, um zu leben.“

Friedrich Nietzsche wurde gar enthusiastisch, wenn er von dem Franzosen sprach:

„Dass ein solcher Mensch geschrieben hat, dadurch ist wahrlich die Lust auf dieser Erde zu leben vermehrt worden.“

Zu seinen ersten harten Richtern zählte Blaise Pascal und Nicolas Malebranche, wie Sara Bakewell schilderte. Pascal wird dafür denn auch später von Voltaire gerügt, die Montaigne sehr schätzte. Viele weitere Geistesgrößen zählt Bakewell auf, die in die Begeisterung für Montaigne einstimmen.

An dieser Stelle bekenne ich, dass ich die Essais bis heute nicht gelesen habe. Michel de Montaigne war mir bis dato ebenso nur als gern zitierter, geistreicher Mann bekannt, über dessen Leben und Werk ich nur wenig Wikipedia wusste, jedoch zuvor schon wenigstens, dass wir ihm die literarische Gattung „Essay“ verdanken. Sara Bakewells Idee, mir diesen Mann und seine Gedanken über 20 Antworten auf die Frage aller Lebensfragen nahezubringen, verlockte mich sofort. Und – soweit ich dies beurteilen kann, ohne die „Primärliteratur“ zu kennen – ist ihr hier ein Zugang gelungen, der allen Sinn und Antworten-Suchern des Lebens großes Vergnügen und ebenso tiefe Erkenntnis verschafft.

Die Kapitel sind oftmals mit recht profan klingenden Antworten auf die immer wieder gestellte Frage „Wie soll ich leben?“ überschrieben, wie z. B. „Lebe den Augenblick!“, „Finde das rechte Maß!“ oder „Schau dir die Welt an!“. Doch Bakewell behandelt das sich dahinter verbergende Credo sehr gekonnt und tiefschürfend und schafft es dabei auch die Biografie als auch die Werkentstehung chronologisch zu erzählen. Dass dies durchweg gelingt, fand ich genial, insbesondere da ich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck hatte, dass sie sich irgendwann zur Geisel ihrer Idee gemacht hätte.

Es kribbelt nun in den Fingern, einige Episoden und beeindruckende Beschreibungen nach zu erzählen. Doch würde das den Rahmen hier sprengen. Ich schließe meine Empfehlung lieber damit ab, mitzuteilen, dass nun die Essais auf meinem Tisch liegen und ich mich auf den hoffentlich bald kommenden Abend freue, wenn ich mich ihnen widmen werde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiges Buch zu und über Michel de Montaigne!, 24. Dezember 2013
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Rezension bezieht sich auf: Das Leben Montaignes: in einer Frage und zwanzig Antworten (Taschenbuch)
Da Montaigne als Mensch und Philosoph nicht nur in und für seine Zeit,sondern bis heute eine bewundernswerte
Ausnahmeerscheinung darstellt,gibt es neben den zahlreichen Übersetzungen seiner ESSAIS auch zahllose
Sekundärliteratur.
Sarah Bakewell ist mit diesem Buch gelungen das Leben,die Gedankenwelt,sowie Montaignes philosophischen
Hintergrund in bewundernswert klarer und prägnanter Form dem Leser darzustellen.
Fünfmal Daumen hoch!
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5.0 von 5 Sternen Ein unglaublich reichhaltiges Werk, 4. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben Montaignes: in einer Frage und zwanzig Antworten (Taschenbuch)
Montaigne selbst ist eine fast unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Was aber Sarah Bakewell schafft, übertrifft alles bisher Dagewesene: sie nützt die Werke der in den letzten 500 Jahren sich mit Montaigne beschäftigenden grossartigen Denker und Menschen, um aus dem ganzen Fundus das Essentielle auf überaus spannende und anregende Weise noch verständlicher und eindrücklicher als Montaigne selbst zu vermitteln. Eigentlich ein Jahrtausendbuch.
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5.0 von 5 Sternen Wie eine Katze um den heißen Brei, 13. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Leben Montaignes: in einer Frage und zwanzig Antworten (Taschenbuch)
bin ich wochenlang um dieses Buch geschlichen. Als großer Montaigne-Freund gab ich mich der Illusion hin, alles über ihn zu wissen. Doch dann kam die nette Sarah mit ihrem lesenswerten Buch und ich konnte Montaigne auf eine völlig neue Art entdecken. Ich lernte nicht nur Neues, sondern konnte auch Bekanntes in neuem Licht betrachten. Dabei ist das Buch sehr gut geschrieben (und übersetzt), dass keine Minute meines Lebens mit der Lektüre verschwendet wurde.
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5.0 von 5 Sternen Montaignes Werk und Leben vorgestellt, 8. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben Montaignes: in einer Frage und zwanzig Antworten (Taschenbuch)
Sarah Blackwell hat ein interessantes Konzept auf gut lesbare Art umgesetzt. Sie präsentiert wichtige Gedanken Montaignes, erklärt diese und zeigt wieweit biographisches dabei eine Rolle spielte. Eine hervorragende Einführung. Danach hat man große Lust die Essais (wieder) zu lesen.
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Das Leben Montaignes: in einer Frage und zwanzig Antworten
Das Leben Montaignes: in einer Frage und zwanzig Antworten von Sarah Bakewell (Taschenbuch - 26. August 2013)
Gebraucht & neu ab: EUR 24,95
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